Februar 19, 2025

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Februar 19, 2025

Vueling fährt Präsenz in Deutschland und der Schweiz zurück

Die spanische Fluggesellschaft Vueling hat umfassende Änderungen an ihrem Sommerflugplan vorgenommen und streicht über 40 Verbindungen. Auch Flughäfen in Deutschland und der Schweiz sind betroffen. Insbesondere Passagiere in Hamburg, München und Zürich müssen sich auf Ausfälle einstellen. Wie das Luftfahrtportal „Aeroroutes“ berichtet, stellt Vueling die erst 2023 eingeführte Strecke zwischen Bilbao und Hamburg ein. Ebenso wird die Verbindung zwischen Mallorca und München im kommenden Sommer nicht mehr angeboten. Besonders hart trifft es den Flughafen Zürich: Hier fallen gleich mehrere Routen weg, darunter Flüge nach Alicante, Santiago de Compostela, Mallorca und Bilbao. Die Entscheidung ist Teil einer großflächigen Anpassung des Vueling-Streckennetzes. Während mehr als 40 Routen aus dem Programm verschwinden, kommen lediglich vier neue Verbindungen hinzu – darunter eine nach London Heathrow. Im deutschsprachigen Raum wird es jedoch keine neuen Routen geben. Keine offiziellen Gründe für die Streichungen Warum Vueling diese drastischen Maßnahmen ergreift, ist bislang nicht offiziell bekannt. Dabei überraschen die Kürzungen, da die Fluggesellschaft erst im Winter mit einer durchschnittlichen Auslastung von 91 Prozent einen neuen Rekord außerhalb der Hauptsaison verzeichnete. Branchenexperten spekulieren, daß steigende Betriebskosten, veränderte Nachfrage oder strategische Neuausrichtungen eine Rolle spielen könnten. Die Luftfahrtindustrie befindet sich weiterhin in einem dynamischen Umfeld, das von schwankenden Kerosinpreisen, Personalengpässen und sich verändernden Reisegewohnheiten geprägt ist. Auswirkungen für Passagiere Für Reisende, die bereits Flüge auf den betroffenen Strecken gebucht haben, stellt sich nun die Frage nach Alternativen. Kunden von Vueling sollten sich frühzeitig über Umbuchungs- oder Erstattungsmöglichkeiten informieren. Besonders Geschäftsreisende und Urlauber, die auf Direktverbindungen angewiesen sind, könnten von den

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MTU Aero Engines: Positive Geschäftsentwicklung und Führungswechsel

Nach einem historischen Verlust im Jahr 2023 hat MTU Aero Engines im Jahr 2024 eine deutliche Erholung verzeichnet. Trotz finanzieller Belastungen durch den Rückruf tausender GTF-Triebwerke konnte der Münchener Triebwerkshersteller seine finanziellen Ziele erreichen. Analysten zufolge wird ein Umsatz von 7,4 Milliarden Euro erwartet, was innerhalb der vom Vorstand prognostizierten Spanne liegt. Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) wird voraussichtlich 1,03 Milliarden Euro betragen, womit erstmals die Marke von einer Milliarde Euro überschritten würde. Für das Jahr 2025 plant MTU, den Umsatz auf 8,3 bis 8,5 Milliarden Euro zu steigern. Der bereinigte operative Gewinn soll im niedrigen bis mittleren zweistelligen Prozentbereich zulegen. Diese Prognosen spiegeln das Vertrauen des Unternehmens in eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung wider. In der Führungsetage stehen bedeutende Veränderungen an: Vorstandschef Lars Wagner hat angekündigt, seinen bis zum 31. Dezember 2025 laufenden Vertrag nicht zu verlängern, um ab 2026 eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Berichten zufolge wird Wagner die Leitung der Verkehrsflugzeugsparte bei Airbus übernehmen. Sein Nachfolger bei MTU wird Johannes Bussmann, der zuvor als Vorstandsvorsitzender bei Lufthansa Technik tätig war. Zudem wird Finanzchef Peter Kameritsch seinen Posten abgeben und sich künftig verstärkt Aufsichtsratsmandaten widmen. Ab Mitte 2025 übernimmt Katja Garcia Vila, ehemalige Finanzchefin des Autozulieferers Continental, die Leitung der MTU-Finanzen. Diese personellen Veränderungen erfolgen in einer Phase, in der MTU seine Marktposition stärkt und sich auf zukünftiges Wachstum vorbereitet. Die Kombination aus solider finanzieller Performance und strategischen Führungswechseln soll die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens stellen.

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