Januar 2, 2025

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Januar 2, 2025

Turkmenistan Airlines stellt Flüge nach Russland vorübergehend ein

Turkmenistan Airlines hat bekannt gegeben, dass die Flugverbindung zwischen Ashgabat und Moskau-Domodedovo im Zeitraum vom 30. Dezember 2024 bis zum 31. Januar 2025 ausgesetzt wird. Die Entscheidung betrifft eine wichtige Strecke der Fluggesellschaft, die voraussichtlich frühestens am 1. Februar 2025 wieder aufgenommen werden soll. Diese Maßnahme folgt einem ähnlichen Schritt von anderen internationalen Fluggesellschaften, wie El Al, Azerbaijan Airlines und Qazaq Air, die ebenfalls vorübergehende Aussetzungen von Flügen nach Russland vorgenommen haben. Der Grund für die temporären Flugstreichungen wird seitens der Airlines nicht im Detail erklärt, jedoch spielen geopolitische Faktoren und die allgemeine Entwicklung des internationalen Luftverkehrs in dieser Region eine Rolle. Turkmenistan Airlines gehört zu den Fluggesellschaften, die traditionell enge Verbindungen nach Russland pflegen. Die vorübergehende Einstellung der Flüge auf dieser wichtigen Route stellt eine bedeutende Anpassung an die derzeitigen Bedingungen im Luftverkehr dar. Passagiere, die von dieser Streckenkürzung betroffen sind, werden gebeten, sich über alternative Reiseoptionen oder Änderungen des Flugplans zu informieren.

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SpiceJet plant Wiederaufnahme der B737 MAX-Bestellungen trotz finanzieller Probleme

Die indische Fluggesellschaft SpiceJet plant, ihre seit einigen Jahren ruhende Bestellung von Boeing 737 MAX-Flugzeugen wieder aufzunehmen. Dies gab Geschäftsführer Ajay Singh auf der Jahreshauptversammlung der Airline am 30. Dezember 2024 bekannt. Laut Singh ist es für die Fluggesellschaft wichtig, ihre Kapazitäten wieder auszubauen, um mit größeren Konkurrenten wie Air India und IndiGo auf dem indischen Markt konkurrenzfähig zu bleiben und den Verbrauchern eine breite Auswahl zu bieten. SpiceJet hatte 2017 einen Festauftrag über 100 B737-8 erhalten, der später auf insgesamt 155 Maschinen angewachsen war. Bis heute wurden lediglich 13 der Flugzeuge ausgeliefert, während finanzielle Schwierigkeiten die Auslieferung weiterer Maschinen verhinderten. Jetzt möchte die Airline Gespräche mit Boeing aufnehmen, um die ausstehenden Lieferungen fortzusetzen. Gleichzeitig plant SpiceJet, in den kommenden 12 bis 15 Monaten rund 30 geparkte Flugzeuge zu reaktivieren, um die Flotte zu vergrößern und ihre Marktposition zu stärken. Derzeit hat SpiceJet noch 129 B737-8 fest in Auftrag, doch der Zustand der Flotte ist problematisch. Neben den B737 MAX-Modellen sind auch mehrere ältere Maschinen, darunter B737-700 und B737-800, am Boden. Immer wieder treten technische Probleme auf, die zu wiederkehrenden Leasingausfällen und Ersatzteilengpässen führen. Die Fluggesellschaft hat vor kurzem eine Vereinbarung mit dem US-amerikanischen MRO-Unternehmen StandardAero unterzeichnet, um einige dieser Flugzeuge bis April 2025 wieder in den Betrieb zu bringen. Trotz dieser Herausforderungen verfolgt SpiceJet ehrgeizige Ziele. Singh erklärte, dass die Airline bis Ende 2026 eine Flotte von 100 Flugzeugen aufbauen möchte, um das Duopol der größten indischen Fluggesellschaften zu durchbrechen und eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Um diesen Plan

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Südkorea ordnet Inspektion von Boeing 737-800 nach tödlichem Absturz an

