Februar 21, 2025

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Februar 21, 2025

Air Albania verbindet Wien und Tirana

Der Flughafen Wien hat eine neue Fluggesellschaft willkommen geheißen: Air Albania, der albanische Flagcarrier, verbindet nun die Hauptstädte Österreichs und Albaniens. Die neue Verbindung zwischen Wien und Tirana wird zweimal pro Woche mit einem Airbus A320 bedient. Die Aufnahme von Air Albania in den Flugplan des Wiener Flughafens unterstreicht die wachsende Bedeutung Albaniens als Reiseziel. Julian Jäger, Vorstand des Flughafen Wien, betonte, dass Tirana ein Trendziel am Balkan sei und der Tourismus in Albanien boome. Die neue Verbindung stärke das Streckennetz des Flughafens und mache Wien als Wirtschafts- und Tourismusstandort attraktiver. Alper Vardar, stellvertretender CEO von Air Albania, hob hervor, dass diese Verbindung einen wichtigen Meilenstein in der Expansionsstrategie der Airline darstelle. Air Albania bietet zwei wöchentliche Flüge zwischen Wien und Tirana an. Die Flüge finden donnerstags und sonntags statt. Tirana selbst gilt als pulsierende Hauptstadt Albaniens mit einer vielfältigen Mischung aus Geschichte, Kultur und modernem Flair. Die Stadt ist zudem ein idealer Ausgangspunkt, um die albanische Küste und die Berge zu erkunden. Air Albania wurde 2018 gegründet und betreibt eine Flotte von Airbus A320 und Boeing B737-800 Flugzeugen.

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Deutsche Bahn erzielt Einigung im langjährigen Rechtsstreit mit Cathay Pacific

Nach über zehn Jahren Rechtsstreitigkeiten hat die Deutsche Bahn (DB) mit ihrer Tochtergesellschaft DB Barnsdale AG eine Einigung mit Cathay Pacific im Luftfrachtkartell erzielt. Der Rechtsstreit vor dem Landgericht Köln, der sich um mutmaßliche Preisabsprachen bei Luftfrachttransporten drehte, ist damit endgültig beendet. Cathay Pacific war die letzte verbliebene Fluggesellschaft, mit der keine Einigung erzielt werden konnte. Der Bahnkonzern hatte der Lufthansa und weiteren Fluggesellschaften vorgeworfen, zwischen 1999 und 2006 Kerosin- und Sicherheitszuschläge für Frachtflüge abgesprochen zu haben. Dadurch sei der Bahn-Frachttochter DB Schenker erheblicher Schaden entstanden. Die Europäische Kommission hatte in der Folge hohe Geldbußen gegen elf Luftfrachtunternehmen wegen der illegalen Preisabsprachen verhängt. Die DB Barnsdale AG machte ab 2013 vor dem Landgericht Köln Schadensersatzansprüche in Rekordhöhe für DB Schenker und andere Spediteure und Verlader geltend. Im Laufe des Verfahrens konnte die DB Barnsdale AG bereits mit anderen ursprünglich beklagten Luftfrachtunternehmen außergerichtliche Einigungen erzielen. Mit der nun erfolgten Einigung mit Cathay Pacific ist der Rechtsstreit endgültig abgeschlossen. Über die Details des Vergleichs sowie die Höhe der Vergleichssumme haben beide Parteien Vertraulichkeit vereinbart. Martin Seiler, DB-Vorstand für Personal und Recht, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Unsere Kartellrechtler haben insgesamt über 65 Vergleiche abgeschlossen und knapp 700 Millionen Euro Schadensersatz in den letzten Jahren erkämpft – ein bedeutender Erfolg für fairen Wettbewerb und wirtschaftliche Gerechtigkeit.“ Der Abschluss des langjährigen Rechtsstreits markiert einen wichtigen Erfolg für die Deutsche Bahn im Kampf gegen Kartellbildung in der Luftfrachtbranche. Die erzielten Vergleichssummen und Schadensersatzzahlungen unterstreichen die Bedeutung eines fairen Wettbewerbs und die Notwendigkeit, Kartellabsprachen aufzudecken

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Nationalmuseum Kasachstan: Eine Reise durch Geschichte und Kultur

