Februar 17, 2025

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Februar 17, 2025

„Airport Job Day“ am Flughafen Wien – Chancen für eine Karriere im operativen Flughafenbetrieb

Am 20. Februar 2025 findet am Flughafen Wien der „Airport Job Day“ statt, bei dem sich Interessierte über berufliche Möglichkeiten im operativen Flughafenbetrieb informieren können. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die eine Karriere in Bereichen wie Passagierhandling, Sicherheit oder Flughafenservice anstreben. In einem speziellen Bereich des Vienna Airport Conference & Innovation Centers werden Besucher die Gelegenheit haben, sich direkt mit Personal aus dem Recruiting sowie mit Beschäftigten am Flughafen auszutauschen und gegebenenfalls noch vor Ort ein Jobangebot zu erhalten. Der Flughafen Wien bietet eine breite Palette an Berufsmöglichkeiten. Mit über 5.500 Mitarbeitenden aus mehr als 50 Nationen ist der Flughafen ein komplexer Arbeitsplatz, der eine Vielzahl an Berufen vereint. Aktuell werden vor allem Stellen in den operativen Bereichen benötigt, etwa bei der Passagier- und Gepäcksabfertigung, beim Sicherheitspersonal und im Terminaldienst. Insgesamt können Interessierte an diesem Tag mehr als 200 unterschiedliche Berufsbilder entdecken. Für eine bessere Vorbereitung auf den „Airport Job Day“ können sich Bewerber bereits im Vorfeld auf der Website des Flughafens registrieren und herausfinden, welcher Job am besten zu ihren Fähigkeiten passt. Zudem können sie in der Session „VIE deine Bewerbung abhebt“ wertvolle Tipps zur Gestaltung einer erfolgreichen Bewerbung erhalten. Die Veranstaltung ist kostenlos und dauert von 15:00 bis 18:00 Uhr.

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Medizinischer Notfall zwingt United-Airlines-Flug zur Zwischenlandung in Kanada – Wetter verhindert Weiterreise

Ein medizinischer Notfall an Bord eines United-Airlines-Fluges von Newark nach Dublin führte zu einer ungeplanten Landung im kanadischen St. John’s. Während der betroffene Passagier versorgt werden konnte, sorgt das anhaltend schlechte Wetter nun für erhebliche Verzögerungen bei der Weiterreise der übrigen Passagiere. Der United-Airlines-Flug UA23, eine Boeing 777-200ER mit der Registrierung N217UA, startete am Abend des 13. Februar mit 37 Minuten Verspätung vom Newark Liberty International Airport (EWR) in Richtung Dublin. Etwa zwei Stunden nach dem Start erreichte die Maschine ihre Reiseflughöhe von 37.000 Fuß über dem Atlantik, als die Piloten eine Kursänderung vornahmen. Grund für die Entscheidung war eine medizinische Notlage eines Passagiers, die eine sofortige Landung erforderlich machte. Da sich das Flugzeug bereits über dem Ozean befand, wählten die Piloten St. John’s International Airport (YYT) in der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador als nächstgelegene Möglichkeit zur medizinischen Versorgung. Das Flugzeug setzte dort rund viereinhalb Stunden nach dem Start sicher auf. Extreme Wetterbedingungen verhindern rasche Weiterreise Während der Passagier nach der Landung umgehend in ein örtliches Krankenhaus gebracht wurde, standen die übrigen 276 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder vor einer neuen Herausforderung: Aufgrund heftiger Schneestürme und starker Winde blieb das Flugzeug in St. John’s am Boden. United Airlines hatte zunächst eine Ersatzmaschine vorgesehen, um die gestrandeten Passagiere weiter nach Dublin zu bringen. Doch das anhaltend schlechte Wetter machte einen Abflug unmöglich. Auch am Folgetag konnte die Airline keine sichere Weiterreise garantieren. Frust bei den Passagieren Die Verzögerungen führten unter den Reisenden zu wachsendem Unmut. Mehrere Passagiere meldeten sich in den

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Passagierzahlen am Flughafen Schiphol steigen deutlich

