November 14, 2024

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November 14, 2024

FACC profitiert vom Aufschwung der Luftfahrtbranche – Wachstumskurs setzt sich fort

Die österreichische FACC AG, spezialisiert auf Luftfahrtkomponenten, verzeichnete im dritten Quartal 2024 erneut ein starkes Wachstum. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 25,1 Prozent auf 642,6 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn (EBIT) konnte sich mit 21,8 Millionen Euro mehr als vervierfachen. Der internationale Aufschwung in der Luftfahrt, insbesondere die Nachfrage nach Kurzstrecken- und Geschäftsreiseflugzeugen, treibt das Wachstum an. Trotz dieser Erfolge sieht sich FACC aufgrund gestiegener Standortkosten und Einmalkosten bei neuen Projekten gezwungen, ein Kostensenkungsprogramm umzusetzen. Dieses soll ab 2025 zu einer nachhaltigen Effizienzsteigerung beitragen. Neben den Geschäftszahlen ist auch die Eröffnung der neuen FACC Academy im September 2024 ein bedeutender Schritt. Die Ausbildungsstätte wurde gegründet, um Fachkräfte gezielt auszubilden und somit den akuten Fachkräftemangel zu lindern. Auch in der Forschung hat FACC Fortschritte erzielt: In einem europäischen Forschungsprojekt entwickelt das Unternehmen zusammen mit Partnern wiederverwendbare Leichtbaumaterialien, die für den Einsatz in der Luftfahrt und in neuen Mobilitätssektoren gedacht sind. Damit stärkt FACC seine Rolle als Vorreiter in der Entwicklung nachhaltiger Materialien. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet FACC ein Umsatzwachstum zwischen 10 und 20 Prozent und plant, weiterhin auf Effizienzsteigerung und Kostensenkung zu setzen, um den Wachstumskurs fortzuführen.

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Das traurige Ende von Alitalia: Massenentlassungen und die Zukunft der Belegschaft

Die italienische Fluggesellschaft Alitalia, die in den letzten Jahren mehrfach in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, steht nun endgültig vor ihrem Aus. Die Entscheidung, das Unternehmen vollständig zu liquidieren, wurde bereits von den Verwaltern bekanntgegeben. Alle Beschäftigten der insolventen Airline, darunter mehr als 2.000 Mitarbeiter, werden bis zum Jahresende entlassen. Zu den betroffenen Arbeitnehmern gehören unter anderem 82 Piloten und 1.100 Flugbegleiter, die zuletzt noch von der bankrotten Fluggesellschaft bezahlt wurden. Diese Entlassungen markieren das traurige Ende einer einst stolzen Fluggesellschaft, die über Jahrzehnten hinweg zu einem Symbol der italienischen Luftfahrt war. Alitalia: Ein Unternehmen mit langer Geschichte Alitalia, gegründet 1947, war lange Zeit die nationale Fluggesellschaft Italiens und galt als eines der bekanntesten Markenbilder des Landes. Doch die letzten Jahre waren von finanziellen Problemen, Insolvenzen und unzähligen Umstrukturierungen geprägt. Der Versuch, sich durch strategische Partnerschaften und Umstellungen zu retten, blieb erfolglos. Trotz jahrelanger Unterstützung durch den italienischen Staat konnte Alitalia nicht mehr in die Gewinnzone zurückfinden. Im Oktober 2021 ging die Airline endgültig in Konkurs, und eine Nachfolgegesellschaft – ITA Airways – wurde ins Leben gerufen, um die Lücke zu füllen, die Alitalia hinterlässt. ITA Airways, die Nachfolgegesellschaft von Alitalia, wurde mit der Aufgabe betraut, die verbliebenen Flugverbindungen von Alitalia weiterzuführen und dabei die Chancen der Luftfahrtbranche zu nutzen. Doch auch diese Umstrukturierungen und Neustarts brachten nicht die erhoffte Stabilität, und die Zahl der Alitalia-Beschäftigten, die nun ohne Arbeitsplatz dastehen, wächst rapide an. Massenentlassungen und das Schicksal der Alitalia-Beschäftigten Die Verwalter von Alitalia teilten nun mit, dass alle noch verbliebenen

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Passagieraufkommen am Flughafen Frankfurt steigt im Oktober 2024 leicht

Im Oktober 2024 nutzten rund 5,7 Millionen Passagiere den Frankfurter Flughafen (FRA), was einem Anstieg von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Während der Herbstferien waren Reisen in südliche Urlaubsregionen wie Griechenland, die Kanaren und Balearen besonders gefragt. Trotz des Zuwachses liegt das Aufkommen noch etwa 11,6 Prozent unter den Zahlen von 2019, was den schrittweisen Erholungsprozess nach der Pandemie verdeutlicht. Gleichzeitig sank die Anzahl der Flugbewegungen am Frankfurter Flughafen um 2,1 Prozent auf 39.849 Starts und Landungen, und das gesamte Höchstabfluggewicht (MTOW) verringerte sich um 1,9 Prozent auf rund 2,5 Millionen Tonnen. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Frachtbereich ein Plus von 3,8 Prozent und erreichte 179.809 Tonnen. Auch andere Flughäfen der Fraport-Gruppe zeigten gemischte Ergebnisse: In Griechenland stieg das Passagieraufkommen an 14 Regionalflughäfen um 9,2 Prozent auf 3,4 Millionen. Ein deutlicher Rückgang von 33,2 Prozent zeigte sich hingegen bei den brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre, da letzterer nach schweren Überschwemmungen erst am 21. Oktober wieder den Betrieb aufnahm. Am türkischen Flughafen Antalya stieg die Zahl der Passagiere um 5 Prozent auf 4,6 Millionen. Insgesamt wuchs das Passagieraufkommen der Fraport-Gruppe im Oktober um 2,5 Prozent auf 16,9 Millionen Passagiere.

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Vietnam Airlines plant Kauf von 50 Kurz- und Mittelstreckenjets

Vietnam Airlines kündigte an, im ersten Halbjahr 2025 Ausschreibungen für den Kauf von 50 Kurz- und Mittelstreckenjets zu starten. Geschäftsführer Le Hong Ha erklärte, dass die Fluggesellschaft das Ausschreibungsverfahren einhalten müsse, um Transparenz zu gewährleisten und allen Herstellern die Möglichkeit zur Teilnahme zu bieten. Boeing wird als eine der Optionen genannt, da das Unternehmen ein attraktives Angebot unterbreitet hat. Aktuell besteht die Kurzstreckenflotte der Airline vorwiegend aus Flugzeugen des Herstellers Airbus.

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