2024

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2024

Taser im Gepäck: United-Pilot in Edinburgh verhaftet

Weil er einen Taser in seinem Gepäckstück hatte, klickten am 20. Jänner 2024 für einen Piloten der United Airlines am Flughafen Edinburgh die Handschellen. Offiziellen Angaben nach befand sich dieser in seinen eingecheckten Gepäckstück. Im Zuge einer Kontrolle wurde dieser gefunden. Der Flugzeugführer hätte eigentlich auf Flug UA37 im Dienst sein sollen. United Airlines reagiere umgehend und suspendierte den Piloten bis zum Abschluss des Ermittlungsverfahrens. Warum der Mann einen Taser dabei hatte, ist nicht bekannt. Für die Passagiere hatte die Angelegenheit unangenehme Folgen, denn mangels Ersatz war die für den Vormittag geplante Flugverbindung verspätet. Der Flughafen Edinburgh bestätigte den Vorfall und erklärte zusammengefasst, dass es eine Verhaftung im Zusammenhang mit einem Waffendelikt gegeben hat.

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Washington: Grand Caravan muss auf Autobahn notlanden

Die Cessna 208B Grand Caravan mit der Registrierung N1983X musste am 19. Jänner 2024 nahe dem Flughafen Washington-Dulles eine Notlandung auf einem Highway absolvieren. Das kleine Passagierflugzeug, das in Diensten der Southern Airways Express, steht, hatte bereits kurz nach dem Start in Dulles technische Probleme. Der Flugzeugführer entschied sich für eine Notlandung auf einer Autobahn. Diese ist gelungen, denn alle sieben Passagiere und der Pilot konnten die Grand Caravan unverletzt verlassen. Der Vorfall ereignete sich bei schneebedeckten Wetterbedingungen. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet.

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Air Montenegro meldet schwarze Zahlen

Die staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Nettogewinn in der Höhe von rund zwei Millionen Euro einfliegen. Die Anzahl der Fluggäste war um 30 Prozent erhöht. Dies erklärte Geschäftsführer Mark Anzur gegenüber der Agentur Mina. Befördert habe man etwa 480.000 Reisende. Für die laufende Periode strebt man einen weiteren Zuwachs um etwa 35 Prozent an und will 650.000 Fluggäste an Bord haben. Bereits bestätigt ist, dass der Carrier dieses Jahr zumindest vier zusätzliche Strecken aufnehmen wird.

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Innsbruck: Politik kritisiert Einstellung der Frankfurt-Flüge

In der Tiroler Politik und Wirtschaft ist die Entscheidung der Lufthansa, dass mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 die von der Tochter Air Dolomiti bediente Strecke Innsbruck-Frankfurt ausgesetzt werden soll, gar nicht gut angekommen. Dazu kommt, dass einige Politiker die Information haben wollen, dass auch Austrian Airlines die Wien-Strecke kürzen soll. Behauptet wird, dass die Mittagsflüge wegfallen sollen. Nun will man sich auf parlamentarischer Ebene dafür einsetzen, dass Frankfurt-Flüge bleiben und Wien nicht ausgedünnt wird. Jene Politiker, die sich besonders wortstark verhalten, verkennen dabei erneut, dass sowohl Lufthansa als auch ihre Tochtergesellschaft Austrian Airlines private Unternehmen sind. Jene Zeiten, in denen die AUA als Staatsbetrieb die Wunschzettel von Politikern zu erfüllen hatte, sind schon lange vorbei.

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WEF Davos: Bundesheer sicherte den Luftraum in West-Österreich

Vom 12. bis einschließlich 19. Jänner 2024 sicherte das Bundesheer anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos, Schweiz, verstärkt den österreichischen Luftraum. Dazu wurde ein Flugbeschränkungsgebiet über Teilen Vorarlbergs und Tirols errichtet. Aufgrund der grenznahen geografischen Lage von Davos zu Österreich erging im Vorfeld seitens der Schweiz das Ersuchen, während der Dauer des Weltwirtschaftsforums den österreichischen Luftraum durch die österreichischen Luftstreitkräfte zu sichern. Mehr als 1.000 Soldatinnen und Soldaten und 24 Luftfahrzeuge, zwölf Flächenflugzeuge und zwölf Hubschrauber sorgten für die Sicherheit der Veranstaltung. Zu den Aufgaben zählten unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen sowie Transportflüge. In 190 Einsätzen leisteten die Piloten 350 Flugstunden. „Die hohe Professionalität unserer eingesetzten Soldatinnen, Soldaten und Zivilbediensteten war Garant für den Erfolg dieser Luftraumsicherungsoperation. Die reibungslose Zusammenarbeit über die Staatsgrenzen hinweg wird immer wichtiger und ist gerade bei der Luftraumüberwachung und Luftraumsicherung von essenzieller Bedeutung“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Während der Luftraumsicherungsoperation kam es zu sechs Luftraumverletzungen durch langsam fliegende Luftfahrzeuge. Die Piloten hatten das Flugbeschränkungsgebiet missachtet. In Summe wurden 299 zivile Fluggenehmigungen in diesem Raum erteilt und überwacht. Davon 174 durch berechtigte Luftfahrzeuge wie zum Beispiel Hubschrauber des Innenministeriums oder des ÖAMTC. Im Rahmen der Luftraumsicherungsoperation kam auch der Staatsvertrag „Grenzüberschreitende Luftraumüberwachung“ mit der Schweiz vollinhaltlich zur Anwendung. Er ermöglicht eine lückenlose Verfolgung von verdächtigen zivilen Flugzeugen ohne Eingriff in die nationale Souveränität auf das angrenzende Staatsgebiet. Der Einsatz von Waffen im Gebiet des jeweils anderen Staates ist jedoch ausdrücklich verboten. Die notwendigen Verfahren wurden sowohl mit Schweizer Luftfahrzeugen im österreichischen Luftraum