Nach dem dramatischen Absturz einer Jeju Air Boeing 737-800 am 29. Dezember 2024 auf dem internationalen Flughafen Muan, bei dem 179 Menschen ums Leben kamen, hat die südkoreanische Regierung umfassende Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Luftfahrt zu gewährleisten. Alle 101 Boeing 737-800 Flugzeuge, die derzeit im Land im Einsatz sind, werden einer detaillierten Inspektion unterzogen. Das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr prüft zudem alle Navigationssysteme an inländischen Flughäfen, um sicherzustellen, dass die nationalen und internationalen Sicherheitsstandards eingehalten werden. Die Ermittler haben vorläufige Ergebnisse bekannt gegeben, die auf mögliche Vogelschläge während des Anflugs hinweisen, die die Triebwerke beeinträchtigt haben könnten. Zudem deuten die ersten Befunde darauf hin, dass das Fahrwerk und das Umkehrschubsystem des Flugzeugs während der Landung nicht ordnungsgemäß funktioniert haben. Weitere Erkenntnisse werden von den Aufzeichnungen der Blackbox erwartet, die zur Untersuchung des genauen Ablaufs des Absturzes beitragen sollen. Das Flugzeug, das 2009 in Betrieb genommen wurde und 2016 von Ryanair übernommen wurde, galt als relativ modern für Luftfahrtstandards. Internationale Experten, darunter auch das französische Büro für Untersuchungen und Analysen, unterstützen die Untersuchung, insbesondere in Bezug auf die Triebwerke, die von CFM International produziert wurden. Auch Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsnormen für die Bauweise von Flughafenkonstruktionen werden derzeit geprüft. Diese Entscheidung wurde vor über 20 Jahren getroffen, doch nach dem Vorfall wurde die Nutzung solcher Strukturen an anderen internationalen Flughäfen, etwa in Los Angeles und Teneriffa, infrage gestellt. Die südkoreanische Regierung hat nach dem Vorfall die dringende Notwendigkeit einer transparenten und gründlichen Untersuchung betont. Sie will so

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Flugkapitän Robin Zammit im Gespräch über seine Karriere und den Rettungseinsatz von 2017

Flugkapitän Robin Zammit, der in der maltesischen Luftfahrtgeschichte einen bleibenden Eindruck hinterließ, hat im März 2017 eine entscheidende Rolle bei der Rettung eines Säuglings im Brutkasten gespielt. In einem exklusiven Interview mit MAviO News berichtete er über den dramatischen Vorfall und wie er und seine Crew innerhalb kürzester Zeit zur nationalen Aufmerksamkeit wurden. Diese Rettungsaktion hat Zammit und seine Crew tagelang in die Schlagzeilen gebracht und ihre außergewöhnliche Professionalität unter Beweis gestellt. Zammit, der seine Karriere in den späten 1980er Jahren bei der renommierten Trent Air Services in Cranfield begann, blickt auf eine bemerkenswerte Laufbahn zurück. Als er die Slingsby T-67 flog und seine CPL erwarb, legte er den Grundstein für eine lange Karriere in der Luftfahrt. In den folgenden Jahren stieg er zum Sekretär der Malta Aviation Society auf und schrieb regelmäßig für die Luftfahrtseiten der Times of Malta. Nach 33 Jahren bei Air Malta und über 20.000 Flugstunden entschloss sich Zammit, 2023 in den Ruhestand zu treten. Heute widmet er sich der Ausbildung von Studenten im Bereich Luftverkehrsmanagement und unterrichtet an einer Universität. Zammits Karriere ist ein Beispiel für Hingabe und Exzellenz im Bereich der Luftfahrt, und sein Beitrag zur maltesischen Luftfahrtgeschichte wird nicht nur durch seinen Rettungseinsatz, sondern auch durch seine umfassende Erfahrung und die Weitergabe seines Wissens an die nächste Generation gewürdigt.

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Mauritius startet umfassendes Programm zur Bekämpfung von Müllproblemen

