Die thailändische Fluggesellschaft Thai Airways International (TG), die sich aufgrund der immensen Schuldenlast und der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in einem langwierigen Sanierungsprozess befindet, sieht sich einem neuen Hindernis gegenüber. Ein Vorschlag, zwei Regierungsbeamte als zusätzliche Verwalter in den Sanierungsprozess zu integrieren, löst Widerstand sowohl von der Gewerkschaft als auch von einigen Gläubigern aus. Dieser Vorschlag, der ursprünglich auf einer Gläubigerversammlung am 8. November 2024 verabschiedet werden sollte, wurde nun auf den 29. November verschoben, nachdem die Bedenken über eine stärkere politische Kontrolle und mögliche Eingriffe in die Unabhängigkeit der Fluggesellschaft aufkamen. Dieser Widerstand wirft einen Schatten auf die ohnehin schwierige Zukunft der Fluggesellschaft, die seit Jahren mit finanziellen Problemen kämpft. Der Sanierungsprozess und der Vorstoß zur Einsetzung zusätzlicher Verwalter Thai Airways hat sich in den letzten Jahren in einem Insolvenzverfahren befunden, nachdem die Fluggesellschaft eine Schuldenlast von rund 245 Milliarden Baht (etwa 7 Milliarden US-Dollar) angehäuft hatte. 2020, inmitten der Pandemie, genehmigte das thailändische Kabinett einen umfangreichen Sanierungsplan für die Airline, der die Umstrukturierung und das Überleben des Unternehmens sichern sollte. Im Rahmen dieses Plans wurde das Unternehmen unter gerichtliche Aufsicht gestellt, und ein Verwalter, Pholjak Nimwattana, wurde bereits eingesetzt, um den Sanierungsprozess zu überwachen. Nun wird der Vorschlag diskutiert, zwei weitere Beamte der thailändischen Regierung, Panya Chuphanich und Pholjak Nimwattana, als zusätzliche Verwalter zu installieren. Beide sind hochrangige Beamte in verschiedenen Ministerien: Nimwattana im Finanzministerium und Chuphanich im Verkehrsministerium. Die Idee hinter diesem Vorstoß ist, Fachwissen und staatliche Unterstützung in den Sanierungsprozess einzubringen, besonders angesichts der massiven finanziellen