Februar 12, 2025

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Februar 12, 2025

Brüsseler Flughafen von landesweitem Protest betroffen – Passagierflüge am Donnerstag ausgesetzt

Am Donnerstag wird am Brüsseler Flughafen aufgrund einer landesweiten Protestaktion kein Passagierflug abheben. Grund hierfür ist ein Streikaufruf mehrerer belgischer Gewerkschaften, die gegen die geplanten Maßnahmen der neuen Regierung protestieren. Ein Großteil des Sicherheitspersonals sowie der Abfertiger wollen ihre Arbeit niederlegen, was erhebliche Störungen des Flughafenbetriebs zur Folge haben dürfte. Der Flughafen teilte mit, dass aus Sicherheitsgründen keine abgehenden Flüge durchgeführt werden können und auch ankommende Flüge möglicherweise annulliert werden. Die Proteste richten sich gegen die Politik der neuen Regierung, die seit vergangener Woche im Amt ist. Besonders in der Kritik stehen Pläne zur Reduzierung der Renten sowie Einsparungen im Arbeitsmarktsektor. Zudem befürchten die Gewerkschaften, dass die automatische Lohnanpassung an die Inflation bedroht sei. Neben dem Flughafen wird auch der Nahverkehr in Brüssel stark beeinträchtigt. Laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga haben die Eisenbahner jedoch beschlossen, nicht zu streiken, um den Zugang nach Brüssel zu erleichtern. Ein landesweiter Streik im Januar hatte bereits den öffentlichen Verkehr in Belgien weitgehend lahmgelegt.

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Frontier Airlines kehrt in die Gewinnzone zurück

Nach Jahren finanzieller Herausforderungen hat Frontier Airlines 2024 erstmals seit 2019 wieder einen Nettogewinn erzielt. Ein zentraler Faktor für diesen Erfolg war die Einführung neuer Premium-Produkte und Dienstleistungen, die es der Billigfluggesellschaft ermöglichten, sich aus ihrer bisherigen Verlustzone zu befreien. Im Rahmen der vierten Quartalsbilanz 2024 gab CEO Barry Biffle bekannt, dass das neue Angebot von „UpFront Plus“-Sitzen auf der Airline eine erfreuliche Kundenresonanz gefunden hat und somit zu einer Steigerung der Einnahmen beitrug. Während die Fluggesellschaft weiterhin auf ihre Kernzielgruppe setzt – preisbewusste Reisende – hat sich durch die neuen Premium-Angebote auch das Kundensegment verändert. Die Einführung von UpFront Plus: Ein Schritt Richtung Premium Im März 2024 führte Frontier Airlines mit „UpFront Plus“ ein Premium-Produkt ein, das eine europäische Business-Class-Sitzkonfiguration mit blockierten Mittelsitzen umfasst. Diese Sitzoption, die in den ersten Reihen der Flugzeuge zu finden ist, wurde von den Passagieren gut angenommen. Barry Biffle berichtete im Rahmen der Ergebnispräsentation, dass mehr als 70% der verfügbaren UpFront Plus-Sitze im vierten Quartal 2024 verkauft wurden – und das, obwohl das Produkt erst vor weniger als sechs Monaten eingeführt wurde. Das erfolgreiche Angebot zeigt, dass eine wachsende Zahl von Passagieren bereit ist, für zusätzlichen Komfort und mehr Raum zu bezahlen. Dabei handele es sich nicht um eine Abwerbung von Kunden der Konkurrenz, sondern um Passagiere, die bereits mit Frontier Airlines flogen und nun ein Premium-Erlebnis wünschten, so Biffle. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Wendepunkt für die Fluggesellschaft, die lange Zeit vor allem durch ihr günstiges Preismodell bekannt war. Die neuen Premium-Angebote sind

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NOTAM wird wieder zu „Notice to Airmen“

Am 10. Februar 2025 gab die US-amerikanische Federal Aviation Administration (FAA) bekannt, dass sie die Bezeichnung „Notice to Air Missions“ (NOTAM) wieder in die traditionelle Form „Notice to Airmen“ (NOTAM) zurückführt. Diese Entscheidung markiert eine Rückkehr zu einem Begriff, der über Jahrzehnte hinweg die Kommunikation und Benachrichtigungen für Luftfahrtpersonal prägte. Diese Änderung ist nicht nur eine Rückkehr zu altbewährten Begriffen, sondern auch ein Zeichen politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen in den Vereinigten Staaten, die sich auf die Luftfahrtindustrie auswirken. Die ursprüngliche Entscheidung, den Begriff „Notice to Airmen“ (Notam) zu ändern, wurde unter der Präsidentschaft von Joe Biden im Jahr 2021 getroffen, um die Sprache in der Luftfahrt inklusiver zu gestalten. Der Begriff „Air Missions“ wurde eingeführt, um alle Piloten, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft, anzusprechen. Doch nach drei Jahren kehrte die FAA nun zu der traditionellen Bezeichnung zurück, was für viele Beobachter ein bemerkenswerter Schritt darstellt. Rückkehr zur traditionellen Bezeichnung: NOTAM Die FAA veröffentlichte am 10. Februar 2025 eine Erklärung, in der sie die Rückkehr zu „Notice to Airmen“ bekannt gab. In der Mitteilung hieß es: „Ab sofort wird der Begriff ‚Notice to Air Missions‘ (NOTAM) auf ‚Notice to Airmen‘ geändert, und der Titel der FAA-Verordnung 7930.2 wird ebenfalls zu ‚Notice to Airmen‘ geändert.“ Der Begriff NOTAM bezeichnet Informationen, die für das Personal, das mit Flugoperationen betraut ist, wesentlich sind, jedoch nicht frühzeitig genug bekannt werden, um durch andere Mittel öffentlich verbreitet zu werden. In der Luftfahrtwelt werden NOTAMs für eine Vielzahl von wichtigen Mitteilungen genutzt, von denen die betroffenen Luftfahrtakteure