Die Royal Schiphol Group verzeichnete im Jahr 2024 eine deutliche Erholung des Passagieraufkommens. Insgesamt nutzten 75,9 Millionen Reisende die Flughäfen Schiphol, Eindhoven und Rotterdam Den Haag, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allein der Flughafen Schiphol in Amsterdam zählte 66,8 Millionen Passagiere und 473.815 Flugbewegungen. Damit bleibt er eines der wichtigsten Luftfahrt-Drehkreuze Europas und belegt hinsichtlich der Anbindung an internationale Ziele den zweiten Platz. Auch die betriebliche Effizienz am Flughafen Schiphol verbesserte sich: 91 Prozent der Passagiere passierten die Sicherheitskontrolle in weniger als zehn Minuten. Zudem erreichte der Flughafen eine hohe Pünktlichkeitsrate im Flugverkehr. Finanziell erwirtschaftete die Schiphol Group im Jahr 2024 einen Nettogewinn von 291 Millionen Euro. Dennoch blieb der Cashflow mit einem Minus von 405 Millionen Euro negativ, was vor allem auf Investitionen von über einer Milliarde Euro zurückzuführen ist. Zur langfristigen Weiterentwicklung kündigte die Flughafenbetreibergesellschaft ihr bislang größtes Investitionsprogramm an. Zudem wurden neue Flughafenentgelte eingeführt, die Fluggesellschaften zur Nutzung modernerer und leiserer Flugzeuge bewegen sollen. Während CEO Pieter van Oord die Qualitätssicherung als vorrangiges Ziel betonte, verwies Finanzchef Robert Carsouw auf die Notwendigkeit weiterer finanzieller Konsolidierung.

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Ryanair gegen britische Flugsicherung – Forderung nach Rücktritt des NATS-Chefs eskaliert

Die anhaltenden Personalengpässe bei der britischen Flugsicherung haben erneut zu erheblichen Verzögerungen im Flugverkehr geführt. Besonders betroffen war London Stansted, einer der wichtigsten Drehkreuze für Ryanair. Die irische Billigfluggesellschaft kritisierte die National Air Traffic Services (NATS) scharf und forderte erneut den Rücktritt von deren Geschäftsführer Martin Rolfe. Am vergangenen Wochenende kam es an mehreren britischen Flughäfen, insbesondere in London Stansted, zu erheblichen Flugverspätungen. Der Grund dafür war ein erneuter Personalmangel bei der britischen Flugsicherung. Ryanair, die an diesem Flughafen einen ihrer wichtigsten Stützpunkte betreibt, musste zahlreiche Abflüge verschieben. Laut Angaben der Airline wurden viele Flüge um bis zu zwei Stunden verzögert, was insbesondere für Familien, die in die Ferien reisen wollten, eine große Belastung darstellte. Ryanair informierte betroffene Passagiere über ihre sozialen Kanäle und machte dabei keinen Hehl aus ihrer Kritik an NATS. In einem Statement auf der Plattform X erklärte das Unternehmen, dass die wiederholten Engpässe „inakzeptabel“ seien und forderte den sofortigen Rücktritt des NATS-Chefs Martin Rolfe. Ryanairs anhaltende Kritik an NATS Die jüngste Kritik reiht sich in eine lange Serie von Beschwerden ein, die Ryanair gegen die britische Flugsicherung vorgebracht hat. Bereits im September 2024 hatte Ryanair-CEO Michael O’Leary den Rücktritt von Rolfe gefordert, nachdem es zu massiven Verzögerungen im britischen Luftraum gekommen war. Auch im August 2024 und im Dezember 2023 hatte die Airline öffentlich auf die aus ihrer Sicht unzureichende Leistung von NATS hingewiesen und strukturelle Reformen gefordert. „Dies ist die neueste Panne von NATS, die erneut zu erheblichen Verspätungen für Tausende von Passagieren geführt hat“,

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Notlandung in Spanien: Passagier stirbt auf Jet2-Flug

