Boeing 737 (Foto: Samantha Gades/Unsplash).
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737 Max von Southwest Airlines gerät in Taumeln – FAA stuft Vorfall als Unfall ein

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Eine Boeing 737 Max 8 der Southwest Airlines mit der Kennung N8825Q geriet auf dem Flug von Arizona nach Oakland in eine gefährliche Taumelschwingung. Das Flugzeug zeigte ein unkontrolliertes „Dutch Roll“-Verhalten, bei dem es abwechselnd um Gier- und Hochachse schwankte, was zu erheblichen Schwingungen führte.

Die Piloten konnten die Situation jedoch stabilisieren und die Maschine sicher in Oakland landen. Bei der Inspektion nach der Landung stellten Techniker „erheblichen Schaden“ fest, insbesondere am Standby Rudder PCU (Pedal Control Unit).

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat den Vorfall als „Unfall“ eingestuft und führt eine detaillierte Untersuchung durch, wie aus einem Bericht des FAA-Dockets hervorgeht. Die N8825Q wurde anschließend zur Reparatur nach Everett geflogen, dem Hauptsitz des Herstellers Boeing, wo sie unter der Sonderflugnummer WN8700 eingetroffen ist.

„Wir nehmen jeden Vorfall ernst und arbeiten eng mit der FAA zusammen, um die Ursachen zu untersuchen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen“, kommentierte ein Sprecher von Southwest Airlines.

Der Vorfall unterstreicht die fortlaufende Überwachung und Sicherheitsbemühungen im Luftverkehr, insbesondere im Zusammenhang mit der Boeing 737 Max, die in der Vergangenheit wegen ihrer Flugsteuerungssoftware und anderer Systeme bereits kritisch in den Fokus geraten ist.

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