Dezember 13, 2024

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Dezember 13, 2024

KLM erweitert ihr Streckennetz: Neue Verbindung zwischen Amsterdam und Ljubljana

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat ihre Pläne bekanntgegeben, ab dem 30. März des kommenden Jahres eine neue tägliche Flugverbindung zwischen Amsterdam und Ljubljana aufzunehmen. Damit betritt KLM offiziell den slowenischen Markt und stärkt zugleich ihre Präsenz in Südosteuropa. Diese strategische Entscheidung markiert einen weiteren Meilenstein für die Airline, die bereits in Kroatien und Serbien aktiv ist. Die Verbindung wird mit einem Embraer E190 bedient, einem modernen Kurz- und Mittelstreckenflugzeug mit einer Kapazität von 100 Passagieren. Die Route zwischen Amsterdam und Ljubljana ist keineswegs neu, sondern blickt auf eine lange Geschichte zurück. Vor dem Zusammenbruch der slowenischen Fluggesellschaft Adria Airways im Jahr 2019 wurde diese Strecke elfmal wöchentlich bedient – von Adria und Transavia, der Billigflugtochter der Air France-KLM-Gruppe. Mit der neuen täglichen Verbindung sowie den weiterhin bestehenden Flügen von Transavia, die die Route viermal wöchentlich bedient, erreicht die Frequenz im Sommer 2025 das Niveau von vor der Pandemie. Starke Nachfrage trotz schwieriger Vergangenheit Die Route Amsterdam–Ljubljana hat sich in den letzten Jahren als attraktiv erwiesen. Zwischen Januar und September dieses Jahres beförderte Transavia 45.771 Passagiere auf dieser Strecke, ein beeindruckender Anstieg von 51,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese Zahlen verdeutlichen das Potenzial des slowenischen Marktes, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, daß der Zuwachs teilweise auf das Fehlen von Flügen im ersten Quartal 2023 zurückzuführen ist. Ein weiterer Indikator für die Beliebtheit der Strecke ist die Kabinenauslastung, die in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 bei durchschnittlich 86 % lag – ein Wert, der über dem Branchendurchschnitt liegt und

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Kasachstan erhält ersten Airbus A400M

Airbus Defence and Space hat den ersten Airbus A400M an die Republik Kasachstan übergeben, wodurch das Land seine taktischen und strategischen Lufttransportkapazitäten stärkt. Die Auslieferung erfolgte in Almaty, Südkasachstan, nach einem Überführungsflug von der Produktionsstätte in Sevilla, Spanien. Der A400M wird für Kasachstan eine entscheidende Rolle in der Luftverteidigung spielen, indem er außergewöhnliche Fähigkeiten für den Transport von schweren und übergroßen Frachtgütern sowie die Luftbetankung bietet. Jean-Brice Dumont, Leiter des Geschäftsbereichs Air Power bei Airbus, betonte die Bedeutung des A400M für die kasachischen Luftstreitkräfte und hob hervor, dass die erste von zwei bestellten Maschinen eine wichtige Erweiterung der Lufttransportkapazitäten des Landes darstellt. Ein zweites A400M-Modell wird 2026 geliefert und weiter zur Stärkung der Fähigkeiten beitragen. Seit seiner Einführung hat der Airbus A400M weltweit mehr als 200.000 Flugstunden absolviert und sich unter anderem bei humanitären und militärischen Einsätzen, wie der Evakuierung aus Afghanistan, dem Sudan und Niger, bewährt. Der A400M ist einzigartig in seiner Fähigkeit, sowohl taktische als auch strategische Transportaufgaben zu erfüllen.

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Booking Holdings setzt auf Transformation

