2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

2024

Korean Air erweitert Streckennetz nach China und Japan

Korean Air wird ihr Streckennetz nach China und Japan erweitern, um der wachsenden Nachfrage in der Region gerecht zu werden. Ab Oktober und Dezember 2024 nimmt die Fluggesellschaft mehrere Strecken wieder auf und erhöht die Frequenzen auf bestehenden Routen. Dies erfolgt nach einer pandemiebedingten Unterbrechung und unterstreicht die Bemühungen der Airline, sich an den sich ändernden Reisebedürfnissen anzupassen. Ab dem 22. Oktober 2024 wird Korean Air die Verbindung von Seoul Incheon nach Mudanjiang und ab dem 1. Dezember die Verbindung von Busan nach Qingdao wieder aufnehmen. Zusätzlich werden die Frequenzen auf der Strecke Seoul Incheon – Zhengzhou seit dem 12. August 2024 auf täglich erhöht und ab dem 1. Oktober auch die Strecke Seoul Incheon – Xiamen auf tägliche Flüge umgestellt. Weitere Anpassungen umfassen den Ausbau der Strecke Seoul Incheon – Taichung in zwei Phasen und die Wiederaufnahme der Strecke Seoul Incheon – Nagasaki ab dem 27. Oktober nach mehr als elf Jahren. Auch auf der Strecke Seoul Incheon – Osaka wird die Frequenz bis Ende Oktober erhöht. Bis Dezember 2024 werden die Flüge nach China und Japan nahezu die Kapazitäten von vor der Pandemie erreichen.

weiterlesen »

Zu teuer: Wizz Air zieht sich aus Köln/Bonn zurück

Nach zehn Jahren wird die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air den Flughafen Köln/Bonn verlassen und damit eine Ära beenden, die für viele Reisende günstige Verbindungen in Europa ermöglicht hat. Ab Ende Oktober 2024, mit dem Beginn des Winterflugplans 2024/25, stellt Wizz Air ihre letzten verbliebenen Strecken von Köln/Bonn nach Skopje und Tirana ein. Dieser Rückzug ist Teil einer breiteren Entwicklung, die auf steigende Kosten und regulatorische Herausforderungen im deutschen Luftverkehr hinweist. Während Wizz Air in den letzten Jahren in Deutschland expandiert hat, stellt der Ausstieg aus Köln/Bonn und anderen Standorten einen signifikanten Rückschritt dar. Wizz Air hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Expansion auf dem deutschen Markt erlebt. Neben Köln/Bonn bedient die Airline zahlreiche weitere Flughäfen in Deutschland, darunter Dortmund, Memmingen, Hamburg und Berlin. Doch trotz dieses Wachstums gibt es jetzt Rückschläge, die auf die Kostenstruktur und den Wettbewerbsdruck am deutschen Markt zurückzuführen sind. Insbesondere die hohen Standortkosten werden als Hauptgrund für den Rückzug von Wizz Air aus Köln/Bonn angeführt. In Luftfahrtkreisen ist immer wieder zu hören, dass deutsche Flughäfen vergleichsweise hohe Gebühren erheben, was gerade für Billigfluggesellschaften wie Wizz Air, die auf niedrige Margen angewiesen sind, problematisch ist. Ein Sprecher des Flughafens Köln/Bonn bestätigte den Rückzug der Airline, verwies jedoch auf laufende Gespräche, um eine zukünftige Rückkehr nicht auszuschließen. Ähnlich sieht es in Bremen aus, wo die Verbindung nach Skopje bis Ende Januar 2025 eingestellt wird. Wachsende Frustration bei Billigfluggesellschaften Wizz Air ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die sich über die hohen Standortgebühren in Deutschland beklagt. Auch Ryanair, die

weiterlesen »

Schweden schafft Flugticketabgabe ab: Ein Umdenken in der Umweltpolitik

Schweden hat entschieden, die vor einigen Jahren eingeführte Flugticketabgabe abzuschaffen, was zunächst überraschend erscheinen mag. Die Entscheidung reflektiert jedoch einen pragmatischen Ansatz der schwedischen Umweltpolitik. Die schwedische Regierung hat erkannt, dass die Luftverkehrsabgabe keine effektive Maßnahme zur Verbesserung der Umweltbilanz darstellt. Stattdessen wird eine europaweit einheitliche Lösung angestrebt, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden und den CO2-Ausstoß im Luftverkehr effektiver zu reduzieren. Die Abschaffung der Abgabe verstärkt die bereits bestehenden unterschiedlichen umweltpolitischen Auflagen innerhalb Europas, die zu einer Wettbewerbsverzerrung und globalen Benachteiligung europäischer Fluggesellschaften führen können. Ein Vorschlag zur Verbesserung wäre die Einführung einer einheitlichen europäischen Luftverkehrsabgabe, die für den Erwerb von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) verwendet wird. Diese Abgabe könnte nach dem Endziel der Passagiere gestaffelt und an die Verfügbarkeit von SAF angepasst werden. Auf diese Weise könnte Greenwashing vermieden und die CO2-Emissionen im Luftverkehr direkt reduziert werden.

