Dezember 18, 2024

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Dezember 18, 2024

Luxair erweitert Flotte um zwei weitere Embraer E195-E2

Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair hat zwei weitere Embraer E195-E2 bestellt und erhöht damit ihre Gesamtanzahl an fest georderten Maschinen dieses Typs auf sechs. Die Auslieferungen der Schmalrumpfflugzeuge beginnen 2026 und setzen sich bis 2027 fort. Zusätzlich verfügt Luxair weiterhin über drei Kaufoptionen, die gegebenenfalls in E190-E2 umgewandelt werden können. Die neuen E195-E2 Flugzeuge, die in einer Einklassenkonfiguration mit 136 Sitzen ausgestattet sind, sollen die bestehende Flotte ergänzen und langfristig eine flexiblere und effizientere Flugplanung ermöglichen. Mit ihrer Zwei-zu-Zwei-Bestuhlung verzichten sie auf Mittelsitze, was den Komfort für die Passagiere erhöht. Die eingesetzten Recaro-Sitze gelten als besonders ergonomisch. Luxair wurde 1961 gegründet und spielt eine wichtige Rolle in der Großregion Luxemburg. Neben Passagierflügen bietet das Unternehmen auch Dienstleistungen im Bereich Luftfracht und Flughafenmanagement. Embraer, der brasilianische Hersteller der E195-E2, gilt als Marktführer im Bereich Verkehrsflugzeuge mit bis zu 150 Sitzplätzen. Seit seiner Gründung 1969 hat das Unternehmen über 9.000 Flugzeuge ausgeliefert.

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Discover Airlines startet Nonstopflüge nach Kittilä

Am 17. Dezember 2024 nahm Discover Airlines ihren ersten Direktflug vom Flughafen Frankfurt nach Kittilä in Finnland auf. Der Flug 4Y1320 brachte Reisende nach einer dreieinhalbstündigen Reise in das Wintersportgebiet Levi in Finnisch-Lappland, bekannt für seine Pisten und winterlichen Aktivitäten. Discover Airlines bietet ab sofort zwei wöchentliche Flüge nach Kittilä an und reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach nordischen Reisezielen. Das Unternehmen plant zudem, andere Ziele wie Reykjavík und Evenes ganzjährig anzufliegen.

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Neue Flugverbindungen ab Memmingen nach Budapest und Chişinău

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat ab dem Flughafen Memmingen zwei neue Verbindungen aufgenommen: Nach Budapest geht es seit Dienstag vier Mal wöchentlich, während die Route nach Chişinău in der Republik Moldau wieder im Flugplan steht. Beide Verbindungen bedienen unterschiedliche Zielgruppen und eröffnen neue Reisemöglichkeiten. Budapest, bekannt für seine Thermalbäder, die St.-Stephans-Basilika und das markante Parlamentsgebäude, ist ein beliebtes Ziel für Städtereisende. Die ungarische Hauptstadt bietet eine Fülle kultureller und historischer Sehenswürdigkeiten und ist nun dienstags, donnerstags, samstags und sonntags per Direktflug in 90 Minuten von Memmingen aus erreichbar. Für Reisende aus Ungarn bietet sich umgekehrt eine komfortable Anbindung an die Alpenregion. Die wieder aufgenommene Verbindung nach Chişinău, die montags, mittwochs und freitags bedient wird, richtet sich unter anderem an Menschen mit Verbindungen zur östlichen Ukraine sowie an Weinliebhaber, die von den berühmten Weinkellern der Region angezogen werden. Die Hauptstadt Moldaus ist zudem ein Geheimtipp für kulturelle und grüne Stadterlebnisse. Laut Flughafen-Vertriebsleiter Marcel Schütz stärkt Memmingen mit diesen Angeboten seine Position als bedeutender Standort für Flüge nach Osteuropa.

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Ungeplanter Zwischenstopp: KLM-Flug aufgrund lebender Schweine gestoppt

