Juni 14, 2024

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Juni 14, 2024

Sonderflüge für Fußball-EM-Fans: Flughafen Hahn bereit für Ansturm

Am Flughafen Hahn sind zur Fußball-Europameisterschaft zahlreiche Sonderflüge für britische Fans im Einsatz. Ryanair organisiert beispielsweise zehn spezielle Verbindungen vom und zum Hunsrück für das Vorrundenspiel England gegen Dänemark, wie aus einer aktuellen Mitteilung hervorgeht. Die Flüge aus London, Bristol, Manchester und Birmingham sollen die Fans zur Unterstützung ihrer Mannschaft nach Deutschland bringen. Zusätzlich fliegt Wizz Air regulär zwei Mal pro Woche zwischen Hahn und Cluj-Napoca für rumänische Fußball-Enthusiasten. Rüdiger Franke, Geschäftsführer des Flughafens Hahn, betont die Vorbereitungen auf den erwarteten Ansturm: „Wir sind bestens vorbereitet, um die zusätzlichen Flüge und Passagiere während der Europameisterschaft abzufertigen.“ Er ergänzt: „Für kurzfristige Sonderflüge im Zuge des Turniers stehen wir den Fluggesellschaften jederzeit zur Verfügung.“ Der Flughafen Hahn fungiert somit als wichtiger Dreh- und Angelpunkt für internationale Fans, die die Spiele live vor Ort verfolgen möchten. Die Sonderflüge tragen dazu bei, die Nachfrage während des sportlichen Großereignisses effektiv zu bedienen.

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SAS for Business wird zu SAS for Work

SAS for Business, der bisherige Service für Geschäftsreisende der Scandinavian Airlines System (SAS), wird umbenannt und unter dem Namen SAS for Work eine Reihe von Verbesserungen einführen. Ziel ist es, die Erfahrung sowohl für Reisende als auch für Unternehmen zu optimieren. Ab dem 11. Juni profitieren alle Geschäftsreisenden von SAS von neuen Vorteilen und Upgrades innerhalb des erweiterten SAS for Work Services. Dazu gehören kostenlose Namensänderungen und freie Sitzplatzwahl in der SAS Business und SAS Plus Klasse. Paul Verhagen, Chief Commercial Officer bei SAS, betont die Bedeutung persönlicher Treffen für Geschäftserfolge: „Wir wollen die Erfahrung von Geschäftsreisen sowohl für die reisende Person als auch für das Unternehmen einfacher und nahtloser gestalten, und diese Aktualisierungen werden genau das tun.“ Zusätzlich zu den direkten Vorteilen für Geschäftsreisende plant SAS im Herbst weitere Upgrades und neue Vorteile einzuführen. Diese umfassen auch das Produkt Travel Pass Corporate mit zusätzlichen Rabatten in der SAS Plus Klasse sowie verschiedene Optionen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks, einschließlich Biokraftstofftickets und erweiterte Programme im Bereich Corporate Sustainability. Die Neuausrichtung unter SAS for Work markiert einen Schritt zur Stärkung des Angebots für Geschäftsreisende und unterstreicht SAS‘ Engagement für verbesserte Dienstleistungen und Nachhaltigkeit in der Luftfahrtbranche.

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Schwere Störung an Bord: KLM-Flug 591 mit Rauchentwicklung in Bordküche

Ein Vorfall an Bord der Boeing 777-200ER von KLM auf dem Flug nach Johannesburg sorgt für Aufsehen. Laut einem Bericht des Dutch Safety Board geriet ein Ofen in der hinteren Bordküche in Brand, woraufhin dichter brauner Rauch ausströmte, als das Flugzeug südlich von Marseille über dem Mittelmeer flog. Die Besatzung reagierte sofort und setzte mehrere Halon-Feuerlöscher ein, um das Feuer zu bekämpfen. Trotz des Einsatzes der Löschmittel verschlimmerte sich die Situation, indem die Crew innerhalb von 20 Minuten insgesamt sechs Feuerlöscher entleerte. Dies verstärkte die Rauchentwicklung und setzte Schadstoffe in der Kabine frei. Der Kapitän griff zwar auf die entsprechende Checkliste für elektronische Rauch-, Feuer- oder Dampfmeldungen zurück, folgte ihr jedoch nicht vollständig, indem er die Stromversorgung des Ofens nicht unterbrach. Er entschied sich stattdessen, persönlich die Lage in der Bordküche zu inspizieren, während die Crew weiterhin gegen den Brand kämpfte. Nach einer Überprüfung bestätigten Ermittler, dass kein tatsächlicher Brand im Ofen ausbrach. Die Ursache lag vielmehr in einem Essensträger mit verschlossener Rückseite, der die Aufheizzeit des Ofens verlängerte und die Luftzirkulation behinderte, was zu einer Überhitzung der Steuereinheit und einer Beschädigung der Abschaltvorrichtung führte. Trotz der schwerwiegenden Störung und der Rauchentwicklung entschieden sich die Piloten gegen eine Notlandung in Marseille und kehrten nach Amsterdam zurück. Die Ermittler stellten fest, dass die vorgeschriebene Trennung des Ofens von der Stromversorgung nicht erfolgte, was den Vorfall zusätzlich verschärfte. Die genaue Untersuchung des Vorfalls durch das Dutch Safety Board betont die Bedeutung einer strikten Einhaltung der Sicherheitsprotokolle an Bord von Flugzeugen, insbesondere in

