Oktober 2024

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Oktober 2024

Flughafen Erfurt präsentiert Winterflugplan auf Messe „Reisen & Caravan“

Vom 31. Oktober bis zum 3. November 2024 wird der Flughafen Erfurt-Weimar auf der Messe „Reisen & Caravan“ in Erfurt vertreten sein. Am Stand B11 in Halle 1 informieren die Mitarbeiter über den Winterflugplan 2024/25 sowie die bereits geplanten Flüge für den Sommer 2025. Der Winterflugplan bietet insbesondere Verbindungen zu beliebten Warmwasserzielen wie Antalya in der Türkei und Hurghada in Ägypten. Zusätzlich werden auch Sonderziele in Finnland, Norwegen, Zypern und Madeira bedient. Ab dem 31. März 2025 wird die Fluggesellschaft Eurowings weiterhin die Verbindung nach Palma de Mallorca anbieten. Für den Sommer 2025 sind zahlreiche Flüge nach Antalya, Hurghada und Kreta geplant, mit einer erhöhten Anzahl an Flügen und neuen Airlines wie Air Cairo und SunExpress. Diese Entwicklung soll den Reisenden ab Erfurt-Weimar eine verbesserte Flexibilität und Auswahl bei der Urlaubsplanung bieten. Der Flughafen erwartet für 2025 ein moderates Wachstum der Passagierzahlen.

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Air Baltic eröffnet Wintersaison 2024 mit neuen Strecken

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am 28. Oktober 2024 offiziell ihre Wintersaison 2024 eröffnet und dabei neun neue Flugverbindungen in ihr Streckennetz aufgenommen. Fünf dieser Strecken starten von der Basis in Riga, darunter die neue Verbindung nach Madeira, die mit einem Festflug eingeweiht wurde. Martin Gauss, Präsident und CEO von Air Baltic, erklärte, dass die neuen Strecken dazu dienen, die Passagiernachfrage zu befriedigen und die Rolle der Airline als Schlüsselverbindung in den baltischen Staaten zu stärken. Neben Zielen wie Sharm El Sheikh und Hurghada in Ägypten sowie Innsbruck in Österreich bietet die Fluggesellschaft auch Flüge nach Kittilä in Finnland und Oslo Torp in Norwegen an. Diese neuen Verbindungen sollen sowohl Freizeit- als auch Geschäftsreisenden eine größere Auswahl bieten und die Konnektivität in der Region verbessern. Laila Odiņa, Vorsitzende des Verwaltungsrats des Flughafens Riga, hob die Bedeutung einer starken nationalen Fluggesellschaft für das Wirtschaftswachstum und die strategischen Verbindungen hervor. Air Baltic wird im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Flughafens Riga als wachsendes Drehkreuz in Nordeuropa gefeiert.

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Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn vor Start in die Wintersaison

Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn ist nicht nur ein mondäner Name, sondern ein Synonym für Wintersportvergnügen inmitten der atemberaubenden Alpenlandschaft. Mit seinen 270 Abfahrtskilometern, 70 Liften und 60 stilvollen Hütten bietet die Region eine unvergleichliche Vielfalt an Möglichkeiten für Sportler, Familien und Freerider. Der Slogan „Home of Lässig“ drückt die unbeschwerte Lebensfreude aus, die sich in jeder Ecke des Skigebiets widerspiegelt. Vielfältiges Angebot und individuelles Glücksgefühl Einige Besucher schätzen die Herzlichkeit, die ihnen in den Hotels und Skischulen entgegengebracht wird, während andere die perfekt präparierten Pisten und modernen Bergbahnen bewundern. Freerider finden ihre Glücksmomente in unverspurten Pulverschneehängen, während Familien die Vielfalt und Gemütlichkeit der Region genießen. Im Skicircus geht es um mehr als nur um Skifahren – es geht um Gemeinschaft, Lebensfreude und unvergessliche Erlebnisse, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit dem geplanten Start des Skibetriebs am 29. November 2024 ist die Vorfreude auf die neue Wintersaison bereits spürbar. Das Skigebiet hat sich nicht nur durch seine natürliche Schönheit, sondern auch durch Innovationen und Verbesserungen in der Infrastruktur einen Namen gemacht. Innovationen im Winter 2024/25 Für die kommende Wintersaison sind zahlreiche Neuerungen angekündigt. Besonders hervorzuheben ist die neue Seilbahn zum Lärchfilzkogel, die mit einem modernen Design und komfortablen Panoramafenstern ausgestattet ist. Diese 10-Sitzer-Einseilumlaufbahn wird die Wartezeiten reduzieren und die Fahrten deutlich angenehmer gestalten. Mit einer Kapazität von 2.500 Personen pro Stunde wird sie die Erreichbarkeit der Pisten erheblich verbessern. Zusätzlich wird der Zillstattlift an der Mittelstation der Streuböden erneuert, was besonders für Kinder und Skianfänger von Vorteil sein wird.