weiterlesen »

American Airlines erweitert europäisches Streckennetz im Sommer 2025

American Airlines, eine der größten Fluggesellschaften der Welt, hat am 5. September 2024 ehrgeizige Expansionspläne für den Sommer 2025 bekannt gegeben. Die Airline wird fünf neue Strecken nach Italien, Griechenland, Spanien und Schottland eröffnen und auch einige stillgelegte Verbindungen wieder aufnehmen. Diese Entwicklungen unterstreichen die wachsende Bedeutung transatlantischer Flüge im globalen Luftverkehr und die Bemühungen der Fluggesellschaft, ihre Präsenz auf dem europäischen Markt zu stärken. Im Sommer 2025 plant American Airlines mehr als 70 tägliche Abflüge zu über 20 Zielen in Europa. Brian Znotins, Senior Vice President of Network and Schedule Planning bei American Airlines, sagte in einer Pressemitteilung: „Wir freuen uns darauf, unseren Kunden im nächsten Sommer mehr Möglichkeiten zu bieten, ihre Lieblingsziele in Europa zu besuchen.“ Dieser Vorstoß zur Expansion spiegelt das Ziel wider, die steigende Nachfrage nach internationalen Reisen zu bedienen und den Kunden mehr Flexibilität und Komfort zu bieten. Neue Strecken nach Europa Ab dem 23. Mai 2025 wird American Airlines eine tägliche Verbindung zwischen Philadelphia (PHL) und Mailand (MXP) eröffnen, die mit Boeing 787-8-Flugzeugen durchgeführt wird. Diese neuen Direktflüge sollen sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen mehr Möglichkeiten bieten, Norditalien zu erreichen, eine Region, die nicht nur für ihre Industrie, sondern auch für Mode und Kultur bekannt ist. Ein weiterer bemerkenswerter Schritt ist die neue Route zwischen Miami (MIA) und Rom (FCO), die am 5. Juli 2025 startet. Mit dieser Verbindung wird American Airlines die größte US-Fluggesellschaft in Rom, da sie im Jahr 2025 insgesamt von sechs US-Flughäfen aus Direktflüge in die italienische Hauptstadt anbietet. Diese

weiterlesen »

August 2024: BER-Passagierzahlen steigen auf 2,39 Millionen

Der August 2024 war der bisher reisestärkste Monat des Jahres am Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Insgesamt nutzten 2,39 Millionen Passagiere den Flughafen, was einem Anstieg von 7,7 Prozent im Vergleich zum August 2023 entspricht. Im Vergleich zum August 2019, dem letzten vollen Jahr vor der Pandemie, lag das Passagieraufkommen jedoch noch unter dem Niveau von rund 3,18 Millionen. Von Januar bis August 2024 begrüßte der BER insgesamt 16,58 Millionen Passagiere, was einen Anstieg von 11,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum darstellt. Der verkehrsreichste Tag war der 30. August, mit 85.778 Passagieren. Zudem wurden im August 16.520 Flugzeuge abgefertigt, ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Luftfrachtmengen stiegen um 33,8 Prozent auf 4.067 Tonnen im Vergleich zum August 2023 und um 31,5 Prozent im Vergleich zum August 2019.

weiterlesen »

Dringlichkeitsanweisung der EASA: Inspektionen für Rolls Royce Trent XWB97-Triebwerke