Das Nationalmuseum der Republik Kasachstan in Astana ist ein absolutes Muss für jeden, der sich für die Geschichte und Kultur des Landes interessiert. Es ist das größte Museum in Zentralasien und beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Exponaten, die von der Antike bis zur Gegenwart reichen. Das Museum wurde 2014 eröffnet und befindet sich am Unabhängigkeitsplatz, inmitten eines architektonischen Ensembles, das weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten wie den Palast der Unabhängigkeit, die Pyramide von Frieden und Eintracht und die Hazrat-Sultan-Moschee umfasst. Beim Betreten des Museums wird der Besucher von einem riesigen goldenen Steinadler, dem nationalen Symbol Kasachstans, und einer Statue des ehemaligen Präsidenten Nursultan Nasarbajew empfangen. Die 18 Ausstellungsräume des Museums bieten einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Kultur des Landes. Zu den bedeutendsten Exponaten zählen der Goldene Mann, ein Saka-Krieger aus dem 3. oder 4. Jahrhundert vor Christus, sowie zahlreiche Artefakte, die die Traditionen und Bräuche der kasachischen Nomaden veranschaulichen. Moderne Technologien wie interaktive Ausstellungselemente und eine Leinwand für visuelle Beiträge machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis. Kunstinteressierte kommen in der Hall of Modern Art auf ihre Kosten, wo eine große Sammlung zeitgenössischer Werke kasachischer Künstler ausgestellt ist. Das Nationalmuseum der Republik Kasachstan ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 700 Tenge, umgerechnet etwa 1,30 Euro. Besucher können an Führungen teilnehmen oder sich einen Audioguide ausleihen.

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Deutsche Aircraft auf dem Weg zur Serienproduktion der D328 Eco: Hauptzulieferer stehen fest

Die Deutsche Aircraft hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Serienproduktion ihres neuen Regionalflugzeugs D328 Eco erreicht. Auf ihrem kürzlich abgehaltenen Supplier Summit konnte das Unternehmen über 100 Vertreter von 60 Zulieferern begrüßen. Wie der Flugzeugbauer mitteilte, sind mittlerweile fast 100 Prozent der Hauptzulieferer für den Bau der D328 Eco ausgewählt. Dieser Erfolg ist ein entscheidender Schritt für die Deutsche Aircraft, da die Auswahl der richtigen Zulieferer eine wesentliche Voraussetzung für die termingerechte und qualitativ hochwertige Produktion eines Flugzeugs ist. Die enge Zusammenarbeit mit den Zulieferern, die über spezialisiertes Know-how und Produktionskapazitäten verfügen, ermöglicht es dem Unternehmen, die komplexen Anforderungen an den Bau der D328 Eco zu erfüllen. Die D328 Eco ist ein Turboprop-Flugzeug, das speziell für den Regionalverkehr entwickelt wurde. Es zeichnet sich durch seine Wirtschaftlichkeit und seine Fähigkeit aus, auch auf kürzeren Start- und Landebahnen eingesetzt zu werden. Die Deutsche Aircraft plant, die D328 Eco in verschiedenen Konfigurationen anzubieten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Fluggesellschaften gerecht zu werden. Die Auswahl der Hauptzulieferer ist ein wichtiger Meilenstein für die Deutsche Aircraft. Das Unternehmen arbeitet nun intensiv mit seinen Partnern zusammen, um die Produktion der D328 Eco vorzubereiten. Der Beginn der Serienproduktion ist für die kommenden Jahre geplant.

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ACCC genehmigt vorläufig Allianz zwischen Virgin Australia und Qatar Airways

Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission (ACCC) hat vorläufig eine integrierte Allianz zwischen Virgin Australia und Qatar Airways genehmigt. Die am 17. Februar 2025 veröffentlichte Entscheidung kommt zu dem Schluss, dass die Allianz den Wettbewerb kaum gefährdet und die Auswahl für Reisende wahrscheinlich erhöhen wird. „Die ACCC ist der Ansicht, dass das vorgeschlagene Verhalten wahrscheinlich zu minimalen oder gar keinen öffentlichen Nachteilen führen wird“, heißt es in der Erklärung der Wettbewerbsbehörde. Qatar Airways wird der exklusive Interline-, Codeshare- und Treueprogrammpartner von Virgin Australia mit Sitz im Nahen Osten oder der Türkei, während Virgin Australia im Gegenzug dasselbe für Qatar Airways in Australien tun wird, ungeachtet der Tatsache, dass Qatar Airways und Qantas beide Mitglieder der Oneworld-Allianz sind. „Diese Ankündigung, die die Genehmigung einer fünfjährigen Allianz ohne Bedingungen empfiehlt, wird australischen Reisenden erhebliche Vorteile in Form von mehr Wettbewerb, Wert und Auswahl bei Reisen nach Europa, in den Nahen Osten und nach Afrika bringen, sowie der australischen Wirtschaft im Allgemeinen erhebliche Vorteile bringen, darunter Tourismus, Schaffung von Arbeitsplätzen und bessere Optionen für den Frachtexport“, sagte ein Sprecher von Virgin Australia. Im Oktober hatten die beiden Fluggesellschaften eine fünfjährige Genehmigung zur kommerziellen Zusammenarbeit beantragt. Konkret würde die Vereinbarung vorsehen, dass Virgin Australia B777-300ERs von Qatar Airways im Wet-Lease übernimmt und tägliche Flüge nach Doha von Sydney, Melbourne, Brisbane und Perth aus durchführt. Das derzeitige Luftverkehrsabkommen zwischen den beiden Ländern beschränkt Qatar Airways auf 28 wöchentliche Flüge von den kombinierten vier Städten. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit die maximal zulässige Anzahl von Flügen, und frühere

