2024

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2024

Reiseverkehr und Taylor Swift Konzerte führen zu Verkehrsbehinderungen in Österreich

Auch an diesem Wochenende erwartet der ARBÖ starken Reiseverkehr auf Österreichs Straßen, trotz fehlender verkehrsintensiver Events – mit Ausnahme der Taylor Swift Konzerte. Besonders am Samstag wird mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet. Die Hauptstaustellen umfassen unter anderem die Westautobahn (A1) bei Salzburg, die Innkreisautobahn (A8) im Baustellenbereich zwischen Ried und Ort sowie die Tauernautobahn (A10) vor dem Katschbergtunnel. Weitere Engpässe werden auf der Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawankentunnel, der Inntalautobahn (A12) vor Kufstein und der Brennerautobahn (A13) zwischen Innsbruck und Schönberg erwartet. Parallel dazu sorgt Taylor Swift an drei Tagen für ein ausverkauftes Ernst-Happel-Stadion in Wien. Vom 8. bis 10. August wird die amerikanische Sängerin im Rahmen ihrer „The Eras Tour“ auftreten, was zu starkem Verkehrsaufkommen insbesondere auf der Südosttangente (A23) und der Ostautobahn (A4) führen wird. Der ARBÖ rät Besuchern, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen, um Verkehrsstaus und Parkplatzprobleme zu vermeiden.

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Go First: Der Kampf ums Überleben endet mit der Entscheidung zur Liquidation

In einer dramatischen Wendung der Ereignisse hat der Gläubigerausschuss (CoC) der indischen Fluggesellschaft Go First (GOW, Mumbai International) beschlossen, die insolvente Airline zu liquidieren. Der Antrag auf Liquidation soll am 5. August beim National Company Law Tribunal (NCLT), einem speziellen Konkursgericht, eingereicht werden. Diese Entscheidung fiel, nachdem die eingegangenen Kaufangebote die Erwartungen nicht erfüllten. Die Entscheidung des CoC markiert das Ende einer turbulenten Phase für Go First, die im Mai 2023 den Flugbetrieb einstellte. Die Fluggesellschaft war zu diesem Zeitpunkt mit erheblichen finanziellen Problemen konfrontiert, die durch technische Schwierigkeiten mit Pratt & Whitney-Triebwerken verschärft wurden. Diese Probleme führten dazu, dass ein großer Teil der Flotte am Boden blieb, was die ohnehin schon prekäre finanzielle Lage weiter verschlimmerte. Vergebliche Verkaufsbemühungen Zu Beginn des Jahres 2024 wurde eine Verkaufsstrategie initiiert, die in zwei formelle Angebote mündete: eines von einem Konsortium bestehend aus Ajay Singh, dem Promoter von SpiceJet (SG, Delhi International), und Nishat Pitti von EaseMyTrip, und ein weiteres von Sky One aus Sharjah. Nachdem der CoC Bedenken bezüglich der Struktur und der Vorleistungen der Angebote geäußert hatte, zog das Konsortium von Singh und Pitti im Mai sein Angebot zurück. Dies geschah nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in Delhi, die es Leasinggebern erlaubte, ihre an Go First verleasten Flugzeuge abzumelden und zu exportieren. Somit blieb Sky One als einziger potenzieller Käufer übrig. Die finanzielle Situation von Go First ist desaströs. Der Verwalter der Fluggesellschaft akzeptierte Gläubigerforderungen in Höhe von insgesamt 65,21 Milliarden Rupien (780 Millionen USD). Zu den größten Gläubigern gehören

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Rekordstrafe für Booking.com in Spanien wegen Marktmachtmissbrauchs

