Oktober 8, 2024

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Oktober 8, 2024

Die kanadische Wettbewerbsbehörde untersucht den Luftfahrtsektor

Die Luftfahrtbranche in Kanada steht vor einem Wendepunkt. Angesichts steigender Preise und eines zunehmend konzentrierten Marktes haben die Behörden beschlossen, den Sektor genauer zu unter die Lupe zu nehmen. Die kanadische Wettbewerbsbehörde hat gerichtliche Verfügungen erwirkt, um Air Canada und WestJet zu zwingen, Informationen für eine umfassende Untersuchung des Luftverkehrsmarktes bereitzustellen. Dies ist das erste Mal, dass die Behörde von ihren neuen Befugnissen zur Datenerhebung Gebrauch macht. Der Hintergrund dieser Maßnahme ist die Besorgnis über die Wettbewerbsbedingungen in einem Markt, der in den letzten Jahren durch Insolvenzen und eine hohe Anzahl an Verbraucherbeschwerden gekennzeichnet ist. Hintergründe der Untersuchung Am 29. Juli 2024 startete die kanadische Wettbewerbsbehörde ihre Studie über den Luftverkehrsmarkt, um „Wettbewerbsfragen in der Branche besser zu verstehen“ und zu prüfen, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um den Wettbewerb im Passagierluftverkehr zu fördern. Dies geschah vor dem Hintergrund von zwei Insolvenzen im Jahr 2024: Lynx Air und Canada Jetlines meldeten Konkurs an, während Flair Airlines um Investitionen wirbt, um ihre Betriebsmittel zu sichern. Diese Entwicklungen zeigen, dass der kanadische Markt für neue Anbieter zunehmend herausfordernd ist und bereits etablierte Airlines unter Druck stehen. Die Behörde hat festgestellt, dass der kanadische Inlandsmarkt stark konzentriert ist, mit nur zwei großen Fluggesellschaften, Air Canada und WestJet, die den Großteil des Marktes dominieren. Die Preise für Inlandsflüge scheinen relativ hoch zu sein, was zu einem Anstieg der Beschwerden über den Zustand der Luftverkehrsdienste geführt hat. Im September 2024 wurde ein neuer Höchststand von rund 78.000 Beschwerden bei der kanadischen Verkehrsbehörde registriert, was auf

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Triebwerkskomponenten: S7 Airlines setzt auf „Marke Eigenbau“

Die Luftfahrtbranche in Russland sieht sich seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Wirtschaftssanktionen des Westens haben den Zugang zu Ersatzteilen für westliche Flugzeuge stark eingeschränkt, was viele Fluggesellschaften in Bedrängnis bringt. In diesem Kontext hat die S7 Group, ein führendes russisches Luftfahrtunternehmen, einen mutigen Schritt unternommen. Laut Berichten hat die Tochtergesellschaft Bersk Electromechanical Plant (BEMZ) in Nowosibirsk mit der Produktion von Fanschaufeln für westliche Flugzeugtriebwerke begonnen. Diese Entwicklung könnte nicht nur für die S7 Group, sondern für die gesamte russische Luftfahrtbranche von Bedeutung sein. Neue Perspektiven durch Eigenproduktion Die Produktion von Schaufeln aus Verbundwerkstoffen, die mit dem CFM56-Triebwerk von CFM International kompatibel sind, stellt einen bedeutenden Schritt für die S7 Group dar. Dieses Triebwerk wird sowohl in Schmalrumpfflugzeugen der Boeing 737- als auch der Airbus A320-Familie eingesetzt. Evgeny Elin, der Vorstandsvorsitzende der S7-Gruppe, kündigte die neuen Fertigungsaktivitäten während der Feierlichkeiten zum 65-jährigen Bestehen des BEMZ an. „Ich überreiche dem Werk ein Souvenir – die Schaufeln eines Flugzeugtriebwerks, mit deren Produktion wir bereits begonnen haben“, wurde er von der Lokalzeitung *Svidetel 24* zitiert. Dieser Schritt kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da russische Fluggesellschaften, die auf westliche Flugzeuge angewiesen sind, zunehmend Schwierigkeiten haben, ihre Maschinen flugfähig zu halten. Die Sanktionen haben den Zugang zu Ersatzteilen erheblich erschwert. Zahlreiche Flugzeuge stehen am Boden, da die Ersatzteilversorgung ins Stocken geraten ist. Laut *ATO.ru* besteht die Herausforderung darin, dass ausländische Flugzeuge den Großteil der russischen Luftfahrtflotte ausmachen und deren Wartung zunehmend komplizierter wird. Technologische Innovation und Instandhaltung Um die