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737 Max von Southwest Airlines gerät in Taumeln – FAA stuft Vorfall als Unfall ein

Eine Boeing 737 Max 8 der Southwest Airlines mit der Kennung N8825Q geriet auf dem Flug von Arizona nach Oakland in eine gefährliche Taumelschwingung. Das Flugzeug zeigte ein unkontrolliertes „Dutch Roll“-Verhalten, bei dem es abwechselnd um Gier- und Hochachse schwankte, was zu erheblichen Schwingungen führte. Die Piloten konnten die Situation jedoch stabilisieren und die Maschine sicher in Oakland landen. Bei der Inspektion nach der Landung stellten Techniker „erheblichen Schaden“ fest, insbesondere am Standby Rudder PCU (Pedal Control Unit). Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat den Vorfall als „Unfall“ eingestuft und führt eine detaillierte Untersuchung durch, wie aus einem Bericht des FAA-Dockets hervorgeht. Die N8825Q wurde anschließend zur Reparatur nach Everett geflogen, dem Hauptsitz des Herstellers Boeing, wo sie unter der Sonderflugnummer WN8700 eingetroffen ist. „Wir nehmen jeden Vorfall ernst und arbeiten eng mit der FAA zusammen, um die Ursachen zu untersuchen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen“, kommentierte ein Sprecher von Southwest Airlines. Der Vorfall unterstreicht die fortlaufende Überwachung und Sicherheitsbemühungen im Luftverkehr, insbesondere im Zusammenhang mit der Boeing 737 Max, die in der Vergangenheit wegen ihrer Flugsteuerungssoftware und anderer Systeme bereits kritisch in den Fokus geraten ist.

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ADAC bestellt neue Challenger 650 für Ambulanzflüge

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club hat bei Bombardier Business Aircraft eine neue Challenger 650 in Auftrag gegeben. Das Flugzeug wird speziell für Ambulanzflüge konfiguriert und voraussichtlich im Jahr 2026 ausgeliefert. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die globale Reichweite der ADAC-Flotte zu erweitern und Mitglieder weltweit besser versorgen zu können. Die Challenger 650 wurde aufgrund ihrer großen Reichweite und der Möglichkeit, intensivmedizinische Ausrüstung zu transportieren, ausgewählt. Sascha Petzold, Vorstandsmitglied der ADAC Versicherung AG, betonte die Bedeutung dieser Neuanschaffung: „Die Anschaffung dieses neuen Flugzeugs ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Strategie, unsere Flotte zu modernisieren und unseren ADAC-Mitgliedern und Versicherungsnehmern weiterhin ein Höchstmaß an Service zu bieten.“ Aero-Dienst, eine Tochtergesellschaft von ADAC wird das Flugzeug betreiben. Derzeit unterhält Aero-Dienst eine Vielzahl von Flugzeugtypen, darunter zwei Do328-300, eine Challenger 300, zwei Challenger 350 und eine Falcon 7X. Kürzlich wurde der letzte Learjet 60XR in den Ruhestand versetzt, was die kontinuierliche Modernisierung der Flotte unterstreicht. Die Bestellung der Challenger 650 verdeutlicht ADACs Engagement, die Luftrettungskapazitäten auszubauen und die Versorgung von Notfällen effizient zu gestalten. Details über die spezifische medizinische Ausstattung und weitere Einsatzgebiete des neuen Flugzeugs wurden nicht bekannt gegeben.

