2024

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Green-Airlines-Abenteuer kostete deutsche Steuerzahler 1,8 Millionen Euro

Den Steuerzahler ist das „Abenteuer“ der vermeintlichen „Öko-Fluggesellschaft“ des Ticketverkäufers Green Airlines teuer zu stehen gekommen. Das Unternehmen hat im Jahr 2021 staatliche Beihilfen in der Höhe von 1,8 Millionen Euro erhalten. Pikant: Kurz nach der Auszahlung haben Luftfahrtunternehmen wie German Airways Zahlungsanstände kundgetan. Sonderlich viele Charterflüge hat Green Airlines bis zur Bewilligung der staatlichen Beihilfe in der Höhe von 1,8 Millionen Euro noch gar nicht durchführen lassen. Unmittelbar vor der Bewilligung durch Landeskreditbank Baden-Württemberg hat man Ferienflüge ab Rostock und Paderborn, die mit betagten Boeing 737-300 von Alk Airlines durchgeführt werden sollten, angekündigt. Pikant: Diese wurden nach nur wenigen Umläufen eingestellt, denn laut dem durchführenden Luftfahrtunternehmen sollen Zahlungen ausgeblieben sein und daher hat man das Flugzeug abgezogen. Es dauerte nicht lange, da stellte auch German Airways seine Dienstleistungen ein und es wurde bekannt, dass der Ticketverkäufer Green Airlines mit einem zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in der Kreide stehen soll. Die staatliche Beihilfe, die Green Airlines am 8. Juni 2021 bewilligt bekommen hat, ist eine so genannte Corona-Hilfe der Bundesrepublik Deutschland. Die Abwicklung erfolgte, wie in Baden-Württemberg üblich, über die L-Bank. In Karlsruhe am registrierten Firmensitz hat der Ticketverkäufer nicht etwa ein Verkaufsbüro oder eine Verwaltung unterhalten, sondern bei einem Briefkastenanbieter lediglich ein so genanntes Postservice gebucht. Die Eckdaten der gewährten staatlichen Beilhilfe können übrigens von Jedermann eingesehen werden, denn diese musste von der öffentlichen Hand verpflichtend in die öffentlich zugängliche Datenbank „State Aid Transparency Award Module“ eingepflegt werden. Bemerkenswert ist, dass der „Flugbetrieb“ erst am 26. März 2021 aufgenommen wurde. Abgesehen

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Wiener Sommerflugplan 2024 mit 190 Zielen

In wenigen Tagen beginnt am Flughafen Wien-Schwechat der Sommerflugplan 2024. Dieser besteht heuer aus 190 Destinationen, die nonstop ab Österreichs größtem Airport erreichbar sind. Größter Anbieter ist mit 120 Zielen weiterhin Austrian Airlines. Der Konkurrent Ryanair hat ab Wien-Schwechat etwa 80 Destinationen im Portfolio. Wizz Air bringt es als Nummer Drei auf 29 Ziele. Der zuletzt genannte Carrier hat die Anzahl der vor Ort stationierten Flugzeuge zuletzt um einen Airbus A321neo reduziert. Dies wird unter anderem mit den Triebwerksproblemen des Herstellers Pratt & Whitney begründet. Neue Ziele im Sommerflugplan 2024 sind unter anderem Boston, Bremen und Tiflis, die von Austrian Airlines bedient werden. Neuerlich Teil des saisonalen Programms sind die Destinationen Tokio und Los Angeles. Der Mitbewerber Ryanair bietet beispielsweise Split, Tirana, Olbia und Rijeka neu ab Österreichs größtem Airport an. Eurowings wird künftig – eben Austrian Airlines – auch ab Berlin Kurs auf Wien nehmen. All Nippon Airways (ANA) fliegt ab August wieder nach Tokio-Haneda und Air Canada, Air China, Qatar Airways und Kuwait Airways stocken ihre Verbindungen auf. „Sommerzeit ist Reisezeit: Der diesjährige Sommerflugplan am Flughafen Wien deckt ein breites Angebot an Destinationen ab, darunter mit 17 Langstreckendestinationen wie etwa Boston von Austrian Airlines oder Tokio der wiederkehrenden ANA auch spannende Anreize für eine Fernreise. Auf der Kurz- und Mittelstrecke werden zahlreiche beliebte Urlaubsklassiker innerhalb Europas und ans Mittelmeer angeboten. Eine gute internationale Anbindung ist wichtig für den gesamten Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich. Im Sommer 2024 bedienen auf dem Flughafen Wien 60 Airlines 190 Destinationen in 67 Ländern

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Winter 2024/2025: Air Baltic stockt Berlin und München auf

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic beabsichtigt im Winterflugplan 2024/25 häufiger Kurs auf die deutschen Flughäfen München und Berlin zu nehmen. Ab Vilnius stockt man im Winter 2024/25 die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen in Richtung Berlin auf drei Umläufe auf. Nach München will man künftig täglich fliegen. Auf den beiden Routen fügt man somit im direkten Vergleich mit der aktuellen Periode je einen Umlauf hinzu. Selbiges gilt auch ab Riga für die München-Strecke, denn diese soll künftig 12 Mal pro Woche bedient werden.

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Austrian Airlines: Vida ruft zum 36-stündigen Streik auf

Die Verhandlungen um einen neuen Kollektivvertrag für Austrian Airlines sind gescheitert. Nun droht die Gewerkschaft Vida mit einem 36-stündigen Streik während der Osterferien 2024. Man fordert, dass die AUA-Geschäftsleitung über die WKO bis 27. März 2024, 23 Uhr 59, ein verbessertes Angebot vorlegen soll. Andernfalls werde man ab 28. März 2024 das fliegende Personal für 36 Stunden zur Arbeitsniederlegung aufrufen. Seitens der Wirtschaftskammer wird die Vorgehensweise der Arbeitnehmervertreter heftig kritisiert. Diese werfen der Gewerkschaft und dem Betriebsrat vor, dass die Forderungen „völlig überzogen“ sein sollen. Dem Vernehmen nach hat man bei der AUA bereits mit Umbuchungen der Passagiere begonnen.

