2024

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2024

Verkehrsprognose für das Wochenende: Staus und Sperren in mehreren Regionen

An diesem Wochenende enden die Sommerferien in vier deutschen Bundesländern und einem Teil der Niederlande. Auch viele Österreicher kehren aus dem Urlaub zurück, was zu einer erhöhten Verkehrslast führt. ÖAMTC-Verkehrsexperte Harald Lasser erwartet zahlreiche Staus und Verzögerungen, insbesondere auf beliebten Reiserouten und Grenzübergängen. Besonders vor den Grenzübergängen zwischen Slowenien und Österreich kam es am vergangenen Wochenende zu erheblichen Verzögerungen. Am Grenzübergang Spielfeld (A9) mussten Reisende bis zu zwei Stunden Wartezeit einplanen. Auch am Karawankentunnel (A11) waren lange Wartezeiten zu verzeichnen. Die verstärkten Grenzkontrollen aufgrund der Sicherheitslage tragen zur Verzögerung bei. Der ÖAMTC empfiehlt, Verkehrsspitzen wie Samstagnachmittage und -abende zu meiden und alternative Reisetage zu wählen. Für die kommende Woche wird erwartet, dass die Arlbergpassstraße (L/B197) ab Freitag tagsüber wieder befahrbar ist. Die Sperrung des Arlbergstraßentunnels (S16) aufgrund von Sanierungsarbeiten bleibt jedoch bis November bestehen. Auch am Wörthersee werden am Sonntag, 25. August 2024, aufgrund des Viertel- und Halbmarathons sowie des Sportevents „Kärnten läuft“ zahlreiche Straßen zeitweise gesperrt, darunter der Autobahnanschluss Velden-Ost auf der Süd Autobahn (A2) von 8:30 bis 09:30 Uhr.

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Flughafen Graz und Planai-Hochwurzen-Bahnen verlängern erfolgreiche Kooperation

Der Flughafen Graz und die Planai-Hochwurzen-Bahnen setzen ihre seit fünf Jahren bestehende Kooperation fort und verlängern diese um weitere fünf Jahre. Ziel der Zusammenarbeit ist es, durch gezielte Werbemaßnahmen beidseitig die Gästezahlen zu steigern und die Markenbekanntheit zu erhöhen. Im Rahmen der Partnerschaft bleibt die Gondel im Terminal des Flughafens als Symbol für die Schladming-Dachstein-Region weiterhin präsent. Im Gegenzug trägt das Skygate in Schladming weiterhin das Logo des Graz Airport. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen, betont die Vorteile der Kooperation für beide Partner: Während Schladming-Dachstein als Top-Destination gefestigt werde, profitiere der Flughafen Graz von der internationalen Aufmerksamkeit, die durch die Werbung in der Region erzeugt wird. Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafens Graz, unterstreichen die Synergieeffekte, die durch die Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen entstehen, und sehen darin eine wertvolle Unterstützung für die internationale Positionierung des Flughafens.

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Luxemburgisches Gericht weist Klage von Norwegian gegen Umweltstrafe zurück

In einem wegweisenden Urteil hat das luxemburgische Gericht der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) die Klage von Norwegian Air Shuttle gegen das norwegische Klima- und Umweltministerium abgewiesen. Die Fluggesellschaft hatte gegen eine Strafzahlung in Höhe von 399.685.275 NOK (ca. 37,4 Millionen USD) wegen der Nichtzahlung von Klimaschutzabgaben geklagt. Die Entscheidung des EFTA-Gerichtshofs, die sich auf eine Vorlage des Bezirksgerichts Oslo stützt, hat weitreichende Konsequenzen für die Luftfahrtbranche und deren Umgang mit Umweltauflagen. Die Klage von Norwegian Air Shuttle drehte sich um eine Verwaltungsstrafe, die dem Unternehmen auferlegt wurde, weil es seiner Verpflichtung zur Zahlung von Abgaben für Treibhausgasemissionen nicht nachgekommen war. Im Rahmen der EU-Richtlinie 2003/87/EG, die die Regelung des Emissionshandels in der Europäischen Union regelt, sind Unternehmen verpflichtet, für ihre Treibhausgasemissionen entsprechende Zertifikate zu erwerben und abzugeben. Norwegian argumentierte, dass die Zahlung der Strafe im Rahmen einer Insolvenz-Umstrukturierung durch eine Dividende beglichen werden sollte. Dies wurde von der norwegischen Umweltbehörde (NEA) abgelehnt, die die Einhaltung der Emissionsvorschriften in vollem Umfang forderte. Das Bezirksgericht Oslo bat den EFTA-Gerichtshof um Klarstellung, ob die EU-Richtlinie es zulässt, dass nationale Gesetze eine solche Verpflichtung durch eine Dividende im Rahmen eines obligatorischen Schuldenvergleichs regeln können. Die Entscheidung des EFTA-Gerichtshofs stellte klar, dass die Richtlinie eine solche Regelung nicht zulässt und dass die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionszertifikaten während eines Insolvenzverfahrens nicht durch eine Dividende beglichen werden kann. Das Urteil des EFTA-Gerichtshofs Der EFTA-Gerichtshof entschied, dass der Zweck der EU-Richtlinie darin besteht, eine präzise Buchführung der Treibhausgasemissionen zu gewährleisten und die Abgabe von Emissionszertifikaten strikt zu regulieren.

