August 16, 2024

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August 16, 2024

Croatia Airlines: Kroatische Regierung erwägt Holding-Modell zur Privatisierung

Die kroatische Regierung steht vor einer neuen Herausforderung in ihrem Bestreben, die nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines zu privatisieren. Nach mehreren gescheiterten Versuchen und angesichts der andauernden finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens, hat der kroatische Minister für Meer, Verkehr und Infrastruktur, Oleg Butković, einen neuen Ansatz ins Gespräch gebracht: die Zusammenlegung von Croatia Airlines mit staatlichen Flughäfen in einer Holdinggesellschaft. Diese Strategie könnte die Privatisierung des Unternehmens erleichtern und gleichzeitig die Kontrolle des Staates über wichtige Infrastruktureinrichtungen sichern. Seit Jahren versucht die kroatische Regierung, einen strategischen Partner für Croatia Airlines zu finden. Die Bemühungen verliefen jedoch bisher erfolglos, was teilweise auf die komplizierte wirtschaftliche Lage des Unternehmens zurückzuführen ist. Bereits Ende 2019 wurde die Idee einer Holdinggesellschaft ins Spiel gebracht, die neben Croatia Airlines auch sechs staatliche Flughäfen – darunter die profitablen Standorte Split und Dubrovnik – umfassen sollte. Diese Maßnahme sollte die finanzielle Basis der Fluggesellschaft stärken und den Privatisierungsprozess attraktiver gestalten. Doch der Vorschlag stieß auf Widerstand. Besonders Flughäfen wie Split und Dubrovnik, die zu den rentabelsten des Landes zählen, kritisierten die Pläne scharf. Sie befürchteten, dass eine Zusammenlegung mit der defizitären Fluggesellschaft ihre eigene wirtschaftliche Stabilität gefährden könnte. Auch die unklaren Vorstellungen über die Umsetzung und die langfristigen Folgen einer solchen Fusion sorgten für Unsicherheit. Die Corona-Pandemie als Rückschlag Die COVID-19-Pandemie verschärfte die Situation zusätzlich. Im März 2020, als die Welt in eine Krise stürzte, die besonders die Luftfahrtbranche hart traf, stoppte die kroatische Regierung alle Privatisierungsbestrebungen. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als die griechische Aegean Airlines gerade Interesse

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Blinder Passagier gelangt ohne Ticket an Bord – zweimal in zwei Tagen

Ein 39-jähriger Norweger hat es am Flughafen München innerhalb von zwei Tagen gleich zweimal geschafft, ohne gültiges Ticket ein Flugzeug zu betreten. In einem Fall gelangte er sogar bis nach Stockholm. Der Mann umging die Sicherheitskontrollen, indem er die automatische Ticketkontrollschleuse passierte und unbemerkt die Bordkartenkontrolle am Gate überwinden konnte. Im ersten Fall fiel der blinde Passagier erst auf, als das Flugzeug bereits voll besetzt war und er keinen Sitzplatz fand. Beim zweiten Versuch konnte er mit einem Lufthansa-Flug bis nach Stockholm reisen, bevor die Crew auf ihn aufmerksam wurde, als er denselben Flug zurück nach München antreten wollte. Bei einer anschließenden Personenkontrolle wurde zudem ein Messer bei ihm gefunden. Der Vorfall wird nun von den Behörden weiter untersucht.

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Ungewöhnlicher Vorfall bei Alaska Airlines: Pilot darf mangels Qualifikation nicht landen

In der Luftfahrt sind Umleitungen von Flügen keine Seltenheit und können aus einer Vielzahl von Gründen erfolgen, wie etwa wetterbedingte Probleme, technische Defekte oder medizinische Notfälle an Bord. Doch der kürzliche Vorfall bei einem Flug der Alaska Airlines hebt sich von den üblichen Szenarien ab und hat in der Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt. Am 8. August 2024 wurde ein Flug von San Francisco nach Jackson Hole, Wyoming, aufgrund eines ungewöhnlichen und unerwarteten Ereignisses umgeleitet: Der Pilot hatte nicht die erforderliche Qualifikation, um auf dem Ziel-Flughafen zu landen. Der Flug AS 3491, der von Skywest im Auftrag von Alaska Airlines durchgeführt wurde, startete planmäßig am San Francisco International Airport (SFO) und sollte am Jackson Hole Airport (JAC) in Wyoming landen. Die Maschine, eine zweistrahlige Embraer ERJ 175, war bereits im Anflug auf Jackson Hole, als der Pilot den Passagieren eine überraschende Mitteilung machte. Wie ein Passagier später auf Reddit berichtete, gab der Pilot an, nicht über die erforderliche Landequalifikation für den Jackson Hole Airport zu verfügen. „Hey, es tut mir wirklich leid, Leute, aber da ich nicht die richtige Qualifikation habe, um in Jackson Hole zu landen, müssen wir nach Salt Lake City, Utah, umleiten. Wir werden Sie über die nächsten Schritte auf dem Laufenden halten“, so das Zitat des Piloten, das der Passagier veröffentlichte. Nach dieser Ankündigung drehte das Flugzeug mehrere Runden über dem Zielgebiet, bevor es schließlich nach Salt Lake City, Utah, umgeleitet wurde, eine Stadt, die etwa 466 Kilometer von Jackson Hole entfernt liegt. Dort landete die Maschine

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Smartlynx ernennt Harris Manolopoulos zum neuen Director of Fleet

Smartlynx, ein auf ACMI-Dienstleistungen spezialisierter Luftfahrtanbieter, hat Harris Manolopoulos zum neuen „Director of Fleet“ ernannt. In seiner neuen Rolle wird Manolopoulos für die optimale Auslastung und Effizienz der Flotte verantwortlich sein. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Luftfahrtbranche, unter anderem bei den Fluggesellschaften Volotea und Sky Express, bringt er umfassende Expertise mit. Smartlynx erwartet, dass seine Erfahrung zur weiteren Optimierung der Flottenverwaltung und zur Stärkung der operativen Effizienz des Unternehmens beitragen wird.

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