Die spanische Kartellbehörde CNMC hat gegen Booking.com eine Rekordstrafe von 413 Millionen Euro verhängt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, seine marktbeherrschende Stellung missbraucht zu haben. Konkret sollen unlautere Geschäftsbedingungen gegenüber Hotels in Spanien auferlegt und der Wettbewerb mit anderen Buchungsportalen eingeschränkt worden sein. Zudem herrsche Intransparenz bei den Bonusprogrammen von Booking.com. Bereits im vergangenen Monat hatte die ungarische Wettbewerbsbehörde eine Strafe gegen das Unternehmen ausgesprochen. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), äußerte Verständnis für die Vorwürfe und betonte, dass auch in Österreich viele Hotels unter den Bedingungen von Booking.com leiden. Mit einem Marktanteil von rund 75% ist die Plattform in Österreich sehr dominant. Gratzer fordert mehr Transparenz und einen fairen Umgang mit den Hotelbetrieben. Die EU-Kommission hat Booking.com im Rahmen des Gesetzes über digitale Märkte (DMA) als Gatekeeper für seinen Online-Vermittlungsdienst benannt. Dies soll umfassende Untersuchungen und Regulierungen ermöglichen. Die ÖHV setzt seit Jahren auf Direktbuchungen und schult Betriebe im Direktvertrieb. Laut Gratzer erfolgen mittlerweile 67% der Buchungen bei ÖHV-Hotels über direkte Kanäle wie E-Mail oder die eigene Website. Dies sei vorteilhaft für beide Seiten, da Gäste so das beste Angebot zum besten Preis finden.

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Sparpotential bei Flugbuchungen: Preisunterschiede durch Buchung in Fremdwährungen

Flugreisen sind oft eine teure Angelegenheit. Umso wichtiger ist es für Verbraucher, Möglichkeiten zur Kostensenkung zu finden. Ein kürzlich entdeckter Trick vom Technologieunternehmen Wise könnte hierbei helfen: Viele Airlines ermöglichen es, Flugtickets in verschiedenen Währungen zu buchen, was erhebliche Preisunterschiede mit sich bringen kann. Wise hat dies für diverse Flüge getestet und Preisunterschiede von bis zu 250 Euro festgestellt. Wise hat herausgefunden, dass durch die Wahl einer anderen Währung beim Buchen eines Flugtickets signifikante Ersparnisse möglich sind. Zum Beispiel kostet ein Ticket von München nach Mexico City mit Iberia Air bei Buchung aus Deutschland 1.141 Euro. Ändert man jedoch die Region auf der Website der Airline auf Mexiko, beträgt der Preis 16.415 Pesos, was umgerechnet nur 893 Euro sind – eine Ersparnis von rund 247 Euro. Die Untersuchung von Wise zeigte, dass die Preisunterschiede je nach Fluggesellschaft und Strecke variieren. Bei einer Strecke von Frankfurt nach Mexico City mit Iberia Air konnte eine Ersparnis von etwa 110 Euro festgestellt werden. Bei einer anderen Strecke von Berlin nach Mexico City mit derselben Airline war das Ticket jedoch in Euro 39 Euro teurer. Ähnliche Ersparnisse wurden bei Flügen von Air France von München nach Mexico City (36 Euro) und Frankfurt nach Mexico City (31 Euro) festgestellt. Beispiele für Preisunterschiede bei verschiedenen Airlines: Wichtige Tipps für Reisende: Reisende sollten beim Buchen von Flugtickets mehrere Währungen vergleichen. Dabei ist es ratsam, die Wechselkurse genau zu überprüfen, um sicherzustellen, dass wirklich eine Ersparnis erzielt wird. Zudem sollten Kreditkarten und Konten mit geringen Wechselkursgebühren genutzt werden,

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Wiener bleiben im Sommer gerne zuhause

