November 26, 2024

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November 26, 2024

Jubiläum des Flughafens Stuttgart: Kofferversteigerung bringt 50.000 Euro für soziale Zwecke

Zum 100-jährigen Bestehen des Flughafens Stuttgart organisierte die Flughafengesellschaft eine Kofferversteigerung, bei der 100 Gepäckstücke durch das Stuttgarter Auktionshaus Eppli versteigert wurden. Der Erlös von 50.000 Euro wurde am 22. November 2024 je zur Hälfte an die Fildertafel e.V. und den Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. gespendet. Die Veranstaltung am 10. November 2024 zog zahlreiche Besucher an und war Teil eines umfassenden Jubiläumsprogramms. Neben der Auktion, bei der der Überraschungsinhalt der Koffer das Interesse der Bieter steigerte, wurde ein Unterhaltungsprogramm mit Vorführungen und Kinderaktionen angeboten. Die Versteigerung unterstrich das soziale Engagement des Flughafens, dessen Geschäftsführer Ulrich Heppe die Unterstützung regionaler Projekte als zentrale Verantwortung hervorhob.

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Star Alliance eröffnet erste Lounge in Asien am Flughafen Guangzhou

Star Alliance, die weltweit größte Airline-Allianz, hat am Guangzhou Baiyun International Airport (CAN) ihre erste asiatische Lounge eröffnet. Die 750 Quadratmeter große Einrichtung in Terminal 1 steht First- und Business-Class-Reisenden sowie Inhabern des Gold-Status der Allianz rund um die Uhr zur Verfügung. Sie bietet Platz für bis zu 100 Gäste und umfasst Arbeitsbereiche, Ruhezonen, Duschmöglichkeiten und einen VIP-Bereich für private Meetings. Die Lounge zeichnet sich durch ihre offene Gestaltung, tageslichtdurchflutete Glasfassaden und eine Verbindung zur regionalen Kultur aus. Ein besonderes Highlight ist eine „Tea Appreciation Corner“, die auf die Teekultur der Region verweist. Ergänzend wird eine Auswahl an lokalen Speisen und Getränken angeboten. Der Flughafen Guangzhou, ein wachsendes Drehkreuz in Asien, bedient derzeit mit zehn Mitgliedsfluggesellschaften von Star Alliance über 50 Ziele in zehn Ländern. Eine weitere Lounge ist bereits für Terminal 3 in Planung. Star Alliance-CEO Theo Panagiotoulias betonte die strategische Bedeutung Asiens für die Luftfahrt und lobte Guangzhou als wichtigen Knotenpunkt. Der Flughafen sieht die Eröffnung als Vertrauensbeweis in seine internationale Rolle.

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Zusätzliche Flüge zum Nürnberger Christkindlesmarkt angekündigt

Der traditionelle Nürnberger Christkindlesmarkt, der vom 29. November bis 24. Dezember 2024 auf dem Hauptmarkt stattfindet, zieht auch dieses Jahr zahlreiche internationale Besucher an. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, bieten mehrere Fluggesellschaften zusätzliche Verbindungen an. Besonders Reisende aus Großbritannien profitieren von vier wöchentlichen Direktflügen von London-Heathrow nach Nürnberg, die British Airways zwischen dem 28. November 2024 und dem 5. Januar 2025 vorübergehend wieder aufnimmt. Auch Ryanair erhöht die Frequenzen nach London-Stansted und bietet weitere Verbindungen aus Städten wie Sofia, Bari, Budapest und Valencia an. Ein Highlight der diesjährigen Werbeaktionen war der Besuch des Nürnberger Christkinds in London, organisiert durch die Congress- und Tourismuszentrale Nürnberg. Begleitet von Vertretern des Flughafens Nürnberg und des deutschen Botschafters in Großbritannien, diente der Auftritt dazu, die internationale Bekanntheit des Weihnachtsmarkts zu fördern. Der Nürnberger Christkindlesmarkt, einer der ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt, erwartet Besucher mit traditionellen Spezialitäten wie Lebkuchen, Glühwein und handgefertigtem Weihnachtsschmuck. Auch kulturelle Veranstaltungen und ein eigenes Kinderweihnachtsprogramm sind geplant.