Ein Flug der britischen Airline Jet2 von Teneriffa nach Nottingham musste am Sonntag außerplanmäßig in Santiago de Compostela landen, nachdem ein Passagier an Bord eine schwere medizinische Notlage erlitt. Der Vorfall ereignete sich auf Flug LS676, einer Boeing 737-800 mit der Kennung G-JZHJ. Die Besatzung reagierte umgehend und forderte über die Flugsicherung eine Prioritätslandung an. Die Maschine landete sicher auf der Landebahn 07 des Flughafens Santiago de Compostela, wo medizinisches Personal bereitstand. Trotz sofortiger Hilfe verstarb der Passagier nach der Landung. Medizinische Notfälle sind eine der häufigsten Ursachen für ungeplante Landungen im Luftverkehr. Die Crew eines Fluges entscheidet in solchen Fällen oft in Absprache mit Ärzten am Boden, ob eine Notlandung notwendig ist. Die Identität des Verstorbenen wurde bislang nicht veröffentlicht. Die Airline Jet2 äußerte sich betroffen über den Vorfall und sprach den Angehörigen ihr Beileid aus.

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Deutsche Bahn und EVG einigen sich auf neuen Tarifvertrag – Warnstreiks abgewendet

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich die Deutsche Bahn und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) auf einen neuen Tarifvertrag für rund 192.000 Beschäftigte geeinigt. Damit bleibt den Fahrgästen vorerst ein weiterer Arbeitskampf erspart. Der nächste mögliche Warnstreik könnte frühestens im März 2026 stattfinden. Die Einigung wurde am heutigen Tag in Berlin bekanntgegeben. Über die genauen Inhalte des neuen Tarifvertrags wollen die Bahn und die Gewerkschaft am Nachmittag gemeinsam informieren. Die Gespräche liefen bereits seit Mittwoch und standen unter erheblichem Zeitdruck, da beide Seiten das Ziel hatten, noch vor der Bundestagswahl eine Lösung zu erzielen. Cosima Ingenschay, die Verhandlungsführerin der EVG, hatte vor Beginn der dritten Tarifrunde betont, dass ein „hartes Stück Arbeit“ vor den Tarifparteien liege. Insbesondere bei der Frage nach höheren Einkommen und verbesserten Arbeitsbedingungen für Schichtarbeiter gab es harte Verhandlungen. Forderungen der EVG teilweise unklar erfüllt Die Gewerkschaft hatte in den Verhandlungen eine Erhöhung der Einkommen um 7,6 Prozent gefordert. Zusätzlich sollten Schichtarbeiter weitere 2,6 Prozent erhalten. Ein Teil dieser zusätzlichen Vergütung sollte in Form von zusätzlichen freien Tagen abgegolten werden können. Darüber hinaus hatte die EVG auf eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2027 gedrängt. Ob und in welchem Umfang diese Forderungen im neuen Tarifvertrag berücksichtigt wurden, bleibt vorerst unklar. Die genauen Details sollen im Laufe des Nachmittags verkündet werden. Bemerkenswerte Einigung ohne Warnstreiks Besonders auffällig ist, dass der Tarifvertrag ohne vorherige Warnstreiks zustande gekommen ist. Dies ist im Bahnsektor eine Seltenheit. Üblicherweise werden Tarifverhandlungen mit Arbeitsniederlegungen begleitet, um den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen. Nach Angaben der EVG

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Europäische Flughäfen verzeichnen Passagierzuwachs – Unterschiede zwischen Regionen bleiben groß

Im Jahr 2024 haben europäische Flughäfen über fünf Milliarden Passagiere abgefertigt, was einem Anstieg von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Erstmals wurden damit auch die Passagierzahlen von 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, um 1,8 Prozent übertroffen. Dennoch bleibt fast die Hälfte der Flughäfen unter den Werten von 2019, insbesondere kleinere Flughäfen mit einem Rückgang von 34,5 Prozent. Die Entwicklung wurde vor allem durch eine hohe internationale Reisetätigkeit mit einem Zuwachs von 8,8 Prozent sowie durch eine verstärkte Nachfrage nach Urlaubsreisen und den zunehmenden Einfluss von Billigfluggesellschaften geprägt. Die fünf verkehrsreichsten Flughäfen Europas waren London Heathrow, Istanbul, Paris Charles de Gaulle, Amsterdam Schiphol und Madrid-Barajas. Ein Blick auf die verschiedenen Länder zeigt erhebliche Unterschiede. Während Länder wie Albanien mit einem Wachstum von 220,8 Prozent und Usbekistan mit 185,9 Prozent weit über den Zahlen von 2019 liegen, verzeichnen große Luftverkehrsmärkte wie Deutschland (-16,6 Prozent) und Frankreich (-3,0 Prozent) weiterhin Rückgänge. Geopolitische Unsicherheiten, wirtschaftliche Herausforderungen und strukturelle Veränderungen in der Luftfahrtbranche tragen zu diesen Differenzen bei. Für das Jahr 2025 prognostiziert der Flughafenverband ACI EUROPE einen weiteren Anstieg des Passagieraufkommens um vier Prozent. Allerdings bleiben Risiken wie wirtschaftliche Unsicherheiten, Engpässe in den Flotten der Fluggesellschaften und geopolitische Spannungen bestehen, die das Wachstum bremsen könnten.

