November 22, 2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

November 22, 2024

„Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt“: Theaterstück als Spiegel der Gesellschaft

 Mit der Hommage „Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt“ gelingt Bernhard Dechant und Sophie Resch ein provokatives und tiefgründiges Theaterstück, das nicht nur als Würdigung des Künstlers Oskar Werner, sondern auch als scharfsinnige Analyse der österreichischen Kultur funktioniert. Die Inszenierung, aufgeführt im Odeon im Lokal „Spitzer“, ist aktuell für den renommierten Nestroy-Preis nominiert und bietet den Zuschauern einen unverblümten Blick auf die gesellschaftliche Rolle von Alkohol. Eine Hommage, die entgleist – und zum Nachdenken anregt Das Stück basiert auf einer zehnjährigen künstlerischen Auseinandersetzung Dechants mit dem Erbe Werners. Es verbindet Zitate aus Interviews, Video- und Audioaufnahmen des legendären Schauspielers mit autobiographischen Elementen des Regisseurs. Unterstützt wird das intensive Monodrama durch die musikalischen Klänge von Stefan Sterzinger am Akkordeon. Das Stück zeichnet sich durch eine kühne Erzählweise aus, die die Grenze zwischen Hommage und scharfer Gesellschaftskritik verschwimmen lässt. „Ich durfte am Tisch der Götter sitzen“, ein bekanntes Zitat Werners, wird zum Leitmotiv der Inszenierung. Es spiegelt nicht nur die Überhöhung des Künstlers wider, sondern auch den schmalen Grat zwischen Genialität und Selbstzerstörung. Das Stück fordert das Publikum heraus, sich mit der Volksdroge Alkohol auseinanderzusetzen, die in Österreich tief verwurzelt ist und sowohl gesellschaftlich akzeptiert als auch oft ignoriert wird. Ein Stück mit sozialem Engagement Neben der künstlerischen Ebene betont die Inszenierung auch eine sozialkritische Perspektive. Die freiwilligen Spenden, die anstelle von Eintrittsgeldern erbeten werden, fließen in Projekte zur Unterstützung suchtkranker Menschen und ihrer Familien. Dies unterstreicht den gesellschaftlichen Anspruch des Stückes und die Relevanz des behandelten Themas. Bernhard Dechants Darbietung

weiterlesen »

Etihad Airways erweitert ihre Flotte mit A350F-Frachtflugzeugen

Etihad Airways hat kürzlich eine Entscheidung getroffen, die die Luftfrachtindustrie und ihre eigenen Transportkapazitäten in den kommenden Jahren nachhaltig prägen könnte. Nachdem die Fluggesellschaft 2022 bereits sieben Airbus A350F Frachtflugzeuge bestellt hatte, gab sie bekannt, diese Bestellung um drei weitere Flugzeuge aufzustocken. Dies geschieht durch die Ausübung von Optionen im bestehenden Vertrag mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus. Die Entscheidung, die Flotte zu erweitern, erfolgt nicht zuletzt als Reaktion auf den enormen Anstieg des elektronischen Handels, der eine steigende Nachfrage nach Luftfrachtkapazitäten mit sich bringt. Der Ausbau der Etihad-Cargo-Flotte ist eine strategische Reaktion auf die Entwicklungen im internationalen Handel und insbesondere auf das Wachstum des E-Commerce. Der Vizepräsident von Etihad Cargo, Stanislas Brun, erklärte in einem Interview mit FreightWaves, dass die Erweiterung des Frachtflugzeugportfolios notwendig sei, um mit der zunehmenden Nachfrage Schritt zu halten. „In den nächsten fünf Jahren planen wir, von derzeit fünf auf 15 Frachtflugzeuge zu erweitern“, so Brun. Damit wird Etihad eine der modernsten Frachtflotten der Welt besitzen und ihre Position auf dem internationalen Markt weiter ausbauen. Die Rolle des A350F und die Entwicklung der Luftfrachtindustrie Die A350F ist eine neue Generation von Frachtflugzeugen, die auf dem erfolgreichen Passagierflugzeug Airbus A350 basiert. Airbus hat diesen Frachter speziell entwickelt, um den steigenden Anforderungen des globalen Luftfrachtmarktes gerecht zu werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Frachtflugzeugen bietet die A350F eine größere Reichweite, eine höhere Effizienz und eine optimierte Tragfähigkeit. Airbus plant, die A350F voraussichtlich ab 2026/2027 auszuliefern, und hat bereits Bestellungen von mehreren großen Fluggesellschaften erhalten, darunter Cathay Pacific, Singapore Airlines

weiterlesen »

