Juli 31, 2024

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Juli 31, 2024

Angola erweitert seine Luftflotte: Airbus liefert erstes C295-Flugzeug

Die Força Aérea Nacional de Angola (FANA) hat kürzlich das erste von drei bestellten C295-Flugzeugen von Airbus Defence and Space erhalten. Diese Lieferung markiert einen bedeutenden Meilenstein für die angolanische Luftwaffe, da sie ihre Kapazitäten in den Bereichen taktischer Transport, humanitäre Einsätze und Überwachungsoperationen erheblich erweitert. Die beiden weiteren Flugzeuge, die noch folgen sollen, werden zusätzlich mit modernster Technik zur Seeüberwachung ausgestattet sein, was Angola in die Lage versetzt, seine maritimen Grenzen besser zu schützen und auf Notfälle effizient zu reagieren. Das C295-Flugzeug ist ein mittelgroßes Transportflugzeug, das sich durch seine Vielseitigkeit und Effizienz auszeichnet. Es wird in verschiedenen Konfigurationen eingesetzt, darunter Transport von Fracht und Truppen, medizinische Evakuierungen, Fallschirmabsprünge und Lastabwürfe. Diese Flexibilität macht das Flugzeug zu einem wertvollen Asset für militärische und zivile Einsätze. Die C295, die an Angola geliefert wurde, ist speziell als Transportflugzeug konfiguriert. Es wird erwartet, dass es eine zentrale Rolle bei der logistischen Unterstützung der angolanischen Streitkräfte spielt, insbesondere in abgelegenen oder schwer zugänglichen Gebieten. Diese Fähigkeit ist besonders wichtig für Angola, ein Land mit einer großen geographischen Ausdehnung und einer vielfältigen Landschaft, die von Küstenlinien bis hin zu Wüstengebieten reicht. Erweiterte Fähigkeiten durch Seeüberwachungsflugzeuge Die beiden weiteren C295-Flugzeuge, die an die angolanische Luftwaffe geliefert werden sollen, werden zusätzlich für Seeüberwachungsaufgaben ausgestattet sein. Diese Flugzeuge werden mit dem Fully Integrated Tactical System (FITS) von Airbus und einer Reihe von hochentwickelten Sensoren ausgestattet. FITS ist ein fortschrittliches System, das aus einer Reihe miteinander verbundener Bordcomputer und Anzeigen besteht. Es ermöglicht den Besatzungen, wichtige Informationen in

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Airbus korrigiert Auslieferungs- und Ergebnisziele nach unten

Airbus wird voraussichtlich enttäuschende Zahlen für das zweite Quartal 2024 vorlegen. Der Konzern hat seine Auslieferungs- und Ergebnisziele für das Jahr bereits gesenkt. Trotz hoher Nachfrage und vollen Auftragsbüchern kämpft Airbus mit Produktionsproblemen, insbesondere bei den Modellen der A320neo-Familie. Im Jahr 2023 lieferte das Unternehmen 735 Flugzeuge aus, für 2024 waren ursprünglich 800 geplant, doch diese Prognose wurde auf 770 korrigiert. Zudem hat Airbus eine Abschreibung von 0,9 Milliarden Euro auf Raumfahrtprogramme vorgenommen. Analysten erwarten für das zweite Quartal einen Umsatz von rund 15,8 Milliarden Euro und einen Gewinn von 566 Millionen Euro, was einem deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

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Gericht stoppt Transparenzinitiative des US-Verkehrsministeriums im Flugbuchungsprozess

