2024

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2024

Wartung: Aero-Dienst baut in Wien aus

Der Luftfahrtdienstleister Aero-Dienst wird mit Wirkung zum 1. April 2024 sein Angebot am Flughafen Wien-Schwechat erweitern. Dazu baut man die für die Wartung von Fluggeräten genutzte Fläche auf rund 1.500 Quadratmeter aus. Derzeit unterhält man in Österreich auch in Wien, Klagenfurt und Graz Stationen, an denen so genannte Line-Wartung angeboten wird. Eigenen Angaben nach ist Wien nach Nürnberg und Oberpfaffenhofen der größte Standort des Unternehmens. Derzeit werden in der Bundeshauptstadt zehn Techniker beschäftigt.

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Betrunken: Delta-Pilot kassiert zehnmonatige Haftstrafe

Jener Delta-Air-Lines-Pilot, der im Juni 2023 am Flughafen Edinburgh betrunken zum Dienst erschienen ist, wurde von einem schottischen Gericht zu einer Haftstrafe von zehn Monaten verurteilt. Der Flugzeugführer bekannte sich im Verfahren schuldig. Im Juni 2023 sollte der erfahrene Delta-Pilot einen Passagierflug von Edinburgh nach New York kommandieren. Allerdings wurde er bei einer routinemäßigen Kontrolle in stark alkoholisiertem Zustand angetroffen. Weiters befanden sich in seinem Handgepäckstück zwei große Jägermeister-Flaschen, wobei eine geöffnet war. Die Polizei verhaftete den Mann umgehend. Delta hatte im Nachgang den mittlerweile 64-jährigen Flugkapitän suspendiert. Erst kürzlich wurde vor dem zuständigen Gericht in Edinburgh der Fall verhandelt. Der ehemalige Flugkapitän bekannte sich von Anfang an schuldig, was ihm letztlich dann auch mildernd ausgelegt wurde. Weiters konnte er nachweisen, dass er sich zwischenzeitlich freiwillig einer Therapie unterzogen hat. Das Gericht verkündete nach dem ersten Verhandlungstermin noch keine Entscheidung, sondern lud am 19. März 2024 zur Urteilsverkündung. Der einstige Delta-Kapitän wurde zu einer Haftstrafe von zehn Monaten sowie zur Bezahlung der Verfahrenskosten verurteilt. Es ist noch offen, ob Staatsanwalt und/oder der Betroffene ein Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Gerichts einlegen. Diesbezüglich wurden keine Erklärungen angegeben. Die Freiheitsstrafe soll nicht zur Bewährung ausgesetzt werden. Allerdings wäre auch ein weitaus höheres Strafmaß möglich gewesen, aber dem Angeklagten wurden sein Schuldbekenntnis und der Umstand, dass er sich bereits in eine Therapie begeben hat, mildernd ausgelegt. Im Juni 2023 hätte der Mann den Delta-Flug DL209 von Edinburgh nach New York-JFK kommandieren sollen. Er wäre für eine Boeing 767-300ER, die Passagiere und die anderen

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Flughafen Stuttgart errichtet weiteren Solarpark

Der Stuttgarter Flughafen hat bekanntgegeben, dass sich derzeit die siebente Photovoltaikanlage auf dem Areal im Aufbau befindet. Diese soll noch im Frühjahr 2024 in Betrieb genommen werden. Die 912 Module mit einer Fläche von rund 2.300 m² sollen jährlich rund 530.000 kWh Strom erzeugen. In die Freiflächenanlage am südwestlichen Ende des Geländes, neben der Hubschrauberstaffel der Landespolizei, investiert die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) über 900.000 Euro. Um die Großanlage innerhalb des Flughafenzauns zügig zu realisieren, haben sich die Flughafengesellschaft, der Landkreis Esslingen sowie die Gemeinden Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt in einer gemeinsamen Taskforce eng vernetzt. Marion Leuze-Mohr, Erste Landesbeamtin beim Landratsamt Esslingen: „Der geplante Solarpark am Flughafen Stuttgart trägt zu dem Ziel der Klimaneutralität ein großes Stück bei. Durch eine intensivere Zusammenarbeit der beteiligten Akteure können Synergien erzielt und Verfahren beschleunigt werden. Gerne unterstützt das Landratsamt Esslingen den Landesflughafen bei der konkreten Umsetzung des geplanten Solarparks. Eine erste Pilotanlage konnte von der Stadt Leinfelden-Echterdingen bereits genehmigt werden.“