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat eine Dringlichkeitsanweisung zur Lufttüchtigkeit erlassen, die eine sofortige und umfassende Inspektion aller Rolls Royce Trent XWB97-Triebwerke fordert, die in den Airbus A350-1000-Flugzeugen weltweit verbaut sind. Dieser Schritt erfolgte nach einem schwerwiegenden Zwischenfall am 2. September 2024, bei dem ein Airbus A350-1000 der Cathay Pacific während eines Flugs von Hongkong nach Zürich ein Triebwerk in der Luft abschalten musste, nachdem ein Feuer ausgebrochen war. Die Ursache des Vorfalls wurde auf ein defektes Bauteil im Kraftstoffverteiler zurückgeführt, was nun eine intensive Inspektion sämtlicher betroffener Triebwerke erfordert. Der Airbus A350-1000 mit der Registrierung B-LXI war auf dem Weg von Hongkong nach Zürich, als die Besatzung ein Feuer in einem der beiden Rolls Royce Trent XWB97-Triebwerke bemerkte. Sofort leitete die Crew Maßnahmen ein, das Triebwerk abzuschalten und das Feuer zu löschen. Dank des professionellen Handelns der Piloten konnte die Maschine sicher nach Hongkong zurückkehren und dort notlanden. Verletzt wurde niemand. Die Ursache des Vorfalls wurde schnell identifiziert: Ein beschädigter Haupttreibstoffschlauch am Verteiler führte zu dem Brand. Dieser Vorfall sorgte für erhebliche Bedenken in der Luftfahrtindustrie, insbesondere bei den Betreibern der A350-1000-Flugzeuge. Rolls Royce Trent XWB97-Triebwerke gelten als fortschrittlich und zuverlässig, doch die Entdeckung eines derart kritischen Defekts setzte eine Kettenreaktion in Gang. EASA reagiert mit Inspektionspflicht Die EASA reagierte umgehend und erließ eine Dringlichkeitsanweisung, die eine sofortige Inspektion aller Rolls Royce Trent XWB97-Triebwerke vorschreibt. Diese Triebwerke sind in der Airbus A350-1000-Variante verbaut, die bei mehreren Fluggesellschaften weltweit im Einsatz ist. Die Inspektionen müssen bis spätestens 9. Oktober

weiterlesen »

KLM Cityhopper nimmt an SkyTeam Aviation Challenge teil

Am Freitag, dem 6. September 2024, führte ein KLM Cityhopper Embraer 195-E2 einen Flug von Amsterdam Schiphol nach Valencia im Rahmen der Aviation Challenge durch. Diese Initiative von SkyTeam zielt darauf ab, Fluggesellschaften zu motivieren, ihre Betriebseffizienz und Wirtschaftlichkeit zu steigern. KLM beteiligt sich an der Challenge, um durch Tests von Innovationen im Flugbetrieb und an Bord nachhaltige Verbesserungen zu erzielen. Die teilnehmenden Airlines vergleichen ihre Testergebnisse, um Erkenntnisse zu gewinnen, die zur Steigerung der Nachhaltigkeit im gesamten Flugbetrieb beitragen sollen. KLM verfolgt das Ziel, innovative Ansätze zu identifizieren, die in den Standardbetrieb integriert werden können, um die Umweltbelastung zu minimieren und innerhalb der ökologischen Grenzen des Planeten zu agieren.

weiterlesen »

Etihad Airways: Nonstop-Flüge nach Warschau und Prag ab Sommer 2025

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), plant, ihr europäisches Streckennetz im Sommer 2025 weiter auszubauen. In einer Pressemitteilung vom 6. September 2024 gab die Fluggesellschaft bekannt, dass sie erstmals direkte Verbindungen zwischen Abu Dhabi und zwei neuen Zielen in Europa, Warschau (Polen) und Prag (Tschechien), aufnehmen wird. Diese Entscheidung unterstreicht die wachsende Bedeutung Europas für die internationale Expansionsstrategie der Airline. Ab dem 2. Juni 2025 wird Etihad viermal wöchentlich Direktflüge von Abu Dhabi (AUH) nach Warschau (WAW) und Prag (PRG) anbieten. Diese Strecken werden mit hochmodernen Boeing 787 Dreamlinern bedient, die für ihre Treibstoffeffizienz und den Komfort für Langstreckenflüge bekannt sind. Diese Expansion ist Teil der umfassenden Strategie der Fluggesellschaft, neue Märkte zu erschließen und die Verbindung zwischen dem Nahen Osten und Europa zu stärken. Die Aufnahme von Warschau und Prag in das Streckennetz von Etihad Airways ist nicht nur ein strategischer Schritt zur Stärkung der Präsenz der Fluggesellschaft in Europa, sondern auch ein Signal für das zunehmende Interesse an diesen aufstrebenden europäischen Märkten. Polen und die Tschechische Republik sind in den letzten Jahren zu wichtigen Akteuren im europäischen Wirtschaftsraum geworden, mit wachsender Bedeutung in den Bereichen Tourismus, Handel und kulturellem Austausch. Antonoaldo Neves, der Chief Executive Officer von Etihad Airways, erklärte in der Pressemitteilung: „Wir sind stolz darauf, Warschau und Prag als unsere neuesten Ziele einzuführen und damit unser Engagement für die Expansion in neue und aufregende Märkte zu unterstreichen.“ Diese Aussage verdeutlicht, dass die Fluggesellschaft nicht nur auf etablierte Märkte setzt, sondern auch neue

weiterlesen »