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Braathens-Wetlease: AUA hat Linz-Frankfurt reaktiviert

Am 28. Oktober 2024 hob das erste Flugzeug im Auftrag der Austrian Airlines vom Linzer Flughafen ab, um Frankfurt zu erreichen. Diese Wiederherstellung der Flugverbindung markiert einen bedeutenden Fortschritt für die oberösterreichische Wirtschaft und stellt eine Anbindung an das größte Drehkreuz der Lufthansa Group dar. Die Verbindung wird dreimal täglich betrieben, was insbesondere Geschäftsreisenden zugutekommt, die von Linz aus in die Metropole reisen möchten. Das Flugzeug vom Typ ATR 72-600, das 72 Passagieren Platz bietet, wird von der Braathens Regional Airlines bereitgestellt. Die Entscheidung, diese Strecke mit einem kleineren Flugzeug zu bedienen, ist eine strategische Antwort auf den noch nicht vollständig zurückgekehrten Geschäftsreiseverkehr. Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport, hebt hervor, dass die hohe Frequenz der Flüge es ermögliche, möglichst viele Anschlussverbindungen in Frankfurt zu erreichen, was für die Region von großer Bedeutung sei. Vor der Ausflottung der von Austrian Airlines selbst betriebenen de Havilland Dash 8-400 hatte man derartige Maschinen ab den meisten Bundesländerflughäfen im Einsatz. Dieses Muster stellte das Rückgrat der Regio-Flotte der AUA dar und war besonders nach der Wiederaufnahme des Flugbetriebs zu Beginn der Corona-Pandemie unverzichtbar. Seit einiger Zeit hat man ATR72-600, die von Braathens betrieben werden, im Wetlease. Intern wird dieser Schritt durchaus kritisiert. Wirtschaftliche Bedeutung der Verbindung Die Anbindung an Frankfurt ist nicht nur für den Luftverkehr, sondern auch für die gesamte Wirtschaft Oberösterreichs von Bedeutung. Die Region gilt als eine der wichtigsten industriellen und exportierenden Flächen Österreichs, in der zahlreiche Unternehmen global agieren. Der Zugang zu einem internationalen Drehkreuz ist entscheidend für die

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Verdi kritisiert Arbeitsbedingungen am Flughafen München

Die Gewerkschaft Verdi hat die Personalpolitik und Arbeitsbedingungen am Flughafen München scharf kritisiert. Laut Yvonne Götz von Verdi Bayern herrscht in mehreren Bereichen chronischer Personalmangel, besonders bei der Bodenabfertigung. Im Sommer hätten dort 600 bis 700 Beschäftigte gefehlt, so Götz zur Bayerischen Staatszeitung. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, seien Angestellte zu längeren und häufigeren Schichten verpflichtet. Die Belastung führe zu einer hohen Krankenquote von bis zu 23 Prozent in Spitzenzeiten, wie während der Sommerferien. Dies bedeute, daß phasenweise jeder fünfte Mitarbeiter arbeitsunfähig gewesen sei. Ein Sprecher des Flughafens relativierte die Vorwürfe und gab an, die Krankenquote liege 2023 bei durchschnittlich 9,5 Prozent und sei aktuell auf neun Prozent gesunken. Auch bei der Tochtergesellschaft, die für die Abfertigung zuständig ist, sei die Quote 2024 auf 13 Prozent zurückgegangen. Die hohen Krankenzahlen seien unter anderem auf die körperlich anstrengende Arbeit zurückzuführen. Verdi warnt zudem vor wachsenden Problemen bei der Gepäckabfertigung, was lange Warteschlangen und vermehrte Gepäckverluste zur Folge habe. Trotz einer massiven Einstellungsoffensive, bei der 1500 neue Stellen besetzt wurden, bestünden weiterhin Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden. Der Flughafen investiere daher verstärkt in gesundheitsfördernde Maßnahmen und Weiterqualifizierungen. Die Arbeitslosigkeit in der Region Freising sei jedoch sehr niedrig, was die Personalsuche zusätzlich erschwere.