Die jüngste Entscheidung des 5. US-Berufungsgerichts hat eine wichtige Initiative des US-Verkehrsministeriums (Department of Transportation – DOT) zur Schaffung von mehr Transparenz im Flugbuchungsprozess vorübergehend gestoppt. Diese Entscheidung kam nach einem Antrag von mehreren großen US-amerikanischen Fluggesellschaften, die gegen die neuen Regeln geklagt hatten. Die Verordnung sollte die Verbraucher vor versteckten Gebühren schützen und wurde als notwendig erachtet, um eine klarere und transparentere Preisgestaltung zu gewährleisten. Im April 2024 kündigte das DOT neue Regeln an, die darauf abzielen, den Kaufprozess von Flugtickets transparenter zu gestalten. Die Vorschriften sollten sicherstellen, dass Verbraucher im Voraus über alle möglichen Gebühren informiert werden, die zusätzlich zu den reinen Ticketkosten anfallen könnten. Dazu gehören Gebühren für aufgegebenes Gepäck, Handgepäck, Änderungen oder Stornierungen von Reservierungen. Diese Maßnahmen wurden inmitten einer breiteren Diskussion über sogenannte „Junk-Gebühren“ eingeführt, die Verbraucher oft erst nach dem Kauf eines Tickets überraschen. Laut dem DOT sollten diese neuen Regelungen den Kunden helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Klage der Fluggesellschaften und Gerichtsentscheidung Mehrere führende Fluggesellschaften, darunter Delta Air Lines, American Airlines, United Airlines, JetBlue Airways, Hawaiian Airlines und Alaska Airlines, reichten im April 2024 eine Klage gegen die neuen Vorschriften ein. Unter der Leitung der Interessenvertretung Airlines for America argumentierten sie, dass die neuen Regeln potenzielle Kunden verwirren könnten, da sie zu viele Details beim Kaufprozess eines Tickets offenlegen würden. Die Fluggesellschaften behaupteten, dass die Umsetzung der neuen Vorschriften ihnen „irreparablen Schaden“ zufügen würde, indem sie die Kosten für die Einhaltung der Vorschriften in die Höhe treiben und

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Eurowings und Sun Express erweitern Partnerschaft durch Interline-Abkommen

Die Lufthansa-Tochter Eurowings und Sun Express haben ihre Zusammenarbeit durch ein Interline-Abkommen vertieft. Laut einer Mitteilung der Fluggesellschaften umfasst die Partnerschaft zunächst ausgewählte Strecken. Zudem arbeiten beide Unternehmen an einer Codeshare-Vereinbarung, die im laufenden Sommer in Kraft treten soll. Diese Maßnahmen sollen den Passagieren erweiterte Buchungsoptionen bieten und die Verbindungen zwischen den Fluggesellschaften optimieren.

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Lufthansa eröffnet neu gestaltete Lounge in Newark

Die Lufthansa hat kürzlich ihre renovierte Lounge am Newark Liberty International Airport (EWR) in New York City wiedereröffnet. Diese umfassende Renovierung markiert nicht nur die Rückkehr zu einem luxuriösen Lounge-Erlebnis, sondern setzt auch neue Maßstäbe für den Komfort und die Annehmlichkeiten, die Lufthansa ihren Premiumkunden bietet. Die neu gestaltete Lounge orientiert sich am Stil der Allegris-Kabinen der Fluggesellschaft und bietet den Reisenden ein modernes und komfortables Ambiente. Die Wiedereröffnung der Lounge in Newark ist das Ergebnis eines umfassenden Renovierungsprojekts, das ursprünglich vor der Covid-19-Pandemie begonnen wurde. Die Verzögerungen aufgrund der Pandemie haben den Fertigstellungstermin hinausgezögert, aber nun können Passagiere die neuen Annehmlichkeiten genießen. Die Lounge befindet sich in der Nähe des Flugsteigs 60 in Halle B3 des Terminals B und ist täglich von 14:15 bis 21:30 Uhr geöffnet. Die neu gestaltete Lounge besticht durch ein modernes Design mit warmen Erdtönen und eleganten Holzakzenten. Mark Suhr, Stationsleiter der Lufthansa, betonte, dass die Lounge nun mehr Sitzplätze, ein erweitertes Speisen- und Getränkeangebot sowie eine insgesamt verbesserte Ästhetik bietet. Die Umgestaltung zielt darauf ab, den Passagieren ein Premium-Erlebnis zu bieten, das sich nahtlos in das Reiseangebot der Lufthansa einfügt. Ein Blick ins Innere: Komfort und Annehmlichkeiten Die Lounge bietet eine Vielzahl von Bereichen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Reisenden gerecht werden. Ein zentraler u-förmiger Barbereich, der sowohl klassische als auch innovative Getränke anbietet, bildet das Herzstück der Lounge. Besonders auffällig ist ein großes Weinregal, das bis zur Decke reicht und die edle Atmosphäre des Raumes unterstreicht. Der Essbereich wurde ebenfalls erweitert und bietet