Eine neue Studie der Wirtschaftskammer Wien und der KMU Forschung Austria zeigt, dass zwei Drittel der Wiener ihren Sommerurlaub in der Heimat genießen. „Die eigenen vier Wände sind das beliebteste Feriendomizil der Wiener“, so Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien. Durchschnittlich nehmen die Wiener 15 Tage Urlaub, wobei ein Drittel komplett außerhalb der Stadt verbringt, 47 Prozent teils in Wien und teils anderswo und 20 Prozent bleiben komplett zuhause. Von denjenigen, die verreisen, zieht es 55 Prozent in andere österreichische Bundesländer, 47 Prozent ans Mittelmeer und 13 Prozent zu Fernzielen außerhalb Europas. Auch Freizeitaktivitäten in Wien sind vielfältig: 65 Prozent treffen sich mit Freunden oder Familie, 52 Prozent genießen Essen und Kulinarik, 46 Prozent besuchen Parks und Gärten, 43 Prozent wandern in der Natur. Schanigartenbesuche und Freibäder sind ebenfalls beliebt. Bei sommerlicher Hitze nutzen 58 Prozent die Morgen- und Abendstunden, um das Haus zu verlassen, 41 Prozent kaufen Eis und 35 Prozent besuchen Freibäder. Klimatisierte Orte wie Museen und Kinos werden von 21 Prozent genutzt. Zur Vermeidung von Alltagstrott nehmen sich 61 Prozent mehr Zeit für Hobbies und 41 Prozent schalten bewusst von der Arbeit ab. Die häufigsten Informationsquellen für Freizeitaktivitäten in Wien sind das Internet (77 Prozent), das persönliche Umfeld (45 Prozent) und Zeitungen/Magazine (34 Prozent). WIFO-Experte Oliver Fritz bestätigt, dass Wien auch im internationalen Vergleich viele Erholungsmöglichkeiten bietet und daher eine attraktive Urlaubsalternative für die eigenen Bewohner darstellt.

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Irreführende Werbung: Wizz Air kassiert saftige Geldstrafe

Wizz Air, eine der führenden Billigfluggesellschaften Europas, steht derzeit vor erheblichen Herausforderungen. Die ungarische Wettbewerbsbehörde hat der Airline eine Strafe von 770.000 Euro auferlegt, weil sie irreführende Angaben zu ihrem automatischen Check-in-Service gemacht hat. Diese Kommunikation sollte die Kunden dazu bewegen, teurere Pakete zu kaufen, was als Verstoß gegen die berufliche Sorgfaltspflicht gewertet wurde. Die ungarische Wettbewerbsbehörde kam zu dem Schluss, dass Wizz Air ihre Kunden in die Irre geführt hat, indem sie den automatischen Check-in-Service falsch dargestellt hat. Die Kunden wurden dazu verleitet, teurere Servicepakete zu buchen, die sie möglicherweise nicht benötigt hätten, wenn die Informationen klarer und ehrlicher gewesen wären. Diese Praxis verstößt gegen die berufliche Sorgfaltspflicht, die Unternehmen verpflichtet, ihre Kunden fair und transparent zu informieren. Gewinnwarnung Die Verhängung der Geldstrafe kommt zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt für Wizz Air. Die Airline hat ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr bereits nach unten korrigieren müssen. Dies ist eine Folge mehrerer Faktoren, die die finanzielle Stabilität des Unternehmens beeinträchtigt haben. Im ersten Quartal sank der Betriebsgewinn von Wizz Air um 44 Prozent, was hauptsächlich auf Triebwerksprobleme und zusätzliche Kosten durch Wet-Lease-Verträge zurückzuführen ist. Diese Verträge sind notwendig geworden, um Flugausfälle und Verspätungen zu minimieren, führen jedoch zu erheblichen Mehrkosten. Trotz einer beeindruckenden Auslastungsrate von 93,8 Prozent im Juli musste Wizz Air weltweit ein Prozent ihrer geplanten Flüge streichen. Dies führte zu einem Rückgang der Passagierzahlen auf 5,9 Millionen. Die Streichungen und die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten für die Passagiere werfen ein weiteres negatives Licht auf die aktuelle Situation der Fluggesellschaft.

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Eurowings reduziert Hamburg-Graz

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Winterflugplan 2024/25 seltener zwischen Hamburg und Graz fliegen. Derzeit bietet der Carrier auf dieser Route bis zu vier Umläufe pro Woche an. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 23/25 reduziert Eurowings die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf zwei. Momentan ist geplant, dass im Sommer 2024 wieder viermal pro Woche geflogen werden soll.