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Freebird kündigt Antalya ab Friedrichshafen und Karlsruhe an

Die türkische Fluggesellschaft Freebird bietet im Sommerflugplan 2024 ab den deutschen Regionalflughäfen Karlsruhe/Baden-Baden und Friedrichshafen je zwei wöchentliche Antalya-Nonstopflüge an. Ab dem Bodensee-Airport beabsichtigt das Luftfahrtunternehmen ab 18. Mai 2024 zu fliegen. Einen Tag später wird die Antalya-Route auch ab Karlsruhe/Baden-Baden angeboten. Es handelt sich um saisonale Sommerstrecken, die jeweils bis zum Ende der Hauptsaison bedient werden sollen.

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Tipp: Karrieretag am Flughafen Stuttgart

Am 2. Feber 2024 veranstaltet der Flughafen Stuttgart im Terminal-1-West einen offenen Bewerbertag. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr 00 können sich Interessierte informieren und gleich bewerben. Der Karrieretag richtet sich an Berufserfahrene, aber auch an Auszubildende und Studenten, die ihren Abschluss in der Tasche haben und eine vielseitige und interessante Aufgabe suchen. Vor Ort sind rund 20 Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, die den Betrieb am Landesflughafen am Laufen halten. Neben der Flughafengesellschaft selbst, die sich um die Infrastruktur für das Fliegen kümmert, sind auch die Dienstleister Stuttgart Airport Ground Handling GmbH (SAG), die S. Stuttgart Ground Services GmbH (SGS) und die Losch Airport Service GmbH mit dabei, die sich um das gesamte Passagier- und Gepäckhandling kümmern. Vor Ort sind auch Gastronomie und Hotellerie, Sicherheitsdienste und Behörden wie die Landes- und die Bundespolizei. Aktuell gibt es Möglichkeiten zum Einstieg zum Beispiel für IT-Experten, für Ingenieure im Hoch- und Tiefbau, für Feuerwehrleute und in zahlreichen anderen Berufen. Ebenfalls mit einem Stand vor Ort vertreten ist das Hitradio Antenne 1, das als Medienpartner mit dabei ist. Von 13 bis 14 Uhr bietet die Agentur für Arbeit hilfreiche Tipps und Tricks rund um die Bewerbung, am Fotopoint haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, kostenlos professionelle Bewerbungsfotos machen zu lassen. Besucherinnen und Besucher des Events, die mit dem Auto kommen, können kostenlos im Parkhaus P4 abstellen: Ausfahrttickets werden am Infostand des Karrieretags gegen das Parkticket in P4 getauscht.

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Für die Fußball-EM: Deutschland will Nachtflugverbote temporär aufheben

Im Juni und Juli 2024 wird in Deutschland die Fußball-Europameisterschaft über die Bühne gehen. Das Verkehrsministerium rechnet damit, dass es deswegen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen geben wird. Es ist angedacht, dass an insgesamt zehn Verkehrsflughäfen die ansonsten starren Nachtflugbeschränkungen temporär gelockert werden sollen. Angedacht ist, dass es für die vierwöchige Dauer des Sportevents, das in verschiedenen Städten in Deutschland ausgetragen wird, an den zehn Airports, die sich im Einzugsgebiet von Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Leipzig, Köln, München und Stuttgart zu Sonderregeln für die Luftfahrt kommen soll. Konkret sollen die Nachtflugbeschränkungen temporär aufgehoben werden. Dies soll ermöglichen, dass Fan-Flüge, aber auch jene der Mannschaften, auch im Fall von Verlängerung oder gar Elfmeterschießen durchgeführt werden können. Noch ist es nicht beschlossene Sache, denn im Bundesverkehrsministerium ist man sich bewusst, dass es ein „heißes Eisen“ ist, denn am einen oder anderen Airport könnte es zu Widerstand seitens Anrainern kommen. Eine Verordnung des Bundes ist nicht ausreichend. Die Länder, in denen sich die zehn Flughäfen befinden, müssen ebenfalls „mitspielen“, denn die Nachtflugverbote fallen in den Kompetenzbereich der jeweiligen Landesregierung. Mit erheblichem Widerstand ist aber nicht zu rechnen, zumal es unwahrscheinlich ist, dass alle zehn Flughäfen im Einzugsgebiet der Stadien auch tatsächlich viele außerordentliche Nachtflüge bekommen werden. Die angedachten Lockerungen der Nachtflugbeschränkungen bieten Airlines die Möglichkeit an, dass spezielle Fan-Flüge aufgelegt werden können. Dies lässt sich nicht vermeiden, denn lediglich für die Fußballmannschaften „offenhalten“ würde unweigerlich zu wettbewerbsrechtlichen Problemen führen. Dem Vernehmen nach warten einige Anbieter noch die Entwicklungen ab, planen jedoch