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Skyside nimmt erste Dassault Aviation Falcon 2000LX in Betrieb

Skyside hat erfolgreich seine erste Dassault Aviation Falcon 2000LX übernommen. Die Maschine mit dem Kennzeichen OE-HHS und der Seriennummer 224 ist 12,4 Jahre alt. Sie wurde zwischen dem 16. und 18. Mai 2024 von Boise über Reykjavik Keflavik nach Wien und schließlich nach Hannover überführt, wo sie vor ihrem Einsatz gewartet wird. Erste Flüge nach den ADS-B-Daten von Flightradar24 führten sie am 7. Juni nach Paphos. Skyside ist ein österreichischer Spezialist für Business Charter und Flugzeugmanagement und erweitert damit seine Flotte, die bereits eine Falcon 2000EX EASy und eine Global 6000 umfasst. Die Übernahme der Falcon 2000LX markiert einen weiteren Schritt von Skyside im Bereich der Geschäftsflugzeuge, wobei die Maschine dazu beitragen wird, das Portfolio des Unternehmens für anspruchsvolle Luftfahrtkunden zu erweitern. Details zu den geplanten Einsätzen und zur strategischen Rolle der Falcon 2000LX im Flugbetrieb von Skyside wurden nicht bekannt gegeben.

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IAG legt neue Abhilfemaßnahmen für Übernahme von Air Europa vor

Die IAG International Airlines Group hat der Europäischen Kommission ein neues Paket von Abhilfemaßnahmen vorgelegt, um die Genehmigung für die Übernahme von Air Europa durch ihre Tochtergesellschaft Iberia zu erhalten. Die neuen Maßnahmen sind das Ergebnis eines konstruktiven Dialogs mit der Europäischen Kommission, um sicherzustellen, dass die Übernahme im Interesse der Verbraucher erfolgt, so IAG in einer Erklärung. Durch die neue Vorlage verlängert sich die Entscheidungsfrist automatisch um 15 Arbeitstage. Zusätzlich hat die Europäische Kommission einer Verlängerung um zehn Arbeitstage zugestimmt, sodass nun bis zum 29. Juli Zeit für die endgültige Entscheidung bleibt. Obwohl die genauen Anpassungen nicht veröffentlicht wurden, hatte IAG in einem früheren Paket angeboten, bis zu 40 % der von Air Europa im Jahr 2023 bedienten Frequenzen abzugeben. Zudem wurde zugesichert, dass im Falle der Genehmigung keine Strecke ausschließlich von Air Europa und Iberia bedient würde. Fluggesellschaften wie Avianca, Binter Canarias, Iberojet, Ryanair, Volotea und World2Fly haben Interesse an den Strecken bekundet, die Air Europa im Rahmen der Übernahme aufgeben könnte. Die Europäische Kommission zeigt sich besorgt über die Auswirkungen des Zusammenschlusses auf die Anbindung Spaniens. Dies ist der zweite Versuch von IAG, Air Europa zu übernehmen, nachdem die ersten Angebote 2020 und 2021 abgelehnt wurden. Parallel dazu hat der Investment-Hedge-Fonds Helikon 3,05 % der IAG-Aktien erworben, was einer Transaktion im Wert von über 300 Mio. EUR entspricht. Helikon ist damit der drittgrößte Aktionär von IAG, nach der Qatar Airways Group (25,1 %) und der Capital Group (5,006 %).

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Croatia Airlines übernimmt ersten Airbus A220 erst im Juli 2024

Croatia Airlines wird im Juli ihr erstes Airbus A220-300 Flugzeug mit 149 Sitzplätzen in Empfang nehmen. Das Flugzeug, das ursprünglich im ersten Quartal des Jahres ausgeliefert werden sollte, wird nun im nächsten Monat in Zagreb eintreffen. Es wird auf den Namen „Zagreb“ getauft und erhält eine neue Lackierung. Nach Abschluss aller bürokratischen Verfahren wird das Flugzeug voraussichtlich kurz nach der Auslieferung auf der Strecke Zagreb-Frankfurt eingesetzt. Dies erinnert symbolisch an den ersten internationalen Flug der Fluggesellschaft im Jahr 1992. Der kroatische Staatssekretär für Infrastruktur, Tomislav Mihotić, besuchte kürzlich die Produktion des Jets in Kanada und bestätigte, dass das Flugzeug nun lackiert wird und anschließend mit zusätzlicher Ausrüstung, einschließlich WiFi-Zugang, ausgestattet wird. Croatia Airlines plant, insgesamt zwölf A220-300 und drei A220-100 Flugzeuge für zwölf Jahre zu leasen, mit der Option, die Verträge zu verlängern oder die Flugzeuge an ihre Eigentümer zurückzugeben. Die zweite A220-300, die Ende des Jahres erwartet wird, trägt den Namen „Split“. Bis 2027 sollen insgesamt 18 Einheiten ausgeliefert werden, wodurch Croatia Airlines zu einem Single-Type-Betreiber wird. Derzeit muss die Fluggesellschaft aufgrund von Flottenmangel die Frequenzen auf einigen Strecken reduzieren und nutzt dafür Wet-Leasing von drei Flugzeugen: eine A320 von Trade Air, eine A319 von Fly41 Airways und eine Boeing 737-800 von Albastar. Zusätzlich wurde ein kurzfristiger Wet-Lease-Vertrag für eine fünfzehn Jahre alte A320 von Malta MedAir abgeschlossen.

