2024

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2024

Easyjet: Gewinnsteigerung und erhöhte Dividenden für Aktionäre

Der britische Billigflieger Easyjet verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr beachtliche Erfolge. Das Unternehmen konnte nicht nur seinen Gewinn merklich steigern, sondern überraschte auch mit einer deutlich erhöhten Dividende für seine Aktionäre. Dennoch dämpfen vorsichtige Prognosen die Euphorie für die kommenden Monate. Diese Entwicklungen zeichnen ein Bild eines Konzerns, der seine Position auf dem hart umkämpften Markt der Billigfluglinien behauptet, jedoch auch vor Herausforderungen steht. Das abgelaufene Geschäftsjahr brachte Easyjet einen Umsatzanstieg um 14 Prozent auf 9,3 Milliarden britische Pfund (11,1 Milliarden Euro). Dieser Erfolg resultierte aus der gesteigerten Nachfrage nach Flugreisen, einer optimierten Kostenstruktur und einer Auslastung der Flotte, die dem Unternehmen ein Vorsteuerergebnis von 610 Millionen Pfund ermöglichte. Damit lag der Gewinn gut ein Drittel über dem des Vorjahres. Ein besonderer Fokus liegt auf der Dividendenpolitik des Unternehmens. Die Ausschüttung an die Anteilseigner soll auf 12,1 Pence je Aktie steigen – mehr als das Doppelte der Vorjahresdividende von 4,5 Pence. Diese Auszahlung entspricht 20 Prozent des Nachsteuergewinns von knapp 460 Millionen Euro. Die Anhebung der Dividende wird von Anlegern positiv aufgenommen, was sich auch in einem Kursanstieg der Easyjet-Aktie an der Börse um drei Prozent widerspiegelte. Rückblick und Herausforderungen für die Zukunft Easyjet konnte im vergangenen Jahr rund 90 Millionen Passagiere befördern und blickt für das kommende Jahr auf ein Ziel von 103 Millionen Fluggästen. Diese Steigerung ist ambitioniert, bleibt jedoch hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Besonders auffällig ist der Vorteil, den Easyjet durch den ausschließlichen Einsatz von Airbus-Maschinen genießt. Während Ryanair mit Verzögerungen bei der Auslieferung von Boeing-Flugzeugen

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Neuer Winterflugplan 2024/25 ab Salzburg: Mehr Ziele und neue Verbindungen

Mit dem Winterflugplan 2024/25 bietet der Salzburger Flughafen zahlreiche neue Verbindungen. Iberia fliegt zweimal wöchentlich nach Madrid und bietet dort Anschlussmöglichkeiten zu Langstreckenzielen in Amerika. Neu im Programm sind Barcelona (easyJet) und Neapel. Auch beliebte Reiseziele wie Ägypten und die Kanarischen Inseln bleiben im Angebot. Verbindungen zu europäischen Metropolen wie Berlin, Amsterdam und Kopenhagen werden ausgebaut. Langstreckenflüge über Drehkreuze wie Dubai und Istanbul ermöglichen komfortable Reisen in die Ferne.

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Hotelbranche in Österreich unter Druck: Kosten belasten trotz steigender Auslastung

Der Hotel-Fitnesscheck 2024 zeigt ernüchternde Ergebnisse: Trotz einer um 10 % gestiegenen Auslastung in 3- bis 5-Sterne-Hotels sinken die Betriebsergebnisse. Hauptursachen sind stark gestiegene Mitarbeiter- und Energiekosten. Kritisiert wird vor allem die Politik, die laut Walter Veit, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), dringend handeln müsse. Forderungen umfassen eine Entlastung bei Steuern und Energiepreisen sowie Maßnahmen zur Vertrauensbildung in der Wirtschaft.

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Wachstum an deutschen Flughäfen bleibt verhalten

Die deutschen Flughäfen verzeichneten im Oktober 2024 ein Passagieraufkommen von 21,24 Millionen, was einem Anstieg von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Erholung zum Vorkrisenniveau von 2019 liegt bei 89,6 Prozent, wobei innerdeutsche Verbindungen weiterhin stark zurückbleiben. Auch die internationale Nachfrage wächst nur moderat. Das Cargo-Aufkommen stieg um 3,9 Prozent auf 422.034 Tonnen. Insgesamt bleibt das Wachstum im Luftverkehr, trotz Ferien, gering.