Booking Holdings, der globale Gigant im Bereich Online-Reisebuchungen, hat ehrgeizige Pläne zur Umstrukturierung und Effizienzsteigerung vorgestellt, die Einsparungen von bis zu 450 Millionen Dollar jährlich versprechen. Ein signifikanter Teil dieser Einsparungen wird durch den Abbau von Arbeitsplätzen bei Booking.com sowie durch Modernisierungen in den Bereichen Prozesse, Systeme und Immobilien erzielt. Doch die Änderungen zielen nicht nur auf Kostensenkungen, sondern auch auf eine zukunftsgerichtete Transformation, die den Umsatz schneller wachsen lassen soll als die fixen Kosten. Booking Holdings plant, etwa ein Drittel der Einsparungen durch Stellenkürzungen zu realisieren. Dieser Schritt wurde bereits Anfang November angekündigt und trifft vor allem Beschäftigte von Booking.com. Darüber hinaus sollen Prozesse und Systeme modernisiert sowie die Nutzung von Immobilien optimiert werden. CFO Ewout Steenbergen betonte, daß die Maßnahmen langfristig dazu beitragen sollen, die organisatorische Komplexität zu verringern und die Entscheidungswege zu straffen. Steenbergen erläuterte, daß in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Initiativen, darunter Flüge, Zahlungsdienste und Fintech-Lösungen, zu einer gewissen Überlastung geführt hätten. Die Rückmeldungen aus den Teams zeigten, daß Verantwortlichkeiten oft unklar seien und Entscheidungen langsamer getroffen würden. Neue Wachstumsperspektiven und Reinvestitionen Trotz der Restrukturierungsmaßnahmen verfolgt Booking Holdings weiterhin aggressive Wachstumsziele. Laut Steenbergen gibt es bedeutende Wachstumschancen in Bereichen wie Flügen, Attraktionen, Mitfahrgelegenheiten, asiatischen Märkten und Fintech-Dienstleistungen. Diese Initiativen sollen nicht nur bestehende Geschäftsbereiche ergänzen, sondern das Unternehmen als Ganzes schneller als den Markt wachsen lassen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Flugsegment: Im letzten Quartal verkaufte Booking.com 13 Millionen Flugtickets, was einem beeindruckenden Wachstum von 39 % entspricht. Steenbergen sieht Flüge nicht nur

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Eurowings startet Online-Fanshop für exklusiven Merchandise

Im Rahmen der Neuausrichtung ihrer Marke hat Eurowings einen neuen Online-Fanshop ins Leben gerufen. Ab sofort können Kunden und Mitarbeiter exklusive Merchandise-Produkte im modernen Eurowings-Design erwerben. Das Angebot umfasst eine breite Auswahl an Artikeln, von Freizeitkleidung wie Hoodies und Socken bis hin zu praktischen Gadgets und festlichen Geschenken für die Weihnachtszeit. „Mit diesem Shop möchten wir unseren Markenkern ‚Mehr Leichtigkeit für alle‘ weiter stärken und es unseren Fans ermöglichen, das Eurowings-Erlebnis auch über den Flug hinaus zu erleben“, so Dirk Otto, Head of Marketing bei Eurowings. Der Shop ist rund um die Uhr zugänglich, sodass Kunden bequem von überall einkaufen können. Besonders in der Adventszeit bietet der Shop exklusive Weihnachtsartikel wie den Eurowings X-Mas-Sweater an. Ein Highlight des zukünftigen Sortiments ist eine Upcycling-Kollektion. In Zusammenarbeit mit dem Sustainability-Team und der Firma ‚Bag to Life‘ sollen ausgemusterte Materialien wie Sitzbezüge und Sicherheitswesten zu einzigartigen Produkten verarbeitet werden.

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Luftverkehr in Deutschland unter Druck: Ministerpräsidenten fordern Entlastung

Die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandorts Deutschland steht zunehmend auf dem Prüfstand. Während Flughäfen in Nachbarländern wie den Niederlanden, Frankreich oder Polen Wachstum verzeichnen, kämpfen deutsche Flughäfen mit steigenden Standortkosten, einer zurückgehenden Zahl stationierter Flugzeuge und der Abwanderung von Airlines. Die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) hat nun einstimmig einen Maßnahmenkatalog verabschiedet, um die wirtschaftliche Zukunft des deutschen Luftverkehrs zu sichern. Dieser Beschluß wird als dringender Appell an die Bundesregierung gerichtet. Die deutschen Flughäfen, einst Drehkreuze des internationalen Flugverkehrs, leiden zunehmend unter hohen regulativen Kosten. Die Luftverkehrsteuer, die Airlines pro Passagier abführen müssen, sowie steigende Luftsicherheitsgebühren belasten die Branche erheblich. Airlines ziehen sich zurück, da der Betrieb in Deutschland oft weniger profitabel ist als an europäischen Standorten. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel betont die Bedeutung dieser Problematik: „Die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrs ist eng mit der wirtschaftlichen Stärke und den Arbeitsplätzen in den Regionen verknüpft.“ Laut Beisel könne die Abschaffung der Luftverkehrsteuer ein entscheidender Schritt sein, um Airlines wieder zur Erweiterung ihrer Flugprogramme an deutschen Flughäfen zu bewegen. Geforderte Maßnahmen Die MPK benennt konkrete Schritte, um die Lage zu verbessern: Internationale Wettbewerbsfähigkeit Ein Vergleich mit europäischen Nachbarn zeigt, wie stark deutsche Flughäfen im internationalen Wettbewerb unter Druck stehen. Länder wie Frankreich und Italien locken Airlines mit steuerlichen Vergünstigungen, während die deutschen Flughäfen durch nationale Sonderregelungen belastet werden. Die MPK sieht hier Handlungsbedarf und fordert von der Bundesregierung gezielte Maßnahmen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen innerhalb der Europäischen Union zu schaffen. Zukunftsperspektiven für den Luftverkehr Die Forderungen der Ministerpräsidenten gehen über kurzfristige Entlastungen hinaus. Die Sicherung der Konnektivität – also die