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Luftfracht am Flughafen Wien verzeichnet starkes Wachstum im ersten Halbjahr 2024

Der Flughafen Wien verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 ein deutliches Wachstum im Luftfrachtbereich. Insgesamt wurden 141.118 Tonnen Fracht abgefertigt, was einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Diese positive Entwicklung übertrifft sogar das Niveau vor der Corona-Pandemie um 4 Prozent. Besonders im Bereich der „Belly-Fracht“, bei der Fracht in den Frachträumen von Passagiermaschinen transportiert wird, stieg das Volumen um 47 Prozent auf 57.594 Tonnen. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Umschlag auf reinen Frachtflugzeugen einen leichten Rückgang von 8 Prozent. Das starke Wachstum setzt sich auch im Juli 2024 fort: Mit 24.808 Tonnen wurde ein Anstieg von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Diese Entwicklung zeigt, dass der Flughafen Wien seine Position als zentrales Luftfrachtdrehkreuz für Mittel- und Osteuropa weiter stärkt. Der Anstieg im Luftfrachtaufkommen wird durch die erhöhte Nachfrage auf Strecken nach Nordamerika und Asien sowie durch die effizienten Abfertigungsbedingungen am Flughafen Wien begünstigt.

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Qatar Airways erwirbt 25 Prozent an Airlink

Am 20. August 2024 bestätigte die Qatar Airways Group die lang erwartete Nachricht über den Erwerb einer 25-prozentigen strategischen Beteiligung an der südafrikanischen Regionalfluggesellschaft Airlink. Dieses Geschäft, das monatelang von Medien spekuliert wurde, markiert einen bedeutenden Schritt für die Expansion von Qatar Airways in Afrika und zeigt das wachsende Interesse des Unternehmens an der aufstrebenden Luftfahrtbranche des Kontinents. Die Investition von Qatar Airways in Airlink ist ein klarer Ausdruck des strategischen Plans der Fluggesellschaft, ihre Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent zu stärken. Badr Mohammed Al-Meer, CEO der Qatar Airways Gruppe, betonte in seiner Erklärung, dass diese Partnerschaft das Vertrauen in Airlink als robustes und finanziell starkes Unternehmen widerspiegelt. „Diese Investition unterstreicht die Bedeutung Afrikas für die Zukunft unseres Unternehmens“, sagte Al-Meer und fügte hinzu, dass die Region ein enormes Potenzial biete, zu dessen Verwirklichung Qatar Airways beitragen wolle. Die Entscheidung, sich an Airlink zu beteiligen, erfolgt in einem Kontext, in dem die Qatar Airways Group bereits andere Partnerschaften auf dem Kontinent verfolgt. Al-Meer bestätigte auf der Farnborough Air Show im Juli 2024, dass Qatar Airways eine Vereinbarung mit einer südafrikanischen Fluggesellschaft trifft, was sich nun als die Partnerschaft mit Airlink herausgestellt hat. Diese Investition folgt einer kürzlich angekündigten 49-prozentigen Beteiligung an der ostafrikanischen Fluggesellschaft RwandAir und einer bereits bestehenden Partnerschaft mit Royal Air Maroc in Nordafrika. Al-Meer erklärte, dass das südliche Afrika im Netzwerk der Fluggesellschaft bisher gefehlt habe. Auswirkungen auf Airlink und den afrikanischen Markt Für Airlink stellt der neue Anteilseigner einen bedeutenden Wachstumsmotor dar. Die südafrikanische Fluggesellschaft, die

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SunExpress und Electra Airways starten Kooperation für Flüge zwischen Deutschland und Bulgarien