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Tui verzeichnet Wachstum trotz konjunktureller Unsicherheit

Der weltgrößte Reisekonzern Tui hat sich trotz der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen gut behauptet und zu Beginn der Wintersaison klare Zuwächse erzielt. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember verzeichnete das Unternehmen 3,7 Millionen Kunden, was einem Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Tui-Chef Sebastian Ebel erklärte, dass die Menschen auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ihren Urlaub weiterhin priorisieren. Die steigende Nachfrage zeigt sich auch an den Buchungen für die kommenden Monate: Sowohl für die Winter- als auch für die Sommersaison gibt es bisher zwei Prozent mehr Buchungen als im Vorjahr. Die Preise für Reisen zogen um vier Prozent an, und die beliebtesten Reiseziele bleiben Spanien, Griechenland und die Türkei. Trotz eines leicht rückläufigen Wachstums für den Rest des Jahres bleibt Tui zuversichtlich und geht davon aus, im Gesamtjahr weiter zu wachsen. Besonders bemerkenswert ist der Umsatzsprung im reiseschwachen Zeitraum zwischen Oktober und Dezember, der um 13 Prozent auf rund 4,9 Milliarden Euro stieg. Auch das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten (Ebit) fiel mit rund 51 Millionen Euro deutlich besser aus als im Vorjahr. Dennoch musste das Unternehmen einen Verlust von etwa 85 Millionen Euro an die Aktionäre melden, was für die Wintermonate typisch ist.

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Nachtflugverbote: Deutscher Verkehrsminister lässt Ryanair auflaufen

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat kürzlich einen Vorstoß zur Lockerung der Nachtflugverbote in Deutschland unternommen, um Verspätungen und Flugumleitungen zu vermeiden. Dieser Vorschlag stieß jedoch auf Ablehnung beim Bundesverkehrsministerium, das sich auf die Zuständigkeit der Bundesländer berief. Ryanair, die sich seit Monaten mit der Bundesregierung in verschiedenen Angelegenheiten im Streit befindet, stellte den Vorstoß als dringend erforderlich dar, da wiederholt Flugzeuge, die aufgrund von Verspätungen nach Mitternacht landen wollten, nach Hannover umgeleitet wurden. Der Streit zwischen Ryanair und der deutschen Regierung ist nicht neu. Besonders in Bezug auf Nachtflugverbote und die damit verbundenen Einschränkungen für Fluggesellschaften gibt es immer wieder Spannungen. Michael O’Leary, CEO der Ryanair Group, hat in der Vergangenheit wiederholt Kritik an den deutschen Vorschriften geäußert, die seiner Ansicht nach nicht im Interesse der Fluggäste und der Luftfahrtindustrie sind. Auch dieser jüngste Vorstoß von Ryanair ist Teil einer Reihe von Forderungen, mit denen die Airline versucht, ihren Betrieb zu optimieren und Unannehmlichkeiten für ihre Passagiere zu minimieren. Der Vorstoß von Ryanair und die Reaktion des Ministeriums Ryanair kritisierte erneut die bestehenden Nachtflugverbote, insbesondere die Regelungen, die Flugzeuge bei Verspätungen nach Mitternacht am Flughafen Berlin-Brandenburg daran hindern, zu landen. In einem kürzlich veröffentlichten Fall sei eine Ryanair-Maschine um nur 90 Sekunden nach dem Beginn des Nachtflugverbotes gelandet, was dazu führte, dass die Passagiere nach Hannover umgeleitet wurden. Diese Fluggäste mussten mehrere Stunden auf den Bus zurück nach Berlin warten, was Ryanair als „Skandal“ bezeichnete. Die Fluggesellschaft appellierte an Bundesverkehrsminister Volker Wissing (parteilos), sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um solche Situationen in

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ITA Airways plant offenbar Markenrückkehr von Alitalia

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways zieht in Erwägung, die traditionsreiche Marke „Alitalia“ wiederzubeleben. Ein Foto, das kürzlich die Runde machte, zeigt auf der ersten A350-900 von ITA Airways einen Schriftzug mit der Aufschrift „Inspired by Alitalia“. Dies deutet darauf hin, dass die Fluggesellschaft mit dem Ruf der ehemaligen Nationalfluggesellschaft werben möchte, um von deren traditionellem Flair zu profitieren. ITA Airways hatte im Jahr 2021 für rund 90 Millionen Euro die Markenrechte und Internetadressen von Alitalia erworben, nachdem die einstige Traditionsmarke insolvent gegangen war. Obwohl die Marke bislang nicht genutzt wurde, hat ITA diese Rechte stets verteidigt. Nun scheint das Unternehmen, das im Januar 2023 zu 41 Prozent von Lufthansa übernommen wurde, die Gelegenheit zu nutzen, um die Markenbekanntheit von Alitalia in einem neuen Licht zu präsentieren. Lufthansa plant langfristig eine vollständige Übernahme von ITA Airways. Der deutsche Luftfahrtkonzern hat großes Interesse daran, den italienischen Markt stärker zu integrieren und die Fluggesellschaft mittelfristig in sein Netzwerk einzugliedern.

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