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Air New Zealand verzögert CO₂-Reduktionsziele aufgrund von Lieferproblemen

Air New Zealand hat bekanntgegeben, dass die geplanten Reduzierungen der CO₂-Emissionen pro Flug bis 2030 aufgrund von Lieferengpässen bei neuen Flugzeugen und der begrenzten Verfügbarkeit nachhaltiger Kraftstoffe nicht erreicht werden können. Der Geschäftsführer Greg Foran erklärte, dass die Fluggesellschaft möglicherweise ihre bestehende Flotte länger als geplant einsetzen muss. Obwohl das Unternehmen anstrebt, bis 2050 klimaneutral zu werden, wird derzeit an einem neuen Zwischenziel gearbeitet. Weltweite Konflikte und verlängerte Flugstrecken stellen die Luftfahrtbranche insgesamt vor Herausforderungen, die Ziele der Internationalen Luftverkehrsorganisation IATA für Netto-Null-CO₂-Emissionen bis 2050 zu erreichen.

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Donhauser bleibt Caterer der ÖBB-Fernverkehrszüge

Die Donhauser GmbH, bekannt unter dem Markennamen DoN’s, hat sich erneut als bevorzugter Anbieter für das Catering in den Fernverkehrszügen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) durchgesetzt. Im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens erhielt das Unternehmen den Zuschlag für eine neue Rahmenvereinbarung, die ab Dezember 2024 in Kraft tritt. Diese Partnerschaft markiert eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit, die bereits seit 2018 besteht. Die neue Vereinbarung umfasst nicht nur den Verkauf von Speisen und Getränken in den Bordrestaurants, sondern auch innovative Servicelösungen und einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Aspekte der neuen Vereinbarung und die zugrunde liegenden Prinzipien, die sowohl die ÖBB als auch DoN’s verfolgen. Die neue Rahmenvereinbarung zwischen der ÖBB und DoN’s sieht eine Vertragslaufzeit von zunächst drei Jahren vor, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um bis zu acht Jahre. Dies zeigt das langfristige Vertrauen der ÖBB in die Qualität und Zuverlässigkeit des Caterers. Der Auftrag umfasst verschiedene Bereiche des Catering-Dienstes, darunter den Speisen- und Getränkeverkauf in den Bordrestaurants, mobile Trolley-Servicelösungen, das Am-Platz-Service für die 1. und Business-Class sowie die Betreuung von Verpflegungsautomaten durch eigenes Personal am Zug. Ein wesentlicher Aspekt des neuen Dienstleistungsvertrags ist der Fokus auf Nachhaltigkeit. DoN’s und die ÖBB setzen auf ein Cateringangebot, das sowohl qualitativ hochwertig als auch umweltfreundlich ist. Über 30 % der angebotenen Produkte sind bio-zertifiziert, und 75 % der Lebensmittel stammen aus Österreich. Dies unterstützt nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern reduziert auch den ökologischen Fußabdruck der Verpflegung im Zug. Zusätzlich wird auf die Verwendung von 100 % Fairtrade-Kaffee geachtet,

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Wizz Air baut Präsenz in Stuttgart aus

Erst vor wenigen Wochen hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air den Erstflug ab Stuttgart-Echterdingen durchgeführt. In den nächsten Monaten will der Carrier die Präsenz deutlich ausbauen und weitere Ziele aufnehmen. Ab 29. Oktober 2024 will Wizz Air ab Tirana dreimal wöchentlich Kurs auf den süddeutschen Airport nehmen. Die Flüge sollen jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden. Bereits einen Tag zuvor steht die Aufnahme der Bukarest-Verbindung an. Diese soll jeweils an Montagen, mittwochs und Freitagen bedient werden. Im Sommerflugplan 2025, genauer gesagt am 3. April 2025, folgen dann Flüge ab Cluj. Von dort aus nimmt Wizz Air dann dreimal zweimal Kurs auf Stuttgart-Echterdingen. Die Verkehrstage sind Donnerstag und Sonntag. Auch beabsichtigt Wizz Air noch im Winterflugplan 2024/25 die Anzahl der Frequenzen auf der bestehenden Budapest-Strecke zu erhöhen.

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