Am Freitag, dem 13. Dezember 2024, erlebten Passagiere und Crew eines KLM-Flugs der Boeing 787-9 ein Ereignis, das die Reise von Amsterdam nach Mexiko-Stadt völlig aus der Bahn warf. Der Flug KLM 685, der von der niederländischen Fluggesellschaft auf der beliebten Strecke von Amsterdam nach Mexiko-Stadt durchgeführt wurde, machte wegen eines äußerst ungewöhnlichen Vorfalls einen ungeplanten Zwischenstopp auf Bermuda. Was als Routineflug begann, verwandelte sich für die Passagiere und die Crew in ein unvergessliches, und vor allem unangenehmes, Erlebnis. Die Ursache des Zwischenfalls? Ein unangenehmer Geruch, der in der Passagierkabine von einem besonders „tierischen“ Problem herrührte – lebende Schweine im Frachtraum. Ein ungewöhnlicher Zwischenfall Der Flug von Amsterdam nach Mexiko-Stadt war für KLM eine normale Verbindung, doch was sich im Frachtraum der Boeing 787-9 abspielte, konnte niemand vorhersehen. Auf dem Flug befanden sich 100 Schweine, die als lebende Fracht von KLM transportiert werden sollten. Dies ist zwar keine alltägliche Praxis, jedoch kommt es immer wieder vor, dass Fluggesellschaften lebende Tiere – darunter auch Nutztiere wie Schweine, Rinder oder Geflügel – transportieren müssen, um den internationalen Handel zu unterstützen. Doch der Transport von lebenden Tieren in Flugzeugen birgt Herausforderungen, die den normalen Flugbetrieb stören können. In diesem Fall war es der Gestank, der von den Schweinen im Frachtraum ausging, der eine ernsthafte Belästigung für die Passagiere darstellte. Wie es in der Luftfahrtindustrie üblich ist, wird der Frachtraum unter normalen Umständen klimatisiert, aber der Geruch der Tiere drang unaufhaltsam in die Passagierkabine ein, was zu einer unangenehmen Situation führte. Im Laufe des

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Condor als beste transatlantische Ferienfluggesellschaft ausgezeichnet

Die deutsche Fluggesellschaft Condor wurde bei den diesjährigen Business Traveler North America Awards zur „Best Leisure Transatlantic Airline“ gekürt. Die Auszeichnung basiert auf einem zweistufigen Verfahren: Zunächst nominieren Experten und Redakteure des Magazins geeignete Marken, anschließend stimmen Leser über die Gewinner ab. Condor erhielt den Preis für herausragenden Service und Komfort auf transatlantischen Routen. Mikko Turtiainen, Verkaufsdirektor für Amerika bei Condor, hob hervor, dass die Auszeichnung das Engagement des gesamten Teams würdige, sowohl Privat- als auch Geschäftsreisenden ein besonderes Reiseerlebnis zu bieten. Besonders die A330neo Business-Class-Kabinen und das kulinarische Angebot fanden Anklang. Neben dem Titel „Best Leisure Transatlantic Airline“ wurde Condor mit einem TheDesignAir Award 2024 als „Design Airline of the Year, Europe“ ausgezeichnet. Die Fluggesellschaft erreichte mit ihrem charakteristischen Streifendesign Platz vier der weltweit besten Airline-Designs. Kriterien waren unter anderem die Kabinenausstattung, die Lackierung sowie das Branding. Ein weiteres Highlight ist der prämierte Condor-Pyjama, der für Business-Class-Gäste auf Langstreckenflügen bereitgestellt wird. Das elegante Kleidungsstück, in Kooperation mit deSter entwickelt, gewann den TravelPlus Airline Amenity Award 2024. Die Bewertung basiert auf dem Feedback von Reisenden und Vielfliegern.

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Weihnachtsreisezeit: BER erwartet rund eine Million Passagiere

Mit dem Beginn der Weihnachtsferien am 20. Dezember 2024 erwartet der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) einen bemerkenswerten Ansturm von Reisenden. In den zwei Wochen bis zum 5. Januar rechnet die Flughafengesellschaft mit rund 1,05 Millionen Passagieren. Das ist eine Steigerung von etwa 100.000 Passagieren im Vergleich zum Vorjahr. In dieser Zeit werden insgesamt 62 Airlines mit Zielen in 47 Ländern sowie 123 Destinationen die Hauptstadtregion verbinden. Besonders gefragt sind dabei nicht nur die klassischen Urlaubsziele wie Spanien, Italien oder die Türkei, sondern auch weit entfernte Ziele wie Dubai oder Hurghada. Für den BER ist dies die erste große Testphase nach seiner Eröffnung, und die Zahlen lassen auf eine äußerst geschäftige Ferienzeit schließen. Im Vergleich zu den 54 Airlines und 114 Zielen im Jahr 2023 bedeutet der Anstieg in diesem Jahr eine signifikante Expansion des Streckenangebots. Besonders beliebte Reiseziele sind nach wie vor Spanien, insbesondere Mallorca und die Kanarischen Inseln, sowie Italien, die Türkei und Frankreich. Aber auch Destinationen wie Dubai, die im Winter besonders locken, erfreuen sich großer Nachfrage. Die größten Fluggesellschaften am BER während der Weihnachtsferien sind Ryanair und easyJet, die mit insgesamt etwa 2.500 Starts und Landungen die Hauptlast des Verkehrs tragen werden. Allein am ersten Ferienwochenende, vom 20. bis 22. Dezember, werden voraussichtlich 210.000 Passagiere am BER abgefertigt, wobei der Ferienbeginn mit rund 78.000 Passagieren allein am Freitag ein starkes Signal für die bevorstehenden Hochbetriebstage setzt. Neue Technologien für eine entspannte Reise Mit der steigenden Zahl an Reisenden wächst auch die Notwendigkeit, die Prozesse am Flughafen effizient

