November 22, 2024

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November 22, 2024

SkyUp MT erweitert seine Flotte und setzt auf Wet-Leasing

Die maltesische Fluggesellschaft SkyUp MT plant, ihre Kapazitäten in der Wintersaison 2024 und der Sommersaison 2025 deutlich auszubauen. Durch das Wet-Leasing von zwei Airbus A321-200 wird das Unternehmen seinen Flugbetrieb erweitern, insbesondere von seinen bestehenden Basen in Hurghada, Sharm el Sheikh und Sansibar aus. Diese Erweiterung ist nicht nur ein Zeichen für das Wachstum von SkyUp MT, sondern auch eine strategische Entscheidung, die es der Fluggesellschaft ermöglicht, ihre Präsenz auf internationalen Märkten auszubauen und gleichzeitig ihre Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Zusätzlich wird SkyUp MT im Sommer 2025 eine europäische Basis eröffnen, um die zunehmende Nachfrage in Europa besser bedienen zu können. Die Fluggesellschaft setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Fly2Sky, einem bulgarischen Anbieter von Wet-Leasing-Diensten. Wet-Leasing: Ein flexibles Modell für schnelles Wachstum Das Wet-Leasing-Modell, bei dem eine Fluggesellschaft Flugzeuge samt Besatzung und Wartung von einer anderen Fluggesellschaft mietet, hat sich als effektives Mittel für Fluggesellschaften erwiesen, die ihre Flottenkapazität schnell erweitern wollen, ohne in eigene Flugzeuge investieren zu müssen. SkyUp MT nutzt dieses Modell, um kurzfristig die benötigte Kapazität bereitzustellen und ihre Flugverbindungen zu steigern. Der Vertrag mit Fly2Sky umfasst das Wet-Leasing von zwei Airbus A321-200, die ab der Wintersaison 2024 in den Einsatz gehen werden. Die beiden Maschinen – LZ-FSH (msn 1932) und LZ-FSI (msn 1960) – sind mit einer Einklassenbestuhlung ausgestattet, die Platz für 212 Passagiere bietet. Diese Flugzeuge sind bereits im Besitz von Fly2Sky und wurden erst kürzlich in die Flotte aufgenommen. Ab dem Winter 2024 werden sie für SkyUp MT vor allem in Sharm

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Wintersaison in Schladming-Dachstein beginnt mit eingeschränktem Betrieb

Die österreichische Urlaubsregion Schladming-Dachstein startet am Freitag, den 22. November 2024, in die Wintersaison. Dank kalter Temperaturen und moderner Beschneiungstechnik werden erste Liftanlagen auf der Planai und der Reiteralm in Betrieb genommen. Auf der Planai öffnet die Märchenwiesenbahn, während auf der Reiteralm die Schoberbahn sowie eine Gondelbahn in Betrieb gehen. Weitere Anlagen folgen je nach Schneelage. Auch Langläufer kommen auf ihre Kosten: In Ramsau am Dachstein wurden bereits drei Kilometer Loipen präpariert. Die Region bietet insgesamt 220 Kilometer Langlaufstrecken und genießt internationales Ansehen als Zentrum des nordischen Skisports. Ramsau ist bekannt für ihre Höhenloipen, die auch ambitionierte Sportler anziehen. Die Skiregion Schladming-Dachstein gehört zu Ski amadé, einem der größten Skiverbunde Europas, und bietet 230 Kilometer Pisten sowie 77 Liftanlagen. Die offizielle Eröffnung der gesamten Saison wird mit dem „Ski Opening“ vom 6. bis 8. Dezember gefeiert, begleitet von Auftritten internationaler Künstler wie Bryan Adams und Sting.

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Dritte Startbahn am Flughafen München: Streit um ewiges Baurecht geht vor Gericht

