Am 28. Oktober 2024 hob das erste Flugzeug im Auftrag der Austrian Airlines vom Linzer Flughafen ab, um Frankfurt zu erreichen. Diese Wiederherstellung der Flugverbindung markiert einen bedeutenden Fortschritt für die oberösterreichische Wirtschaft und stellt eine Anbindung an das größte Drehkreuz der Lufthansa Group dar. Die Verbindung wird dreimal täglich betrieben, was insbesondere Geschäftsreisenden zugutekommt, die von Linz aus in die Metropole reisen möchten. Das Flugzeug vom Typ ATR 72-600, das 72 Passagieren Platz bietet, wird von der Braathens Regional Airlines bereitgestellt. Die Entscheidung, diese Strecke mit einem kleineren Flugzeug zu bedienen, ist eine strategische Antwort auf den noch nicht vollständig zurückgekehrten Geschäftsreiseverkehr. Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport, hebt hervor, dass die hohe Frequenz der Flüge es ermögliche, möglichst viele Anschlussverbindungen in Frankfurt zu erreichen, was für die Region von großer Bedeutung sei. Vor der Ausflottung der von Austrian Airlines selbst betriebenen de Havilland Dash 8-400 hatte man derartige Maschinen ab den meisten Bundesländerflughäfen im Einsatz. Dieses Muster stellte das Rückgrat der Regio-Flotte der AUA dar und war besonders nach der Wiederaufnahme des Flugbetriebs zu Beginn der Corona-Pandemie unverzichtbar. Seit einiger Zeit hat man ATR72-600, die von Braathens betrieben werden, im Wetlease. Intern wird dieser Schritt durchaus kritisiert. Wirtschaftliche Bedeutung der Verbindung Die Anbindung an Frankfurt ist nicht nur für den Luftverkehr, sondern auch für die gesamte Wirtschaft Oberösterreichs von Bedeutung. Die Region gilt als eine der wichtigsten industriellen und exportierenden Flächen Österreichs, in der zahlreiche Unternehmen global agieren. Der Zugang zu einem internationalen Drehkreuz ist entscheidend für die