Oktober 6, 2024

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Oktober 6, 2024

Klein, aber fein: Die Vienna Sake Fair

Das Badeschiff im ersten Wiener Gemeindebezirk stand am Sonntag, den 6. Oktober 2024 ganz im Zeichen japanischer Spezialitäten wie Sake und Soja-Saucen. Klein, aber fein präsentierte sich die diesjährige Sake Fair, die im Rahmen der Veinna Sake Week abgehalten wurde. Sake, auch Nihonshu genannt, ist ein traditionelles japanisches Getränk, das oft als „Reiswein“ bezeichnet wird, obwohl es sich um ein fermentiertes Getränk handelt und nicht um ein destilliertes. Die Wurzeln von Sake reichen weit in die Geschichte Japans zurück und haben eine tiefe kulturelle Bedeutung, sei es in religiösen Zeremonien, Festen oder im alltäglichen Genuss. Das Getränk wird durch Fermentation von poliertem Reis, Wasser, Hefe und Koji-Schimmel (Aspergillus oryzae) hergestellt. Es gibt verschiedene Sake-Sorten, die sich durch den Poliergrad des Reises, die Brauweise und den Geschmack unterscheiden. Der Herstellungsprozess Der Herstellungsprozess von Sake beginnt mit dem Polieren des Reises. Der Poliergrad gibt an, wie viel von der äußeren Schicht des Reiskorns entfernt wurde. Diese äußeren Schichten enthalten Fette und Proteine, die den Geschmack des Sakes beeinflussen können. Je weiter der Reis poliert wird, desto reiner und feiner wird der Geschmack des fertigen Getränks. Ein Poliergrad von 50 % bedeutet zum Beispiel, dass 50 % des Korns entfernt wurden, was zu hochwertigeren Sake-Kategorien wie Daiginjo führt. Nach dem Polieren wird der Reis gewaschen, eingeweicht und gedämpft. Ein Teil des Reises wird dann mit Koji-Schimmel geimpft, der die Stärke im Reis in Zucker umwandelt. Der so behandelte Reis wird zusammen mit dem restlichen Reis, Wasser und Hefe in großen Tanks fermentiert. Der

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Shymbulak: Kasachstans alpine Perle zwischen Natur und Tourismus

Der Shymbulak-Berg, ein Juwel im Tian-Shan-Gebirge, liegt nur unweit der kasachischen Metropole Almaty. Während er sich vor allem durch sein beeindruckendes Naturschutzgebiet auszeichnet, zieht der Berg ebenso durch sein modernes und wachsendes Skigebiet Jahr für Jahr Touristen aus der ganzen Welt an. Mit einer Höhe von 3.200 Metern ist Shymbulak nicht nur ein Paradies für Naturliebhaber, sondern auch ein begehrter Ort für Wintersportler. Erschlossen ist der Shymbulak durch Kabinen- und Kombibahnen, die von Doppelmayr (Österreich) bzw. Leitner (Südtirol) bezogen wurden. Es handelt sich nicht etwa um gebrauchte Anlagen, sondern diese wurden ab Werk gekauft. Bis auf 3.200 Meter geht es in insgesamt drei Sektionen. In der kalten Jahreszeit handelt es sich um ein beliebtes Wintersportgebiet, das jedoch teurer als die lokale Konkurrenz ist. Im Sommer sind einige Seilbahnen in Betrieb, um Besucher und Wanderer auf den Berg zu bringen. Das Naturschutzgebiet – Ein Schatz der Natur Der Shymbulak liegt im Ile-Alatau-Nationalpark, der als einer der bedeutendsten Naturschutzgebiete Kasachstans gilt. Dieser Park ist Heimat für eine reiche Flora und Fauna, darunter gefährdete Arten wie der Schneeleopard. Wanderer, Naturliebhaber und Fotografen finden hier alpine Wiesen, dichte Nadelwälder und klare Gebirgsbäche, die im Frühling und Sommer blühen. Die atemberaubende Aussicht und die Ruhe der Bergwelt machen Shymbulak zu einem idealen Ziel für all jene, die der Hektik des Alltags entfliehen wollen. Neben seiner natürlichen Schönheit wird der Ile-Alatau-Nationalpark streng geschützt, um die fragile Balance der Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Wanderwege sind klar markiert, und Besucher werden angehalten, sich an strenge Regeln zum

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