Juli 23, 2024

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Juli 23, 2024

Korean Air plant umfangreiche Flottenerweiterung mit neuen Boeing-Modellen

Korean Air hat eine Absichtserklärung mit Boeing über den Kauf von zwanzig B777-9 und zwanzig B787-10 unterzeichnet, zusätzlich zu zehn Optionen für die B787-10. Diese geplante Bestellung soll die Flotte erweitern und die Flexibilität des globalen Netzwerks erhöhen, insbesondere im Hinblick auf die erwartete Fusion mit Asiana Airlines. Die Auslieferung der B777-9 wird ab 2028 erwartet, obwohl dieses Modell noch nicht zertifiziert ist und Verzögerungen bei der Produktion und Zertifizierung aufgetreten sind. Der Zeitplan für die B787-10-Auslieferungen wurde nicht konkretisiert, aber Boeing hofft, diese bis Ende 2025 in Dienst stellen zu können. Diese Vereinbarung wurde auf der Farnborough Air Show 2024 bekannt gegeben, kurz nachdem Korean Air seine erste von zwanzig 2019 bestellten B787-10 übernommen hatte. Die erste Maschine, geleast von Air Lease Corporation, wurde am 19. Juli 2024 von Charleston International nach Seoul Incheon überführt. Die B787-10 von Korean Air bietet Platz für 325 Passagiere, darunter 36 Premium-Sitze und 289 Economy-Class-Sitze. Neben dieser neuen Bestellung plant Korean Air, bis 2027 insgesamt zwanzig B787-10 zu betreiben. Die aktuelle Großraum-Passagierflotte umfasst unter anderem Modelle wie A330-200, A330-300, A380-800, B777-200ER, B777-300, B777-300ER und B787-9. Zudem hat die Fluggesellschaft Bestellungen für A350-900 und A350-1000 getätigt, die zwischen 2024 und 2032 ausgeliefert werden sollen.

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National Airlines bestellt vier neue Boeing 777-200F

National Airlines hat die Bestellung von vier neuen Boeing 777-200F Frachtflugzeugen bekannt gegeben, die Ende 2025 und 2026 ausgeliefert werden sollen. Diese Entscheidung markiert einen wichtigen Schritt im Flottenwachstumsplan der Airline, um den steigenden globalen Transportanforderungen gerecht zu werden. „Dies unterstreicht unser Engagement, effiziente, ressourcenschonende und moderne Luftfrachtdienste anzubieten,“ erklärte Chairman und Präsident Christopher Alf während der Farnborough Air Show 2024. Derzeit betreibt National Airlines eine alternde Flotte von B747-Frachtflugzeugen, darunter sechs B747-400(BCF), eine B747-400ERF und eine B747-400FSCD. Die Airline prüft aufgrund der Knappheit von Quadjets auch alternative Flottenpläne und hat bisher nicht bekannt gegeben, ob die neuen B777 einige der älteren B747 ersetzen werden. Zusätzlich zur Frachterflotte betreibt National Airlines auch Passagiercharterflüge mit einer A330-200, einer A330-300 und einer B757-200.

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Croatia Airlines verschiebt A220-Erstflug erneut

Die geplante Einführung des neuen Airbus A220-300 bei Croatia Airlines verzögert sich erneut. Ursprünglich sollte das neue Flugzeug ab dem 29. Juli 2024 zwischen Zagreb und Split eingesetzt werden, doch dieser Termin wurde auf den 14. August 2024 verschoben. Diese Änderung beeinflusst eine Vielzahl geplanter Flüge und stellt die Fluggesellschaft vor operative Herausforderungen. Trotz der Verzögerung bleibt Croatia Airlines zuversichtlich, dass die Einführung des neuen Modells erhebliche Vorteile für die Flotte und den Betrieb mit sich bringen wird. Die Croatia Airlines hatte umfangreiche Pläne für den Einsatz ihres neuen Airbus A220-300. Geplant waren Flüge von Zagreb, Split und Dubrovnik zu wichtigen europäischen Zielen wie Barcelona, Berlin, Frankfurt, Skopje, Paris und London Heathrow. Im August sollte das Flugzeug 120 Flüge absolvieren, durchschnittlich vier pro Tag. Diese Pläne mussten jedoch aufgrund der Verschiebung der Indienststellung angepasst werden. Nun sollen die betroffenen Flüge mit einer Mischung aus Dash 8 Turboprops und A319 durchgeführt werden. Der neue Airbus A220-300 von Croatia Airlines, der zunächst die vorläufige Airbus-Testregistrierung C-FPBE trug und später in 9A-CAE umregistriert wurde, hat bereits mehrere Testflüge absolviert. Der zweite Testflug fand in der Nacht am Flughafen Mirabel in Montreal statt und dauerte eine Stunde und 35 Minuten. Der erste Testflug am 8. Juli dauerte dreieinhalb Stunden und umfasste Triebwerksläufe, Rollchecks und einen abgebrochenen Start. Solche Testflüge sind üblich und dienen dazu, die Leistung und Sicherheit des Flugzeugs vor der endgültigen Auslieferung zu überprüfen. Ursprünglich war die Auslieferung für Februar geplant, wurde aber auf Juli verschoben und hat sich nun erneut verzögert.

