Boeing 737-800 (Foto: Nisarg Vyas).
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SpiceJet plant Wiederaufnahme der B737 MAX-Bestellungen trotz finanzieller Probleme

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Die indische Fluggesellschaft SpiceJet plant, ihre seit einigen Jahren ruhende Bestellung von Boeing 737 MAX-Flugzeugen wieder aufzunehmen. Dies gab Geschäftsführer Ajay Singh auf der Jahreshauptversammlung der Airline am 30. Dezember 2024 bekannt. Laut Singh ist es für die Fluggesellschaft wichtig, ihre Kapazitäten wieder auszubauen, um mit größeren Konkurrenten wie Air India und IndiGo auf dem indischen Markt konkurrenzfähig zu bleiben und den Verbrauchern eine breite Auswahl zu bieten.

SpiceJet hatte 2017 einen Festauftrag über 100 B737-8 erhalten, der später auf insgesamt 155 Maschinen angewachsen war. Bis heute wurden lediglich 13 der Flugzeuge ausgeliefert, während finanzielle Schwierigkeiten die Auslieferung weiterer Maschinen verhinderten. Jetzt möchte die Airline Gespräche mit Boeing aufnehmen, um die ausstehenden Lieferungen fortzusetzen. Gleichzeitig plant SpiceJet, in den kommenden 12 bis 15 Monaten rund 30 geparkte Flugzeuge zu reaktivieren, um die Flotte zu vergrößern und ihre Marktposition zu stärken.

Derzeit hat SpiceJet noch 129 B737-8 fest in Auftrag, doch der Zustand der Flotte ist problematisch. Neben den B737 MAX-Modellen sind auch mehrere ältere Maschinen, darunter B737-700 und B737-800, am Boden. Immer wieder treten technische Probleme auf, die zu wiederkehrenden Leasingausfällen und Ersatzteilengpässen führen. Die Fluggesellschaft hat vor kurzem eine Vereinbarung mit dem US-amerikanischen MRO-Unternehmen StandardAero unterzeichnet, um einige dieser Flugzeuge bis April 2025 wieder in den Betrieb zu bringen.

Trotz dieser Herausforderungen verfolgt SpiceJet ehrgeizige Ziele. Singh erklärte, dass die Airline bis Ende 2026 eine Flotte von 100 Flugzeugen aufbauen möchte, um das Duopol der größten indischen Fluggesellschaften zu durchbrechen und eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Um diesen Plan zu finanzieren, hat die Fluggesellschaft kürzlich 30 Milliarden Rupien (etwa 351 Millionen US-Dollar) durch eine qualifizierte institutionelle Platzierung aufgenommen.

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