Oktober 28, 2024

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Oktober 28, 2024

Abschiednehmen am Flughafen: Ein Blick auf Verabschiedungszeiten und Kosten im DACH-Raum

In der Welt der Flughäfen gibt es stetig neue Regelungen, die den Aufenthalt beeinflussen – von Sicherheitskontrollen bis hin zur Zeit, die für eine letzte Umarmung bleibt. Am Flughafen von Dunedin in Neuseeland sorgte kürzlich die Einführung eines dreiminütigen Limits für Umarmungen für Aufsehen. Doch wie sieht es in den deutschsprachigen Ländern aus? Eine aktuelle Untersuchung der Sprachlernplattform Preply beleuchtet, wie viel Zeit Reisende in Deutschland, Österreich und der Schweiz im sogenannten „Kiss & Fly“-Bereich für ihre Abschiede haben und welche Kosten an den großen Flughäfen im DACH-Raum anfallen. Kostenloses Verabschieden – die Regelungen im Überblick Ein Abschied ohne Zeitdruck ist an den Flughäfen der DACH-Region oft ein teurer Luxus. Die kostenlose Verweildauer in den sogenannten Drop-Off-Zonen, in denen das kurzzeitige Halten erlaubt ist, variiert stark von Flughafen zu Flughafen. Nach Angaben der Untersuchung gewähren die meisten Flughäfen im DACH-Raum etwa zehn Minuten kostenfreien Aufenthalt. Wer länger bleibt, muss meist tiefer in die Tasche greifen. Doch zwischen den einzelnen Ländern und Flughäfen gibt es große Unterschiede. Österreich: Großzügige Regelungen in Graz und Klagenfurt In Österreich zeigt sich das Bild für Reisende vergleichsweise entspannt. Die Flughäfen in Graz und Klagenfurt erlauben mit einer kostenfreien Verabschiedungszeit von 30 Minuten einen weitaus längeren Aufenthalt als an anderen Flughäfen. Auch in Innsbruck stehen den Abholern und Begleitern 20 Minuten kostenlos zur Verfügung. Diese großzügigen Regelungen sind besonders bemerkenswert, da Österreich insgesamt nur über eine kleine Anzahl internationaler Flughäfen verfügt. Wien und Salzburg hingegen gewähren lediglich zehn kostenfreie Minuten, ein Zeitrahmen, der sich an den

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Stiller Abgang: Skyalps ist raus aus Linz

Die italienische Regionalfluggesellschaft SkyAlps hat ihre direkte Flugverbindung zwischen Linz und Düsseldorf eingestellt. Zuletzt wurden nur noch zwei Umläufe pro Woche angeboten, was für Geschäftsreisende eher suboptimal war. Für den Linzer Airport ist die Einstellung der Düsseldorf-Flüge ein herber Rückschlag, denn der Winterflugplan 2024/25 ist damit auf nur noch zwei Linien-Ziele geschrumpft. Es handelt sich dabei um London-Stansted und Frankfurt am Main. Düsseldorf, das zuletzt von Skyalps mit de Havilland Dash 8-400 bedient wurde, ist nicht mehr enthalten. Zu geringe Frequenz für Geschäftsreisende Die Route wurde in der Vergangenheit hauptsächlich von Geschäftsreisenden genutzt, weshalb Austrian Airlines diese über viele Jahre hinweg im doppelten Tagesrand angeboten hatte. Dazu war eine de Havilland Dash 8-400 auf dem oberösterreichischen Airport stationiert. Später wurde seitens des Lufthansa-Konzerns entschieden, dass Eurowings diese Route, nebst Stuttgart-Graz und Düsseldorf-Graz, übernehmen soll. Die Flugzeiten und das eingesetzte Fluggerät haben sich aber als unpassend erwiesen. Für die Kernzielgruppe boten die Eurowings-Flüge kaum einen Nutzen, da es den doppelten Tagesrand nicht mehr gab. Vielmehr wurde nur noch ein paar Mal pro Woche geflogen. So kam es wie es kommen musste: Eurowings gab die Verbindungen Düsseldorf-Linz und Stuttgart-Graz mangels Wirtschaftlichkeit auf. Für den Linzer Flughafen erwies sich dann Sykalps als regelrechter Notnagel, denn das Unternehmen schon zunächst dreimal wöchentlich Düsseldorf-Linz-Düsseldorf zwischen Bozen-Düsseldorf-Bozen-Umläufe. Trotz intensiver Bemühungen seitens des Airports, die temporär sogar kostenfreies Parken beinhaltet haben, ist es offensichtlich nicht gelungen die Route wieder zu einem Erfolg zu machen. Das kann verschiedene Gründe haben, jedoch sind zuletzt zwei wöchentliche Rotationen für Geschäftsreisende

