2024

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2024

Air Baltic nimmt neue Verbindungvon Hamburg nach Tallinn auf

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic baut ihr Angebot ab Hamburg Airport weiter aus. Ab dem 2. Mai 2025 wird zweimal wöchentlich ein Airbus A220-300 die Hansestadt mit der estnischen Hauptstadt Tallinn verbinden. Damit bietet Air Baltic als einzige Airline eine direkte Flugverbindung zwischen den beiden Städten an. „Wir freuen uns sehr über diese neue Route, die alle drei baltischen Staaten direkt mit Hamburg verbindet“, so Gesa Zaremba, Head of Airline and Traffic Development am Hamburg Airport. Thomas Ramdahl, Senior Vice President Network Management bei Air Baltic, betont die Bedeutung Deutschlands als wichtigen Markt für die Fluggesellschaft. Tallinn, die Hauptstadt Estlands, lockt mit einer Mischung aus mittelalterlichem Charme und modernem Flair. Die gut erhaltene Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Neben historischen Sehenswürdigkeiten bietet die Stadt auch eine lebendige Start-up-Szene und ein vielfältiges gastronomisches Angebot.

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Swiss präsentiert neue Menüs aus dem Kanton Aargau auf Langstreckenflügen

Swiss International Air Lines (Swiss) bietet ihren Gästen auf Langstreckenflügen ab der Schweiz ab sofort Menüs aus dem Kanton Aargau. In den nächsten drei Monaten stammen die Gerichte der First und Business Class vom Sternekoch Manuel Steigmeier, Küchenchef im Restaurant «FAHR» in Künten. Auch in der Premium Economy Class werden regionale Spezialitäten, darunter der bekannte Aargauer «Rüeblikuchen», serviert. Das «FAHR», ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern und 17 GaultMillau-Punkten, ist bekannt für seine moderne Kochkunst mit regionalen Zutaten. Die Gerichte, die auf den Flügen angeboten werden, spiegeln die kulinarische Vielfalt des Kantons Aargau wider. Die Zusammenarbeit ist Teil des Verpflegungskonzepts „Swiss Taste of Switzerland“, das seit 21 Jahren Fluggäste auf eine kulinarische Reise durch die Schweiz mitnimmt. Die Menüs werden von gategourmet, einem Tochterunternehmen von gategroup, an Bord serviert. Die Menüs bieten in der First Class unter anderem geschmorte Kalbsbäckchen und ein Saiblingstatar. In der Business Class stehen Rindsstroganoff und Lachsforelle auf der Karte. Die Premium Economy Class wartet mit Dreigangmenüs, einschließlich des beliebten Aargauer «Rüeblikuchens», auf.

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Emirates erweitert Getränkekarte in der Bord-Lounge mit exklusiven Spirituosen

Die Fluggesellschaft Emirates hat ihr Angebot in der Bord-Lounge der A380-Jets erweitert. First Class- und Business-Class-Passagiere können ab sofort hochwertige Spirituosen wie Stoli Elit 18 Vodka aus Lettland, The Botanist Hebridean Strength Gin aus Schottland und den sieben Jahre gereiften Rum Eminente Reserva aus Kuba genießen. Auch Glenmorangie Signet Single Malt Scotch Whisky aus Schottland steht neu für First-Class-Passagiere zur Verfügung. In der Business Class werden Grey Goose Vodka aus Frankreich und Glenmorangie 10 Jahre Original Single Malt Scotch Whisky angeboten. Emirates investierte in den letzten zehn Jahren über 70 Millionen Euro in Spirituosen und Biere, um Passagieren eine Auswahl von insgesamt 40 Premium-Spirituosen und Bieren anzubieten. 2023 war der beliebteste Drink an Bord der First Class der Chivas Royal Salute 21 Jahre Whisky aus Schottland, während Passagiere in der Business Class bevorzugt den Chivas Regal 18 Jahre Whisky wählten. Emirates bietet auf Flügen zu 140 Destinationen zudem 96 verschiedene Weine, Champagner und Dessertweine sowie eine Auswahl an Cocktails und alkoholfreien Getränken an.