Serbien subventioniert neue Flugverbindung nach Kasachstan

Serbien hat sich verpflichtet, eine neue Flugverbindung zwischen Belgrad und Kasachstan zu subventionieren. Diese Strecke wird entweder von Air Astana oder SCAT Airlines betrieben, nachdem eine entsprechende Vereinbarung zwischen Serbien und Kasachstan unterzeichnet wurde. Die Ankündigung erfolgte nach Gesprächen zwischen dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić und dem kasachischen Staatsoberhaupt Qasym-Zhomart Toqaev in Belgrad. Vučić betonte, dass die gute Anbindung an Kasachstan von großer Bedeutung für beide Länder sei und zeigte sich dankbar für die Initiative seines Amtskollegen. Die Fluggesellschaft, die den Dienst übernehmen wird, wird in Kürze bekanntgegeben, da die Verhandlungen noch andauern. Im Rahmen der Kooperation sollen die geplanten Flüge eine starke Verbindung zwischen Belgrad und den kasachischen Städten Astana sowie Almaty bieten. Darüber hinaus wurde betont, dass serbische Staatsbürger für die Einreise nach Kasachstan kein Visum benötigen, was die Reiseerleichterungen weiter verbessert. Kasachstan hat Air Astana als bevorzugte Fluggesellschaft für diese Strecke bestimmt, während Serbien seine eigene Wahl für die flughafenverbindenden Dienstleistungen getroffen hat. Air Astana ist die größte Fluggesellschaft in Zentralasien und der Kaukasusregion, mit einer Flotte von über 50 Flugzeugen und einem umfangreichen Streckennetz. SCAT Airlines betreibt ebenfalls eine bedeutende Flotte und verbindet zahlreiche Ziele. Diese neue Zusammenarbeit wird voraussichtlich das Luftverkehrsnetz in der Region stärken und die Beziehungen zwischen Serbien und Kasachstan weiter festigen.

weiterlesen »

Boeing erhält Milliardenauftrag für zusätzliche KC-46A Pegasus-Tankflugzeuge

In einer bedeutenden Entwicklung für die US-amerikanische Luftwaffe und die Luftfahrtindustrie hat Boeing einen Auftrag im Wert von 2,38 Milliarden US-Dollar für die Lieferung von 15 zusätzlichen KC-46A Pegasus-Tankflugzeugen erhalten. Dieser Vertrag gehört zum sogenannten Beschaffungslot 11 und ergänzt die bestehenden globalen Liefervereinbarungen, die bereits 168 KC-46A-Flugzeuge umfassen, welche sowohl der US-Luftwaffe (USAF) als auch internationalen Verbündeten dienen. Doch trotz dieses Erfolges gibt es weiterhin Herausforderungen und kritische Stimmen hinsichtlich der Technologie und Zuverlässigkeit des Pegasus-Tankers, die nicht unbeachtet bleiben dürfen. Die Bedeutung des KC-46A-Programms Die KC-46A Pegasus-Tankflugzeuge stellen eine Schlüsselkomponente der Luftbetankungsflotte der USAF dar. Sie sollen die älteren Modelle KC-135 Stratotanker und KC-10 Extender ersetzen, die seit den 1950er Jahren im Einsatz sind. Die Einführung des KC-46A ist somit nicht nur eine technologische Notwendigkeit, sondern auch ein strategischer Schritt zur Sicherstellung der globalen Einsatzfähigkeit der US-Luftwaffe. Die KC-46A basiert auf der Boeing 767-2C, einem kommerziellen Verkehrsflugzeug, das für militärische Zwecke umgebaut wurde. Boeing gewann 2011 den Wettbewerb für das KC-X-Programm, das darauf abzielte, die veralteten Tankflugzeuge der USAF zu ersetzen. Der Vertrag umfasst die Lieferung von insgesamt 179 Flugzeugen. Die ersten 89 KC-46A-Flugzeuge wurden bereits an die US-Luftwaffe ausgeliefert, und auch andere Nationen haben Interesse an dem modernen Tankflugzeug gezeigt. Japan bestellte sechs Einheiten, von denen bereits vier ausgeliefert wurden, und Israel sicherte sich einen Vertrag über die Lieferung von vier Flugzeugen im Wert von 927 Millionen US-Dollar. Technische Herausforderungen und Kritik Trotz des Erfolges bei der Gewinnung von Aufträgen und der Lieferung von Flugzeugen hat das KC-46A-Programm

weiterlesen »