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Boeing sichert sich Großaufträge im Milliardenwert auf der Farnborough Airshow

Auf der renommierten Farnborough Airshow im Vereinigten Königreich konnte der US-Flugzeugbauer Boeing bedeutende Erfolge verzeichnen und sich Großaufträge im Wert von mehreren Milliarden Dollar sichern. Die Fluggesellschaft Korean Air unterzeichnete einen Vertrag über den Kauf von 40 Flugzeugen, was als starkes Zeichen für Boeings Wettbewerbsfähigkeit in der Luftfahrtbranche gewertet wird. Der Vertrag zwischen Boeing und Korean Air umfasst jeweils 20 Maschinen der Typen 777X und 787-10, mit einer Option auf weitere zehn 787-10. Der Gesamtwert dieses Auftrags wird auf rund sieben Milliarden Dollar (etwa 6,43 Milliarden Euro) geschätzt. Diese Bestellung markiert eine Rückkehr von Korean Air zu Boeing als Hauptlieferanten, nachdem die Airline im März 33 Langstreckenmaschinen des Typs A350 vom europäischen Konkurrenten Airbus geordert hatte. Diese Entscheidung verdeutlicht die starke Position von Boeing auf dem Markt, trotz der Herausforderungen der letzten Jahre. Neben Korean Air hat auch Japan Airlines einen bedeutenden Auftrag bei Boeing platziert. Die Fluggesellschaft bestellt zehn Flugzeuge des Typs 787-9 und sichert sich eine Option auf weitere zehn. Der Wert dieser Bestellung wird auf 1,47 Milliarden Dollar geschätzt. Diese Aufträge unterstreichen Boeings anhaltende Attraktivität für große Fluggesellschaften weltweit und seine Fähigkeit, trotz der Konkurrenz durch Airbus, wichtige Marktanteile zu sichern. Herausforderungen in der Produktion Trotz dieser Erfolge sieht sich Boeing weiterhin mit erheblichen Herausforderungen in der Produktion konfrontiert. Nach der Krise um das Modell 737 Max, das aufgrund von Sicherheitsmängeln weltweit für Schlagzeilen sorgte, hat Boeing die Produktion gedrosselt, um die Qualitätskontrolle zu verbessern. Stephanie Pope, zuständig für das Passagierflugzeuggeschäft bei Boeing, erklärte im Vorfeld der

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Weltweite Flugunterbrechungen durch massiven IT-Ausfall: Ein Desaster für Reisende

Ein massiver IT-Ausfall sorgte am Wochenende für weltweite Flugunterbrechungen und führte dazu, dass Tausende von Flügen verspätet oder annulliert wurden. Die Störung, die am 19. Juni 2024 begann, brachte das globale Flugverkehrsnetzwerk durcheinander und hatte gravierende Auswirkungen auf die Reisepläne von Millionen von Passagieren. Laut der Flugverfolgungs-Website FlightAware führte der IT-Ausfall am ersten Tag zu 46.013 Verspätungen und 5.171 Flugstreichungen. Die Situation verschlimmerte sich in den folgenden Tagen, insbesondere in den USA, wo am 20. Juni 2024 insgesamt 35.204 Flüge verspätet und 2.881 Flüge gestrichen wurden. Auch am 21. Juni 2024 blieb die Lage angespannt mit 34.362 verspäteten und 2.961 gestrichenen Flügen. Die US-amerikanischen Fluggesellschaften waren von der Störung am stärksten betroffen. Delta Airlines verzeichnete dabei die meisten Flugstreichungen. Am 20. Juni 2024 mussten mehr als 3.500 Flüge von Delta und deren Tochtergesellschaft Delta Connection gestrichen werden. Dies geschah während eines der geschäftigsten Reisewochenenden des Sommers, was die Auswirkungen auf die Passagiere noch verschärfte. Reaktionen der Fluggesellschaften Ed Bastian, CEO von Delta Airlines, äußerte sich in einer Pressemitteilung zu der Krise: „Delta hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt miteinander zu verbinden, und wir verstehen, wie schwierig es sein kann, wenn Ihre Reisen unterbrochen werden. Wir haben eine Ausnahmeregelung erlassen, die es Ihnen ermöglicht, Ihren Reiseplan kostenlos zu ändern.“ Zudem bot Delta betroffenen Passagieren Essensgutscheine, Hotelübernachtungen und Transportmöglichkeiten an, sofern diese verfügbar waren. Am 19. Juni 2024 verzeichnete der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL) mit 447 gestrichenen Flügen die höchste Zahl an Annullierungen unter den US-Flughäfen. Dies entsprach etwa