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Japan Airlines will 24 Langstreckenflugzeuge bestellen

Das Oneworld-Mitglied Japan Airlines soll vor einer größeren Bestellung im Bereich der Langstreckenflotte stehen. Der Konzern soll besonders am Maschinentyp Boeing 787 interessiert sein, jedoch sind auch Alternativen im Spiel. Laut lokalen Medienberichten soll Japan Airlines kurz vor der Bestellung von 24 zusätzlichen Langstreckenflugzeugen gehen. Reuters News schreibt dazu, dass zumindest ein Teil davon den Maschinentyps Boeing 787 betreffen soll. Momentan betreibt der Carrier bereits 22 B787-9 und 23 B787-8. Japan Airlines selbst will die Berichte noch nicht kommentieren. Auch Airbus und Boeing wollten sich auf Anfrage nicht äußern. Es ist aber davon auszugehen, dass es in absehbarer Zeit zu einer Entscheidung kommen könnte, denn aufgrund der Corona-Pandemie hat das Oneworld-Mitglied eine schon seit längerer Zeit angedachte Nachbestellung von Langstreckenflugzeugen zunächst auf die lange Bank geschoben. Dem Vernehmen nach soll die Nachfrage im Inselstaat enorm stark angezogen haben. Nun hält man scheinbar den Zeitpunkt für richtig, um Nachfolgemaschinen für die in die Jahre gekommen Boeing 767 zu bestellen. Offenbar ist lediglich fix, dass einige weitere Dreamliner geordert werden sollen, jedoch sollen auch andere Muster, so auch vom Hersteller Airbus, ergänzend in Frage kommen. Diesbezüglich hat man sich bei Japan Airlines noch nicht final entschieden oder aber will dies noch nicht mit der Öffentlichkeit teilen. Erst im Vorjahr hat Japan Airlines insgesamt 21 Boeing 737-Max-8, mit denen die Kurz- und Mittelstreckenflotte erneuert und ausgebaut werden soll, bestellt. Damals hieß es, dass man innerhalb der nächsten sechs bis 12 Monate auch für die anstehenden Orders für die Langstrecke entscheiden wird. Daher ist

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Corendon-Fußballteams trainieren in Antalya

Drei dynamische Fußballteams, ein gemeinsamer Trainingsort, zwei Freundschaftsspiele: Die Kicker von Hull City in England, die Nationalmannschaft von Curaçao sowie Corendon Alanyaspor absolvieren derzeit ihr Trainingslager in Antalya, wo sie auch auf dem Spielfeld aufeinandertreffen. Dieses besondere Zusammentreffen Situation wird durch das Engagement der Corendon Tourism Group und ihrer Tochterunternehmen wie Corendon Airlines ermöglicht, wodurch sie ihre Rolle als Wegbereiter im internationalen Sportgeschehen betonen. Seit 2022 fungiert Corendon Airlines als offizieller Reisepartner des Fußballclubs von Hull City, der aktuell in der EFL Championship, der zweithöchsten englischen Spielklasse nach der Premier League, spielt. Schon im letzten Sommer brachte Corendon Airlines die „Tiger“ mit einer speziell in den Vereinsfarben gestalteten Maschine, inklusive Logo und Schriftzug, im Rahmen der „Corendon Summer Tour“ zu einem Trainingslager und zu Freundschaftsspielen in die Türkei. In diesem Jahr bleibt die von Liam Rosenior gecoachte Mannschaft bis zum 23. März 2024 in Antalya und tritt am Donnerstag, 21. März, 16 Uhr, gegen die Nationalmannschaft von Curaçao unter der niederländischen Trainerlegende Dick Advocaat im Corendon Airlines Park-Stadion Antalya an. Der Reiseveranstalter Corendon mit Sitz in den Niederlanden unterstützt als Reisepartner das Team der Karibikinsel.

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Easyjet hat neue Basis in Birmingham eröffnet