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Emirates bringt weihnachtliche Festtagsstimmung an Bord und in die Lounges

Emirates bietet Passagieren vom 14. bis 26. Dezember 2024 ein umfangreiches weihnachtliches Erlebnis – sowohl in den internationalen Lounges als auch während der Flüge. In den Lounges in Dubai und deutschen Städten wie Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und München stehen festliche Speisen wie Truthahn, Maronen, Lebkuchen und Panettone bereit. Dazu werden erlesene Weine und saisonale Getränke serviert. An Bord der Emirates-Flüge können Passagiere in allen Klassen eine weihnachtliche Küche genießen. Die Menüs reichen von Wildbret und Languste in der First Class bis zu Truthahn und Pfefferminz-Desserts in der Economy Class. Kinder erwarten spezielle Gerichte mit Rentier- und Weihnachtsmann-Motiven. Zusätzlich gibt es in der A380-Onboard-Lounge weihnachtliche Sandwiches und Gebäck. Das Bordunterhaltungsprogramm „ice“ bietet 42 Weihnachtsfilme, darunter Klassiker wie Elf und Der Polar Express, sowie eine Auswahl an festlicher Musik und Serien. Zudem können Passagiere über das EmiratesRED-Programm Luxusprodukte erwerben, die direkt an Bord geliefert werden. Mit einem erwarteten Anstieg der Passagierzahlen auf bis zu 88.000 Fluggäste pro Tag während der Spitzenzeiten im Dezember setzt Emirates auf ein erweitertes Angebot, um Reisenden ein besonderes Weihnachtserlebnis zu bieten.

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AnimaWings übernimmt ersten Airbus A220-300

Die rumänische Fluggesellschaft AnimaWings hat kürzlich einen bedeutenden Schritt in ihrer Wachstumsstrategie gemacht: Sie hat ihren ersten Airbus A220-300 übernommen. Das Flugzeug, das direkt aus dem kanadischen Werk in Mirabel von Airbus an die Fluggesellschaft geliefert wurde, ist das erste von insgesamt vier Flugzeugen, die AnimaWings in den kommenden Jahren in ihre Flotte aufnehmen wird. Diese Übernahme stellt nicht nur einen wichtigen Meilenstein für die Airline dar, sondern auch für die Luftfahrtindustrie in Rumänien, da es sich um das erste Airbus A220-300 des Landes handelt. Der Airbus A220-300 gilt als eines der fortschrittlichsten Flugzeuge in seiner Klasse. Mit seiner besonders hohen Effizienz und dem überragenden Passagierkomfort bietet die A220-Serie ein herausragendes Flugerlebnis, das die Erwartungen von Reisenden in den Bereichen Komfort und Nachhaltigkeit übertrifft. Das Flugzeug ist mit einer Kabinenausstattung ausgestattet, die den Passagieren ein besonders angenehmes Erlebnis ermöglicht. Besonders bemerkenswert ist die Reduzierung der CO2-Emissionen um 25 % im Vergleich zu älteren Flugzeugmodellen. Dies macht den A220 zu einer besonders umweltfreundlichen Wahl für Fluggesellschaften. Für AnimaWings bedeutet die Integration des A220-300 nicht nur eine Modernisierung der Flotte, sondern auch eine Erweiterung der Streckenangebote. Marius Pandel, Miteigentümer von AnimaWings, erklärte, dass die Einführung des A220-300 es der Fluggesellschaft ermögliche, neue und begehrte Ziele wie Dubai, Cluj, Iasi, Oradea, Paris, Larnaca und Stockholm anzubieten. Dies sei ein bedeutender Schritt auf dem Weg, die Airline als moderne und zukunftsfähige Fluggesellschaft zu positionieren. Partnerschaft mit Azorra: Ein strategischer Schritt Ein weiterer wichtiger Aspekt der Airbus-Übernahme ist die Partnerschaft mit Azorra, einem US-amerikanischen Flugzeugvermieter,