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Vielfältiges Flugangebot am Flughafen Wien: Der Winterflugplan 2024/2025

Der Flughafen Wien startet mit einem umfangreichen und attraktiven Winterflugplan in die kalte Jahreszeit. Von verschneiten Winterwundern im hohen Norden Europas bis zu sonnigen Reisezielen in der Ferne – der neue Plan bietet Reisenden eine Vielfalt an Destinationen. Die Winterflugplanung für die Saison 2024/2025, gültig vom 27. Oktober 2024 bis 30. März 2025, umfasst insgesamt 166 Direktverbindungen und deckt sowohl beliebte Urlaubsziele als auch wichtige Städteverbindungen ab. Die drei größten Fluglinien – Austrian Airlines, Ryanair und Wizz Air – erweitern ihr Angebot erheblich, was die Erwartungen der Reisenden auf kurze Wartezeiten und hohen Komfort am Flughafen Wien erhöht. Austrian Airlines erweitert das Angebot Austrian Airlines setzt auf eine breite Palette an Destinationen und bietet im Winterflugplan 2024/2025 86 Ziele an. Besonders bemerkenswert ist die Neuaufnahme von Ivalo in Finnland. Diese Destination ist ideal für Reisende, die eine schneebedeckte Winterlandschaft erleben möchten. Ivalo, das nördlich des Polarkreises liegt, gilt als Eingangstor zur arktischen Wildnis und ist berühmt für Hundeschlittenfahrten und Schneemobil-Safaris. Darüber hinaus baut Austrian Airlines auch seine Langstreckenflüge aus, insbesondere zu beliebten Sonnenzielen. So werden wieder Nonstop-Flüge zu den exotischen Destinationen Mauritius und Malediven angeboten, wobei letztere mit einer erhöhten Frequenz aufwarten. Auf weiteren Langstrecken können Flüge nach Bangkok, New York, Montreal sowie zu den amerikanischen Städten Boston, Chicago, Newark und Washington gebucht werden. Auch Shanghai bleibt ganzjährig im Angebot. Ryanair stärkt das Angebot in Europa Mit einer Flotte von 19 stationierten Flugzeugen bedient Ryanair insgesamt 56 Destinationen ab Wien. Besonders hervorzuheben sind die neuen Verbindungen nach Dubrovnik und Tirana

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Hi Fly erweitert Flotte um weiteren Airbus A330-200

Die portugiesische Wet-Lease-Spezialistin Hi Fly hat ihre Flotte um einen weiteren Airbus A330-200 erweitert. Das 19 Jahre alte Flugzeug, das ursprünglich von der brasilianischen TAM betrieben wurde, hat vor der Aufnahme in die Flotte umfassende Funktionstests durchlaufen. Diese fanden am Flughafen Beja in Südportugal statt und umfassten über 50 Systemprüfungen, darunter die Druckkabine und das Notfallsystem mit der Ram Air Turbine. Der dreistündige Testflug bestätigte, dass das Flugzeug in einwandfreiem Zustand ist und einsatzbereit für den kommerziellen Betrieb. Mit diesem Neuzugang erweitert Hi Fly seine aktive Flotte, die bereits aus einem Airbus A321, einem A340 und fünf A330 besteht. Die Airline ist auf Wet-Lease-Dienstleistungen spezialisiert und bietet ihre Maschinen samt Besatzung an Fluggesellschaften weltweit an.

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Marabu Airlines erweitert Flotte um fünften Airbus A320neo

Die estnische Ferienfluglinie Marabu Airlines, die sich auf den deutschen Markt konzentriert, hat ihre Flotte um einen weiteren Airbus A320neo erweitert. Das neueste Flugzeug mit dem Kennzeichen ES-MBD ergänzt die bestehende Flotte von drei Airbus A320 und vier Airbus A320neo. Damit umfasst die Flotte nun acht eigene Flugzeuge. Zusätzlich setzt Marabu derzeit eine Boeing 737 von Klasjet im Wet-Lease ein, um das Angebot zu erweitern. Ein A320neo ist jedoch momentan aufgrund von Reparaturarbeiten außer Betrieb. Marabu Airlines, eine Schwesterfluggesellschaft der deutschen Condor, bedient ab Deutschland verschiedene Urlaubsziele, um der steigenden Nachfrage nach Ferienflügen gerecht zu werden. Der Ausbau der Flotte ist ein weiterer Schritt, um das Streckennetz zu erweitern und die Kapazitäten zu erhöhen.