Der umstrittene Ausbau des Münchener Flughafens mit einer dritten Startbahn ist erneut in die Schlagzeilen geraten – diesmal jedoch nicht durch politische Entscheidungen, sondern durch juristische Auseinandersetzungen. Der Bund Naturschutz (BN) und mehrere betroffene Parteien haben Klage gegen das jüngst erteilte „ewige Baurecht“ für die dritte Startbahn eingereicht. Der Fall wird nun vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof verhandelt, was das Thema erneut auf die politische und gesellschaftliche Agenda setzt. Trotz jahrelanger Diskussionen und einer schwierigen politischen Gemengelage scheint der Ausbau des Flughafens weiterhin ein zentrales Thema in Bayern zu bleiben. Ein „ewiges Baurecht“ für die dritte Startbahn Im Oktober 2024 wurde bekannt, dass die Regierung von Oberbayern dem Flughafen München unbefristetes Baurecht für die geplante dritte Startbahn erteilt hatte. Dies bedeutet, dass die Genehmigung, die ursprünglich im Jahr 2013 erteilt wurde und eigentlich im Jahr 2025 hätte auslaufen sollen, nun dauerhaft gültig bleibt. Die Regierung begründete diese Entscheidung mit der Tatsache, dass bereits vorbereitende Bauarbeiten in die Wege geleitet worden seien. Dazu gehören unter anderem der Ausbau des S-Bahn-Tunnels im Zusammenhang mit dem Erdinger Ringschluss, Erweiterungen des Straßennetzes im Osten des Flughafens sowie die Schaffung zusätzlicher Flugzeugparkpositionen im Bereich des Vorfeldes Ost. Dieser Schritt kam jedoch für viele überraschend und sorgte für empörte Reaktionen seitens der Kritiker, die die Entscheidung als politisch und fachlich problematisch einstufen. Insbesondere das Argument der bayerischen Regierung, dass Maßnahmen wie der Ausbau von Straßen und Schienen als „Baubeginn“ der Startbahn gewertet werden, wurde scharf kritisiert. „Diese Maßnahmen haben nichts mit der Startbahn selbst zu tun und

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Wien verzeichnet starkes Nächtigungsplus im Oktober 2024

Die Bundeshauptstadt Wien meldet für Oktober 2024 rund 1,7 Millionen Übernachtungen, ein Zuwachs von 9 % im Vergleich zum Vorjahr. Von Jänner bis Oktober stiegen die Nächtigungen ebenfalls um 9 % auf 15,3 Millionen. Deutschland bleibt mit 344.000 Nächtigungen führend, während Rumänien (+38 %) und Italien (+24 %) die höchsten Steigerungen verzeichnen. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im September 131 Millionen Euro (-1 %). Die durchschnittliche Zimmerauslastung im Oktober lag bei 73 %, das Bettenangebot stieg um 9 %.

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American Airlines führt neue Technologie zur Verbesserung des Einsteigeprozesses ein

In den letzten Jahren haben Fluggesellschaften weltweit unermüdlich an innovativen Lösungen gearbeitet, um den Passagieren ein reibungsloses und stressfreies Reiseerlebnis zu bieten. Vor diesem Hintergrund setzt die amerikanische Fluggesellschaft American Airlines einen neuen Maßstab, indem sie eine fortschrittliche Technologie zur Optimierung des Boarding-Prozesses einführt. Nach einem erfolgreichen Testmonat an drei US-amerikanischen Flughäfen wird die neue Softwareplattform nun an mehr als 100 Flughäfen landesweit implementiert. Das Ziel: eine schnellere, präzisere und effizientere Abwicklung des Boardings, die sowohl die Pünktlichkeit der Flüge steigern als auch die Kundenzufriedenheit erhöhen soll. Diese Maßnahme erfolgt zur perfekten Zeit, da die USA sich auf die hektische Urlaubssaison zubewegen, in der Tausende von Reisenden täglich an Bord gehen müssen. Das Problem: Chaos und Frustration am Gate Jeder, der schon einmal vor einem Flug in den Warteschlangen eines Gatebereichs gestanden hat, kennt das Szenario: Menschen, die ohne Rücksicht auf die vorgegebene Reihenfolge in die Schlange drängeln, andere, die ihr Boarding-Pass ignorieren, und Flugbegleiter, die mit der manuellen Kontrolle der Reihenfolge überfordert sind. Insbesondere für Reisende, die für ein Priority Boarding bezahlt haben oder diese Dienstleistung durch ihren AAdvantage-Status erhalten, ist es ärgerlich, wenn andere Passagiere vor ihnen an Bord gehen. Doch nicht nur die Kunden sind frustriert – auch die Mitarbeiter von American Airlines sehen sich einem erhöhten Druck ausgesetzt, während sie gleichzeitig für den pünktlichen Abflug sorgen müssen. Die Lösung, die American Airlines nun eingeführt hat, setzt dort an: Durch den Einsatz moderner Technologie sollen diese Probleme der Vergangenheit angehören. Die neue Technologie: Automatisierte Kontrolle der Boarding-Reihenfolge

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Swiss setzt auf Lufthansa Technik für A350-Komponentenversorgung