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Condor stockt Langstreckenverbindungen im Winterflugplan auf

Der Ferienflieger Condor erweitert sein Angebot im Winterflugplan 2025/2026 und erhöht die Frequenzen auf drei Langstreckenverbindungen ab Frankfurt. Reisende profitieren von zusätzlichen Flugmöglichkeiten zu beliebten Urlaubszielen. Ab dem 1. November 2025 wird Condor die Anzahl der wöchentlichen Flüge nach Bangkok und Kapstadt von fünf auf sieben erhöhen. Auch die Verbindung nach Johannesburg wird aufgestockt und ab dem 1. November dreimal pro Woche statt wie bisher zweimal angeboten. Condor reagiert mit dieser Anpassung auf die steigende Nachfrage nach Fernreisen im Winter. Thailand mit seiner Hauptstadt Bangkok ist ein klassisches Reiseziel in der kalten Jahreszeit und lockt mit tropischen Temperaturen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Auch Südafrika mit den Städten Kapstadt und Johannesburg erfreut sich im deutschen Winter großer Beliebtheit. Die im Winterflugplan 2024/2025 neu eingeführte Verbindung nach Panama City wird Condor im Winter 2025/2026 beibehalten. Ab dem 2. November können Reisende zweimal pro Woche die Metropole in Mittelamerika anfliegen.

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Southwest Airlines: Chief Transformation Officer tritt zurück, Investor erhöht Beteiligung

Bei Southwest Airlines kommt es zu Veränderungen in der Führungsebene und der Aktionärsstruktur. Der Chief Transformation Officer des Unternehmens, Ryan Green, wird zum 1. April von seiner Position zurücktreten, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Green war verantwortlich für die Leitung der Transformationsinitiativen der Airline, wie beispielsweise die Einführung von Premium-Sitzen und die Umstellung auf zugewiesene Sitzplätze. Sein Rücktritt erfolgt nach Monaten starker Kritik und Beobachtung durch den aktivistischen Investor Elliott Investment Management. Gleichzeitig gab Southwest Airlines bekannt, dass die maximale zulässige Beteiligung des Investors Elliott von 14,9 auf 19,9 Prozent erhöht wurde. Diese Entscheidung deutet darauf hin, dass Elliott seinen Einfluss auf die Fluggesellschaft weiter ausbauen könnte. Es wird spekuliert, dass der Investor möglicherweise Veränderungen in der Strategie oder der Führung von Southwest Airlines anstrebt. Der Rücktritt von Ryan Green und die Erhöhung der Beteiligung von Elliott erfolgen kurz nach der Ankündigung von Southwest Airlines, 15 Prozent der Belegschaft zu entlassen, was etwa 1.750 Stellen entspricht. Diese Maßnahmen könnten Teil einer umfassenden Restrukturierung des Unternehmens sein, um die Effizienz zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die Veränderungen bei Southwest Airlines sind bemerkenswert, da die Fluggesellschaft in den letzten Jahren mit Herausforderungen wie steigenden Kosten und einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt konfrontiert war. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf die zukünftige Ausrichtung und den Erfolg des Unternehmens auswirken werden.

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Flugzeugwrack in Toronto geborgen – Entschädigungen angeboten