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Neue Subventionen ermöglichen zusätzliche Flugverbindungen von Nordmazedonien aus

Die Fluggesellschaften Wizz Air, Flydubai und Turkish Airlines haben staatliche Subventionen der mazedonischen Regierung erhalten, um neue Flugverbindungen ab Skopje und Ohrid einzuführen. Wizz Air wird ab 2025 Flüge von Skopje nach Barcelona, Lyon und Stuttgart sowie von Ohrid nach Basel anbieten. Flydubai plant die Wiederaufnahme der Route von Dubai nach Skopje, und Turkish Airlines wird eine neue Verbindung zwischen Istanbul und Ohrid einführen. Die Subventionen gelten für drei Jahre und belaufen sich auf neun Euro pro Passagier ab Skopje und zwölf Euro ab Ohrid. Nordmazedoniens Verkehrsminister Aleksandar Nikoloski kündigte die neuen Verbindungen an und hob die Bedeutung der internationalen Anbindung hervor, besonders für den Flughafen Ohrid, der durch die Istanbul-Verbindung an den größten europäischen Flughafen angeschlossen wird. Die Route von Skopje nach Lyon stellt eine Premiere dar, da Südfrankreich bislang kein Direktziel von Mazedonien aus war. Die Subventionen sollen insgesamt rund 200.000 zusätzliche Passagiere nach Skopje und Ohrid bringen, so der Betreiber TAV Macedonia. Wegen des großen Interesses seitens der Fluggesellschaften kündigte der Minister an, dass ein weiterer Aufruf zur Gewährung von Subventionen geplant ist.

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Historische Douglas DC-3 „Princes Amalia“: Ein neues Kapitel für ein legendäres Flugzeug

Die DC-3, das legendäre Flugzeugmodell, das einst als „Princes Amalia“ bekannt wurde, bleibt zur Freude vieler Luftfahrtenthusiasten weiterhin in den Niederlanden. Ursprünglich war das Jahr 2024 als Abschiedsjahr für die DC-3 geplant, die seit Jahrzehnten die Geschichte der Luftfahrt geprägt hat. Doch nach letzten Flügen und emotionalen Abschiedszeremonien konnte die DC-3 nun doch gerettet werden und wird künftig im Aviodrome-Museum in Lelystad ausgestellt und in begrenztem Umfang weiterfliegen. So bleibt die „Princes Amalia“ in niederländischem Besitz und wird weiterhin die Luftfahrtgeschichte für künftige Generationen lebendig halten. Ein Abschied auf Raten: Die DC-3 vor ihrem vermeintlichen Ende Die Douglas DC-3, die bei der DDA Classic Airlines (ehemals Dutch Dakota Association) im Einsatz war, gehört zu den bedeutendsten Flugzeugen der Luftfahrtgeschichte. Die DC-3-Modelle prägten das kommerzielle Fliegen seit den 1930er-Jahren und gelten bis heute als wahre Ikonen der Luftfahrttechnik. Die „Princes Amalia“, die als PH-PBA registriert ist, stand seit Jahrzehnten im Dienst der DDA Classic Airlines und bot enthusiastischen Passagieren die Möglichkeit, in einem Stück Luftfahrtgeschichte zu fliegen. Da jedoch steigende Unterhaltskosten, sinkende Nachfrage und die Herausforderungen, die Wartung eines so alten Flugzeugs zu gewährleisten, die Betriebskosten zu hoch trieben, entschied die DDA im Februar 2024, den kommerziellen Flugbetrieb der DC-3 am Ende der Saison 2024 einzustellen. In einer Mitteilung an die Unterstützer erläuterte die DDA die wirtschaftlichen Herausforderungen: steigende Versicherungs- und Betriebskosten sowie Schwierigkeiten, freiwillige Techniker für die Wartung zu finden. Nach einem letzten Flug vom Flughafen Maastricht-Aachen nach Schiphol wurde die DC-3 am 16. Oktober 2024 feierlich verabschiedet. Mit einer