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ADV: Deutschland könnte den Anschluss verlieren

Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen befürchtet, dass Deutschland aufgrund der geplanten Erhöhung der Luftverkehrsabgabe und der von der Regierung beabsichtigten Streichung von Fördermitteln einen Wettbewerbsnachteil haben könnte. „Der aktuelle Bundeshaushalt ist eine Konnektivitätsbremse auf ganzer Linie! Die regulativ bedingten Standortkosten gehören ohnehin in Deutschland zu den höchsten in Europa. Mit der erneuten Erhöhung der Luftverkehrsteuer sind die staatlich bedingten Standortkosten von 2019 auf 2024 um rund 50 Prozent gestiegen. Die Recovery-Rate gegenüber der Vor-Corona-Zeit liegt unter 80 Prozent (-17 Prozentpunkte unterhalb des EU-Durchschnitts), während in unseren europäischen Nachbarländern der Luftverkehr zu alten Bestmarken zurückgekehrt ist. Deutschland verliert den Anschluss. Statt hier endlich für Wettbewerbsgleichheit zu sorgen, geht die Belastungsschere allein innerhalb Europas weiter auseinander. Dies geht zu Lasten von Wirtschaft, Tourismus und Wohlstand. Die aktuelle Situation schwächt die Wirtschaftskraft der Flughäfen und erschwert die Erreichung der Klimaziele. Und so ungern ich das sage, dass Vertrauen in die Verlässlichkeit politischer Zusagen hat Schaden genommen. Gestern war kein Tag zum Jubeln“, so ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. „Man kann hier klar von einer Doppelbelastung sprechen. Die Demobilisierung in Deutschland schreitet auf Kosten des allgemeinen Wohlstandes voran. Die deutschen Flughäfen möchten auch künftig ein stabiler und unverzichtbarer Wachstumsgeber und Wirtschaftsmotor für Regionen und die deutsche Volkswirtschaft sein. Hierfür müssen Zukunftsinvestitionen getätigt werden“.

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Busreisen: Branche leidet unter akutem Fahrermangel

Zahlreiche Anbieter von Busreisen müssen ihre Angebote reduzieren, weil viele Betriebe zu wenige Fahrer haben und offene Stellen nur sehr schwer besetzt werden können. Punktuell gehen auf Stellenanzeigen überhaupt keine Bewerbungen ein. Es gibt Menschen, die sich überhaupt nicht vorstellen könnten hauptberuflich in der Personenbeförderung mit Bussen tätig zu sein. Zu stressig der Alltag und zu hoch die tägliche Verantwortung gegenüber den Fahrgästen. Andere wiederum sind regelrecht Feuer und Flamme für ihren Job und können sich als „Vollblut-Busfahrer“ gar keinen anderen Beruf vorstellen. Die Problematik ist aber, dass es potentiell viele Menschen gibt, die sich vorstellen könnten „Vollblut-Busfahrer“ zu werden, aber es scheitert an den hohen Kosten, die zur Erlangung der Führerscheinklasse D selbst aufgebracht werden müssen. Führerscheine der Klassen D und C können sehr teuer sein Der Spruch „früher war alles billiger“ ist zumindest im Bereich der Lenkberechtigungen durchaus zutreffend, denn auch inflationsbereinigt war es früher durchaus günstiger an die Führerscheine der Klassen C und/oder D zu kommen. Einst konnten männliche Personen diese auch im Rahmen ihres Wehrdienstes machen und danach ihren militärischen Führerschein gegen eine geringe Verwaltungsgebühr in einen zivilen umschreiben lassen. In dieser Form ist das schon lange nicht mehr möglich und erst recht nicht für die Fahrer so kostengünstig. Wer einen C- und/oder D-Schein machen möchte, muss so einiges an Fahrschulkosten und Prüfungsgebühren bezahlen. Viele junge Menschen, die durchaus Interesse daran hätten Fahrer von Lastwägen und/oder Bussen zu werden, können oder wollen diese Summen aber nicht aufbringen. Viele Lenker der so genannten Boomer-Generation gehen nach und

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