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Airlines: Rauch im Airbus A321-200 sorgt für Evakuierung

Ein Routineflug der Frontier Airlines aus San Diego nach Las Vegas wurde am 5. Oktober 2024 zum Schauplatz eines Notfalls. Kurz nach der Landung entdeckte die Flugbesatzung im Airbus A321-200 mit der Kennung N701FR Rauch im Flugzeug, was zu einer sofortigen Erklärung eines Notfalls führte. Die anschließenden Ereignisse, die sich am Harry Reid International Airport (LAS) abspielten, erinnerten alle Anwesenden daran, wie schnell sich eine alltägliche Situation in einen potenziell gefährlichen Vorfall verwandeln kann. Ein Routineflug verwandelt sich in einen Notfall Der Frontier-Flug F9-1326 startete planmäßig vom Flughafen San Diego (SAN) und landete nach einer kurzen Flugzeit von nur 53 Minuten in Las Vegas. Bei der Ankunft um 15:13 Uhr lokal bemerkte die Besatzung Rauch im Flugzeug, was sofortige Alarmbereitschaft auslöste. Während die Piloten versuchten, das Flugzeug sicher zu landen, stand das Fahrwerk bei der Landung in Flammen. Feuerwehrleute warteten bereits am Flughafen, um schnell reagieren zu können, sollten sich die Umstände verschlechtern. Glücklicherweise erlosch das Feuer von selbst, als das Flugzeug zum Stehen kam, und die Feuerwehr setzte vorsorglich Wasserwerfer ein, um sicherzustellen, dass keine weiteren Gefahren bestanden. Die dramatischen Szenen wurden von einem unbeteiligten Zuschauer im Flughafenterminal aufgezeichnet und in sozialen Medien verbreitet. Das Video zeigt, wie das Flugzeug auf der Landebahn steht, während Feuerwehrleute sich auf den Einsatz vorbereiten. Schnelle Reaktion der Besatzung Die Piloten und die Flugbesatzung handelten vorbildlich, indem sie sofort die Notfallprozeduren einleiteten. „Das Flugzeug ist sicher gelandet, und alle Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden über die Fluggasttreppe evakuiert“, erklärte ein Sprecher von Frontier Airlines.

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Erfolgreicher ABTA-Business Travel Day 2024: Zukunft der Geschäftsreisen im Fokus

Am vergangenen Mittwoch fand der ABTA-Business Travel Day 2024 im Novotel Wien Hauptbahnhof statt, zu dem rund 150 Vertreter der Geschäftsreisebranche aus ganz Österreich zusammenkamen. Die Austrian Business Travel Association (ABTA) bot den Teilnehmern eine Plattform, um aktuelle Marktentwicklungen zu besprechen und über die Zukunft der Geschäftsreisen zu diskutieren. Hochkarätige Referenten wie AUA-CCO Michael Trestl und Jens Schließmann, Geschäftsführer des deutschen Verbands VDR, thematisierten Entwicklungen in der Luftfahrt, Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz. Zentrale Themen der Veranstaltung waren die Mobilität der Zukunft, der „EU AI Act“ und die Rolle der Künstlichen Intelligenz in verschiedenen Branchen. Auch neue Technologien im Hotelbereich und nachhaltige Geschäftsreisen standen im Mittelpunkt. ABTA-Präsident Roman Neumeister betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb der Branche. Die nächste Veranstaltung der ABTA findet am 10. Oktober 2024 in Salzburg statt.

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Air Serbia feiert den Empfang des dritten Airbus A330-200: Ein Symbol für die Expo 2027

Am 6. Oktober 2024 fand am Belgrader Flughafen Nikola Tesla (BEG) eine feierliche Zeremonie statt, bei der Air Serbia ihren dritten Airbus A330-200 in Empfang nahm. Diese besondere Veranstaltung wurde von prominenten Vertretern des serbischen Staates, darunter Finanzminister Siniša Mali und Wirtschaftsministerin Adrijana Mesarović, sowie dem CEO von Air Serbia, Jiří Marek, begleitet. Das neue Flugzeug, das in einer speziell gestalteten Lackierung für die bevorstehende Weltausstellung Expo 2027 präsentiert wurde, symbolisiert nicht nur den Fortschritt der serbischen Fluggesellschaft, sondern auch das Engagement des Landes für die internationale Bühne. Ein neues Kapitel für Air Serbia Mit der Aufnahme des Airbus A330-200 erweitert Air Serbia ihre Langstreckenflotte, um den steigenden Anforderungen des internationalen Luftverkehrs gerecht zu werden. Das Flugzeug, das zuvor von Etihad Airways und Air Belgium betrieben wurde, wird künftig auf wichtigen Routen nach Chicago, New York, Tianjin und Guangzhou eingesetzt. Diese strategische Entscheidung steht im Einklang mit dem Ziel der Fluggesellschaft, ihren Service und ihre Kapazitäten auf internationalen Strecken zu verbessern und den Standort Belgrad als wichtigen Luftverkehrsknotenpunkt in der Region zu etablieren. Das neue Flugzeug ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern trägt auch eine besondere Lackierung, die die Weltausstellung EXPO 2027 repräsentiert. Diese Ausstellung wird vom 15. Mai 2024 bis zum 15. August 2027 in Belgrad stattfinden und stellt ein wichtiges Ereignis für die Stadt und das ganze Land dar. In einer Erklärung sagte ein Sprecher von Air Serbia, dass die EXPO 2027-Lackierung des Flugzeugs ein „Symbol für unseren Beitrag zur Förderung eines Ereignisses von großer Bedeutung für