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Flughafen Ljubljana plant umfangreiches Charterprogramm für Wintersaison 2024/25

In der Wintersaison 2024/25 werden slowenische Reiseveranstalter erstmals eine erweiterte Serie von Charterflügen ab dem Flughafen Ljubljana Jože Pučnik organisieren. Zu den Zielen zählen neben europäischen Metropolen auch exotische Destinationen: So stehen Bari und Catania in Italien, Porto und Ponta Delgada in Portugal, Thessaloniki in Griechenland, Madrid, Gran Canaria und Teneriffa in Spanien, die Kapverdischen Inseln, Antalya in der Türkei, Malta, Hurghada in Ägypten, Paris und das finnische Rovaniemi auf dem Flugplan. Der Flughafen Ljubljana erwartet bis Ende 2024 insgesamt rund 1,4 Millionen Passagiere. Diese neuen Verbindungen sollen zur weiteren Stärkung des slowenischen Luftverkehrs beitragen und den Tourismus in Slowenien beleben.

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Airbus kündigt neue Serviceverträge an: Effizienzsteigerung im Fokus

Airbus hat kürzlich bedeutende Vereinbarungen zur Verbesserung der Effizienz und Leistungsfähigkeit mehrerer Airline-Flotten angekündigt. Diese Partnerschaften umfassen umfassende Wartungs- und Optimierungsservices mit den Fluggesellschaften Volotea, Corsair und Smartwings samt deren Tochter Czech Airlines. Die Fluggesellschaften setzen damit auf modernste Technologien und gezielte Dienstleistungen von Airbus, um ihre Flotten optimal zu warten, den Treibstoffverbrauch zu senken und Betriebskosten zu minimieren. Partnerschaft mit Volotea: Neue Software für Treibstoff-Optimierung Volotea, die spanische Low-Cost-Airline mit Sitz in Barcelona, hat während der MRO Europe, einer internationalen Konferenz für Wartungs- und Reparaturservices im Luftfahrtsektor, einen bedeutenden Vertrag über „Airframe Services“ unterzeichnet. Dieser Service beinhaltet eine Reihe von Upgrades, die speziell auf die Treibstoff-Effizienz ihrer Flotte der Airbus-A320-Familie ausgelegt sind. Dabei spielt das sogenannte Descent Profile Optimization-System (DPO) eine zentrale Rolle. Dieses System, entwickelt von Airbus, verbessert die Leistungsdatenbank des Flugmanagementsystems (FMS) und optimiert das Triebwerksleerlaufmodell beim Sinkflug. Durch das DPO-Update wird eine längere Reiseflughöhe und ein optimiertes Abbremsniveau ermöglicht, was sowohl Treibstoff spart als auch die Kohlendioxidemissionen senkt. Eduard Diviu, Chief Operating Officer von Volotea, betonte, daß die Integration dieses Systems ein bedeutender Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Luftfahrt sei und auf das Ziel hinzusteuere, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Die Entwicklung ist Teil der breiteren Strategie von Airbus, effizienzsteigernde Technologien für Airlines anzubieten, um die Umweltziele der Branche zu unterstützen. Corsair und Flight Hour Services für A330neo Die französische Airline Corsair, die ihre Langstreckenflüge von Paris Orly aus anbietet, hat sich im Rahmen eines neuen Vertrags für die Airbus Flight Hour Services (FHS) entschieden. FHS