Swiss International Air Lines (Swiss) wird künftig die Expertise von Lufthansa Technik im Bereich der Komponentenversorgung für ihre neue Langstreckenflotte nutzen. Ein kürzlich unterzeichneter Vertrag über den Total Component Support (TCS) für die Airbus A350-Flugzeuge ergänzt die bestehende Zusammenarbeit für die A320-, A330- und A340-Flotten. Ab dem kommenden Jahr wird der Airbus A350 die Langstreckenflotte von Swiss verstärken. Neben der erweiterten Unterstützung für das Homebase-Teilelager am Flughafen Zürich wird die bestehende Partnerschaft weiter vertieft, um die Verfügbarkeit von Ersatzteilen zu gewährleisten, auch angesichts der aktuellen globalen Lieferkettenprobleme. Claus Bauer, Leiter des technischen Flottenmanagements bei Swiss, äußerte sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik auch in der Zukunft dazu beiträgt, die hohe Qualität und Verfügbarkeit der Flugzeugkomponenten sicherzustellen. In der Vergangenheit hatte Swiss bereits von der Zuverlässigkeit des Dienstleisters profitiert, etwa bei der Nutzung der Aeroshark-Technologie zur Reduktion des Kerosinverbrauchs. Kai-Stefan Röpke von Lufthansa Technik betonte, dass die erweiterten Kapazitäten durch 15 globale Teilelager und flexible Transportlösungen sicherstellen werden, dass alle benötigten A350-Komponenten schnellstmöglich bereitgestellt werden.

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Boeing kündigt massiven Stellenabbau in Missouri an

Der Flugzeughersteller Boeing sieht sich aufgrund anhaltender finanzieller Probleme zu einem drastischen Schritt gezwungen: In einer offiziellen Mitteilung gab das Unternehmen bekannt, dass 692 Beschäftigte in Missouri, dem Sitz der Verteidigungs-, Raumfahrt- und Sicherheitsabteilung des Unternehmens, ihre Arbeitsplätze verlieren werden. Diese Entlassungen erfolgen im Rahmen einer umfassenden Anpassung des Personalbestands, der die finanziellen Realitäten und strategischen Prioritäten von Boeing widerspiegeln soll. Der angekündigte Stellenabbau betrifft nicht nur einzelne Mitarbeiter, sondern mehrere Standorte im Bundesstaat, darunter auch die Städte Berkeley, Hazelwood, Kansas City, Kingsville, Maryland Heights, O’Fallon, St. Charles, St. Louis und St. Ann. Boeing hat den Entlassungstermin auf den 7. Januar 2025 festgelegt. Die Entscheidung, 692 Arbeitsplätze zu streichen, fällt in einen schwierigen wirtschaftlichen Kontext für Boeing. Das Unternehmen hat bereits in den letzten Monaten mehrere Maßnahmen ergriffen, um sich den Herausforderungen einer schwierigen Markt- und Finanzlage zu stellen. Diese Entlassungen sind ein weiterer Schritt in einem umfassenden Plan, der insgesamt 17.000 Arbeitsplätze bei Boeing betreffen soll. Im Oktober 2024 hatte das Unternehmen angekündigt, rund 10 % seiner gesamten Belegschaft zu entlassen, um die finanziellen Auswirkungen von Produktionsverzögerungen und unerwarteten Pannen, wie der Störung während eines Fluges einer Boeing 737 MAX 9 der Alaska Airlines, zu bewältigen. Die Entlassungen in Missouri sind Teil eines umfassenderen Umstrukturierungsplans, der auch Stellenstreichungen in anderen Bundesstaaten umfasst. Im November 2024 meldete Boeing, dass bereits bis zu 2.199 Arbeitsplätze im Bundesstaat Washington abgebaut wurden. Darüber hinaus wurden 400 Gewerkschaftsmitglieder der Society of Professional Engineering Employees in Aerospace (SPEEA) von Kündigungen betroffen. Diese Massenentlassungen und Umstrukturierungen

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Heinemann übernimmt Duty-Free-Betrieb am Flughafen Keflavík für acht Jahre

Der deutsche Einzelhändler Heinemann wird ab dem kommenden Jahr die Duty-Free-Shops am internationalen Flughafen Keflavík bei Reykjavík für die nächsten acht Jahre betreiben. Die Entscheidung fiel nach einer Ausschreibung, an der sich insgesamt vier Unternehmen beteiligten. Isavia, die staatliche Betreiberin des Flughafens, verspricht sich von der neuen Partnerschaft eine deutliche Steigerung der Einnahmen sowie eine Verbesserung des Dienstleistungsangebots und des Sortiments. Besonders betont wurde in der Ausschreibung, dass es wünschenswert sei, verstärkt auf isländische Produkte zu setzen. Guðmundur Daði Rúnarsson, der Manager des Flughafens, erklärte, dass man durch die Partnerschaft mit Heinemann darauf hoffe, das Einkaufserlebnis für Reisende weiter zu verbessern und von den gestiegenen Einnahmen zu profitieren.

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