Der Münchner Flughafen hat in diesem Jahr erstmals seit der Corona-Pandemie wieder mehr als 40 Millionen Passagiere gezählt. Der 40-millionste Fluggast, Christine Valair, reiste am Montag mit ihrer Familie auf einem Lufthansa-Flug aus Vancouver an. Die Familie wurde am Gate von Flughafenchef Jost Lammers und Aviation-Leiter Oliver Dersch empfangen, die ihnen Fluggutscheine sowie Einkaufs- und Parkgutscheine überreichten.
Mit der aktuellen Zahl erreicht der Flughafen rund 87 Prozent seines Passagieraufkommens von 2019, als 48 Millionen Reisende gezählt wurden. Der Anteil der Umsteiger stieg seitdem um vier Prozent auf 42 Prozent, während 51 Prozent der Fluggäste aus dem Ausland stammen. Die wichtigsten Herkunftsländer sind Deutschland, die USA, Österreich, Italien und Grossbritannien.
Besonders der private Reiseverkehr zeigt eine starke Erholung und liegt mit 98 Prozent nahe am Vorkrisenniveau. Rund 75 Prozent der Reisenden fliegen privat, darunter mehr als die Hälfte zu Urlaubs- und Erholungszwecken. Der Geschäftsreiseverkehr bleibt mit 64 Prozent des Vorkrisenniveaus hinter der privaten Reisetätigkeit zurück.
Flughafenchef Lammers betonte die Bedeutung des Drehkreuzes für Bayern und die internationale Vernetzung. Die steigenden Passagierzahlen und der wachsende Umsteigeverkehr verdeutlichen die Erholung und die Attraktivität des Münchner Flughafens als wichtiger Standort im globalen Luftverkehr.