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Russland beschlagnahmt Fraport-Anteil am Flughafen Pulkowo

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Übertragung des 25-prozentigen Anteils des deutschen Flughafenbetreibers Fraport am Flughafen Pulkowo in St. Petersburg an eine nicht genannte Partei genehmigt. Dies geht aus einem jüngst veröffentlichten Dekret hervor. Seit dem Beginn des russischen Einmarschs in die Ukraine hat der Kreml mehrfach Vermögenswerte westlicher Unternehmen unter russische Kontrolle gestellt, was Unternehmen wie Fraport, den dänischen Brauereikonzern Carlsberg und den französischen Lebensmittelkonzern Danone betraf. Fraport hatte sein Engagement in Pulkowo nach Beginn des Krieges in der Ukraine 2022 auf Eis gelegt und seine Forderungen aus dem ursprünglichen Darlehen im Juni 2022 vollständig abgeschrieben. Der Flughafen Pulkowo wurde im Dezember 2023 einer neuen russischen Holdinggesellschaft unterstellt, wodurch Investoren aus Deutschland, Katar und anderen Ländern die Kontrolle verloren. Ein Fraport-Sprecher bezeichnete die Übertragungsgenehmigung als „wichtigen Zwischenschritt“ und betonte, daß eine endgültige Transaktion jedoch von weiteren Bedingungen und Genehmigungen abhängt. Nach russischem Dekret soll die Leitung des Flughafens Pulkowo vorübergehend durch eine neugegründete russische Gesellschaft erfolgen. Derzeit hat Fraport weiterhin keine rechtliche Kontrolle über seine ursprünglichen Anteile und verfolgt dennoch das Ziel, die Vermögenswerte zurückzuerhalten und seine Anteile zu verkaufen.

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Berufstage am Flughafen Zürich: Erfolgreiche Premiere für Interessierte

Vom 21. bis 27. Oktober fanden am Flughafen Zürich die ersten Berufstage statt, die sich an alle Interessierten richteten, die eine Karriere am Flughafen in Betracht ziehen. An diesem Event präsentierten elf Unternehmen, darunter Swiss, Helvetic Airways und Swissport, mehr als 70 Angebote wie Führungen, Informationsveranstaltungen und Live-Gespräche. Insgesamt besuchten etwa 700 Personen die Veranstaltung, die eine Plattform für den Austausch zwischen Arbeitgebern und potenziellen Arbeitnehmern bot. Caroline Zika, Verantwortliche für Young Talents & Recruiting, betonte das positive Echo der Besucher und die Vielzahl an Möglichkeiten, die den Gästen präsentiert wurden. Die Berufstage ermöglichten einen direkten Einblick in den Flughafenbetrieb und die zahlreichen Karrieremöglichkeiten, die der Flughafen Zürich bietet, wo etwa 30.000 Mitarbeitende in rund 300 Unternehmen beschäftigt sind.

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KlasJet erhält erweiterte Wartungszulassung für Boeing 737NG

Der Charteranbieter KlasJet hat eine Erweiterung seiner EASA Part 145-Zertifizierung erhalten, die es dem Unternehmen ermöglicht, Wartungsarbeiten an Flugzeugen des Typs Boeing 737NG (Next Generation) intern durchzuführen. Diese Zertifizierungserweiterung verschafft KlasJet mehr betriebliche Flexibilität, indem die Abhängigkeit von externen Wartungsanbietern verringert und Durchlaufzeiten optimiert werden. Laut Aivaras Svirplys, technischer Direktor von KlasJet, bedeutet die Zulassung, daß Wartungsprobleme schneller gelöst werden können, was angesichts des prognostizierten Fachkräftemangels in der Wartungsbranche ab 2027 von besonderem Vorteil sei. Experten erwarten bis dahin einen weltweiten Mangel von rund 48.000 Beschäftigten in der Flugzeugwartung, was zu Engpässen führen könnte. KlasJet, eine Tochtergesellschaft der Avia Solutions Group, betreibt aktuell eine Flotte von acht modifizierten Boeing 737-800 und fünf Boeing 737-Klassikern, die sowohl für VIP-Charter- als auch ACMI-Flüge eingesetzt werden. Mit der erweiterten Part 145-Zulassung will das Unternehmen Kosten senken und gleichzeitig die Einsatzbereitschaft seiner Flotte erhöhen.