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NÖ Bahnen bieten im Herbst attraktive Ausflugsziele – von Wanderungen bis Weinverkostungen

Die Niederösterreich Bahnen erweitern ihr Freizeitangebot im Herbst mit einer Vielzahl an Ausflügen durch die malerische Landschaft Niederösterreichs. Mit Verbindungen zur Waldviertelbahn, Wachaubahn und Mariazellerbahn ermöglicht das Bahnsystem stressfreie und umweltfreundliche Reisen zu beliebten Zielen wie dem Wallfahrtsort Mariazell oder dem UNESCO-Weltkulturerbe Wachau. Die Bahnen bieten darüber hinaus spezielle Themenfahrten wie den „Karpfenexpress“ und den „Reblaus Express“, die regionale Kulinarik und Kultur erlebbar machen. Gäste können an Weinverkostungen teilnehmen oder bei geführten Bahnwanderungen das Herbstpanorama genießen. Die Waldviertelbahn bietet bis Ende Oktober an Wochenenden Wander- und Themenfahrten, während die Mariazellerbahn trotz Hochwasserschäden einen Ersatzverkehr organisiert hat. Der „Reblaus Express“ lädt zu Ausflügen ins Weinviertel ein, inklusive Heurigenwaggon und Fahrradwagen. Die Wachaubahn pendelt bis November durch die Weinhänge des Wachautals. Alle Informationen zu Fahrplänen und aktuellen Ausflugszielen finden Interessierte auf den jeweiligen Webseiten der Bahnen.

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Emirates Airline: Verbot von Pagern und Walkie-Talkies auf Flügen

In einer bedeutenden Aktualisierung ihrer Sicherheitsprotokolle hat die Fluggesellschaft Emirates Airline ab dem 4. Oktober 2024 ein Verbot für Passagiere erlassen, Pager und Walkie-Talkies auf ihren Flügen mitzuführen. Dies betrifft sowohl das Handgepäck als auch das aufgegebene Gepäck und gilt für alle Flüge nach, von oder über Dubai. Laut Emirates-Website werden solche Gegenstände von der Polizei in Dubai beschlagnahmt, sollten sie dennoch an Bord gefunden werden. Diese Maßnahme erfolgte in direkter Reaktion auf Sicherheitsbedrohungen im Zusammenhang mit tödlichen Anschlägen, bei denen durch Pager und Walkie-Talkies ausgelöste Explosionen im September über 30 Menschen das Leben kosteten. Hintergrund der Sicherheitsverschärfung Die Entscheidung, Pager und Walkie-Talkies zu verbieten, steht im Zusammenhang mit zwei schweren Vorfällen, bei denen solche Geräte zur Explosion gebracht wurden. Die Anschläge, die im September 2024 verübt wurden, richteten sich gegen die Hisbollah und führten zu erheblichen Verlusten. Es wird vermutet, dass die Anschläge von Israel orchestriert wurden, doch offizielle Stellungnahmen hierzu liegen nicht vor. Diese Angriffe haben die Frage nach der Sicherheit bestimmter elektronischer Geräte erneut aufgeworfen und Regierungen sowie Fluggesellschaften gezwungen, ihre Protokolle zu überarbeiten. Laut Sicherheitsanalysen wurden Pager und Walkie-Talkies bei den Anschlägen manipuliert und als Waffen verwendet. Durch die Explosionen dieser Geräte starben Dutzende Menschen, und der Vorfall hat internationale Besorgnis über die potenzielle Gefahr von leicht transportierbaren Kommunikationsgeräten geweckt. Angesichts dieser Ereignisse hat Emirates Airlines eine umfassende Überprüfung ihrer Sicherheitsverfahren eingeleitet und strenge Maßnahmen ergriffen, um ähnliche Vorfälle in der Luftfahrt zu verhindern. Weitere Sicherheitsaktualisierungen und Flugstreichungen Neben dem Verbot von Pagern und Walkie-Talkies hat

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