2024

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2024

Flughafen Lübeck modernisiert Energieversorgung

Der Flughafen Lübeck hat im Zuge der Renovierungsarbeiten, die am Terminal vorgenommen wurde auch die Energieversorgung modernisiert. Profitieren davon wird das bereits im Rohbau stehende Verwaltungsgebäude. Dieses wird zukünftig nicht nur Büros beherbergen, sondern auch ein Restaurant mit Wintergarten, Kongress- und Tagungsräume sowie den Sitz der Flugsicherung, der durch den bereits auf dem Bau thronenden Tower deutlich zu erkennen ist. Die Erneuerung der Energieleistung gewährleistet aber nicht nur die Deckung des steigenden Strombedarfs, sondern optimiert auch die Notstromversorgung. Durch den Einbau einer Batterieanlage werden die Umschaltzeiten auf die Sekundärversorgung im Falle eines Stromausfalls auf Millisekunden reduziert. Das ist insbesondere für anfliegende Flugzeuge wichtig. Piloten würden noch nicht einmal ein Flackern der Befeuerung bemerken. Für die neue Energieversorgung wurden zwei Trafozellen mit einer Gesamtleistung von 1.6 MW eingebaut. Allein 6.000 Meter Kabel mit einem Durchmesser von 5 cm wurden für die Zuleitung verlegt. „Volt, Ampere und Ohm, nichts geht ohne Strom! Die Umschaltung der Stromversorgung des Flughafens in dieser Woche markiert den finalen Schritt dieses wichtigen Projekts. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Lübecker Otto Schatte GmbH, einem Spezialisten für technische Gebäudeausrüstung. Die Planungsphase begann bereits im Sommer 2022 und die eigentlichen Arbeiten starteten im Frühjahr 2023. Insgesamt haben wir einen siebenstelligen Betrag ausschließlich für die Modernisierung der Energieleistung ausgegeben“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Friedel.

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Flughafen Innsbruck könnte AUA-Ground-Handling übernehmen

Am Innsbrucker Flughafen steht nun auch zur Debatte, dass die derzeit von Austrian Airlines betriebene Bodenabfertigung vom Airport übernommen werden könnte. Noch ist nichts entschieden, aber im Falle des Falles würde dies den endgültigen Rückzug aus dem Handling in den Bundesländern bedeuten. Die mittlerweile nicht mehr existierende Regionalfluggesellschaft Tyrolean Airways führte einst an allen österreichischen Bundesländerflughäfen die Passage-Bodenverkehrsdienstleistungen durch. Der Rechtsnachfolger Austrian Airlines hat sich aus diesem Segment weitgehend zurückgezogen. In Graz, Linz, Salzburg und Klagenfurt hat man bereits an den jeweiligen Airport oder aber an Drittanbieter abgegeben. Lediglich in Innsbruck ist die AUA noch mit eigenem Personal vertreten. Momentan beschäftigt die Bodenstation Innsbruck der Austrian Airlines insgesamt 19 Mitarbeiter. Nun steht zur Debatte, dass sich die Lufthansa-Tochter auch am Tiroler Flughafen aus der Passagierabfertigung zurückziehen könnte. Endgültig entschieden ist noch nichts, aber der Airport bereitet sich bereits darauf vor, dass man diese Aufgaben künftig selbst anbieten muss. Bei den bisherigen Schließungen von Bundesländer-Bodenstationen hatten die AUA-Mitarbeiter die Wahl nach Wien zu wechseln oder aber vom übernehmenden Arbeitgeber übernommen zu werden. In Klagenfurt war dies beispielsweise eine eigenes vom Airport gegründete Tochtergesellschaft, die nun für Dienstleistungen wie Check-in zuständig ist und in Linz war es die Firma ISS Ground Handling. Es ist zu erwarten, dass es sich in Innsbruck, sofern es denn tatsächlich zur Aufgabe der Bodenstation kommen sollte, analog verlaufen wird. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigte Innsbrucks Flughafenchef Marco Pernetta, dass es für den Airport eine Option ist die Bodenabfertigung von Austrian Airlines zu übernehmen. Darüber könne man reden,

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Air-Astana-Flotte auf 50 Flugzeuge angewachsen

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat vor wenigen Tagen ihre Flotte auf 50 Maschinen erweitert. Der Neuzugang ist ein Airbus A321neo, der im Werk Hamburg übernommen wurde. An Bord des neuen A321neo stehen den Fluggästen die Business Class sowie die neue „Airspace Cabin“ in Economy Class zur Wahl. Die „Airspace Cabin“ bietet im Vergleich zur herkömmlichen Economy-Class-Kabine mehr Sitzplätze, größere Gepäckfächer und das Beleuchtungssystem „Moodlight“, das bisher nur in den Langstreckenjets der Fluggesellschaft zu finden war. Air Astana beabsichtigt bis zum Jahr 2028 die Gruppenflotte auf 80 Maschinen auszubauen. Dies inkludiert auch die Lowcost-Tochter Fly Arystan.

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Discover Airlines: 96 Prozent der Piloten stimmen für Streik

Die Lufthansa-Tochter Discover Airlines erwartet Streiks ihrer Piloten, der Zeitpunkt ist noch unklar. Die Lufthansa-Tochter Discover Airlines, ursprünglich unter dem Namen „Eurowings Discover“ bekannt, rechnet mit einem Streik ihrer Piloten. Wann dieser Streik stattfinden wird, steht noch nicht fest. Dies geht aus einer Abstimmung hervor, bei der 96 Prozent für einen Streik gestimmt haben. Bevor es zu einem Streik kommt, soll das Tarifproblem auf logischer Ebene gelöst werden, wie das Portal Aero.de berichtet.