Kooperation zwischen Austrian Airlines, Flughafen Klagenfurt und lokalen Reisebüros

In einer Zeit, in der die Reisebranche nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre eine stetige Erholung erlebt, ist die enge Zusammenarbeit zwischen den lokalen Reisebüros, Fluggesellschaften und Flughäfen von unschätzbarem Wert. Dies wurde einmal mehr bei einem Branchentreffen deutlich, das diese Woche im Flughafen-Bistro Udo&Roy in Klagenfurt stattfand. Austrian Airlines und der Flughafen Klagenfurt luden zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Kärntner Reisebüros sowie der Reisestellen heimischer Unternehmen ein, um die gute Partnerschaft zu feiern und sich über die neuesten Entwicklungen in der Luftfahrt und Reisebranche auszutauschen. Das Event, das in einer entspannten Atmosphäre stattfand, bot nicht nur die Möglichkeit zur Information, sondern auch zum persönlichen Dialog unter den Beteiligten. Im Rahmen eines festlichen Abends mit Speis und Trank konnten wichtige Themen erörtert und Pläne für die Zukunft geschmiedet werden. Im Mittelpunkt stand dabei die Rolle der Kärntner Reiseprofis, die durch ihre direkte Beziehung zum Kunden und ihre Expertise maßgeblich zum Erfolg der Flugverbindungen und der regionalen Wirtschaft beitragen. Die Bedeutung der Kärntner Reisebranche Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, hob in seiner Ansprache die zentrale Bedeutung der heimischen Reisebüros und Reiseagenturen für den Flughafen und die angeschlossenen Fluggesellschaften hervor. „Die Kärntner Reisebüro-Agents ebenso wie die Travelmanager der heimischen Unternehmen sind enorm wichtige Partner des Flughafens und unserer Fluggesellschaften. Durch ihren täglichen, direkten Kontakt zum Kunden tragen sie das Angebot unserer Airline-Partner hinaus“, so Wildt. Diese enge Kooperation ermögliche es dem Flughafen, seine Dienstleistungen und Flugverbindungen effektiv zu vermarkten und die Passagierzahlen zu steigern. Es war ihm ein Anliegen, sich bei

weiterlesen »

„La Traviata“ und KulturBURG 2025 als Glanzpunkte in Gars

Mit Giuseppe Verdis Opernklassiker La Traviata und einem facettenreichen Kulturprogramm bringt die Oper Burg Gars 2025 erneut internationale Kulturhighlights in das malerische Waldviertel. Intendant Clemens Unterreiner stellte in der Französischen Botschaft in Wien die zweite Saison seiner Intendanz vor und bewies erneut, daß er mit künstlerischem Anspruch und Publikumsnähe die Herzen der Opernliebhaber erobert. Die Präsentation, eingebettet in die beeindruckende Kulisse der Botschaft, spiegelte den Geist von La Traviata wider, das im Paris des 19. Jahrhunderts spielt. Unter dem Motto „Never Change a Winning Team“ setzt Unterreiner auf Kontinuität, indem er das bewährte Team aus dem Vorjahr – darunter das Regie-Duo Carolin Pienkos und Cornelius Obonya sowie Maestro Levente Török – erneut engagierte. Diese Entscheidung verspricht, den sogenannten „Garser Stil“, eine einzigartige Kombination aus zeitloser Unterhaltung, musikalischer Perfektion und publikumswirksamen Inszenierungen, weiterzuführen. Ein Opernklassiker in neuer Form Die Aufführung von La Traviata wird eine leicht gekürzte Fassung bieten, die laut Unterreiner „alle Sinne berühren“ soll. Die Besetzung ist international und hochkarätig: Hila Fahima wird als Violetta Valéry brillieren, während der kroatische Tenor Filip Filipović als Alfredo Germont sein Österreich-Debüt gibt. Bariton Morten Frank Larsen übernimmt die Rolle des Giorgio Germont, und für drei Abende wird Clemens Unterreiner selbst in diese Partie schlüpfen – ein Highlight, das auf großes Publikumsinteresse stößt. Auch in den Nebenrollen zeigt sich die Oper Burg Gars von ihrer besten Seite: Von Flaka Goranci über George Kounoupias bis zu Evgeny Solodovnikov präsentiert sich die Bühne mit Künstlern von internationalem Rang. KulturBURG 2025: Mehr als nur Oper Neben

weiterlesen »