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat nach über zehn Jahren wieder eine neue Basis im Vereinigten Königreich eröffnet. Es handelt sich um die neunte Base, die der britische Lowcoster im Heimatland unterhält. Ab Birmingham wird Easyjet im Sommerflugplan 2024 schrittweise 16 zusätzliche Routen aufnehmen. Diese werden überwiegend mit vor Ort stationiertem Fluggerät betrieben. Eigenen Angaben nach sollen an der neuen Basis 140 eigene Mitarbeiter beschäftigt werden. Auf bestehenden Routen will man die Frequenzen zum Teil deutlich erhöhen. Easyjet begründet die Basis-Eröffnung auch damit, dass etwa 83 Prozent der Einwohner von Wales und England diesen Flughafen innerhalb von zwei Fahrtstunden mit dem Auto erreichen können. Weiters würde es sich um ein bedeutendes Wirtschaftsgebiet des Vereinigten Königreichs handeln. Allein in dieser Region wäre die Wirtschaft größer und stärker als jene des gesamten ungarischen Staats, der als massiv strukturschwach gilt. „Mit dem heutigen Tag erreicht unsere wachsende Partnerschaft mit EasyJet einen neuen Höhepunkt, da die Fluggesellschaft drei Flugzeuge hier am Flughafen Birmingham stationiert. Die Kunden können nun die Vorteile der 16 neuen Routen der Fluggesellschaft nutzen und haben die Flexibilität, nur einen Flug oder eine komplette Pauschalreise zu buchen. EasyJet ist seit 17 Jahren Partnerfluggesellschaft.  Ihre Expansion hier am Flughafen Birmingham ist ein Beweis für den Service, die Qualität, den Preis, die Zuverlässigkeit und die Auswahl an Reisezielen, die die Kunden von EasyJet erwarten“, erklärt Birmingham-Geschäftsführer Nick Barton. Den Flughafen Birmingham hatte Easyjet bereits im Streckennetz, jedoch waren bislang keine Flugzeuge vor Ort stationiert. Zur Entscheidung für die Basis-Eröffnung habe auch beigetragen, dass man großes

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Osterferien 2024: Dortmund erwartet 140.000 Fluggäste

Der Dortmunder Flughafen geht davon aus, dass man während der bevorstehenden Osterferien 2024 etwa 140.000 Fluggäste haben wird. Neben einer Vielzahl an Ganzjahreszielen stehen für Ferienreisende auch wieder bekannte Warmwasserziele wie Alicante und Catania zur Auswahl. Besonders häufig werden die beliebten Urlaubsregionen Palma de Mallorca und Antalya bedient. Auf die spanische Mittelmeerinsel geht es dank der Flüge von Ryanair und Eurowings bis zu viermal täglich, während SunExpress die türkische Riviera sechsmal die Woche ansteuert. Klassiker wie London oder Rom sind immer eine Reise wert und eignen sich ideal für einen Oster-Kurztrip. Für Reisende, die gerne Neues entdecken hat der Dortmund Airport zahlreiche weniger bekannte aber genauso faszinierende Reiseziele im Angebot, wie beispielsweise Ohrid. Gelegen am gleichnamigen malerischen Ohrid-See zählt die Region in Nordmazedonien zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ebenso sehenswert ist die ehemalige Kulturhauptstadt Timișoara im Westen Rumäniens. Beide Destinationen sind mehrmals wöchentlich über das Wizz Air-Streckennetz aus Dortmund erreichbar.

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Deutsche Bahn AG will keine Klassenfahrten mehr

Die Deutsche Bahn AG wird bis Ende des Jahres 2024 die seit einem halben Jahrhundert bestehende Sparte „Klassenfahrten und Gruppenreisen“ einstellen. Diese wurde noch zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn aufgebaut und wurde über die Jahrzehnte hinweg von vielen Schulen und deren Schülern genutzt. Es handelt sich um eine Art Spezialreiseveranstalter, bei dem auf die Bedürfnisse von Schulen zugeschnittene Schülerreisen aus einer Hand gebucht werden können. Die meisten Angebote sind innerdeutsch und beinhalten die Anreise mit dem Zug, eine Unterkunft und gegebenenfalls Transfers und Ausflüge. Mit den Klassenfahrten haben die Deutsche Bahn AG und ihr Rechtsvorgänger Deutsche Bundesbahn über Jahrzehnte hinweg bestes Geld verdient. Künftig will man diesem Kundensegment lediglich Fahrkarten anbieten, jedoch keine Reisen mehr aus einer Hand. Der Fokus soll künftig auf Gruppenreisen außerhalb von Schulen liegen. Offenbar hat der staatliche DB-Konzern kein Interesse mehr an den klassischen Klassenfahrten. Jedenfalls will man Schulen künftig keine Pauschalpakete mehr anbieten und verweist in einer Erklärung darauf, dass es auf dem Markt ausreichend alternative Reiseveranstalter und Reisebüros geben würde. Speziell angesprochen auf Klassenfahrten hieß es, dass man sich künftig nur noch für Fahrkarten an die Bahn wenden kann. Wer Pakete mit Übernachtung und gegebenenfalls Transfers haben möchte, soll sich dann an Kooperationspartner wenden. Daraus ist auch abzuleiten, dass es zwangsweise teurer werden könnte, denn die „Partner“ wollen ebenfalls Geld verdienen und müssen Leistungen der Deutschen Bahn zukaufen. Es ist davon auszugehen, dass ein Aufschlag einkalkuliert wird, da sich andernfalls das Geschäft für die nicht näher bezeichneten „Kooperationspartner“ nicht rechnen würde. Es ist