SunExpress und Electra Airways haben eine dreijährige Kooperation für ein Flugprogramm zwischen Deutschland und Bulgarien vereinbart. Ab Mai 2025 sollen wöchentlich 32 Flüge von sieben deutschen Flughäfen aus die bulgarischen Küstenstädte Burgas und Varna anfliegen. Die Vereinbarung sieht eine stufenweise Aufstockung der eingesetzten Flugzeuge vor: Im ersten Jahr sind zwei Airbus A320 vorgesehen, im Jahr 2026 vier und ab 2027 bis zu sieben Flugzeuge, abhängig von der Nachfrage. Die Partnerschaft, die auf der ITB-Berlin angekündigt wurde, zielt darauf ab, den Tourismus zwischen Deutschland und der bulgarischen Schwarzmeerküste erheblich zu fördern. Die kommerzielle Planung und der Vertrieb der Flüge werden von SunExpress übernommen, während Electra Airways den operativen Betrieb durchführt. Der Erfolg der Kooperation soll auch durch die Unterstützung von Fraport Twin Star Airport Management Plc gesichert werden, das die Flughäfen in Burgas und Varna betreibt.

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Royal Air Maroc-Boeing 737-800 macht Ausflug ins Gras

Am 17. August 2024 kam es auf dem Flughafen Roberts International in Monrovia, der Hauptstadt Liberias, zu einem besorgniserregenden Zwischenfall, als eine Boeing 737-800 der Royal Air Maroc nach der Landung die Piste verließ. Der Vorfall ereignete sich bei Flug AT 567, der von Casablanca, Marokko, nach Monrovia führte. Der Zwischenfall, bei dem das Flugzeug Teile der Landebahn verließ und in das Gras neben der Piste rollte, verdeutlicht einmal mehr die Herausforderungen, denen Piloten bei anspruchsvollen Landebedingungen ausgesetzt sind. Das Flugzeug, eine Boeing 737-800 mit der Registrierung CN-RGW, war am frühen Morgen in Casablanca gestartet und erreichte Liberia planmäßig. Die Landung erfolgte auf Bahn 04 des Roberts International Airport, der etwa 56 Kilometer östlich von Monrovia liegt und als wichtigstes internationales Drehkreuz des Landes gilt. Kurz nach dem Aufsetzen der Maschine, die mit hoher Geschwindigkeit auf die Landebahn auftraf, kam es zu einer plötzlichen Abweichung von der vorgesehenen Flugbahn. Augenzeugen berichteten, dass mindestens ein Hauptfahrwerk der Maschine die Landebahn verließ und über den angrenzenden Grünstreifen rollte, bevor die Piloten das Flugzeug zurück auf die Asphaltpiste steuerten. Ersten Berichten zufolge erlitt das Flugzeug durch diesen „Ausflug ins Grüne“ Schäden am Fahrwerk und möglicherweise auch am Rumpf. Diese Informationen basieren auf Aufnahmen, die kurz nach dem Vorfall aufgenommen wurden und Schäden an der Maschine nahelegen. Glücklicherweise wurde keiner der Passagiere oder Crewmitglieder verletzt, aber der Vorfall wirft Fragen über die genauen Ursachen und die Sicherheitsstandards auf. Mögliche Ursachen und Hintergründe Solche Vorfälle, bei denen Flugzeuge die Landebahn verlassen, können durch eine Vielzahl

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Mönchengladbach entwickelt sich zum Hightech-Hub für Luftfahrt und Raumfahrt

Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) etabliert sich zunehmend als Standort für Hightech-Unternehmen in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Zu den jüngsten Ansiedlungen gehört die Thrustworks GmbH, die sich auf additive Fertigungsverfahren für Raumfahrt- und Energieunternehmen spezialisiert hat. Das Unternehmen verlegte seinen Sitz von Rommerskirchen nach Mönchengladbach und ergänzt mit seiner Expertise die strategische Ausrichtung des Flughafens. Durch die Unterstützung des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP) konnte die Ansiedlung erfolgreich realisiert werden. Ebenfalls am MGL angesiedelt ist die Germandrones GmbH, die unbemannte Luftfahrtsysteme entwickelt und testet. Das Unternehmen hat neben seinem Hauptsitz in Berlin nun einen zweiten Standort in Mönchengladbach eröffnet. Ein weiteres Beispiel für die technologische Aufrüstung des Standorts ist die AlphaParts GmbH, die Ersatzteile für Flugzeuge vertreibt und damit die Rolle des MGL als Wartungszentrum weiter stärkt. Auch im Ausbildungsbereich setzt der Flughafen neue Maßstäbe: Die Vertical Mission Training GmbH bietet mit modernen Flugsimulatoren Schulungen für Hubschrauberpiloten an, unterstützt durch innovative VR-Technologie. Diese Entwicklungen unterstreichen die Bemühungen des Flughafens, sich als Forschungs- und Entwicklungsstandort zu positionieren und zugleich hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Eine Delegation der Bezirksregierung Düsseldorf und des NRW-Wirtschaftsministeriums überzeugte sich kürzlich vor Ort von den Fortschritten.