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Drohnensichtung über dem Hamburger Hafen: Untersuchung eingeleitet

Am Freitag wurde über dem Hamburger Hafen eine Drohne gesichtet, während der britische Flugzeugträger HMS Queen Elizabeth dort vor Anker lag. Die Bundeswehr bestätigte den Vorfall und setzte ein Drohnenabwehrteam mit einem Störsender HP-47 ein. Eine Schussabgabe erfolgte nicht. Die Drohne, etwa 1,5 Meter groß, verschwand Berichten zufolge in einem Containerterminal. Die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit unklar. Die Präsenz des Flugzeugträgers in Hamburg ist Teil eines diplomatischen Besuchs zur Vertiefung der deutsch-britischen Verteidigungsbeziehungen. Auf der Queen Elizabeth fanden hochrangige Gespräche über die militärische Zusammenarbeit und Rüstungsbeschaffung statt, an denen Vertreter aus Deutschland und Großbritannien teilnahmen. Der Hafenbesuch markiert zudem die erste Ankunft eines Trägers dieser Klasse in Hamburg.

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Denver: Boeing 737-800 der Southwest Airlines kehrt wegen Druckproblem zurück

Am 21. November 2024 wurde ein routinemäßiger Flug der Southwest Airlines von Denver nach Oakland durch ein technisches Problem unterbrochen, das die Sicherheit der Passagiere und Crew in den Fokus rückte. Ein Druckproblem zwang die Boeing 737-800, kurz nach dem Start umzukehren und eine Sicherheitslandung auf dem Denver International Airport (DEN) durchzuführen. Dank des professionellen Eingreifens der Crew und der Bodenabfertigung verlief der Vorfall glimpflich, ohne Verletzte oder größere Beeinträchtigungen. Flug SWA4277 hob um 20:50 Uhr Ortszeit in Denver ab. Die Boeing 737-800 (Registrierung N8551Q) sollte die 1.169 Meilen lange Strecke zum Oakland International Airport (OAK) bewältigen. Bereits wenige Minuten nach dem Start erreichte das Flugzeug jedoch eine Höhe von nur 12.200 Fuß und begann daraufhin rasch zu sinken. Normalerweise steigt ein Flugzeug dieses Typs auf eine Reiseflughöhe von etwa 35.000 Fuß. Ein technisches Problem bei der Kabinendruckregelung verhinderte, daß die Kabine ordnungsgemäß unter Druck gesetzt werden konnte. Dies führte dazu, daß die Piloten das Flugzeug zunächst auf eine sichere Höhe von 10.000 Fuß und später auf 7.700 Fuß brachten, um die Belastung für Passagiere und Crew zu minimieren. Sauerstoffmasken wurden nicht benötigt, und Berichten zufolge blieb die Situation an Bord ruhig. Rückkehr nach Denver Die Besatzung entschied sich, nach Denver zurückzukehren. Dort wurden zwei Warteschleifen geflogen, um Treibstoff zu verbrennen und das Gewicht des Flugzeugs für die Landung zu reduzieren. Nach 31 Minuten Flugzeit landete die Maschine sicher in Denver. Sie rollte eigenständig zurück zum Gate, und die Passagiere konnten das Flugzeug ohne Zwischenfälle verlassen. Southwest Airlines stellte den

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Mobilität im Wandel: Die Bahn verzeichnet Zuwachs, Flugreisen brechen ein

Die Mobilitätsgewohnheiten der Deutschen haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Während Flugreisen innerhalb Deutschlands und die Nutzung von Autos deutlich zurückgegangen sind, verzeichnet die Deutsche Bahn ein Wachstum bei den Passagierzahlen. Eine aktuelle Auswertung von Mobilfunkdaten des Anbieters O2 Telefónica zeigt, daß die Zahl der innerdeutschen Reisenden insgesamt um sechs Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 gesunken ist. Gleichzeitig gewinnen alternative Fortbewegungsmittel wie die Bahn immer mehr an Bedeutung. Am drastischsten zeigt sich der Wandel bei den innerdeutschen Flugreisen. Laut der Analyse haben sich diese seit 2019 nahezu halbiert. Besonders betroffen sind die Flughäfen Köln-Bonn und Düsseldorf, wo ein Rückgang von 65 Prozent zu verzeichnen ist. Viele Airlines haben in der Folge ihre Inlandsflüge reduziert oder ganz gestrichen. Der Rückgang spiegelt nicht nur geänderte Reisegewohnheiten, sondern auch die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie wider, die das Flugangebot massiv beeinträchtigten. Das Auto: Weniger Fahrten als vor der Pandemie Auch die Nutzung des Autos hat sich verändert. Laut der Studie reisen die Deutschen heute sieben Prozent weniger mit dem Pkw als noch vor der Pandemie. Neben wirtschaftlichen Faktoren, wie gestiegenen Kraftstoffpreisen, könnte die zunehmende Verfügbarkeit öffentlicher Verkehrsangebote ein weiterer Grund für diese Entwicklung sein. Insbesondere im Nah- und Regionalverkehr zeigt sich ein Trend hin zu kostengünstigeren und bequemeren Alternativen. Die Deutsche Bahn konnte von diesem Wandel profitieren. Zwar hatte auch sie während der Pandemie erhebliche Rückgänge bei den Passagierzahlen zu verzeichnen, doch Fördermaßnahmen wie das Neun-Euro-Ticket und das Deutschlandticket haben die Entwicklung ins Positive gewendet. Im Sommer 2022 führte das Neun-Euro-Ticket