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Dublin Airport enthüllt neuen Maskottchen-Hasen „Dubby“

Der Flughafen Dublin hat am 11. Februar 2025 seinen offiziellen Flughafen-Maskottchen vorgestellt. Der neue Sympathieträger des internationalen Flughafens ist ein Hase mit dem Namen „Dubby“. Die Wahl des Namens erfolgte durch eine öffentliche Abstimmung, die über die sozialen Medien des Flughafens durchgeführt wurde. Neben „Dubby“ standen die Namen „Collin“ und „Harry“ zur Auswahl. Letztlich konnte sich „Dubby“ mit 49 Prozent der Stimmen gegen die anderen Kandidaten durchsetzen. Ein Maskottchen für Jung und Alt „Dubby“ wird künftig als offizieller Botschafter des Flughafens fungieren. Seine Aufgaben bestehen darin, mit Kindern auf dem Flughafen High-Fives auszutauschen, für Selfies zu posieren und lokale Schulen sowie Vereine in der Umgebung zu besuchen. Laut Kenny Jacobs, CEO der Dublin Airport Authority (daa), ist „Dubby“ eine willkommene Ergänzung des Flughafen-Teams: „Seine Ohren sind etwas größer als erwartet, aber die Unterstützung durch die Passagiere ist bereits großartig. Solange er sich auf seine Hauptaufgaben konzentriert – Kinder begrüßen, Fotos machen und die lokale Gemeinschaft besuchen –, wird er hier eine erfolgreiche Zeit haben“, so Jacobs mit einem Augenzwinkern. Die Wahl eines Hasen als Maskottchen ist kein Zufall. Rund um den Flughafen sind zahlreiche Irische Hasen (Lepus timidus hibernicus) beheimatet. Diese Tiere gehören zur heimischen Fauna Irlands und gelten als symbolträchtig für die Region. Neuerungen am Flughafen Dublin Die Einführung von „Dubby“ fällt mit einer Reihe von Neuerungen am Flughafen zusammen. So wurde kürzlich die modernisierte Lounge „The Liffey Lounge“ eröffnet, die sich zwischen Terminal 1 und Terminal 2 befindet. Sie ersetzt die frühere „T2 Lounge“ und soll Passagieren eine

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100 Jahre Luftfahrtverbindung zwischen Brüssel und Kinshasa

Vor genau 100 Jahren, am 12. Februar 1925, absolvierten drei belgische Piloten den ersten Flug von Brüssel nach Kinshasa, das damals noch Léopoldville hieß. Diese historische Luftfahrtleistung legte den Grundstein für eine bis heute bestehende Verbindung zwischen Belgien und Afrika. Brussels Airlines, die belgische Fluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe, setzt diese Tradition fort und bedient derzeit 18 Ziele auf dem afrikanischen Kontinent. Brussels Airlines spielt als „African Competence Center“ innerhalb der Lufthansa-Gruppe eine zentrale Rolle bei der Anbindung sowohl großer Drehkreuze als auch kleinerer Märkte. Die Airline plant, ihre Flotte weiter auszubauen und wird im Juni 2025 ihr 11. Langstreckenflugzeug vom Typ Airbus A330 in Betrieb nehmen. Damit sollen Kapazitäten erhöht und Verbindungen weiter optimiert werden. Die Bedeutung der Verbindung zwischen Belgien und Afrika erstreckt sich über den reinen Flugverkehr hinaus. Historisch gewachsene wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen werden durch die Luftfahrt weiter gefestigt. Auch heute bleibt die Verbindung zwischen Brüssel und Kinshasa ein wichtiger Bestandteil des Streckennetzes von Brussels Airlines.

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