August 21, 2024

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August 21, 2024

SunExpress und Electra Airways starten Kooperation für Flüge zwischen Deutschland und Bulgarien

SunExpress und Electra Airways haben eine dreijährige Kooperation für ein Flugprogramm zwischen Deutschland und Bulgarien vereinbart. Ab Mai 2025 sollen wöchentlich 32 Flüge von sieben deutschen Flughäfen aus die bulgarischen Küstenstädte Burgas und Varna anfliegen. Die Vereinbarung sieht eine stufenweise Aufstockung der eingesetzten Flugzeuge vor: Im ersten Jahr sind zwei Airbus A320 vorgesehen, im Jahr 2026 vier und ab 2027 bis zu sieben Flugzeuge, abhängig von der Nachfrage. Die Partnerschaft, die auf der ITB-Berlin angekündigt wurde, zielt darauf ab, den Tourismus zwischen Deutschland und der bulgarischen Schwarzmeerküste erheblich zu fördern. Die kommerzielle Planung und der Vertrieb der Flüge werden von SunExpress übernommen, während Electra Airways den operativen Betrieb durchführt. Der Erfolg der Kooperation soll auch durch die Unterstützung von Fraport Twin Star Airport Management Plc gesichert werden, das die Flughäfen in Burgas und Varna betreibt.

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Royal Air Maroc-Boeing 737-800 macht Ausflug ins Gras

Am 17. August 2024 kam es auf dem Flughafen Roberts International in Monrovia, der Hauptstadt Liberias, zu einem besorgniserregenden Zwischenfall, als eine Boeing 737-800 der Royal Air Maroc nach der Landung die Piste verließ. Der Vorfall ereignete sich bei Flug AT 567, der von Casablanca, Marokko, nach Monrovia führte. Der Zwischenfall, bei dem das Flugzeug Teile der Landebahn verließ und in das Gras neben der Piste rollte, verdeutlicht einmal mehr die Herausforderungen, denen Piloten bei anspruchsvollen Landebedingungen ausgesetzt sind. Das Flugzeug, eine Boeing 737-800 mit der Registrierung CN-RGW, war am frühen Morgen in Casablanca gestartet und erreichte Liberia planmäßig. Die Landung erfolgte auf Bahn 04 des Roberts International Airport, der etwa 56 Kilometer östlich von Monrovia liegt und als wichtigstes internationales Drehkreuz des Landes gilt. Kurz nach dem Aufsetzen der Maschine, die mit hoher Geschwindigkeit auf die Landebahn auftraf, kam es zu einer plötzlichen Abweichung von der vorgesehenen Flugbahn. Augenzeugen berichteten, dass mindestens ein Hauptfahrwerk der Maschine die Landebahn verließ und über den angrenzenden Grünstreifen rollte, bevor die Piloten das Flugzeug zurück auf die Asphaltpiste steuerten. Ersten Berichten zufolge erlitt das Flugzeug durch diesen „Ausflug ins Grüne“ Schäden am Fahrwerk und möglicherweise auch am Rumpf. Diese Informationen basieren auf Aufnahmen, die kurz nach dem Vorfall aufgenommen wurden und Schäden an der Maschine nahelegen. Glücklicherweise wurde keiner der Passagiere oder Crewmitglieder verletzt, aber der Vorfall wirft Fragen über die genauen Ursachen und die Sicherheitsstandards auf. Mögliche Ursachen und Hintergründe Solche Vorfälle, bei denen Flugzeuge die Landebahn verlassen, können durch eine Vielzahl

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Mönchengladbach entwickelt sich zum Hightech-Hub für Luftfahrt und Raumfahrt

Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) etabliert sich zunehmend als Standort für Hightech-Unternehmen in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Zu den jüngsten Ansiedlungen gehört die Thrustworks GmbH, die sich auf additive Fertigungsverfahren für Raumfahrt- und Energieunternehmen spezialisiert hat. Das Unternehmen verlegte seinen Sitz von Rommerskirchen nach Mönchengladbach und ergänzt mit seiner Expertise die strategische Ausrichtung des Flughafens. Durch die Unterstützung des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP) konnte die Ansiedlung erfolgreich realisiert werden. Ebenfalls am MGL angesiedelt ist die Germandrones GmbH, die unbemannte Luftfahrtsysteme entwickelt und testet. Das Unternehmen hat neben seinem Hauptsitz in Berlin nun einen zweiten Standort in Mönchengladbach eröffnet. Ein weiteres Beispiel für die technologische Aufrüstung des Standorts ist die AlphaParts GmbH, die Ersatzteile für Flugzeuge vertreibt und damit die Rolle des MGL als Wartungszentrum weiter stärkt. Auch im Ausbildungsbereich setzt der Flughafen neue Maßstäbe: Die Vertical Mission Training GmbH bietet mit modernen Flugsimulatoren Schulungen für Hubschrauberpiloten an, unterstützt durch innovative VR-Technologie. Diese Entwicklungen unterstreichen die Bemühungen des Flughafens, sich als Forschungs- und Entwicklungsstandort zu positionieren und zugleich hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Eine Delegation der Bezirksregierung Düsseldorf und des NRW-Wirtschaftsministeriums überzeugte sich kürzlich vor Ort von den Fortschritten.

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Taufe des Eurowings-Heißluftballons: Vom Aprilscherz zur neuen Attraktion

Mallorca, die Insel der Sonne und Sehnsucht, wurde am gestrigen Abend um eine weitere Attraktion reicher. Vor der malerischen Kulisse des Hacienda Son Antem Golf Resorts fand die feierliche Taufe des neuen Eurowings-Heißluftballons „Burgundy Dreams Victoria I.“ statt. Rund 60 geladene Gäste, darunter prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien, waren anwesend, um dieses besondere Ereignis zu zelebrieren. Der Ballon, der als erster seiner Art die Form eines Flugzeugs imitiert, wurde von Eurowings CEO Jens Bischof und der Unternehmerin sowie Moderatorin Victoria Swarovski offiziell getauft. Was ursprünglich als Aprilscherz begann, entwickelte sich zu einem beeindruckenden Symbol für die Reiselust und die Verbundenheit von Eurowings mit der Insel Mallorca. Die Geschichte dieses einzigartigen Projekts begann am 1. April 2024. In einer augenzwinkernden Pressemitteilung kündigte Eurowings an, ins Geschäft mit Heißluftballonfahrten einzusteigen. Die Resonanz auf diesen Aprilscherz war überwältigend: Zahlreiche Ballonpilot:innen meldeten sich spontan, und auch viele Flugbegeisterte fragten begeistert nach, wann sie erstmals mit dem burgundyfarbenen Ballon über die beliebte Ferieninsel schweben könnten. Diese unerwartet positive Reaktion inspirierte Eurowings dazu, den Scherz in die Tat umzusetzen. In einer spezialisierten Produktionsstätte in Barcelona wurde der Heißluftballon gefertigt, der mit seiner markanten Größe von 22 Metern und seinem innovativen Design in den Farben von Eurowings ein echter Blickfang ist. Die Entscheidung, den Ballon auf Mallorca zu taufen, war keineswegs zufällig. Die Baleareninsel gilt seit Jahrzehnten als das Lieblingsziel der Deutschen und spielt auch für Eurowings eine zentrale Rolle. Jens Bischof, CEO von Eurowings, betonte in seiner Rede die enge Verbindung der Airline zur

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Flughafen Köln/Bonn zieht positive Bilanz nach Sommerferien-Reisewelle

Der Flughafen Köln/Bonn blickt nach dem Ende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen auf eine erfolgreiche Reisewelle zurück. In den sechseinhalb intensiven Wochen wurden insgesamt 1,7 Millionen Passagiere abgefertigt. Der verkehrsreichste Tag war der 4. August, an dem rund 43.000 Reisende den Flughafen nutzten. Am letzten Ferienwochenende (16.-18. August) wurden knapp 120.000 Passagiere gezählt. Die Geschäftsführung zeigt sich zufrieden und dankte den Mitarbeitern und Partnern für ihren Einsatz in dieser herausfordernden Zeit. Besonders beliebt waren in diesem Sommer Badeorte und Sonnenziele in Europa. Die Türkei führte die Liste der beliebtesten Reiseziele mit etwa 500.000 Passagieren an, gefolgt von Spanien (360.000) und Italien (141.000). Antalya, Palma de Mallorca und Istanbul waren die am häufigsten angesteuerten Destinationen. Für die kommenden Monate erwartet der Flughafen weiterhin hohe Passagierzahlen, insbesondere während der Herbstferien. Die Fluggesellschaft Marabu eröffnet zum Ferienbeginn eine neue Basis am Köln/Bonn Airport und bietet Flüge zu Sonnenzielen auf den Kanarischen Inseln und in Ägypten an. Zudem nimmt Eurowings ab Ende Oktober neue Direktverbindungen nach Dubai und Jeddah in den Winterflugplan auf.