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Virgin Atlantic startet saisonale Flugverbindung zwischen London und Brüssel

Virgin Atlantic wird vom 27. Oktober 2024 bis zum 29. März 2025 eine saisonale Flugverbindung zwischen London Heathrow und Brüssel einführen. Diese neue Route wird vor allem dazu dienen, Spitzenlasten im Frachtverkehr zu bewältigen. Flüge werden mit Airbus A330-300 und A350-1000 durchgeführt, die eine Frachtkapazität von bis zu 50 Tonnen pro Flug bieten. Der Fokus liegt auf der zügigen Beförderung zeitempfindlicher Güter wie verderblichen Waren und Arzneimitteln, die bisher häufig über Land von Heathrow zu anderen europäischen Drehkreuzen transportiert wurden. Juha Jarvinen, Chief Commercial Officer von Virgin Atlantic, hob hervor, dass dieser Dienst die Luftverkehrsanbindung für europäische Exporte und Importe verbessern soll, indem das umfassende Netzwerk von Virgin Atlantic optimal genutzt wird. Die Einführung dieser Verbindung könnte sowohl für Unternehmen als auch für Kunden von Bedeutung sein, die auf schnelle und effiziente Transportlösungen angewiesen sind.

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Passagierin verklagt JetBlue wegen „gefährlich kaltem“ Eissandwich

In einem ungewöhnlichen Rechtsstreit fordert eine Passagierin der Fluggesellschaft JetBlue eine Entschädigung, nachdem sie sich an einem „gefährlich kalten“ Eissandwich einen Zahn abgebrochen hat. Der Vorfall, der sich am 20. August 2024 auf einem Transatlantikflug von New York nach Paris ereignete, könnte nun juristische und finanzielle Konsequenzen für die Airline haben. Die Klägerin, Karla Quinonez aus New Jersey, argumentiert, daß JetBlue fahrlässig gehandelt habe, weil die Crew das Eiscreme-Sandwich ohne Hinweis auf seine harte Konsistenz serviert habe. Der Fall illustriert die zunehmende Häufigkeit von Klagen gegen Fluggesellschaften und das wachsende Spannungsfeld zwischen Passagierrechten und Unternehmensverantwortung. Der Vorfall: Ein harter Biss mit schwerwiegenden Folgen Der Auslöser für die Klage war ein Eissandwich mit Erdbeer-Mürbe-Geschmack der Marke „Chomp“, das Quinonez auf dem JetBlue-Flug serviert wurde. Laut Anklage war das Sandwich so tiefgefroren, daß der erste Bissen in das Dessert ihren oberen linken Schneidezahn abbrach. Dies habe ihr nicht nur erhebliche körperliche Schmerzen, sondern auch psychische Belastungen bereitet. Nach der Landung sei eine Notoperation erforderlich gewesen, und sie habe ein Zahnimplantat erhalten müssen, um den abgebrochenen Zahn zu ersetzen. Quinonez, die sich selbst keine Schuld an dem Vorfall zuschreibt, fordert Schadensersatz und die Erstattung ihrer Behandlungskosten. Fahrlässigkeit der Fluggesellschaft oder mangelnde Eigenverantwortung? Die Klage stützt sich auf den Vorwurf der Fahrlässigkeit. Die Klägerin argumentiert, daß JetBlue das Dessert auf eine Weise servierte, die für den sofortigen Verzehr ungeeignet war, und daß das Flugpersonal eine Warnung über die extreme Kälte des Sandwiches hätte aussprechen müssen. Rechtsexperten zufolge könnte der Fall sich als wegweisend erweisen,