Mauritius, ein beliebtes Urlaubsziel im Indischen Ozean, das für seine malerischen Strände und sein reichhaltiges Meeresleben geschätzt wird, steht vor einer erheblichen Herausforderung: Die Müllproblematik auf der Insel gefährdet die Attraktivität der Destination und stellt das Abfallmanagement auf eine harte Probe. Um dieser Situation entgegenzuwirken, hat die TUI Care Foundation in Kooperation mit der Tourismusbehörde von Mauritius das Programm „Destination Zero Waste Mauritius“ ins Leben gerufen. Diese Initiative zielt darauf ab, Müllansammlungen zu reduzieren, die Abfallinfrastruktur zu verbessern und neue Wege für den Umgang mit Ressourcen aufzuzeigen. Das Programm setzt auf einen dreiteiligen Ansatz: Bewusstseinsbildung, Community-Aktivierung und infrastrukturelle Verbesserungen. Die erste Säule umfasst umfassende Aufklärungskampagnen in sozialen Medien sowie Radio- und Fernsehsendungen. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Bildung der jüngeren Generation. Kinder auf der Insel nehmen an speziell entwickelten Unterrichtseinheiten teil, die Themen wie Abfallmanagement und persönliche Verantwortung behandeln. Zur Unterstützung dieser Bildungsmaßnahmen kooperiert das Programm mit einem Netzwerk von Umweltschulen auf Mauritius. Ergänzt wird dies durch lokale Aktionen wie Strandreinigungen, die von mehr als 100 Partnern aus Unternehmen, NGOs und anderen Organisationen unterstützt werden. Ein weiterer innovativer Aspekt des Programms ist die Einbindung lokaler Tourismusakteure. Diese nehmen an speziell gestalteten Touren und Workshops teil, um sich mit neuen Ansätzen zur Wiederverwertung von Abfällen auseinanderzusetzen. In Zusammenarbeit mit NGOs und Handwerkern werden Upcycling-Techniken demonstriert, bei denen Müll in hochwertige Produkte umgewandelt wird. Verbesserte Abfallinfrastruktur Ein wesentlicher Bestandteil von „Destination Zero Waste Mauritius“ ist der Ausbau der Abfallinfrastruktur auf der Insel. Dazu gehören die Installation von Mülltrennbehältern an öffentlichen Orten

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Braathens Regional Airlines fliegt herzförmige Bahn zum Abschied von Stockholm Bromma

Am 29. Dezember 2024 markierte Braathens Regional Airlines (BRA) ihren letzten Flug von Visby nach Stockholm Bromma mit einer besonderen Geste. Das Flugzeug ATR72-600 (Reg. SE-MKK) flog vor der Landung eine herzförmige Bahn über den Westen Stockholms. Diese Aktion, die auf Radar sichtbar war und von Tausenden verfolgt wurde, sollte der letzten Verbindung der Airline mit dem Flughafen Bromma einen würdigen Abschluss verleihen. Die Fluggesellschaft wird im nächsten Jahr im Rahmen eines 6-Milliarden-Kronen-Abkommens mit SAS zum Stockholmer Flughafen Arlanda umziehen. Die ATR72-600 absolvierte nach der symbolischen Geste einen Fährflug nach Stockholm Arlanda, um den Umzug zu vollziehen. Der Flughafen Bromma wird in naher Zukunft geschlossen und soll Platz für die neue Bromma Park City bieten, deren Bau voraussichtlich bis 2040 abgeschlossen sein wird. Christian Sanden, kaufmännischer Leiter von BRA, erklärte, dass die Strecke Visby-Bromma eine wichtige Bedeutung für die Airline hatte. Die herzförmige Flugroute war eine geplante Hommage an die Zeit der Fluggesellschaft am Flughafen Bromma.

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Technische Probleme zwingen KLM-Flüge zur Rückkehr nach Schiphol

Am Sonntag, dem 29. Dezember 2024, kehrten zwei KLM-Flüge aufgrund technischer Probleme zum Flughafen Schiphol zurück. Flug KL835, ein Boeing 777-300ER auf dem Weg nach Singapur und Denpasar, Bali, musste nach einem Zwischenfall über Deutschland umkehren. Gleichzeitig hatte Flug KL895, ein Boeing 777-200ER, auf dem Weg nach Shanghai Pudong, einen Ausfall des Trinkwassersystems über Aserbaidschan. Beide Flugzeuge landeten sicher, und es gab keine Verletzten. Die genauen Auswirkungen auf die Flugrouten der Passagiere sind jedoch noch unklar. Dieser Vorfall folgte auf einen weiteren Zwischenfall am Samstag, als ein KLM-Flug aus Oslo nach einem lauten Geräusch während des Starts umgeleitet wurde und auf der Startbahn mit einem kleinen Malheur endete. Auch hier gab es keine Verletzten, aber es kam zu Verspätungen für die Passagiere. KLM hat die Zwischenfälle bestätigt und sich bei den betroffenen Passagieren entschuldigt. Details zu den Ursachen wurden bislang nicht veröffentlicht.

