August 8, 2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

August 8, 2024

Flugausfall: Linzer Ehepaar erhält nach Androhung einer Klage Kosten erstattet

Ein Ehepaar aus Linz strandete aufgrund eines gestrichenen Fluges von Frankfurt nach Linz nach ihrem Urlaub in der Dominikanischen Republik. Da es sich um eine Pauschalreise handelte, hätte der Reiseveranstalter die Kosten für Verpflegung und Übernachtung übernehmen müssen. Dieser verwies das Paar jedoch an die Fluggesellschaft. Erst nach Einschaltung der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK) und der Androhung einer Klage erhielt das Ehepaar die vorgestreckten 376 Euro zurück. Das Ehepaar hatte die Reise im Januar 2024 über ein Reisebüro gebucht. Der Hinflug und der Aufenthalt verliefen planmäßig, doch auf der Rückreise wurde der Anschlussflug annulliert. Das Paar akzeptierte einen Alternativflug am nächsten Tag und musste eine Nacht im Hotel am Flughafen verbringen. Die Konsumentenschützer der AK stellten fest, dass der Reiseveranstalter für die Kosten aufkommen muss. Nach der Klageandrohung erstattete die Fluggesellschaft die Kosten, vermutlich auf Veranlassung des Reiseveranstalters. Zusätzlich forderten die AK-Expertinnen eine Entschädigungszahlung von 1.200 Euro für den annullierten Flug. In diesem Jahr hat die AK Oberösterreich bereits 127 Konsumenten und ihre Begleitpersonen zu Entschädigungszahlungen von insgesamt 104.220 Euro verholfen. Die AK übernimmt sämtliche Kosten für ihre Mitglieder und setzt sich dafür ein, dass Flugpassagiere ihre Rechte kennen und durchsetzen können.

weiterlesen »

Deutschland: Branchenverband beklagt hohe Kosten und Wettbewerbsnachteile

Der deutsche Luftverkehrsmarkt kämpft nach dem Corona-Schock mit einer schleppenden Erholung. Laut dem Branchenverband BDL (Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft) droht das Flugangebot von deutschen Flughäfen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern weiter zurückzufallen. Eine aktuelle Prognose zeigt, dass im Winterflugplan 2024/25 nur 85 Prozent der Sitzplätze angeboten werden, die vor der Corona-Krise im Winter 2018/19 verfügbar waren. Dies steht im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern, deren Angebot bereits 109 Prozent des Vorkrisenwertes erreicht hat. Der Hauptgrund für den Rückstand wird von der Branche in den hohen Kosten durch staatlich festgelegte Gebühren und Steuern gesehen. Seit 2020 haben sich diese Belastungen nahezu verdoppelt, was die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen beeinträchtigt. BDL-Präsident Jens Bischof klagt, dass die deutsche Luftverkehrsteuer zuletzt zum 1. Mai um etwa 25 Prozent erhöht wurde. Diese zusätzliche Belastung hat dazu geführt, dass viele europäische Punkt-zu-Punkt-Airlines, die üblicherweise direkte Verbindungen anbieten, deutsche Flughäfen meiden. Im Vergleich zu anderen europäischen Städten sind die staatlich festgelegten Gebühren für einen typischen Mittelstreckenflug in Deutschland erheblich höher. Beispielsweise betragen die Gebühren in Frankfurt, Stuttgart oder Düsseldorf rund doppelt so viel wie in Städten wie Rom, Oslo oder Brüssel. In Madrid liegen die Kosten für denselben Flug bei 660 Euro, während sie in deutschen Flughäfen bis zu 4.400 Euro betragen können. Forderung nach einem Belastungsmoratorium Der BDL fordert daher ein „Belastungsmoratorium“, also eine vorübergehende Aussetzung dieser Kosten. Bischof betont, dass dies ein erster Schritt wäre, um die Konnektivität der deutschen Flughäfen zu sichern und die Anbindung des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu verbessern. Das Ziel ist

weiterlesen »

Swiss verlängert Flugstopp nach Tel Aviv und Beirut bis Mitte August 2024

Swiss hat die Einstellung ihrer Flüge von und nach Tel Aviv sowie Beirut bis zum 13. August verlängert. Aufgrund von Sicherheitsbedenken werden die Lufträume über Iran, Irak und Israel ebenfalls bis zu diesem Datum gemieden. Diese Maßnahme erfolgt nach intensiver Prüfung der aktuellen Lage im Nahen Osten. Die Fluggesellschaft bedauert die Unannehmlichkeiten für die betroffenen Passagiere, betont jedoch, dass die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen oberste Priorität hat. Betroffene Fluggäste werden direkt kontaktiert und können entweder kostenlos auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder eine vollständige Erstattung des Ticketpreises erhalten. Swiss beobachtet die Situation weiterhin genau und steht in ständigem Austausch mit den zuständigen Behörden in der Schweiz und vor Ort.

weiterlesen »