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Aegean Airlines und Volotea rücken näher zusammen

Am 3. September 2024 gaben Aegean Airlines und Volotea die Unterzeichnung einer bedeutenden Investitionsvereinbarung bekannt. Die griechische Fluggesellschaft beabsichtigt, einen Anteil von 21 % an der regionalen Billigfluggesellschaft Volotea zu erwerben. Diese Transaktion wird als Wandeldarlehen in Höhe von 50 Millionen Euro durchgeführt und markiert einen strategischen Wendepunkt für beide Unternehmen. Durch diese Investition wird Aegean Airlines nicht nur finanziell in das Wachstum von Volotea eingebunden, sondern auch operational und kommerziell eng mit der spanischen Fluggesellschaft verknüpft. Die Vereinbarung sieht vor, dass das Wandeldarlehen in zwei Tranchen aufgeteilt wird. Die erste Tranche wurde bereits ausgezahlt, während die zweite Tranche im zweiten Quartal 2025 bereitgestellt werden soll. Nach der Auszahlung jeder Tranchen wird Aegean Airlines den entsprechenden Betrag in Eigenkapital umwandeln, wodurch sie zunächst 13 % und anschließend weitere 8 % an Volotea halten wird. Diese Kapitalzufuhr in Höhe von 100 Millionen Euro soll die Bilanz von Volotea stärken und bereitet das Unternehmen möglicherweise auf einen lang erwarteten Börsengang in der ersten Hälfte des Jahres 2025 vor. Der Schritt wird als Teil einer umfassenden Strategie gesehen, um die betriebliche Effizienz und Marktreichweite beider Fluggesellschaften zu erweitern. Die Zusammenarbeit wird nicht nur die finanzielle Grundlage von Volotea stabilisieren, sondern auch eine intensivere Kooperation in Bezug auf Strecken und Serviceleistungen ermöglichen. Strategische Bedeutung der Partnerschaft Volotea, bekannt für ihr Geschäftsmodell, das sich auf Nonstop-Verbindungen zwischen Sekundärstädten und der Umgehung großer Drehkreuze konzentriert, hat bereits eine signifikante Präsenz auf dem griechischen Markt aufgebaut. Die Partnerschaft mit Aegean Airlines wird die bestehende Codesharing-Vereinbarung erweitern und

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Easyjet und JetZero: Pioniere auf dem Weg zur emissionsfreien Luftfahrt

In einem ehrgeizigen Schritt auf dem Weg zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen bis 2050 hat Easyjet am Mittwoch erste Fortschritte seiner „Net Zero“-Roadmap vorgestellt. Seit der Einführung der Strategie im Jahr 2022 arbeitet die Fluggesellschaft intensiv daran, ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren und den Luftverkehr auf eine umweltfreundlichere Basis zu stellen. Ein zentrales Element dieses Plans ist die Partnerschaft mit dem US-Start-up JetZero, die sich auf die Entwicklung eines bahnbrechenden Blended Wing Body (BWB)-Flugzeugs konzentriert. Dieses neue Flugzeugdesign könnte nicht nur den Treibstoffverbrauch um bis zu 50 % reduzieren, sondern auch als Plattform für Wasserstoffantriebssysteme dienen, die in der Zukunft CO2-Emissionen vollständig eliminieren könnten. Die Vision einer emissionsfreien Zukunft Easyjet verfolgt eine umfassende Strategie zur Dekarbonisierung, die nicht nur den Einsatz neuer Technologien, sondern auch tiefgreifende Änderungen im operativen Betrieb umfasst. Die Partnerschaft mit JetZero zielt darauf ab, das Blended Wing Body (BWB)-Flugzeug zu entwickeln, das durch seine innovative Bauweise signifikante Fortschritte in der Luftfahrttechnologie verspricht. Der BWB-Designansatz kombiniert Rumpf und Flügel zu einer einzigen, aerodynamisch optimierten Einheit, was nicht nur den Luftwiderstand verringert, sondern auch eine effizientere Energieverwendung ermöglicht. Im Gegensatz zu traditionellen Flugzeugkonzepten könnte dieses Design auch besser für den Betrieb mit Wasserstoff geeignet sein. Das Blended Wing Body bietet durch seine Bauweise verbesserte Möglichkeiten zur Integration von Wasserstofftanks, ohne die Passagierkapazität erheblich zu beeinträchtigen. Die US-Luftwaffe, die NASA und die FAA unterstützen bereits das BWB-Jetkonzept, und erste Prototypen sollen bis 2030 auf den Markt kommen. Technologie und Partnerschaften Easyjet bringt in die Partnerschaft mit JetZero nicht nur umfangreiches

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Flughafen Graz versteigert Fahrzeuge und Ausrüstung: Auktion bis 17. September 2024

Der Flughafen Graz veranstaltet eine Versteigerung von gebrauchten Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen, die bis zum 17. September 2024 um 11:00 Uhr läuft. Angeboten werden unter anderem ein Systemschlepper, eine Kehrblasmaschine, ein PKW sowie verschiedene Büro- und Industrieausstattungen. Die Auktion soll nicht nur zur Erneuerung der Geräte beitragen, sondern auch eine nachhaltige Nutzung durch Wiederverwertung fördern. Die Durchführung der Auktion wurde dem deutschen Unternehmen Surplex übertragen, das auch in Österreich tätig ist. Interessierte können die angebotenen Objekte auf der Website des Unternehmens einsehen.