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Flughafen Köln/Bonn übernimmt Sicherheitskontrollen ab 2025

Zum Jahresbeginn 2025 wird der Flughafen Köln/Bonn die Organisation und Steuerung der Luftsicherheitskontrollen eigenverantwortlich übernehmen. Dies wurde durch einen Beleihungsvertrag zwischen dem Bundesinnenministerium und dem Flughafen beschlossen. Die Vereinbarung soll am 25. November 2024 offiziell unterzeichnet werden. Bisher oblag diese Aufgabe der Bundespolizei, die nun entlastet wird, um sich stärker auf polizeiliche Kernaufgaben konzentrieren zu können. Der Schritt folgt dem Beispiel anderer Flughäfen wie Frankfurt und Berlin-Brandenburg, die ähnliche Verantwortungsübergänge bereits umgesetzt haben. Laut Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Köln/Bonn, soll diese Maßnahme die Effizienz der Abläufe verbessern und lange Wartezeiten vermeiden, die in der Vergangenheit zu Beschwerden geführt hatten. Schon seit 2023 liefen Verhandlungen, um die Übergabe rechtlich und organisatorisch vorzubereiten. Besondere Herausforderungen werden in der Logistik und der Schulung neuen Sicherheitspersonals erwartet. Der Flughafen sieht sich jedoch gut aufgestellt, da er bereits Erfahrungen in der Organisation anderer Sicherheitsprozesse wie der Warenkontrolle vorweisen kann.

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EASA: Reorganisation und Digitalisierung als Antwort auf wachsende Anforderungen

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) sieht sich 20 Jahre nach ihrer Gründung mit einer „Reifekrise“ konfrontiert. Der neue Exekutivdirektor der EASA, Patrick Ky, wies in einer Anhörung des Ausschusses für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments auf die Notwendigkeit hin, die begrenzten Ressourcen der Agentur durch eine umfassende Reorganisation und verstärkte Digitalisierung zu optimieren. Ziel dieser Maßnahmen sei es, die Effizienz zu steigern und den steigenden Anforderungen der Luftfahrtbranche gerecht zu werden. Die EASA, welche die höchsten gemeinsamen Sicherheits- und Umweltschutzstandards für die zivile Luftfahrt in Europa festlegt, ist eine zentrale Institution in der Strategie der Europäischen Union für die Flugsicherheit. Ihre Aufgaben umfassen die Entwicklung von Sicherheits- und Umweltvorschriften auf europäischer Ebene, die Überwachung der Umsetzung durch Inspektionen sowie die Bereitstellung von Fachwissen, Schulungen und Forschung. Trotz der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den nationalen Behörden in vielen Bereichen, wie etwa der Zulassung von Luftfahrzeugen, steht die Agentur vor der Herausforderung, ihre Struktur an die wachsenden Anforderungen der Luftfahrtindustrie anzupassen. Mit über 800 Mitarbeitenden und einer Vielzahl an Aufgaben in einem dynamischen Sektor, ist es entscheidend, dass die EASA ihre Ressourcen effizienter einsetzt, um weiterhin die hohen Sicherheitsstandards in Europa gewährleisten zu können.