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Preise und Modelle: AK Oberösterreich untersucht Skigebietskosten

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat die Preise für Tages- und Saisonkarten in den bekanntesten Skigebieten des Bundeslandes untersucht. In den Gebieten Hochficht, Wurzeralm und Hinterstoder-Höss erschweren dynamische Preismodelle eine klare Preisübersicht. Fixe Tagespreise bieten hingegen Sternstein (ab 44 Euro für Erwachsene) und Kasberg (ab 52 Euro). Saisonkarten wie die Sunny Card (697 Euro) und die Snow and Fun Card (730 Euro) ermöglichen Vielfahrern Rabatte. Auch Pistengeher zahlen Gebühren zwischen 11 und 33,40 Euro. Weitere Analysen sollen folgen.

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Austro Control informiert: Recruiting-Day für angehende Fluglotsen in Wien

Am Samstag, den 30. November 2024, öffnet Austro Control in Wien seine Türen für Interessierte am Beruf des Fluglotsen. Besucher erhalten Einblicke in die verantwortungsvolle Tätigkeit, die dreijährige Ausbildung sowie das Auswahlverfahren. Führungen im 360° Tower-Simulator und ein virtueller Rundgang durch die Flugsicherungsbereiche bieten praxisnahe Eindrücke. Voraussetzungen sind Matura, Teamfähigkeit, Stressresistenz und das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens. Bis zu 40 Trainees werden jährlich aufgenommen.

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China Airlines erneut mit APEX-Fünf-Sterne-Auszeichnung geehrt

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines wurde zum neunten Mal in Folge als Fünf-Sterne-Globalfluglinie der Airline Passenger Experience Association (APEX) ausgezeichnet. Zudem erhielt sie Preise für das beste Essen und Trinken sowie das beste WLAN-Angebot. Die Airline beeindruckte mit innovativem Bordcatering, inspiriert von Sterneköchen, und moderner Unterhaltungstechnologie. Die kontinuierliche Erweiterung ihrer Flotte, darunter die A321neo und bald der 787, unterstreicht den Anspruch, ein erstklassiges Flugerlebnis zu bieten.

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Erster A350-900 an Emirates ausgeliefert

Die Fluggesellschaft Emirates hat ihr erstes Airbus A350-900 Flugzeug erhalten, ein Meilenstein in der Flottenstrategie des Unternehmens. Insgesamt hat Emirates 65 Maschinen dieses Typs bestellt, um ihre mittleren und langen Flugstrecken zu erweitern. Die A350, mit einer Kapazität von 312 Sitzplätzen in drei Klassen, wird zudem neue Satellitenkommunikationstechnologie bieten. Sie soll eine zentrale Rolle im Ausbau des Luftfahrt-Drehkreuzes Dubai spielen und die wirtschaftlichen Ziele der Region unterstützen.

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Flughafenchefs fordern Abbau von Wettbewerbsnachteilen

Die Vorstände der ADV-Mitgliedsflughäfen haben sich in Nürnberg getroffen, um auf die Herausforderungen der Luftverkehrsbranche aufmerksam zu machen. ADV-Präsident Dr. Stefan Schulte kritisierte einseitige Belastungen wie die nationale Luftverkehrsteuer und die E-Kerosinquote, die ohne internationale Abstimmung eingeführt wurden. Er warnte vor wirtschaftlichen Schäden und Arbeitsplatzverlusten, falls die Politik nicht gegensteuere. Schulte forderte Berlin zu raschem Handeln auf, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen zu sichern und die wirtschaftliche Erholung zu fördern.

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Jubiläum des Flughafens Stuttgart: Kofferversteigerung bringt 50.000 Euro für soziale Zwecke

Zum 100-jährigen Bestehen des Flughafens Stuttgart organisierte die Flughafengesellschaft eine Kofferversteigerung, bei der 100 Gepäckstücke durch das Stuttgarter Auktionshaus Eppli versteigert wurden. Der Erlös von 50.000 Euro wurde am 22. November 2024 je zur Hälfte an die Fildertafel e.V. und den Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. gespendet. Die Veranstaltung am 10. November 2024 zog zahlreiche Besucher an und war Teil eines umfassenden Jubiläumsprogramms. Neben der Auktion, bei der der Überraschungsinhalt der Koffer das Interesse der Bieter steigerte, wurde ein Unterhaltungsprogramm mit Vorführungen und Kinderaktionen angeboten. Die Versteigerung unterstrich das soziale Engagement des Flughafens, dessen Geschäftsführer Ulrich Heppe die Unterstützung regionaler Projekte als zentrale Verantwortung hervorhob.

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