Investor legt Übernahmeangebot für Air Belgium vor

Ein Investor hat ein offizielles Übernahmeangebot für die insolvente Fluggesellschaft Air Belgium eingereicht, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das Angebot wird derzeit geprüft, und das zuständige Gericht wird am 5. Dezember darüber entscheiden. Medienberichten zufolge sieht kein Angebot den Erhalt des gesamten Betriebs vor, was potenzielle Arbeitsplatzverluste zur Folge haben könnte. Der Konkursverwalter Bernard Vanham wird die eingereichten Vorschläge bewerten und dem Gericht einen Bericht vorlegen.

weiterlesen »

Norse Atlantic Airways startet Flüge von Stockholm nach Bangkok

Norse Atlantic Airways wird ab dem 29. Oktober 2025 Direktflüge zwischen Stockholm-Arlanda und Bangkok anbieten. Die Verbindung, die mittwochs und sonntags bedient wird, erfolgt mit einer Boeing 787 Dreamliner mit Premium- und Economy-Class. Neben der Passagierbeförderung sollen auch Frachtlieferungen erleichtert werden. Laut Swedavia-Chef Jonas Abrahamsson stärkt die Route die internationale Anbindung Schwedens für Reisen und Handel. Norse Atlantic sieht in dem Angebot einen Schritt, Langstreckenreisen erschwinglicher und zugänglicher zu gestalten.

weiterlesen »

Passagier versucht Flugzeugtür zu öffnen – Mitreisende greifen ein

Ein Vorfall an Bord eines American-Airlines-Flugs von Milwaukee nach Dallas sorgte am Dienstag für Aufregung: Ein Passagier versuchte während des Fluges, eine Flugzeugtür zu öffnen, und verletzte eine Flugbegleiterin, die ihn stoppen wollte. Mitreisende überwältigten den Mann und fixierten ihn mit Klebeband bis zur Landung. Das FBI nahm den Mann nach der Ankunft fest und ordnete eine psychologische Untersuchung an. Laut Federal Aviation Administration sind solche Zwischenfälle in den USA seit der Pandemie stark gestiegen, mit mehr als 1.800 gemeldeten Fällen allein in diesem Jahr.

weiterlesen »

LOT Polish Airlines erweitert Streckennetz um Malta-Verbindung

Ab dem 16. April 2025 bietet LOT Polish Airlines eine neue Verbindung zwischen Warschau und Malta an. Viermal wöchentlich werden Flüge vom Chopin-Flughafen in Warschau zum Malta International Airport durchgeführt, wobei eine Boeing 737 zum Einsatz kommt. Die Strecke wird in den Klassen Economy und Business angeboten. Die Abflüge variieren je nach Wochentag: Dienstags und samstags starten die Maschinen um 14:05 Uhr, mittwochs und sonntags bereits um 8:20 Uhr. Die Flugzeit beträgt jeweils drei Stunden. Die neue Route soll nicht nur Direktverbindungen nach Malta schaffen, sondern auch attraktive Anschlussflüge von deutschen, österreichischen und Schweizer Flughäfen ermöglichen. So können Passagiere beispielsweise von Hamburg in nur 5:45 Stunden und von Düsseldorf in 6:40 Stunden Gesamtreisezeit nach Malta reisen. Die Fluggesellschaft hebt die Bedeutung Maltas als beliebtes Urlaubsziel hervor, das 2023 erstmals über drei Millionen Besucher verzeichnete. Die Verbindung spiegelt die fortgesetzte Expansion des europäischen Streckennetzes von LOT Polish Airlines wider. Die Fluggesellschaft setzt darauf, ihr Angebot weiter zu diversifizieren und auch strategisch wichtige Urlaubsziele in Südeuropa anzubinden.

weiterlesen »