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Flughafen BER ergreift Maßnahmen gegen Vogelschlag: Spezialfolien sollen Glasfassaden sichern

Nach Jahren der Kritik von Naturschutzverbänden nimmt der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) Änderungen an seinen Glasfassaden vor, um Vögel besser vor Kollisionen zu schützen. Mit der Installation von Spezialfolien auf den Glasfronten des Terminals 1 setzt der Hauptstadtflughafen ein sichtbares Zeichen für die Verbesserung seines Gebäudeschutzes – eine Maßnahme, die bereits lange gefordert wurde. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2020 steht der BER nicht nur für Verzögerungen und bauliche Herausforderungen, sondern auch für massive Kritik von Naturschutzorganisationen wie dem NABU und dem BUND. Diese hatten den Flughafenbetreibern wiederholt vorgeworfen, die Gefahr für Vögel, die an den großen Glasfassaden des Terminals verenden, zu ignorieren. Die durchsichtigen Glasflächen stellen für viele Vogelarten eine kaum wahrnehmbare Barriere dar. Jährlich kam es zu zahlreichen Kollisionen, die in der Regel tödlich endeten. Die Flughafengesellschaft räumt ein, daß die Glasfassaden des Terminals bisher zwar den baulichen Anforderungen entsprachen, jedoch nicht ausreichend Schutz gegen Vogelschlag boten. Die nun geplanten Maßnahmen sollen diesem Problem endlich entgegenwirken. Spezialfolien als Lösung Ab der kommenden Woche sollen auf der gesamten straßenseitigen Glasfront des Terminals 1 spezielle Folien angebracht werden, die mit einzelnen Punkten versehen sind. Diese Folien sollen den höchstmöglichen Schutz gegen Vogelanprall bieten und den Tieren helfen, die Glasflächen als Hindernis zu erkennen. Nach Angaben der Flughafengesellschaft wurde die Auswahl der Folien in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden getroffen. Die Maßnahme gilt als freiwillige Initiative und übersteigt die baulichen Mindestanforderungen, was die Betreiber als positives Engagement hervorheben. Dennoch ist dies zunächst nur ein kleiner Teil der gesamten Glasfassadenfläche, was weitere

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FAA empfiehlt Konstruktionsänderungen an Triebwerken der Boeing 737 MAX

Die Boeing 737 MAX steht erneut im Fokus von Sicherheitsermittlungen. Ein internes Memo der Federal Aviation Administration (FAA) empfiehlt umfassende Konstruktionsänderungen an den LEAP-1B-Triebwerken, die exklusiv für diesen Flugzeugtyp von CFM International gefertigt werden. Im Mittelpunkt stehen Rauchentwicklungen im Flugzeuginneren, ausgelöst durch Vogelschläge, die ein „potenziell katastrophales Risiko“ darstellen können. Die Problematik ist klar umrissen: Bei Vogelschlägen kann Öl in die Klimaanlage gelangen und so giftige Rauchgase ins Cockpit und die Passagierkabine leiten. Die FAA sieht hierin eine Gefahr für die Gesundheit und Sicherheit von Passagieren und Besatzung. In einem Memo vom 28. Oktober 2024 wurden sechs Maßnahmen vorgeschlagen, um die Risiken zu minimieren, darunter eine automatische Schließung der Luftzufuhr aus den betroffenen Triebwerken nach einem Vogelschlag. Der Sprecher der Allied Pilots Association, Dennis Tajer, betont die Dringlichkeit: „Passagiere dürfen keinen tödlichen Chemikalien ausgesetzt werden. Die Sicherheit muss oberste Priorität haben.“ Notwendigkeit von Maßnahmen Die FAA plant die Einberufung eines „Corrective Action Review Boards“, um die Vorschläge zu bewerten. Übergangsweise könnten Piloten angewiesen werden, modifizierte Startverfahren zu nutzen. Diese umfassen die Abschaltung der Luftzufuhr aus einem oder beiden Triebwerken im Falle eines Vogelschlags. Insbesondere die vollständige Abschottung, auch wenn sie die Kabinenbelüftung einschränkt, wird als wirksamste Option diskutiert. Jeff Guzzetti, ein Berater für Flugsicherheit und ehemaliger FAA-Ermittler, äußerte jedoch, dass es innerhalb der FAA Meinungsverschiedenheiten geben könnte. Manche Experten könnten argumentieren, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen zu weitreichend seien und keine Notwendigkeit zur vollständigen Korrektur bestünde. Dennoch zeigt die Historie ähnlicher Zwischenfälle die Relevanz des Themas. Vorfälle, die zur Untersuchung führten

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