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Osterferien 2024: Flughafen Köln/Bonn erwartet 460.000 Passagiere

Der Flughafen Köln/Bonn rechnet während der Osterferien 2024 mit etwa 460.00 Passagieren. Am kommenden Freitag werden etwa 33.000 Fluggäste erwartet. „Der Start ins Jahr ist in Köln/Bonn sehr gut gelungen. In den ersten Monaten hatten wir deutlich mehr Fluggäste als im selben Zeitraum im Vorjahr. Jetzt freuen wir uns auf die Hauptreisezeit, die traditionell rund um Ostern beginnt und bis in den Herbst andauert“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Als Flughafen haben wir uns gemeinsam mit den Prozesspartnern gezielt auf das steigende Passagieraufkommen vorbereitet, um unseren Gästen einen angenehmen Start in den Urlaub zu ermöglichen.“ Am ersten Ferienwochenende werden von Freitag bis Sonntag rund 77.000 Fluggäste in Köln/Bonn erwartet. Über das Osterwochenende – von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag – sind es etwa 107.000 Passagiere. Am Ostersonntag findet zudem der Wechsel vom Winter- auf den Sommerflugplan am Airport statt. Am letzten Ferienwochenende werden von Freitag bis Sonntag voraussichtlich rund 97.000 Reisende den Flughafen nutzen. Spitzentag in den Ferien ist Freitag, der 5. April, wenn mehr als 33.000 Fluggäste in Köln/Bonn starten und landen. Beliebtestes Reiseland in den Osterferien ist Spanien mit rund 110.000 Passagieren. Davon haben innerhalb der beiden Wochen etwa 49.000 Fluggäste Palma de Mallorca als Ziel von Köln/Bonn ausgewählt. Viele Fluggäste zieht es in den Ferien außerdem in die Türkei (rund 100.000 Passagiere), nach Großbritannien (rund 38.000 Passagiere) und nach Italien (rund 37.000 Passagiere).

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Rassismus: British Airways feuert zwei Flugbegleiterinnen

Zwei Flugbegleiterinnen von British Airways hätten sich wohl besser vorher überlegt was sie in Sozialen Medien verbreiten. Ein Video, in dem sie über asiatische Passagiere lästern, Schielen und den chinesischen Akzent imitieren, hat sie beiden nun ihren Job gekostet. In dem Video, das laut britischen Medienberichten rassistisch motiviert sein soll, machen sich die Flugbegleiterinnen über eine chinesische Familie, die sich an Bord eines Fluges, auf dem sie ihren Dienst versehen haben, befunden haben, derbe lustig. Dabei imitieren diese vermeintliches „Schielen“, lachen über diese und ziehen über deren „chinesischen Akzent“ her. Die Aufnahme, die selbst erstellt und in Sozialen Medien geteilt wurde, soll innerhalb von British Airways für Entsetzen gesorgt haben. Zahlreiche Flugbegleiter sollen massiv erbost auf ihre nun Ex-Kolleginnen sein. Die Geschäftsleitung hat bereits die Reißleine gezogen. Das Unternehmen bestätigte auf Anfrage, dass man die beiden Kabinenmitarbeiterinnen fristlos entlassen habe. Man dulde keinerlei Form des Rassismus bei British Airways. Doch nicht nur innerhalb der Fluggesellschaft sorgte das Video für Aufsehen, sondern auch national und international. Zahlreiche Medien haben darüber berichtet und auf Sozialen Medien wurde es kontrovers diskutiert. Es ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass es auf einigen Plattformen, auf denen es geteilt wurde, zum Teil äußerst rassistische uns ausländerfeindliche Kommentare von Usern gegeben hat. Die überwiegende Mehrheit war aber schockiert über das Video. Bei British Airways ist man der Ansicht, dass die beiden Flugbegleiter mit der Veröffentlichung ihrer Aufnahme dem Carrier einen enormen Image-Schaden angerichtet haben. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass es möglicherweise nicht bei der fristlosen Entlassung

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