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Passagierzahlen und Flugbewegungen am Flughafen Zürich steigen im November 2024

Im November 2024 verzeichnete der Flughafen Zürich einen Anstieg der Passagierzahlen um 7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insgesamt flogen 2.194.464 Passagiere über den Flughafen, was nahezu das Niveau von November 2019 erreicht. Die Zahl der Lokalpassagiere lag bei 1.496.242, während der Anteil der Umsteigepassagiere bei 32 % beziehungsweise 694.010 Passagieren lag. Auch die Anzahl der Flugbewegungen stieg um 5 % auf insgesamt 19.158 Starts und Landungen. Damit wurden 97 % des Niveaus von 2019 erreicht. Die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug erhöhte sich leicht um 1 % auf 129 Passagiere, während die Sitzplatzauslastung um einen Prozentpunkt auf 77 % anstieg. Im Frachtbereich wurden 37.493 Tonnen abgewickelt, was einem Anstieg von 9 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht, allerdings 4 % weniger als im November 2019.

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Zwischenfall in Abuja: Frachtflugzeug von Allied Air Cargo verläßt Landebahn

Ein schwerwiegender Zwischenfall ereignete sich am Vormittag des 11. Dezember 2024 auf dem Nnamdi Azikiwe International Airport in Abuja, Nigeria. Eine Boeing 737-400F der nigerianischen Frachtfluggesellschaft Allied Air Cargo, registriert unter 5N-JRT, wich nach der Landung von der Landebahn ab und kam mit der Nase in einem Graben zum Stillstand. Trotz erheblicher Schäden am Flugzeug überstanden alle fünf Besatzungsmitglieder den Vorfall unverletzt. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen der Luftfahrtindustrie in Nigeria und die Sicherheit älterer Flugzeugmodelle. Der Ablauf des Vorfalls Die betroffene Maschine, die im Februar 1993 erstmals in Betrieb genommen wurde, war auf einem Inlandsfrachtflug von Lagos nach Abuja unterwegs. Nach Angaben des Aviation Herald landete der Flug 4W206 um 10:05 Uhr Ortszeit auf Landebahn 22. Dabei verließ das Flugzeug die befestigte Fläche, durchquerte eine trockene Grasfläche und kam in einem Graben zum Stillstand. Laut ersten Untersuchungen des Nigeria Safety Investigation Bureau (NSIB) scheint ein mechanischer Defekt, vermutlich am rechten Hauptfahrwerk, der Grund für das Abkommen von der Landebahn zu sein. Fotos vom Unglücksort zeigen, daß das rechte Fahrwerk während der Landung abgeschert ist. Auffällig ist zudem das Fehlen von Spuren des rechten Fahrwerks auf der Grasfläche, was die Theorie eines strukturellen Versagens untermauert. Reaktionen der Behörden Die Federal Airports Authority of Nigeria (FAAN) reagierte rasch. In einer Erklärung des Direktors für öffentliche Angelegenheiten und Verbraucherschutz, Obiageli Orah, wurde betont, daß die Landebahn umgehend geräumt und für den Betrieb freigegeben werde. Gleichzeitig forderte die Behörde dazu auf, Spekulationen zu unterlassen, bis der vorläufige Bericht des NSIB

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Korean Air schließt Übernahme von Asiana Airlines ab

