Heckflossen von Air Europa am Flughafen Madrid (Foto: Jan Gruber).
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IAG legt neue Abhilfemaßnahmen für Übernahme von Air Europa vor

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Die IAG International Airlines Group hat der Europäischen Kommission ein neues Paket von Abhilfemaßnahmen vorgelegt, um die Genehmigung für die Übernahme von Air Europa durch ihre Tochtergesellschaft Iberia zu erhalten. Die neuen Maßnahmen sind das Ergebnis eines konstruktiven Dialogs mit der Europäischen Kommission, um sicherzustellen, dass die Übernahme im Interesse der Verbraucher erfolgt, so IAG in einer Erklärung.

Durch die neue Vorlage verlängert sich die Entscheidungsfrist automatisch um 15 Arbeitstage. Zusätzlich hat die Europäische Kommission einer Verlängerung um zehn Arbeitstage zugestimmt, sodass nun bis zum 29. Juli Zeit für die endgültige Entscheidung bleibt.

Obwohl die genauen Anpassungen nicht veröffentlicht wurden, hatte IAG in einem früheren Paket angeboten, bis zu 40 % der von Air Europa im Jahr 2023 bedienten Frequenzen abzugeben. Zudem wurde zugesichert, dass im Falle der Genehmigung keine Strecke ausschließlich von Air Europa und Iberia bedient würde. Fluggesellschaften wie Avianca, Binter Canarias, Iberojet, Ryanair, Volotea und World2Fly haben Interesse an den Strecken bekundet, die Air Europa im Rahmen der Übernahme aufgeben könnte.

Die Europäische Kommission zeigt sich besorgt über die Auswirkungen des Zusammenschlusses auf die Anbindung Spaniens. Dies ist der zweite Versuch von IAG, Air Europa zu übernehmen, nachdem die ersten Angebote 2020 und 2021 abgelehnt wurden.

Parallel dazu hat der Investment-Hedge-Fonds Helikon 3,05 % der IAG-Aktien erworben, was einer Transaktion im Wert von über 300 Mio. EUR entspricht. Helikon ist damit der drittgrößte Aktionär von IAG, nach der Qatar Airways Group (25,1 %) und der Capital Group (5,006 %).

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