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Uber öffnet sich deutschlandweit

Der Fahrdienstvermittler Uber öffnet seine App nun für alle Taxiunternehmer in Deutschland. Zuvor war es nur in 16 Städten möglich, Fahrten über Uber zu buchen. Ab sofort können sich Taxifahrer und Mietwagenunternehmen bundesweit von Uber vermitteln lassen, ohne monatliche Mitgliedsgebühren oder langfristige Verträge. Dies soll den Unternehmen ermöglichen, zusätzliche Erlöse zu erzielen und ihre Auslastung zu erhöhen. Christoph Weigler, Deutschland-Chef von Uber, betonte, dass Uber damit sein Interesse unterstreiche, Partner der deutschen Taxibranche zu sein. Er erklärte, dass die Digitalisierung und die hohe Nachfrage auf der Plattform den Taxifahrern zugutekommen könnten. Uber hat seine Strategie weltweit geändert, um auch Taxifahrer auf die Plattform zu holen. In Städten wie Berlin und München sind bereits Taxis über die App buchbar. In Berlin kooperieren etwa 20 Prozent der Taxis mit Uber, deutschlandweit sind es mehr als 4000 Taxifahrer. Uber tritt damit in Konkurrenz zu traditionellen Taxi-Ruf-Zentralen sowie zu Plattformen wie Bolt und Freenow. Uber betonte, dass es nur mit lokalen, lizenzierten Taxi- und Mietwagenunternehmen kooperiert, deren Fahrer alle einen Personenbeförderungsschein besitzen und sämtliche gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Alle Fahrten sind vollständig versichert.

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Mai 2024: Flughafen Brüssel meldet mehr Reisende

Im Mai 2024 verzeichnete der Flughafen Brüssel über 2,1 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 1,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Dieser Zuwachs wurde durch die Einführung neuer Flugstrecken begünstigt, darunter Verbindungen von Nouvelair nach Monastir, Air Arabia nach Rabat und Corendon Airlines nach Gazipasa/Alanya. Umsteigepassagiere machten 14 % der abfliegenden Passagiere aus, wobei ein Rückgang bei innereuropäischen Umsteigepassagieren, aber ein Wachstum bei interkontinentalen Umsteigepassagieren zu verzeichnen war. Die beliebtesten Destinationen im Mai waren Spanien, Italien, Deutschland, die Türkei, Griechenland, Portugal, Marokko, die Vereinigten Staaten, Frankreich und die Schweiz. Das Frachtaufkommen am Flughafen Brüssel stieg um 0,4 % auf insgesamt 59.102 Tonnen. Das geflogene Frachtaufkommen erhöhte sich um 1,4 %, während die Belly-Fracht um fast 16 % zulegte. Die Zahl der Vollfrachter ging um 6,4 % zurück, während Expressdienste um fast 1 % zulegten. Die wichtigsten Importregionen waren Asien, Afrika und Nordamerika, mit einem besonders starken Anstieg im asiatischen E-Commerce. Die wichtigsten Exportregionen waren Afrika, Asien und Nordamerika. Im Mai 2024 wurden 17.575 Flugbewegungen registriert, was einem leichten Rückgang von 0,1 % gegenüber Mai 2023 entspricht. Die Zahl der Passagierflüge stieg um fast 2 %, während die Zahl der Frachtflüge um 2 % zurückging. Durchschnittlich wurden pro Flug 143 Passagiere gezählt, was dem Vorjahreswert entspricht.

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