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Wizz Air befördert 6,2 Millionen Passagiere im August 2024

Im August 2024 beförderte Wizz Air 6,2 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 40.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies geschah trotz eines leichten Rückgangs der Kapazitäten um 0,4 Prozent, bedingt durch Wartungsarbeiten an „Pratt & Whitney“-Triebwerken. Die Auslastung der Flüge stieg von 94,1 auf 95,4 Prozent. Die Airline hebt hervor, dass die erhöhte Effizienz der Flugzeuge zu diesem Ergebnis beigetragen hat.

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Neuseeland erhöht Touristengebühren fast dreifach

Ab dem 1. Oktober 2024 erhöht Neuseeland die „International Visitor Conservation and Tourism Levy“ (IVL) für internationale Touristen erheblich. Die Gebühr wird von bisher 35 Neuseeländischen Dollar (etwa 20 Euro) auf 100 Neuseeländische Dollar (56 Euro) steigen. Diese Erhöhung erfolgt im Rahmen der elektronischen Einreisegenehmigung NZeTA, die vor der Reise online beantragt werden muss. Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger benötigen für Aufenthalte bis zu drei Monaten kein Visum, jedoch werden auch die Kosten für längerfristige Besuche angehoben. Tourismusminister Matt Doocey erklärte, dass die erhöhte Gebühr notwendig sei, um den Druck auf die lokale Infrastruktur und die Kosten für die Pflege von Naturschutzgebieten zu decken. Der Tourismusverband TIA äußerte jedoch Bedenken, dass die höheren Gebühren Neuseelands Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen und zu einem Rückgang der Besucherzahlen führen könnten.

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DHL-Maschine erleidet Tailstrike bei Landung in Mailand-Malpensa

Eine Boeing 767F von DHL hat am 27. August 2024 bei einer Landung am Flughafen Mailand-Malpensa einen Tailstrike erlitten. Das Heck der Maschine setzte auf Runway 35R auf, was zu erheblichen Schäden am Rumpf führte. Der Vorfall ist Teil einer Reihe ähnlicher Ereignisse am selben Flughafen, darunter ein Tailstrike einer Boeing 777-300ER von Latam im Juli und ein weiterer Vorfall mit einer Delta Boeing 767-400. DHL hat bereits einen Tailstrike bei einer A300 in Leipzig-Halle repariert und reagierte mit erweiterten Simulatortrainings für ihre Piloten.

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Sanierung des Flughafen Tempelhof: Ein architektonisches Erbe vor neuen Herausforderungen

Der Flughafen Berlin-Tempelhof, einst als „Mutter aller Flughäfen“ bezeichnet und ein bedeutendes Symbol der Berliner Geschichte, steht vor einer seiner größten Herausforderungen: der umfassenden Sanierung. Besonders das 1,2 Kilometer lange Dach des früheren Terminalgebäudes steht im Fokus der Arbeiten, die entscheidend für den Erhalt und die zukünftige Nutzung dieses einzigartigen Denkmals sind. Die Sanierung des Daches und der Betonflächen darunter, die seit Mai 2024 in vollem Gange ist, stellt einen zentralen Schritt zur Rettung des historischen Bauwerks dar. Dabei wird deutlich, dass das gesamte Projekt nicht nur eine technische, sondern auch eine historische Verantwortung darstellt. Eine Fotoreportage über den Flughafen Tempelhof findet sich unter diesem Link bei Aviation.Direct. Der Flughafen Tempelhof hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Eröffnet 1923, erlebte der Flughafen während des Nationalsozialismus eine radikale Umgestaltung. Zwischen 1935 und 1941 entstand das monumentale Gebäude, das als „Weltflughafen“ dienen sollte. Tempelhof spielte während des Zweiten Weltkriegs und vor allem während der Berliner Luftbrücke 1948/49 eine zentrale Rolle, als westliche Alliierten die blockierte Stadt über diesen Flughafen mit lebensnotwendigen Gütern versorgten. Nach dem Ende des Kalten Krieges verlor der Flughafen allmählich an Bedeutung und wurde 2008 endgültig geschlossen. Seitdem dient das Gelände unter anderem als öffentliches Freizeitareal und Veranstaltungsort. Doch trotz seiner neuen Rolle für die Berliner Bevölkerung ist das Gebäude selbst in einem bedenklichen Zustand. Die Herausforderungen der Sanierung Die aktuelle Sanierung des Daches ist eine der komplexesten und teuersten Maßnahmen zur Rettung des Tempelhofer Flughafengebäudes. Das Dach, das zwischen 1935 und 1941 errichtet wurde, erstreckt sich über eine

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