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Abschiednehmen am Flughafen: Ein Blick auf Verabschiedungszeiten und Kosten im DACH-Raum

In der Welt der Flughäfen gibt es stetig neue Regelungen, die den Aufenthalt beeinflussen – von Sicherheitskontrollen bis hin zur Zeit, die für eine letzte Umarmung bleibt. Am Flughafen von Dunedin in Neuseeland sorgte kürzlich die Einführung eines dreiminütigen Limits für Umarmungen für Aufsehen. Doch wie sieht es in den deutschsprachigen Ländern aus? Eine aktuelle Untersuchung der Sprachlernplattform Preply beleuchtet, wie viel Zeit Reisende in Deutschland, Österreich und der Schweiz im sogenannten „Kiss & Fly“-Bereich für ihre Abschiede haben und welche Kosten an den großen Flughäfen im DACH-Raum anfallen. Kostenloses Verabschieden – die Regelungen im Überblick Ein Abschied ohne Zeitdruck ist an den Flughäfen der DACH-Region oft ein teurer Luxus. Die kostenlose Verweildauer in den sogenannten Drop-Off-Zonen, in denen das kurzzeitige Halten erlaubt ist, variiert stark von Flughafen zu Flughafen. Nach Angaben der Untersuchung gewähren die meisten Flughäfen im DACH-Raum etwa zehn Minuten kostenfreien Aufenthalt. Wer länger bleibt, muss meist tiefer in die Tasche greifen. Doch zwischen den einzelnen Ländern und Flughäfen gibt es große Unterschiede. Österreich: Großzügige Regelungen in Graz und Klagenfurt In Österreich zeigt sich das Bild für Reisende vergleichsweise entspannt. Die Flughäfen in Graz und Klagenfurt erlauben mit einer kostenfreien Verabschiedungszeit von 30 Minuten einen weitaus längeren Aufenthalt als an anderen Flughäfen. Auch in Innsbruck stehen den Abholern und Begleitern 20 Minuten kostenlos zur Verfügung. Diese großzügigen Regelungen sind besonders bemerkenswert, da Österreich insgesamt nur über eine kleine Anzahl internationaler Flughäfen verfügt. Wien und Salzburg hingegen gewähren lediglich zehn kostenfreie Minuten, ein Zeitrahmen, der sich an den

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Stiller Abgang: Skyalps ist raus aus Linz

Die italienische Regionalfluggesellschaft SkyAlps hat ihre direkte Flugverbindung zwischen Linz und Düsseldorf eingestellt. Zuletzt wurden nur noch zwei Umläufe pro Woche angeboten, was für Geschäftsreisende eher suboptimal war. Für den Linzer Airport ist die Einstellung der Düsseldorf-Flüge ein herber Rückschlag, denn der Winterflugplan 2024/25 ist damit auf nur noch zwei Linien-Ziele geschrumpft. Es handelt sich dabei um London-Stansted und Frankfurt am Main. Düsseldorf, das zuletzt von Skyalps mit de Havilland Dash 8-400 bedient wurde, ist nicht mehr enthalten. Zu geringe Frequenz für Geschäftsreisende Die Route wurde in der Vergangenheit hauptsächlich von Geschäftsreisenden genutzt, weshalb Austrian Airlines diese über viele Jahre hinweg im doppelten Tagesrand angeboten hatte. Dazu war eine de Havilland Dash 8-400 auf dem oberösterreichischen Airport stationiert. Später wurde seitens des Lufthansa-Konzerns entschieden, dass Eurowings diese Route, nebst Stuttgart-Graz und Düsseldorf-Graz, übernehmen soll. Die Flugzeiten und das eingesetzte Fluggerät haben sich aber als unpassend erwiesen. Für die Kernzielgruppe boten die Eurowings-Flüge kaum einen Nutzen, da es den doppelten Tagesrand nicht mehr gab. Vielmehr wurde nur noch ein paar Mal pro Woche geflogen. So kam es wie es kommen musste: Eurowings gab die Verbindungen Düsseldorf-Linz und Stuttgart-Graz mangels Wirtschaftlichkeit auf. Für den Linzer Flughafen erwies sich dann Sykalps als regelrechter Notnagel, denn das Unternehmen schon zunächst dreimal wöchentlich Düsseldorf-Linz-Düsseldorf zwischen Bozen-Düsseldorf-Bozen-Umläufe. Trotz intensiver Bemühungen seitens des Airports, die temporär sogar kostenfreies Parken beinhaltet haben, ist es offensichtlich nicht gelungen die Route wieder zu einem Erfolg zu machen. Das kann verschiedene Gründe haben, jedoch sind zuletzt zwei wöchentliche Rotationen für Geschäftsreisende

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