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Flughafen Kattowitz startet Wintersaison 2024/2025 mit umfangreichem Flugangebot

Der Flughafen Kattowitz eröffnete am 27. Oktober 2024 die Wintersaison 2024/2025 mit einem umfangreichen Flugangebot, das 70 Linien- und Charterflüge zu 61 Flughäfen in 34 Ländern umfasst. Zu den regulären Flügen, die von namhaften Fluggesellschaften wie Wizz Air, Ryanair, LOT und Air Dolomiti durchgeführt werden, gehört eine neue Verbindung nach Reggio Calabria in Italien. Damit erhöht sich die Anzahl der Strecken auf 36 in 16 Ländern. Die Hauptziele sind Italien, Spanien, Großbritannien und Deutschland, aber auch Destinationen wie Zypern, Malta und die Vereinigten Arabischen Emirate werden angeflogen. Für den Winterurlaub wird das Charterangebot auf 34 Strecken in 21 Ländern ausgeweitet, wobei neue Ziele wie Bahrain, Goa und La Romana in der Dominikanischen Republik hinzukommen. Darüber hinaus werden neun direkte Langstreckenflüge Nonstop-Reisen zu Zielen wie Kuba, Thailand und Vietnam ermöglichen. Der Flughafen Kattowitz erwartet, insgesamt 1,7 Millionen Fluggäste abzufertigen, darunter etwa 550.000 Charterreisende, was einen neuen Rekord im Vergleich zur letzten Saison darstellt.

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Biber nehmen den Flughafen Berlin-Brandenburg ein

In Brandenburg sorgen Biber seit Jahren für Spannungen zwischen Natur- und Wirtschaftsschutz. Insbesondere am Hauptstadtflughafen BER (Berlin Brandenburg Airport) hat der europäische Biber sich als Problemtier herausgestellt. Durch seine Tunnelsysteme und Dämme beeinträchtigt der Nager die Drainagesysteme, die zur Ableitung von Regenwasser dringend benötigt werden. Nun hat der Landkreis Dahme-Spreewald eine Allgemeinverfügung erlassen, die es dem Wasser- und Bodenverband „Dahme-Notte“ erlaubt, die Biber am sogenannten Selchower Flutgraben abzuschiessen oder zu vertreiben. Diese Verfügung, gültig bis März nächsten Jahres, könnte ein bedeutendes Kapitel im Konflikt zwischen Tier- und Wirtschaftsschutz in der Region Brandenburg einläuten. Der Konflikt am BER und die wirtschaftlichen Interessen Der Selchower Flutgraben ist eine zentrale Komponente im Wassermanagement des BER, da er das anfallende Niederschlagswasser abführt. Der Planfeststellungsbeschluss zum Flughafen schreibt sogar vor, daß mindestens zwei Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch diesen Graben abgeleitet werden müssen. Diese Maßnahme ist nötig, um den Flugbetrieb am BER auch bei schweren Regenfällen oder anderen Niederschlagsereignissen sicherzustellen. Biber, die die Wasserläufe durch ihre Bauten verändern, beeinträchtigen jedoch diesen Abfluß, was zu erheblichen Rückstauungen führen kann und das wirtschaftliche und sicherheitsrelevante Funktionieren des Flughafens gefährdet. Laut Sprecherin des Landkreises Dahme-Spreewald könnte dies schwerwiegende wirtschaftliche Konsequenzen haben. Um den Flugbetrieb zu sichern und mögliche Schäden an Infrastruktur und Verkehrsflächen zu verhindern, wurde daher die Entscheidung getroffen, die Tiere in dem relevanten Bereich zu „entnehmen“, sprich zu vergrämen oder zu töten. Schutzstatus des Bibers und die Brandenburgische Biberverordnung Der europäische Biber steht in Deutschland grundsätzlich unter Artenschutz und gilt laut Bundesnaturschutzgesetz als besonders geschützt. Er

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