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Luxair ordert Boeing 737-Max-10

Luxair hat auf der Farnborough Airshow 2024 eine bedeutende Investition in ihre Flotte bekannt gegeben. Das Unternehmen bestellte zwei Boeing Boeing 737-Max-10 und sicherte sich Optionen für zwei weitere Flugzeuge dieses Typs. Diese Entscheidung erfolgt trotz der anhaltenden Produktionsprobleme bei Boeing und der Unsicherheit über die Typenzertifizierung der MAX 10. Luxair setzt damit auf eine strategische Erweiterung ihrer Kapazitäten, um der wachsenden Nachfrage im Freizeitverkehr gerecht zu werden. Die neue Bestellung umfasst Flugzeuge, die in einer Konfiguration betrieben werden sollen, die den Passagieren einen Sitzabstand von mindestens 30 Zoll bietet. In dieser Konfiguration kann die Boeing Boeing 737-Max-10 bis zu 213 Passagiere befördern und Strecken von bis zu 5.740 Kilometern (3.100 nautische Meilen) zurücklegen. Dies bietet Luxair nicht nur eine erhöhte Kapazität, sondern auch eine erweiterte Reichweite, die es ermöglicht, neue Märkte zu erschließen und bestehende Verbindungen zu optimieren. Die aktuelle Flotte von Luxair besteht aus einer Mischung von Boeing- und Embraer-Flugzeugen. Zu den Boeing-Modellen gehören vier B737-700, zwei MAX 8 und vier B737-800. Zusätzlich betreibt Luxair elf Dash 8-400, die vor allem auf Kurzstrecken eingesetzt werden. Darüber hinaus stehen vier B737-7 und sechs B737-8 zur Auslieferung bereit, ebenso wie vier E195-E2 von Embraer. Diese Diversifizierung der Flotte ermöglicht es Luxair, flexibel auf verschiedene Marktanforderungen zu reagieren und sowohl Kurz- als auch Mittelstrecken effizient zu bedienen. Herausforderungen und Chancen Die Bestellung der BBoeing 737-Max-10 erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Boeing weiterhin mit Produktionsproblemen bei der MAX-Serie konfrontiert ist. Insbesondere die Typenzertifizierung der MAX 10 ist noch ungewiss, was Unsicherheit

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Seltsame Klimaprojekte

Bei Buchungen der LH – Group kann man sich bei schlechtem Fluggewissen derzeit noch entscheiden: Entweder bucht man einen „Green-fare“, oder man spendet ein paar Euro für seltsame Klimaprojekte – das wird sich aber bald ändern. Bucht man beispielsweise auf der Austrian – Seite, bieten sich mehrere Tarife an: Es gibt vier Economy- und drei Business-Tarife. Die Tarife mit der Bezeichnung „Economy Green“ oder „Business Green“ werden farblich hervorgehoben. Sie sind zwar nicht ganz billig, aber attraktiv: Umbuchung ist bei der Eco-Variante möglich, Gepäck und Platzreservierung sind dabei, ebenso SAF-Treibstoff, um nachhaltiger zu fliegen – ist das der Tarif zur Gewissensberuhigung? Was heißt „SAF“ SAF bedeutet „Sustainable Aviation Fuel“ (nachhaltiger Treibstoff), der ohne fossile Bestandteile produziert wird, z.B. aus Biomasse, Altölen, Fetten, aber pro Tonne etwa das Dreifache von Kerosin kostet. Entscheiden sich Passagiere für den „Green“ Tarif, kauft die Fluglinie die entsprechende Menge von der ÖMV und betankt damit alle paar Wochen irgendeinen Flug. Die Menge des angekauften SAF-Treibstoffs ist allerdings extrem gering. Aus der Presseabteilung der Austrian kommt dazu eine Einschränkung: Nur 20% des „Green Fare“-Zuschlages werde für den Ankauf von SAF verwendet, der andere Teil werde in „andere Klimaschutzprojekte“ investiert. Warum wird nicht gesagt. „Die Hütte gibt es nicht!“ An diesen „anderen Klimaschutzprojekten“ kann man sich im Laufe des Buchungsprozesses auch ohne „Green Fare“ beteiligen, und zwar nach Wahl eines anderen Tarifs, durch Bewegung eines Schiebers von ca. 2€ bis 30€. Damit spendet man für einzelne Klimaprojekte, die von dem Kompensationsanbieter Climate Austria (Teil der Kommunalkredit) nach

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