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ITA Airways startet Nonstopflug von Rom nach Jeddah

ITA Airways hat seine Präsenz in Saudi-Arabien erweitert und bietet ab sofort eine neue Direktverbindung zwischen Rom und Jeddah an. Nach der Einführung von Flügen nach Riad im Juni ist dies das zweite Ziel der Fluggesellschaft in Saudi-Arabien für die Sommersaison 2024. Der erste Flug mit einem Airbus A321neo landete am King Abdulaziz International Airport und wurde mit einem Wasserbogensalut begrüßt. Anlässlich des Eröffnungsfluges fand am Flughafen Jeddah eine Zeremonie statt, an der unter anderem die italienische Vizegeneralkonsulin Irene Buongiorno und hochrangige Vertreter von ITA Airways teilnahmen. Emiliana Limosani, Chief Commercial Officer von ITA Airways, betonte die Bedeutung der neuen Route für den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen der Arabischen Halbinsel und Italien. Die neue Verbindung wird dreimal wöchentlich bedient. Der Airbus A321neo, der auf dieser Strecke eingesetzt wird, bietet Platz für 165 Passagiere in den Klassen Business, Premium Economy und Economy. Mazin Johar, CEO von Jeddah Airports, und Majid Khan, CEO des Air Connectivity Program, betonten das Potenzial der neuen Route, den Tourismus und Geschäftsreiseverkehr zu fördern. Im Sommer 2024 fliegt ITA Airways insgesamt 57 Ziele an, darunter 16 nationale, 26 internationale und 15 interkontinentale Strecken. Für die Wintersaison sind neue Verbindungen nach Dubai und Bangkok geplant.

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Nordmazedonien plant neues Subventionsprogramm

Die mazedonische Regierung hat angekündigt, die Luftverkehrsverbindungen des Landes zu verbessern und plant, im nächsten Jahr ein neues Subventionsprogramm zur Einführung neuer Flugverbindungen von den Flughäfen Skopje und Ohrid zu starten. Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Verkehr und Kommunikation, Aleksandar Nikoloski, betonte die Bildung einer Arbeitsgruppe zur Prüfung der Möglichkeiten zur Erhöhung der Zahl der Flüge. Ziel ist es, neue Destinationen anzufliegen, die bisher nicht von Skopje und Ohrid bedient werden, um sowohl den Tourismus zu fördern als auch den Mazedoniern günstigere Reisemöglichkeiten zu bieten. Nikoloski kündigte Gespräche mit mehreren globalen Fluggesellschaften an, die schnelle und günstige Flüge anbieten. Seit 2013 führt die mazedonische Regierung Ausschreibungen für neue Flugdienste durch, wobei bisher alle von Wizz Air gewonnen wurden, außer der letzten Ausschreibung im Jahr 2023, an der auch Lufthansa beteiligt war. Aufgrund von Flottenproblemen konnte Wizz Air jedoch nicht alle geplanten neuen Strecken einführen. Das Subventionsprogramm 2023 bietet staatliche Mittel in Höhe von sieben Euro pro abfliegenden Passagier aus Skopje für die nächsten drei Jahre. Fluggesellschaften sind verpflichtet, die neuen Strecken nach Ablauf der Subventionen weiter zu betreiben, andernfalls müssen sie die Mittel zurückzahlen. Nikoloski machte keine Angaben zur Höhe der neuen Subventionen oder zur Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung. Der Flughafenbetreiber TAV Macedonia plant neue Flüge von Skopje aus, insbesondere Verbindungen nach Spanien und in westeuropäische Hauptstädte.

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Airbus A320 (Foto: Angelika Evergreen).

Wien: Ryanair stockt Köln/Bonn auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Winterflugplan 2024/25 häufiger zwischen Wien und Köln/Bonn fliegen. Derzeit bietet der irische Konzern auf dieser Route neun Umläufe pro Woche an. In der bevorstehenden Winterflugplanperiode 2024/25 fügt man einen hinzu, so dass es künftig zehn wöchentliche Rotationen geben wird. Zumeist kommt auf dieser Route Fluggerät von Lauda Europe zum Einsatz. Die Ryanair Group hat derzeit auf dem Flughafen Wien-Schwechat Maschinen der Typen Boeing 737-800 (betrieben von Buzz und Malta Air), 737-Max-200 (betrieben von Malta Air) sowie Airbus A320 (betrieben von Lauda Europe) stationiert.

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