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Embraer erhält Festauftrag für sechs A-29 Super Tucano

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat einen Festauftrag über sechs A-29 Super Tucano erhalten, ein leichtes Angriffs- und Schulflugzeug. Die Lieferung dieser vielseitigen Flugzeuge, die für Aufgaben wie Luftnahunterstützung, Seepatrouille und Territorialverteidigung eingesetzt werden können, ist für 2026 vorgesehen. Der Kunde wurde von Embraer nicht namentlich bekanntgegeben. Die A-29 Super Tucano gilt als führend in ihrer Kategorie, mit mehr als 290 Aufträgen und insgesamt über 570.000 Flugstunden. Davon entfallen 60.000 Stunden auf den Kampfeinsatz, was die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Flugzeugs in anspruchsvollen Umgebungen unterstreicht. Im Jahr 2024 wurden die A-29 unter anderem an Portugal, Uruguay und Paraguay verkauft, was die internationale Nachfrage und das Vertrauen in das Modell weiter steigert. Die A-29 Super Tucano hat sich als wertvolles Flugzeug für Luftstreitkräfte weltweit etabliert. Ihre Kombination aus Vielseitigkeit, Robustheit und Effizienz hat sie zu einer bevorzugten Wahl für verschiedene militärische Aufgaben gemacht.

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Silver Airways beantragt Chapter-11-Schutz: Rettungsversuch in der Krise

Silver Airways, eine Regionalfluggesellschaft mit Sitz in den Vereinigten Staaten, hat am 30. Dezember 2024 in einem offenen Brief an ihre Kunden bekannt gegeben, daß sie ein Verfahren nach Chapter 11 des US-Konkursgesetzes eingeleitet hat. Das Unternehmen, das Verbindungen zwischen Florida, dem Südosten der USA und den Bahamas anbietet, sieht diesen Schritt als notwendige Maßnahme, um seine langfristige Zukunft zu sichern. Silver Airways hat beim Konkursgericht für den südlichen Bezirk von Florida freiwillig den Schutz nach Chapter 11 beantragt. Dieses Verfahren bietet insolventen Unternehmen die Möglichkeit, sich finanziell neu aufzustellen und gleichzeitig den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Ziel ist es, das Unternehmen durch eine geregelte Umstrukturierung wieder wettbewerbsfähig zu machen. In ihrem Schreiben betont Silver Airways, daß alle bereits gebuchten Tickets ihre Gültigkeit behalten und der Flugbetrieb uneingeschränkt fortgeführt wird. Die Fluggesellschaft hofft, den Restrukturierungsprozeß bis zum Ende des ersten Quartals 2025 abschließen zu können. „Diese Entscheidung wird es uns ermöglichen, zusätzliches Kapital zu beschaffen und eine finanzielle Umstrukturierung vorzunehmen, die unsere Position als wettbewerbsfähige Fluggesellschaft stärken wird“, heißt es in dem Brief. Ein Blick auf Chapter 11 Das Chapter-11-Verfahren ist eine wichtige Säule des US-amerikanischen Konkursrechts. Es erlaubt Unternehmen, während der Restrukturierung weiter tätig zu sein und dabei Gläubiger schrittweise zu entschädigen. Üblicherweise erstellt das Unternehmen einen detaillierten Plan zur finanziellen Neuordnung, der sowohl Gläubiger als auch Investoren überzeugen soll. Für Silver Airways, deren Flotte aus sieben ATR42-600 und fünf ATR72-600 besteht, ist dies eine Gelegenheit, sich neu zu positionieren. Die Fluggesellschaft, die im Jahr 2011 gegründet wurde, hat sich auf

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Beinahe-Zusammenstoß am Flughafen Los Angeles: Privatjet mit Basketballteam gestoppt

Am Los Angeles International Airport (LAX) kam es am 27. Dezember 2024 zu einem Beinahe-Zusammenstoß zwischen einem Privatjet mit dem Basketballteam der Gonzaga University und einem startenden Delta-Airlines-Flug. Dank des Eingreifens der Fluglotsen konnte die Embraer E135 der Fluggesellschaft Key Lime Air rechtzeitig gestoppt werden. Der Vorfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr Ortszeit, als der Delta-Flug 471 gerade von der Landebahn 24L abhob. Nach Angaben der Federal Aviation Administration (FAA) überschritt der Privatjet nicht die Randlinie der Landebahn, da die Lotsen den Piloten mit den Worten „Stop, stop, stop“ zum Anhalten aufforderten. Das Team aus Spokane, Washington, war gerade am LAX gelandet. Es gab keine Verletzten. Ein von Airline Videos auf der Plattform X veröffentlichtes Video dokumentiert den Vorfall. Die Gonzaga University erklärte später, dass die Teammitglieder den Beinahe-Zusammenstoß während des Geschehens nicht wahrgenommen hätten, drückte jedoch Dankbarkeit für den sicheren Ausgang aus. Ein Sprecher von Delta Airlines bestätigte, dass Flug 471 wie geplant verlief und der Fluggesellschaft keine Mitteilung der FAA zu dem Vorfall vorliege. Die FAA hat eine Untersuchung eingeleitet, um den genauen Hergang zu klären.

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