2024

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2024

Boeing-Whistleblower Barnett tot aufgefunden

Jener Boeing-Manager, der Qualitätsprobleme im Zusammenhang mit der Dreamliner-Serie an die Öffentlichkeit gebracht hatte, wurde auf einem Hotelparkplatz tot aufgefunden. Die U.S.-amerikanischen Behörden gehen derzeit von einem Selbstmord aus. John Barnett fungierte als Whistleblower und machte eklatante Mängel im Bereich der Boeing-787-Reihe öffentlich. Der 62-jährige Mann arbeitete bis zum Jahr 2017 rund 32 Jahre lang für den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer. Der Todesfall ereignete sich auf dem Parkplatz eines Hotels in Charleston. Pikant in diesem Zusammenhang: In Kürze sollte ein Gerichtsprozess starten, bei dem er hätte aussagen sollen. Laut Mitteilung der Polizei wird derzeit von einem Selbstmord ausgegangen.

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NTSB geht weiterer B737-Max-Problemmeldung nach

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde hat mitgeteilt, dass man im Nachgang eines Vorfalls, der sich am 6. Feber 2024 mit einer Boeing 737-Max-8 von United Airlines ereignet hat, der Meldung des Piloten genauer auf den Grund gehen wird. Die Maschine landete aus Nassau kommend sicher auf dem Flughafen New York-Newark. Beim Ausrollen blieben die Rudersteuerung aber in der so genannten Neutralstellung hängen. Laut NTSB sollen diese nicht auf den üblichen Fußdruck der Piloten reagiert haben. Das gilt sowohl für den Kapitän als auch für den Ersten Offizier. Betroffen war die Maschine mit der Registrierung N47280. Die NTSB hat mitgeteilt, dass man das im Jahr 2020 gebaute Flugzeug genau untersuchen wird und herausfinden will, ob möglicherweise ein weiterer Mangel bei der ohnehin im Kreuzfeuer der Kritik stehenden Boeing-737-Max-Reihe gefunden wurde. Das Ergebnis ist noch ausstehend.

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Ita-Übernahme: Spohr will Passagiere aus „Ryanair-Klammergriff“ befreien

In Italien hat Ryanair einen durchaus beachtlich hohen Marktanteil. Genau dies macht sich jetzt Lufthansa zu Nutze. Konzernchef Carsten Spohr argumentierte kürzlich während einem Mediengespräch, dass man mit Hilfe der Ita-Übernahme die Passagiere „aus dem Klammergriff von Ryanair“ befreien wolle. Unter anderem damit will man die EU-Kommission überzeugen, dass es ohnehin genug Wettbewerb geben würde und der geplante Einstieg bei Ita-Airways dazu führen würde, dass Lufthansa für mehr Konkurrenz gegen Marktführer Ryanair sorgen würde. Interessant ist die Wortwahl, wobei Spohr betonte, dass man „sehr rational“ vorgehen würde. Ähnlich stichelt nämlich immer wieder Michael O’Leary gegen die Lufthansa Group und andere Mitbewerber.

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Etihad-Börsengang: Beratende Banken wurden ausgewählt

Der geplante Börsengang von Etihad Airways ist einen weiteren Schritt vorangekommen. Der Staatsfonds, über den Abu Dhabi das Unternehmen verwaltet, hat nun die beratenden Banken ausgewählt. Laut einem Bericht von Bloomberg habe man sich unter anderem für die HSBC, die Citygroup, die First Abu Dhabi Bank sowie für Rothschild & Co entscheiden. Offiziell angekündigt wurde der Börsengang noch nicht, jedoch erklärte Etihad-Geschäftsführer Antónaldo Neves, das man dazu bereit ist, sofern der staatliche Eigentümer ADQ dies wünschen sollte.

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Jahreszahlen: Flughafen Heringsdorf mit 19.500 Reisenden

Im Vorjahr wurde der Flughafen Heringsdorf von 19.500 Passagieren genutzt. Damit lag man um 5.700 Reisende über dem Vorjahreswert. Eine Unterscheidung zwischen General Aviation und kommerziellem Linienverkehr wurde in der Aussendung nicht gemacht. Die Anzahl der Flugbewegungen habe sich von 4.400 im Jahr 2023 auf rund 4.900 im Jahr 2023 erhöht. Für das laufende Jahr haben sich Rhein-Neckar Air (operated by MHS Aviation), Luxair und Lufthansa mit regelmäßigen Flügen angemeldet. Diese sollen ab Mannheim, Kassel, Luxemburg und Frankfurt am Main durchgeführt werden.

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ARBÖ warnt vor vielen Staus am Wochenende