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Münchner Flughafen überschreitet 40-Millionen-Marke bei Passagierzahlen

Der Münchner Flughafen hat in diesem Jahr erstmals seit der Corona-Pandemie wieder mehr als 40 Millionen Passagiere gezählt. Der 40-millionste Fluggast, Christine Valair, reiste am Montag mit ihrer Familie auf einem Lufthansa-Flug aus Vancouver an. Die Familie wurde am Gate von Flughafenchef Jost Lammers und Aviation-Leiter Oliver Dersch empfangen, die ihnen Fluggutscheine sowie Einkaufs- und Parkgutscheine überreichten. Mit der aktuellen Zahl erreicht der Flughafen rund 87 Prozent seines Passagieraufkommens von 2019, als 48 Millionen Reisende gezählt wurden. Der Anteil der Umsteiger stieg seitdem um vier Prozent auf 42 Prozent, während 51 Prozent der Fluggäste aus dem Ausland stammen. Die wichtigsten Herkunftsländer sind Deutschland, die USA, Österreich, Italien und Grossbritannien. Besonders der private Reiseverkehr zeigt eine starke Erholung und liegt mit 98 Prozent nahe am Vorkrisenniveau. Rund 75 Prozent der Reisenden fliegen privat, darunter mehr als die Hälfte zu Urlaubs- und Erholungszwecken. Der Geschäftsreiseverkehr bleibt mit 64 Prozent des Vorkrisenniveaus hinter der privaten Reisetätigkeit zurück. Flughafenchef Lammers betonte die Bedeutung des Drehkreuzes für Bayern und die internationale Vernetzung. Die steigenden Passagierzahlen und der wachsende Umsteigeverkehr verdeutlichen die Erholung und die Attraktivität des Münchner Flughafens als wichtiger Standort im globalen Luftverkehr.

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Qantas muss 1.800 unrechtmäßig gekündigte Arbeiter entschädigen

Im Jahr 2020 sorgte Qantas für Aufsehen, als das Unternehmen inmitten der COVID-19-Pandemie mehr als 1.800 Bodenmitarbeiter an zehn australischen Flughäfen entließ und diese durch externe Auftragnehmer ersetzte. Diese Entscheidung stieß auf heftige Kritik und löste einen langwierigen Rechtsstreit mit der australischen Transportarbeitergewerkschaft (Transport Workers Union, TWU) aus. Nun, fast vier Jahre nach den ersten Entlassungen, wurde eine Einigung erzielt: Qantas wird insgesamt 120 Millionen australische Dollar (rund 76 Millionen US-Dollar) an Entschädigungen zahlen, um die betroffenen ehemaligen Mitarbeiter für die unrechtmäßigen Kündigungen zu entschädigen. Im November 2020 nahm Qantas eine drastische Maßnahme, um ihre Bodenabfertigungsdienste auszulagern, was zu einer Massenentlassung führte. Die Fluggesellschaft entschied, ihre Bodenarbeiter durch externe Auftragnehmer zu ersetzen, was rechtliche Konsequenzen nach sich zog. Das australische Bundesgericht entschied im Oktober 2024, dass diese Entlassungen rechtswidrig waren. Die Richter argumentierten, dass Qantas gegen das Arbeitsrecht verstoßen hatte, indem das Unternehmen die Mitarbeiter ohne die erforderliche rechtmäßige Kündigung und ohne vorherige Gespräche mit den Gewerkschaften entließ. In einem ersten Urteil wurden den betroffenen Arbeitern Entschädigungen in Höhe von bis zu 100.000 AUD zugesprochen. Diese Zahlungen, die an die mehr als 1.800 entlassenen Bodenarbeiter gehen werden, spiegeln sowohl den wirtschaftlichen Schaden als auch nichtwirtschaftliche Belastungen wider. Laut der Transport Workers Union (TWU) wird der Entschädigungsfonds voraussichtlich einen Gesamtbetrag von über 100 Millionen AUD erreichen, was diese Entschädigung zu einer der größten in der australischen Arbeitsgeschichte macht. Die Entschädigung im Detail: Von 30.000 bis 100.000 AUD Die Höhe der Entschädigung variiert je nach dem individuellen Fall. So wurde einem ehemaligen

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