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Taufe des Eurowings-Heißluftballons: Vom Aprilscherz zur neuen Attraktion

Mallorca, die Insel der Sonne und Sehnsucht, wurde am gestrigen Abend um eine weitere Attraktion reicher. Vor der malerischen Kulisse des Hacienda Son Antem Golf Resorts fand die feierliche Taufe des neuen Eurowings-Heißluftballons „Burgundy Dreams Victoria I.“ statt. Rund 60 geladene Gäste, darunter prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien, waren anwesend, um dieses besondere Ereignis zu zelebrieren. Der Ballon, der als erster seiner Art die Form eines Flugzeugs imitiert, wurde von Eurowings CEO Jens Bischof und der Unternehmerin sowie Moderatorin Victoria Swarovski offiziell getauft. Was ursprünglich als Aprilscherz begann, entwickelte sich zu einem beeindruckenden Symbol für die Reiselust und die Verbundenheit von Eurowings mit der Insel Mallorca. Die Geschichte dieses einzigartigen Projekts begann am 1. April 2024. In einer augenzwinkernden Pressemitteilung kündigte Eurowings an, ins Geschäft mit Heißluftballonfahrten einzusteigen. Die Resonanz auf diesen Aprilscherz war überwältigend: Zahlreiche Ballonpilot:innen meldeten sich spontan, und auch viele Flugbegeisterte fragten begeistert nach, wann sie erstmals mit dem burgundyfarbenen Ballon über die beliebte Ferieninsel schweben könnten. Diese unerwartet positive Reaktion inspirierte Eurowings dazu, den Scherz in die Tat umzusetzen. In einer spezialisierten Produktionsstätte in Barcelona wurde der Heißluftballon gefertigt, der mit seiner markanten Größe von 22 Metern und seinem innovativen Design in den Farben von Eurowings ein echter Blickfang ist. Die Entscheidung, den Ballon auf Mallorca zu taufen, war keineswegs zufällig. Die Baleareninsel gilt seit Jahrzehnten als das Lieblingsziel der Deutschen und spielt auch für Eurowings eine zentrale Rolle. Jens Bischof, CEO von Eurowings, betonte in seiner Rede die enge Verbindung der Airline zur

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Flughafen Köln/Bonn zieht positive Bilanz nach Sommerferien-Reisewelle

Der Flughafen Köln/Bonn blickt nach dem Ende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen auf eine erfolgreiche Reisewelle zurück. In den sechseinhalb intensiven Wochen wurden insgesamt 1,7 Millionen Passagiere abgefertigt. Der verkehrsreichste Tag war der 4. August, an dem rund 43.000 Reisende den Flughafen nutzten. Am letzten Ferienwochenende (16.-18. August) wurden knapp 120.000 Passagiere gezählt. Die Geschäftsführung zeigt sich zufrieden und dankte den Mitarbeitern und Partnern für ihren Einsatz in dieser herausfordernden Zeit. Besonders beliebt waren in diesem Sommer Badeorte und Sonnenziele in Europa. Die Türkei führte die Liste der beliebtesten Reiseziele mit etwa 500.000 Passagieren an, gefolgt von Spanien (360.000) und Italien (141.000). Antalya, Palma de Mallorca und Istanbul waren die am häufigsten angesteuerten Destinationen. Für die kommenden Monate erwartet der Flughafen weiterhin hohe Passagierzahlen, insbesondere während der Herbstferien. Die Fluggesellschaft Marabu eröffnet zum Ferienbeginn eine neue Basis am Köln/Bonn Airport und bietet Flüge zu Sonnenzielen auf den Kanarischen Inseln und in Ägypten an. Zudem nimmt Eurowings ab Ende Oktober neue Direktverbindungen nach Dubai und Jeddah in den Winterflugplan auf.

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