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Salzburg: Eurowings Europe nimmt Burgas auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Eurowings Europe ab der Basis Salzburg eine weitere neue Strecke aufnehmen. Es handelt sich um Burgas. Die Schwarzmeer-Stadt fehlt bereits seit vielen Jahren im Salzburger Sommerflugplan. Eurowings beabsichtigt im Sommer 2024 diese Lücke zu schließen. Ab 4. Juli 2024 will man einmal in der Woche die Mozartstadt mit Burgas verbinden. Die Durchführung der Flüge soll jeweils am Verkehrstag Donnerstag erfolgen, geht aus den Flugplandaten des Carriers hervor.

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Ab Heraklion: SkyExpress fliegt nach Belgrad

Die griechische Fluggesellschaft SkyExpress will im Sommer eine neue Verbindung zwischen Heraklion und Belgrad aufnehmen. Die serbische Hauptstadt wird einmal wöchentlich angeflogen. Die griechische Fluggesellschaft SkyExpress wird im Sommer die Verbindung zwischen Heraklion und Belgrad aufnehmen. Die serbische Hauptstadt wird am 16. Juni in den Flugplan aufgenommen und einmal wöchentlich angeflogen. Die Flüge sollen sonntags stattfinden, berichtet das Portal Ex-Yu Aviation News. Die Strecke soll bis zum 22. September angeboten werden und wird mit einem Airbus A320neo bedient.

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Leipzig: Lufthansa stellt München-Anbindung ein

Der Flughafen Leipzig/Halle wird im Sommerflugplan 2024 nicht an das Lufthansa-Drehkreuz München angebunden sein. Die Route wird – zumindest vorläufig – per 31. März 2024 eingestellt. Die Begründung des Kranich-Konzerns ist ähnlich wie betreffend der Frankfurt-Flüge ab Friedrichshafen, Linz und Innsbruck. Die Kapazitäten würde man wegen der Probleme mit den Pratt&Whitney-Triebwerken der A320neo-Reihe-Flotte anderweitig benötigen. Per 1. März 2024 setzt man ab Frankfurt am Main auch die Verbindungen zu den rumänischen Airports Cluj und Timișoara aus.

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Fusion untersagt: Jetblue und Spirit gehen in Berufung

Die Fluggesellschaften Jetblue und Spirit Airlines wollen sich die Untersagung des beabsichtigten Zusammenschlusses nicht gefallen lassen. Gegen das Urteil eines Bezirksrichters geht man in Berufung. Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wurde in den Vereinigten Staaten der Zusammenschluss zweier Fluggesellschaften nicht genehmigt und auch richterlich untersagt. Begründet wird dies damit, dass dies wettbewerbswidrig wäre. Die beiden Carrier wollen gegen die Entscheidung vorgehen und haben angekündigt, dass man das Rechtsmittel der Berufung ergreifen wird. „Jetblue Airways Corporation und Spirit Airlines, Inc. gaben heute bekannt, dass sie gemeinsam eine Berufung beim U.S. Court of Appeals for the First Circuit eingereicht haben, in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Fusionsvereinbarung“ ist in einer gemeinsamen Mitteilung zu lesen.

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Riss in der Cockpitscheibe: Egyptair musste New-York-Flug abbrechen

Die von Egyptair betriebene Boeing 787-9 mit der Registrierung SU-GEV musste am 20. Jänner 2024 wegen einer gebrochenen Windschutzscheibe eine außerplanmäßige Landung in Dublin einlegen. Das Langstreckenflugzeug befand sich unter der Flugnummer MS987 auf dem Weg von Kairo nach New York-Newark. Kurz nach dem Beginn der bevorstehenden Atlantiküberquerung änderten die Piloten den Kurs und flogen in Richtung Dublin, wo kurz darauf gelandet wurde. Hintergrund ist, dass die Windschutzscheibe im Cockpit einen Sprung hatte. Aus Sicherheitsgründen brach man den bevorstehenden Transatlantikflug ab. Die Passagiere wurden zu einem späteren Zeitpunkt von der ferry eingeflogenen SU-GEW, ebenfalls eine Boeing 787-9, abgeholt und an ihren Zielort Dublin gebracht. Dies konnte jedoch erst am 21. Jänner 2024 umgesetzt werden, so dass für die Reisenden eine längere Verspätung entstanden ist.

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Somalia: Pilot nach Fokker-50-Unfall verstorben

Jener Pilot, der den Absturz der von Jetways Airlines betriebenen Fokker 50 mit der Registrierung 5Y-JWG zunächst überlebt hatte, ist leider verstorben. Dies gab die UN-Hilfsmission in Somalia bekannt. Die Maschine war im Auftrag der UNSOM unterwegs und sollte humanitäre Güter liefern. Beim Landevorgang ist das Turbopropflugzeug von der Piste abgekommen. An Bord des Frachters befanden sich drei Personen. Zunächst hieß es, dass alle drei überlebt hätten. Im Nachgang wurde von der Organisation mitgeteilt, dass einer der beiden Piloten im Nachgang leider verstorben sein soll. Die genauen Umstände des Unfalls, der sich vor wenigen Tagen auf dem Airstip Eelbarde ereignet hat, sollen von der somalischen Zivilluftfahrtbehörde aufgeklärt werden. Die Vereinten Nationen haben erklärt, dass sie Jetways und die Ämter unterstützen werden.

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