
Air India setzt neue Personalrichtlinien um: Änderungen bei Hotelunterbringungen
Die indische Fluggesellschaft Air India sorgt derzeit für Schlagzeilen mit neuen Richtlinien für die Unterbringung ihres Kabinenpersonals bei Zwischenlandungen. In einer umfassenden Neuorganisation seiner Personalpolitik hat das Unternehmen entschieden, daß Flugbegleiter auf regulären Flügen künftig ihre Hotelzimmer teilen müssen, eine Maßnahme, die anfänglich für erhebliche Gegenreaktionen unter dem Personal sorgte. Trotz des Widerstandes entschied sich das Management jedoch, die Maßnahme mit wenigen Änderungen beizubehalten, um die Betriebskosten zu senken und mit der kommenden Fusion mit Vistara einheitliche Standards zu schaffen. Neue Unterbringungsregelung für Flugbegleiter Air India führte die ursprüngliche Regelung, wonach Flugbegleiter ihre Hotelzimmer bei Zwischenlandungen teilen müssen, als kosteneffiziente Maßnahme ein. Die Reaktion seitens der Mitarbeiter war verhalten bis kritisch. Besonders das Kabinenpersonal äußerte Bedenken hinsichtlich der Ruhezeiten und möglicher Konflikte, die durch die geteilte Unterbringung entstehen könnten. Mitarbeitervertretungen argumentierten, daß die Regelung nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Leistungsfähigkeit der Crew beeinflussen könnte, insbesondere nach langen Flugzeiten oder bei verspäteten Landungen. Nach den internen Protesten reagierte Air India nun mit einer leichten Modifikation: Flugbegleiter auf Ultralangstreckenflügen, die physisch und mental besonders fordernd sind, erhalten nun separate Hotelzimmer. Auch Kabinenchefs, die in der Regel über acht Jahre Erfahrung aufweisen und damit in der Hierarchie höher eingestuft sind, dürfen weiterhin Einzelzimmer nutzen. Diese neuen Regelungen gelten ab dem 1. Dezember und umfassen auch ungeplante Zwischenlandungen, etwa im Falle einer Flugumleitung, bei der die Unterkunft kurzfristig organisiert werden muß. Wirtschaftlicher Hintergrund der Maßnahmen Neben der neuen Zimmerpolitik hat Air India auch die Übernachtungspauschalen für internationales Personal erhöht. Diese wurden von