Korean Air hat am 12. Dezember 2024 die Übernahme von Asiana Airlines abgeschlossen und damit 63,88 Prozent der Aktien des Wettbewerbers erworben. Diese Transaktion stellt einen wichtigen Meilenstein für die koreanische Luftfahrtindustrie dar, nachdem die Übernahme bereits im November 2020 angekündigt worden war. Der Kauf wurde durch eine Zahlung von 800 Milliarden KRW von Korean Air an Asiana Airlines am 11. Dezember 2024 abgeschlossen, womit die Kapitalerhöhung im Gesamtvolumen von 1,5 Billionen KRW zur vollständigen Übernahme führte. Im nächsten Schritt plant Korean Air die Integration von Asiana Airlines innerhalb der kommenden zwei Jahre. Diese soll unter anderem die Optimierung des Streckennetzes sowie die Erweiterung der globalen Reichweite umfassen. Ein bedeutender Bestandteil der Strategie ist auch die Erweiterung der Vielfliegerprogramme und eine verstärkte Investition in die Sicherheitsinfrastruktur. Für den 16. Januar 2025 ist eine außerordentliche Aktionärsversammlung von Asiana Airlines angesetzt, um neue Vorstandsmitglieder zu wählen. Die Übernahme soll ohne Personalumstrukturierungen erfolgen, wobei es innerhalb der fusionierten Gesellschaft zu einer natürlichen Personalzuwachs durch Geschäftsexpansion kommen wird.

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Boeing unter Druck: Streik und Produktionsprobleme prägen den November 2024

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing befindet sich weiterhin in einer angespannten Lage, nachdem ein siebennöchiger Arbeitskampf die Produktion und Auslieferung maßgeblich beeinträchtigt hat. Die jüngst veröffentlichten Zahlen für November 2024 zeigen deutlich die Nachwirkungen des Konflikts, der nicht nur die Produktionslinien lahmlegte, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens weiter unter Druck setzte. Mit nur 13 ausgelieferten Flugzeugen im November liegt Boeing deutlich unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, als noch 56 Maschinen an Kunden übergeben wurden. Der Arbeitskampf begann Anfang Oktober 2024, als rund 33.000 Beschäftigte an verschiedenen Standorten Boeings ihre Arbeit niederlegten. Der Streik, ausgelöst durch Unstimmigkeiten über Gehälter und drohende Stellenkürzungen, brachte die Produktion in den Werken für die Modelle 737 MAX, 767, 777 und 777X vollständig zum Erliegen. Erst Anfang November wurde eine Einigung mit den Gewerkschaften erzielt, die jedoch nicht ohne Folgen blieb. Kurz darauf kündigte Boeing die Entlassung von mehreren Hundert Beschäftigten an, darunter mehr als 2.000 Mitarbeiter in Washington und 700 in Missouri. Trotz der Beilegung des Konflikts blieb die Produktion im November weit hinter den Erwartungen zurück. So lieferte Boeing lediglich neun 737 MAX, zwei 777-Frachter und zwei 787-9 aus. Im Vergleich dazu waren es im Oktober 14 Flugzeuge – eine ohnehin niedrige Zahl im Vergleich zu den Produktionszielen des Unternehmens. Qualitäts- und Sicherheitsprobleme belasten die Produktion Die Einschränkungen bei der Produktionsrate wurden bereits Anfang des Jahres durch erhebliche Sicherheits- und Qualitätsmängel bei der 737 MAX 9 verschärft. Diese Probleme, die bei Alaska Airlines auftraten, veranlaßten die US-Aufsichtsbehörden, die Fertigung streng zu überwachen. Obwohl

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United Airlines erwartet Rekordnachfrage zu den Festtagen

United Airlines rechnet für die kommenden Festtage mit einer besonders hohen Nachfrage. Vom 19. Dezember 2024 bis zum 6. Januar 2025 plant die Fluggesellschaft, mehr als 9,9 Millionen Passagiere zu befördern – eine Steigerung von etwa zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Täglich werden über eine halbe Million Passagiere mit United reisen, wobei an Spitzentagen sogar mehr als 540.000 Reisende erwartet werden. Um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden, erhöht United sein Flugangebot auf fast 4.500 Flüge pro Tag. Besonders beliebte Ziele während der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel sind Orlando, Las Vegas, Fort Lauderdale, Honolulu sowie die mexikanische Stadt Cancún. Um den Passagieren die Reise zu erleichtern, empfiehlt United die Nutzung der United-App. Diese ermöglicht es den Reisenden, unter anderem schneller die Sicherheitskontrollen zu passieren und Gepäck aufzugeben. Zudem können Passagiere ihren Sitzplatz im Flugzeug reservieren und dank des Gepäck-Trackers stets den Standort ihres Koffers überwachen.

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