
Air France-KLM fordert Verbesserungen am Flughafen Paris-Charles de Gaulle
In einer Forderung hat Air France-KLM, eine der führenden Luftfahrtgruppen Europas, den Betreiber des Pariser Flughafens Charles de Gaulle, ADP, aufgefordert, dringend Verbesserungen vorzunehmen. Die Situation am größten Drehkreuz Frankreichs sei aufgrund mangelnder Fluggastbrücken und Kontaktgates zunehmend problematisch. Dies führt zu einem täglichen Kampf um Abstellplätze für Flugzeuge und treibt die Betriebskosten in die Höhe, wie der Vorstandsvorsitzende Ben Smith betont. Smith äußerte sich gegenüber Reuters besorgt über die aktuellen Herausforderungen, denen Air France und KLM täglich am Pariser Flughafen ausgesetzt sind. Der Mangel an Fluggastbrücken und die ungünstige Lage der Wartungshallen, die weit von den Terminals entfernt sind, führen zu erheblichen Verzögerungen und zusätzlichen Kosten für die Fluggesellschaften. Er betonte die Notwendigkeit, dass der Flughafen Charles de Gaulle dringend verbessert werden müsse, um den Anforderungen der Airlines gerecht zu werden. Nach Angaben von ch-aviation führt Air France einen bedeutenden Teil der Flüge von Charles de Gaulle durch, während KLM nur einen kleinen Anteil ausmacht. Dennoch sind beide Airlines gleichermaßen von den infrastrukturellen Engpässen betroffen, die ihre Operationen beeinträchtigen. Neben den infrastrukturellen Problemen sprach Smith auch die Herausforderungen in der Lieferkette an. Er kritisierte die anhaltenden Engpässe, die zu langen Wartezeiten für Ersatzteile führen und die Instandhaltung der Flugzeuge erschweren. Diese Engpässe könnten sogar zu Ausfällen führen, wenn notwendige Teile nicht rechtzeitig verfügbar sind. Um die aktuellen Schwierigkeiten zu überwinden, hat Air France-KLM beschlossen, die Anzahl der im Sommer verfügbaren Ersatzflugzeuge im Vergleich zum Vorjahr zu verdoppeln. Dies geschieht durch Wet-Lease-Vereinbarungen mit verschiedenen Anbietern. Air France hat bereits zehn Flugzeuge








