
Boeing setzt auf Wachstum: Ausbau der 787-Produktion in South Carolina geplant
Mit Blick auf die wachsende Nachfrage nach Großraumflugzeugen plant der amerikanische Flugzeughersteller Boeing eine massive Ausweitung seiner Produktionskapazitäten im Werk in North Charleston, South Carolina. Kern der Pläne ist die Verdopplung der Fertigungsrate des 787 Dreamliners, eines der fortschrittlichsten und erfolgreichsten Modelle des Unternehmens. Dies erfordert nicht nur Investitionen in neue Anlagen, sondern auch umfangreiche Genehmigungsverfahren, um die notwendigen baulichen Veränderungen zu realisieren. Das Werk in North Charleston ist seit 2011 ein zentraler Bestandteil von Boeings Produktionsnetzwerk. Die Pläne zur Verdopplung der 787-Produktion von derzeit sieben auf 14 Flugzeuge pro Monat sehen umfangreiche Erweiterungen vor. Dazu gehört der Bau eines neuen 70 Hektar großen Parkplatzes, um die erwartete Zunahme an Arbeitskräften bewältigen zu können. Der Parkplatz soll auf einer Fläche errichtet werden, die derzeit aus Feuchtgebieten besteht. Insgesamt 15 Hektar dieser sensiblen Gebiete würden für das Projekt eingeebnet. Zusätzlich plant Boeing eine Erweiterung der bestehenden Fertigungsanlagen. Geplant sind unter anderem eine neue Staubabsauganlage zur Unterstützung der Produktionsprozesse sowie die Erweiterung eines Hangars mit zwei zusätzlichen Lackierkabinen, die speziell für die Bemalung von Flugzeugflossen und Rudern vorgesehen sind. Langfristige Planung und Genehmigungen Das Wachstum von Boeing South Carolina ist Teil einer langfristigen Strategie. Boeing hat 468 Hektar Land identifiziert, das über die kommenden 25 Jahre hinweg schrittweise erschlossen werden könnte. Ein Drittel dieser Fläche besteht jedoch aus Feuchtgebieten, deren Nutzung umfangreiche Genehmigungen durch das Umweltministerium von South Carolina sowie das US Army Corps of Engineers erfordert. Bereits in den vergangenen Monaten hatte Boeing zahlreiche Anträge gestellt, um weitere Infrastrukturprojekte voranzutreiben. Dazu