Das kommende Wochenende wird laut ARBÖ von den Verkehrsteilnehmern einiges an Geduld abverlangen. Gründe dafür geben der Osterferienstart in drei deutschen Bundesländern, „Masters of Dirt“ in Wien, zahlreiche Messen in Innsbruck, Salzburg, Linz und Wien sowie dem Ausflugsverkehr in die Skigebiete. Am kommenden Wochenende starten in den deutschen Bundesländern Bremen, Hamburg und Niedersachsen zweiwöchige Osterferien. Von den etwa 1,4 Millionen Schülerinnen und Schüler werden einige ihre Ferien in Österreich verbringen. Dazu kommt noch der Verkehr der Tages- und Wochenendskifahrer. Daher erwarten die ARBÖ-Verkehrsexperten vor allem am Samstag Staus und lange Verzögerungen auf den Transitrouten und den An- und Abreisestrecken zu den Skigebieten im Westen. In Vorarlberg wird vom Morgen bis in den Vormittag speziell auf der Rheintalautobahn (A14) im Großraum Bludenz, auf der Silvretta Straße (L188) im Montafon und auf der Bregenzerwaldstraße (L200) einiges an Geduld gefragt sein. In Tirol sind nach den Erfahrungen des ARBÖ auf der Inntalautobahn (A12) vor den Ausfahrten Imst/Pitztal, Haiming/Ötztal und Wiesing/Zillertal sowie dem Grenzübergang Kufstein/Kiefersfelden, auf der Achensee Straße (B181) vor der Einfahrt ins Zillertal und auf der Zillertal Straße (B169) kilometerlange Staus zu erwarten. Ein ähnliches Bild bis in den frühen Nachmittag hinein wird sich ziemlich sicher abschnittweise auf der Ötztalstraße (B186), der Reschenstraße (B180) sowie auf der Fernpassstrecke (B179) zeigen. „Blockabfertigung vor dem Brettfalltunnel auf der B169 scheint ebenso sicher, wie vor dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Lermoosertunnel auf der B179“, so die ARBÖ-Verkehrsexperten. Die längsten Staus am Samstag wird es auf der Tauernautobahn (A10) in Salzburg geben. Die Baustelle zwischen Golling

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Wahlergebnis bremst Privatisierung von Tap Air Portugal aus

Das jüngste Wahlergebnis in Portugal könnte sich nachteilig auf die Privatisierungspläne von Tap Air Portugal auswirken. Hintergrund: Derzeit ist nicht in Sicht wie eine Koalition gebildet werden könnte. Es ist damit zu rechnen, dass sich die Regierungsbildung länger hinziehen könnte, eine Minderheitsregierung gebildet werden könnte oder gar Neuwahlen ausgerufen werden könnten. Die amtierende Staatsführung wird die kürzlich auf die lange Bank geschobene Privatisierung von Tap Air Portugal nicht mehr anpacken.

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Flughafen Saarbrücken hat den Ernstfall trainiert

Der saarländische Flughafen Saarbrücken hat am Montag, den 11. März 2024 eine Notfallübung durchgeführt. Laut Erklärung des Airprots ist diese erfolgreich verlaufen. Geübt wurde ein Unfall, bei dem die Alarmierungsketten, die Brandlöschung sowie Personenrettung simuliert wurden. Dabei galt auch dem Zusammenspiel der Einsatzkräfte ein besonderer Augenmerk. Das Training hatte keinen Einfluss auf den Flugbetrieb, der regulär weitergelaufen ist.

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Indien: Gericht gibt Verkauf von drei B777-300ER nach Malta frei

Der Oberste Gerichtshof Indiens hat den Verkauf von drei Boeing 777-300ER von Jet Airways an das maltesische Unternehmen Ace Aviation freigegeben. Ein Rechtsmittel, das vom Jalan Kalrock Konsortium eingelegt wurde, ist abgewiesen worden. Bereits seit einigen Jahren sollte sich Jet Airways wieder in die Luft erheben. Bislang ist es dazu aber nicht gekommen. Die Angelegenheit ist von zahlreichen Rechtsstreitigkeiten geprägt. Zwischenzeitlich wurden auch AOC und Betriebsgenehmigung annulliert. Es ist äußerst fraglich, ob sich die ehemalige Etihad-Airways-Beteiligung jemals wieder erheben wird.

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Urteil: Reiseveranstalter muss Getjet Airlines abgesagte Flüge bezahlen

Der Reiseveranstalter Novaturas und die Fluggesellschaft Getjet Airlines streiten sich seit einiger Zeit vor Gericht über Schadenersatz für vom Tour Operator während der Corona-Pandemie nicht abgenommene, aber vertraglich vereinbarte Flugdienstleistungen. Nun hat ein Berufungsgericht in Vilnius bestätigt, dass der Reiseveranstalter bezahlen muss. Im September 2023 wurde in erster Instanz entscheiden, dass Novaturas die von Getjet Airlines eingeklagte Summe in der Höhe von 1,15 Millionen Euro zuzüglich Zinsen sowie Anwalts- und Gerichtskosten bezahlen muss. Dagegen legte der Reiseveranstalter das Rechtsmittel der Berufung ein. Dieses wurde von der zweiten Instanz abgewiesen, denn das Ersturteil wurde bestätigt. Im Rechtsstreit geht es um einen Chartervertrag, der ursprünglich bis ins Jahr 2022 gelaufen wäre. Novaturas habe die vertraglich vereinbarten Flugdienstleistungen auch nach Aufhebung der strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht abgenommen. In beiden Gerichtsverhandlungen argumentierte der Tour Operator damit, dass Getjet Airines die Dienstleistungen gar nicht hätte erbringen können, da zu diesem Zeitpunkt viele Passagiere nicht in der Lage gewesen wären die von den jeweiligen Regierungen vorgegebenen Einreisebestimmungen zu erfüllen. Sowohl die erste Instanz als auch das Berufungsgericht sah das anders. Der Tour Operator wurde zur Zahlung der eingeklagten Summe zuzüglich acht Prozent Zinsen pro Jahr, gerechnet ab 1. Jänner 2021, verurteilt. Auch muss Novaturas die Getjet Airlines entstandenen Anwalts- und Gerichtskosten ersetzen. Laut Erklärung des Tour Operators prüft man derzeit, ob man vor das Höchstgericht zieht. Nach lokaler Rechtlage hätte dieses außerordentliche Revision aber keine aufschiebende Wirkung, so dass man wohl oder übel bezahlen muss, denn nach Rechtskraft des Berufungsurteils könnte die Fluggesellschaft sonst die

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