Ural Airlines demontiert Airbus A320 nach Notlandung auf russischem Weizenfeld

Ein Jahr nach einer spektakulären Notlandung in einem russischen Weizenfeld wird der betroffene Airbus A320 der Ural Airlines schrittweise demontiert. Das Flugzeug mit der Registrierung RA-73805 musste am 12. September 2024 auf freiem Feld notlanden, nachdem die Piloten auf dem Weg zum Flughafen Nowosibirsk (OVB) befürchteten, dass ihnen der Treibstoff ausgehen könnte. Dieser Vorfall sorgte weltweit für Aufsehen und führte zu Diskussionen über die Umstände des Unfalls und den Umgang mit dem Flugzeugwrack. Die Entscheidung, den Airbus vor Ort zu zerlegen, markiert das Ende einer langen Debatte über die Zukunft des Flugzeugs. Am besagten Tag befanden sich 167 Menschen an Bord des Airbus A320, darunter 23 Kinder und sechs Besatzungsmitglieder. Die Piloten hatten aufgrund technischer Probleme beschlossen, den ursprünglich geplanten Zielflughafen Omsk Tsentralny (OMS) nicht anzufliegen und stattdessen nach Nowosibirsk umzuleiten. Die Entscheidung erfolgte, weil am Flughafen Nowosibirsk technisches Personal verfügbar war, das die nötigen Reparaturen am Hydrauliksystem des Flugzeugs durchführen konnte. Jedoch trat auf dem Weg dorthin eine kritische Situation auf: Der Treibstoff reichte nicht aus, um das Ziel zu erreichen. Die Piloten mussten deshalb eine Notlandung auf einem Weizenfeld durchführen. Die Landung verlief trotz der extremen Umstände ohne größere Zwischenfälle. Alle Insassen blieben unverletzt, und das Flugzeug kam sicher zum Stehen. Das russische Ministerium für Notstandssituationen berichtete umgehend, dass die Evakuierung der Passagiere schnell und problemlos ablief. Die Crew hatte das Flugzeug in einer kontrollierten Manöver sicher auf den Boden gebracht, was den Vorfall von einem möglichen Desaster abhielt. Nach dem Vorfall: Die Zukunft des Flugzeugs Nach der

weiterlesen »

Corendon Airlines will langsamer expandieren

Mit über zwei Millionen Passagieren in den ersten acht Monaten des Jahres 2024 und einem erweiterten Winterflugplan, der 600.000 Sitzplätze zu Urlaubszielen bietet, festigt Corendon Airlines ihre Position als Ferienfluggesellschaft in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Die türkische Airline, die 2025 ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, setzt dabei auf ein wachsendes Streckennetz, eine stärkere Vertriebsstrategie, so dass man erreicht werden soll, dass sich sowohl der Absatz als auch die Bekanntheit verbessern. Neben der Türkei verfügt Corendon auch in den Niederlanden und auf Malta über Airline-Töchter mit eigenen Zertifikaten. Die positive Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf ist beachtlich: Corendon Airlines verzeichnete im Zeitraum von Januar bis August 2024 mehr als zwei Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Zahlen bestätigen den Erfolg der Strategie der Airline, die sowohl auf klassische Urlaubsreisen als auch auf ethnische Flüge setzt. Besonders stark war die Nachfrage nach Flügen in die Türkei, Spanien, Griechenland, Marokko und Ägypten. Besondere Aufmerksamkeit schenkte Corendon Airlines in den letzten Jahren dem ethnischen Verkehr. Diese Flüge bedienen Reisende, die abseits der bekannten touristischen Ziele in die Türkei fliegen, etwa zu Flughäfen am Schwarzen Meer oder im Osten des Landes. Um den wachsenden Bedarf zu decken, hat die Airline die Verfügbarkeit dieser Flüge ausgeweitet – ein Konzept, das auch 2025 fortgesetzt wird. Die verlängerten Laufzeiten sollen es der wachsenden Zahl an Reisenden ermöglichen, flexibler und über einen längeren Zeitraum in ihre Heimatregionen zu fliegen. Stärkere Vertriebsaktivitäten und Ausrichtung auf die DACH-Region Die DACH-Region steht für Corendon Airlines im

weiterlesen »