Oktober 19, 2024

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Oktober 19, 2024

United Airlines erwirbt 40 Airbus A321neo zur Flottenmodernisierung

United Airlines hat im dritten Quartal 2024 Leasingverträge mit Flugzeug-Leasinggesellschaften über die Anmietung von 40 Airbus A321neo unterzeichnet. Diese Flugzeuge, die in den Jahren 2026 und 2027 geliefert werden sollen, sind Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie der Fluggesellschaft, die darauf abzielt, die Treibstoffeffizienz zu verbessern und die Kapazität der Flotte zu erweitern. Bis zum 30. September 2024 hat United Leasingverträge mit Mietverpflichtungen in Höhe von ca. 4,0 Milliarden USD für Linien- und Regionalflugzeuge sowie für Flughafeneinrichtungen und Büroräume abgeschlossen. Allerdings haben noch keine dieser Mietverträge begonnen, da die Liefertermine zwischen 2024 und 2027 liegen. Die Laufzeiten der Verträge betragen bis zu 12 Jahre und sind auf die langfristige Flottenplanung abgestimmt. Zusätzlich zu den geleasten A321neo hat United bereits feste Bestellungen für 115 A321neo-Flugzeuge bei Airbus, von denen 14 noch im vierten Quartal 2024 erwartet werden. Die Entscheidung, mehr Airbus-Flugzeuge zu leasen, fällt in eine Zeit, in der sowohl Airbus als auch Boeing mit erheblichen Lieferverzögerungen konfrontiert sind. Besonders betroffen ist Boeing aufgrund eines Streiks von Maschinenführern, der die Produktion von mehreren Modellen zum Stillstand gebracht hat. United hat zudem eine Vereinbarung mit Boeing getroffen, um Entschädigungen für finanzielle Schäden aufgrund von Lieferverzögerungen und Flugverboten zu regeln.

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Schusswaffenschmuggel am Newark Airport: Sicherheitslücken im Fokus

Bei einer Routinekontrolle am Newark Liberty International Airport (EWR) haben Sicherheitsbeamte der Transportation Security Administration (TSA) am 16. Oktober eine zerlegte Schusswaffe im Handgepäck eines Mannes entdeckt. Der Vorfall wirft nicht nur Fragen zur Sicherheit an Flughäfen auf, sondern beleuchtet auch die Herausforderungen, mit denen die TSA im Umgang mit Reisenden konfrontiert ist, die versuchen, verbotene Gegenstände an Bord zu bringen. Der Fall sorgt für Aufregung und gibt Anlass zu Diskussionen über die Regulierung des Waffenbesitzes in den USA sowie die damit verbundenen Risiken für die Luftfahrt. Der Vorfall: Versuchter Waffenschmuggel Der Mann, dessen Herkunft aus Mississippi stammt, hatte offenbar die Absicht, eine 9-mm-Handfeuerwaffe an Bord eines Flugzeugs zu bringen, indem er diese in Einzelteilen versteckte. TSA-Beamte entdeckten die Waffe mithilfe von Röntgengeräten, die das Gepäck während der Sicherheitskontrolle durchleuchten. Die verschiedenen Teile der Schusswaffe waren in einer Black Panther LEGO-Box sowie in einem Kofferraum untergebracht. Während die Feder, der Schlitten und das Magazin, das mit 12 Kugeln geladen war, in der LEGO-Box versteckt waren, war der Rahmen der Waffe im Kofferraum versteckt, der mit einer Socke ausgestopft war, um die Identifizierung zu erschweren. Nachdem die TSA-Beamten die Waffe entdeckt hatten, alarmierten sie die Port Authority Police, die den Mann festnahm und die Waffe beschlagnahmte. Er hatte einen Flug zum Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL) antreten wollen. In einer Erklärung betonte Thomas Carter, der TSA-Sicherheitsdirektor für New Jersey, die Ernsthaftigkeit des Vorfalls: „Dies ist ein Beispiel für jemanden, der absichtlich versucht hat, eine Waffe an Bord eines Flugzeugs zu bringen.“

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Air India bestätigt neuen Airline-Code für Vistara vor Fusion

Air India hat am 18. Oktober 2024 die Einführung eines neuen Airline-Codes für die indische Fluggesellschaft Vistara bekannt gegeben. Ab sofort werden alle Vistara-Flüge unter dem Code „AI 2“ durchgeführt, anstelle des bisherigen Codes „UK“. Diese Änderung erfolgt im Vorfeld der geplanten Fusion von Air India und Vistara am 12. November 2024. Der neue Code „AI 2“ dient dazu, die Identität von Vistara trotz der Fusion zu wahren. Air India betont in einer Mitteilung, dass Kunden weiterhin den gewohnten Service, die Flotte und die Mitarbeiter erwarten können. Zudem wird darauf hingewiesen, dass der Zusammenschluss der beiden Fluggesellschaften die zweitgrößte Airline in Indien nach IndiGo schaffen wird. Singapore Airlines, der derzeitige Mitbesitzer von Vistara, wird künftig etwa 25,1 % der Anteile an der neuen Air India Group halten. Im Zuge der Fusion werden die Treuepunkte von Vistara-Kunden auf das Flying Returns-Programm von Air India übertragen. Ab Anfang September 2024 können keine Buchungen mehr für Reisen nach dem 11. November 2024 bei Vistara vorgenommen werden. Bereits gebuchte Flüge werden von Air India unter dem neuen Code „AI 2“ durchgeführt.

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Whisky macht das MQ wieder zum Messepalast

An rund 30 Ständen geht es in der Ovalhalle und in der Area 21 im Wiener Museumsquartier an diesem Wochenende (17. und 18. Oktober 2024) um Whisky. Nebst klassischen Sorten können Besucher auch die eine oder andere ausgefallene Kreation verkosten. Das Wiener Museumsquartier, das umgangssprachlich gerade von der älteren Generation gelegentlich noch immer als Messepalast bezeichnet wird, beherbergt mit dem „Vienna Whisky Festival“ derzeit eine kleine Handelsmesse. Bei dieser geht es ganz um das namensgebende alkoholhaltige Getränk. Im Eintrittspreis sind jedoch nur drei Kostproben, die an ganz bestimmten Ständen einlösbar sind, enthalten. Für alle weiteren müssen an einem Schalter des Veranstalters HSG Events Jetons erworben werden. Diese dienen quasi als „Währung“ für die Bezahlung bei den Ausstellern. Fokus liegt auf dem Verkauf durch die ausstellenden Händler Das Hauptaugenmerk liebt seitens der Standbetreiber natürlich im Bereich des Verkaufs. Kleine Mengen können, sofern gerade vorrätig gegen sofortige Bezahlung (zumeist werden nebst den Jetons auch Bargeld und Kartenzahlungen akzeptiert) gleich mitgenommen werden. Selbstredend: Auch größere Bestellungen werden gerne angenommen und dann geliefert oder aber, sofern in der Nähe des Wohnorts des Besuchers, zur Abholung bereitgehalten. Somit ist das „Vienna Whisky Festival“ eine ganz ursprüngliche Messe, denn in Zeiten vor dem Internet ging es auf Ausstellungen stets darum Produkte zu präsentieren und möglichst so viel verkaufen, dass man nichts mehr zurück zum Firmensitz nehmen muss, denn optimalerweise brauchte man den Platz für die vielen ausgefüllten und unterschriebenen Auftragsformulare. Das „Vienna Whisky Festival“ ist also eine klassische Verkaufsmesse, wobei es seitens der Aussteller überhaupt keinen

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