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Transavia least zwei weitere Airbus A321neo

Die niederländische Fluggesellschaft Transavia wird noch mehr Airbus A321neo einflotten als bislang bekannt. Mit der Air Lease Corporation hat man einen Vertrag über zwei weitere Exemplare unterschrieben. Derzeit befinden sich Transavia und Transavia France in der Umflottungsphase von Boeing 737 auf Maschinen der A320neo-Reihe. Bislang least die niederländische Sparte sieben A321neo von der Air Lease Corporation. Die beiden zusätzlichen Exemplare sollen laut Mitteilung Ende 2024 und gegen Jahresanfang 2025 an den Billigflieger der Air-France-KLM-Gruppe übergeben werden.

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Militär: Griechischer F-16-Kampfjet abgestürzt

Während einem Trainingsflug ist ein F-16-Kampfjet der griechischen Streitkräfte nahe der Insel Psathoura abgestürzt. Der Pilot überlebte und wurde anschließend mit Hilfe eines Super-Puma-Helikopters gerettet. Derzeit ist die Ursache für den Absturz noch vollkommen unklar. Die Ermittlungen wurden bereits eingeleitet. Jedenfalls hat der Pilot überlebt und wurde nach seiner Rettung zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An der Bergungsaktion sollen ein Helikopter, eine Fregatte und die zivile Küstenwache beteiligt gewesen sein.

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Salzburg: Eurowings legt Fußball-Flüge nach Deutschland auf

Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft, die heuer in Deutschland stattfinden wird, legt Eurowings einige Sonderflüge ab Salzburg auf. Nach Berlin geht es laut Mitteilung des Airports am 22., 23. 25. und 26. Juni 2024 mit auf die Spielzeiten der Matches angepassten Flugzeiten. Nach Düsseldorf bietet man am 17. Juni 2024 zwei tägliche Umläufe an. Diese sollen den Stadionbesuch ermöglichen. Teilweise passt man auch die Zeiten regulärer Linienflüge an, um diese besser auf die Matchzeiten abzustimmen.

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Brussels Airlines: Pilotenstreik unmittelbar vor Ostern 2024

Die jüngsten Verhandlungen zwischen den Vertretern der Piloten von Brussels Airlines und der Firmenspitze haben zu keiner Einigung geführt. Nun rufen die Gewerkschaften ihre Mitglieder für den Zeitraum von 27. bis 30. März 2024 zum Streik auf. Zuvor stand als Termin 23. bis 27. März 2024 im Raum. Allerdings wurde zunächst abgesagt, da man auf den Verhandlungsweg gesetzt hat. Nun soll die jüngste Gesprächsrunde gescheitert sein, weshalb die Gewerkschafter die Piloten von KLM unmittelbar vor Ostern 2024 zum Streik aufrufen. Von Brussels Airlines heißt es, dass man die Entscheidung der Arbeitnehmervertreter bedauert und gleichzeitig entschuldigt man sich bereits im Voraus für eventuelle Unannehmlichkeiten, die den Passagieren entstehen könnten.

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Greenwashing: KLM kassiert Klatsche vor Gericht

Eine juristische Niederlage hat die Fluggesellschaft KLM erlitten. Die Bürgerplattform „Fossielvrij NL“ warf dem Carrier so genanntes Greenwashing vor und zog vor Gericht. Dieses entschied, dass einige Werbeaussagen irreführend und damit rechtswidrig sein sollen. Konkret ging es darum, dass KLM in der Vergangenheit laut Urteil Konsumenten mit Umweltaussagen, die auf vagen Aussagen beruhen sollen, in die Irre geführt haben sollen. In anderen Mitteilungen zeichnet KLM ein zu optimistisches Bild von den Auswirkungen von Maßnahmen wie nachhaltigen Flugkraftstoffen und Wiederaufforstung. Diese Maßnahmen verringern die negativen Umweltaspekte nur geringfügig und vermitteln fälschlicherweise den Eindruck, dass Fliegen mit KLM nachhaltig ist. Laut KLM wurden jene Kampagnen, die vor Gericht gelandet sind, zwischenzeitlich komplett eingestellt. Daher hätte das Urteil keine Auswirkungen auf die momentanen Werbesujets.

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Ufo: Noch keine Einigung mit Lufthansa in Sicht

In den Verhandlungen zwischen Lufthansa, Lufthansa Cityline und der Flugbegleitergewerkschaft Ufo konnte bis dato kein Durchbruch erzielt werden. Arbeitnehmervertreter Joachim Vazquez Bürger ist nicht zuversichtlich, dass es noch vor Ostern 2024 zu einer Einigung kommen würde. Er erklärte, dass es unter anderem hinsichtlich der Laufzeit und der Höhe der Bezahlung noch Unstimmigkeiten geben würde. Betroffen sind die Tarifverhandlungen für die Flugbegleiter, die für Cityline und Lufthansa fliegen. Erst vor wenigen Tagen legten die Arbeitnehmervertreter mit einem Streikaufruf den Flugbetrieb der beiden Carrier regelrecht lahm. Ob es noch vor Ostern zu weiteren Arbeitsniederlegungen kommen wird, ist derzeit unklar. Vieles dürfte vom weiteren Fortgang der Verhandlungen abhängen.

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