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Boeing unter Druck: FAA ordnet Inspektionen für 787 „Dreamliner“ und pausiert 777-9 Testflüge

Inmitten einer anhaltenden Krise sieht sich der US-Flugzeugbauer Boeing erneut mit gravierenden Sicherheitsbedenken konfrontiert. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat eine umfassende Inspektion von Hunderten Boeing 787 „Dreamliner“ angeordnet. Dies folgt auf einen Vorfall im März, bei dem ein Flugzeug der Latam Airlines in einen plötzlichen Sturzflug überging, was zu mehr als 50 Verletzten führte. Die FAA hat zudem die Testflüge für das Modell 777-9 vorübergehend ausgesetzt, nachdem ein defektes Bauteil entdeckt wurde. Die jüngsten Entwicklungen werfen Fragen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit von Boeing-Modellen auf und könnten die ohnehin schon angeschlagene Reputation des Unternehmens weiter belasten. Der jüngste Vorfall betrifft den Boeing-Typ 787, der weltweit für seine Effizienz und seine fortschrittliche Technologie geschätzt wird. Die FAA hat Anweisungen gegeben, um sicherzustellen, dass die Pilotensitze der Modelle 787-8, 787-9 und 787-10 auf mögliche Mängel überprüft werden. Die Behörde warnte, dass eine unbeabsichtigte horizontale Bewegung eines Pilotensitzes zu einem schnellen und unkontrollierten Sinkflug führen könnte, der für Passagiere und Besatzung gefährlich werden kann. Im März ereignete sich ein ähnlicher Vorfall bei Latam Airlines, bei dem der Autopilot aufgrund einer unkontrollierten Bewegung des Kapitänssitzes deaktiviert wurde, was zu einem plötzlichen Sturzflug führte. Die FAA hat berichtet, dass seitdem fünf Berichte über vergleichbare Probleme eingegangen sind. Zwei dieser Fälle werden derzeit noch untersucht. Die Inspektionen betreffen insgesamt 158 in den USA registrierte und etwa 737 weltweit im Einsatz befindliche Boeing 787. Fluggesellschaften sind verpflichtet, innerhalb von 30 Tagen die Pilotensitze auf fehlende oder beschädigte Kippschalter und Schalterabdeckungen zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen. Diese Maßnahme soll verhindern,

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Ryanair droht mit Kapazitätskürzungen in Deutschland

Ryanair hat die deutsche Regierung aufgefordert, die Luftverkehrssteuer sowie weitere Gebühren zu senken, um den angeschlagenen Luftverkehrsmarkt des Landes zu entlasten. Andernfalls drohe die irische Billigfluggesellschaft damit, ihre Kapazitäten im Sommer 2025 um 1,5 Millionen Sitzplätze zu reduzieren. Dies entspräche einer Kürzung um 10 Prozent. Die Fluggesellschaft kritisiert, dass die deutsche Luftverkehrssteuer, die kürzlich um 24 Prozent erhöht wurde, die zweithöchste in der EU ist und maßgeblich zur langsamen Erholung des Luftverkehrs in Deutschland beitrage, der im Vergleich zu anderen europäischen Ländern weit zurückliegt. Während Länder wie Spanien, Italien, und Polen ihre Luftverkehrssteuern auf Null gesenkt haben und eine vollständige Erholung des Luftverkehrs erreicht haben, hinkt Deutschland mit nur 82 Prozent des Niveaus vor der Pandemie hinterher. Ryanair argumentiert, dass die hohen Steuern und Gebühren, insbesondere die geplanten Erhöhungen der Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren, die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Marktes weiter schwächen und letztlich dem Hochpreis-Monopol der Lufthansa zugutekommen. Eddie Wilson, CEO von Ryanair, betonte, dass die deutschen Bürger aufgrund der staatlich auferlegten Abgaben die höchsten Flugpreise in Europa zahlen müssen. Sollte die deutsche Regierung nicht handeln, werde Ryanair weitere Kapazitäten in andere EU-Länder mit günstigeren Bedingungen verlagern, was die wirtschaftliche Erholung Deutschlands weiter erschweren könnte.

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