Rund 48 Stunden nach dem missglückten Landeanflug eines Regionaljets von Endeavor Air/Delta Connection auf dem internationalen Flughafen Toronto-Pearson (YYZ) wurde das Wrack des Flugzeugs am 19. Februar 2025 geborgen und an einen sicheren Ort gebracht. Das spezialisierte TechOps-Team des Flughafens war an der Bergung des auf dem Dach liegenden Flugzeugs beteiligt, in Zusammenarbeit mit der Greater Toronto Airports Authority und Air Canada, nach Genehmigung durch das Transportation Safety Board of Canada (TSB). Der Mitsubishi CRJ900, der im Auftrag von Delta Air Lines einen Transborder-Flug vom Minneapolis-St. Paul Airport (MSP) nach Toronto durchführte, war bei der Landung unter schneereichen und stürmischen Bedingungen verunglückt. Alle 76 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder konnten sich auf wundersame Weise retten, wobei es keine Todesfälle gab. 21 Passagiere wurden jedoch am Unfallort von medizinischen Teams wegen Verletzungen behandelt, die sie sich bei der Landung zugezogen hatten. Das Wrack wird nun an einem sicheren Ort aufbewahrt, während Ermittler des kanadischen Transport Safety Board und der Fluggesellschaft die Ursache des Unfalls untersuchen. Es wird spekuliert, dass eine zu harte Landung oder ein plötzlicher Windstoß beim Überfliegen der Landebahnschwelle zu dem Unfall geführt haben könnten. Die Ermittler werden nun die genaue Abfolge der Ereignisse rekonstruieren müssen, die zu dem Unfall führten. Gemäß Anhang 13 der ICAO ist das TSB verpflichtet, innerhalb von 30 Tagen nach dem Ereignis einen vorläufigen Bericht zu veröffentlichen. Der Flughafen hat unterdessen eine komplexe Gepäckbergungsaktion eingeleitet und professionelle Reinigungsdienste beauftragt, um potenziell gefährliche Flüssigkeiten aus dem Flugzeug zu beseitigen. Die Fluggesellschaft hat die Betroffenen darauf hingewiesen,

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Erneute Kollision zweier Kleinflugzeuge in den USA fordert Todesopfer

In den USA ereignete sich ein weiterer tragischer Zwischenfall in der Luftfahrt, bei dem mindestens zwei Menschen ums Leben kamen. Zwei Kleinflugzeuge kollidierten in der Nähe des Regionalflughafens von Marana im Bundesstaat Arizona. Die beiden Flugzeuge, eine Cessna 172 und eine Lancair 380, stießen in der Luft zusammen, wie die Luftfahrtbehörde FAA mitteilte. Die Ursache des Unglücks ist bisher noch unklar. Der Regionalflughafen von Marana wird als „nicht kontrolliertes Flugfeld“ geführt. Dies bedeutet, dass die Piloten selbst für die Einhaltung von Sicherheitsabständen und anderen Regeln verantwortlich sind. Die Flugunfall-Untersuchungsbehörde NTSB hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von schweren Luftfahrtunglücken in den USA in den vergangenen Wochen. In Washington, D.C., kam es zu einer Kollision zwischen einem Hubschrauber und einem Passagierflugzeug mit 67 Todesopfern. In Philadelphia starben sieben Menschen beim Absturz eines Learjets, und in Alaska kamen zehn Menschen bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe der Stadt Nome ums Leben. Die wiederholten Unglücke werfen Fragen nach der Sicherheit im US-amerikanischen Luftraum auf. Die Behörden stehen unter Druck, die Ursachen der Unfälle zu ermitteln und Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Luftfahrt zu verbessern.

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Streit um verlorenes Gepäck eskaliert: Air Canada verklagt Passagier

Ein Streit um verlorenes Gepäck hat sich zu einem ungewöhnlichen Rechtsfall entwickelt: Air Canada hat einen Passagier verklagt, nachdem dieser eine Entschädigung für verspätetes Gepäck erhalten hatte. Der Fall wirft Fragen nach den Rechten von Fluggästen und den Pflichten von Fluggesellschaften auf und beleuchtet die Komplexität von Gepäckansprüchen. Im Jahr 2022 flogen Alaa Tannous und seine Frau mit Air Canada von Toronto nach Vancouver. Bei ihrer Ankunft fehlte ihr aufgegebener Koffer. Nachdem ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft dem Paar mitgeteilt hatte, dass der Verbleib des Koffers unbekannt sei, und sie aufgefordert hatte, notwendige Gegenstände in „angemessenem Umfang“ zu ersetzen, kauften sie für 3.435 Dollar Ersatzkleidung und andere Artikel. Am nächsten Morgen wurde der Koffer zugestellt. Air Canada bot dem Paar daraufhin eine Entschädigung von 250 Dollar an, was Tannous ablehnte. Er reichte stattdessen eine Beschwerde bei der Canadian Transportation Agency (CTA) ein. Die CTA entschied 2024, dass Air Canada dem Paar 2.079 Dollar für verspätetes Gepäck zahlen müsse. Tannous zeigte sich mit dem Urteil zufrieden. Doch die Freude währte nicht lange. An Heiligabend 2024 erhielt Tannous eine Klage von Air Canada, die das CTA-Urteil vor dem Bundesgericht anfechten wollte. In Kanada können sowohl Passagiere als auch Fluggesellschaften CTA-Entscheidungen vor Gericht anfechten. Dies ist jedoch unüblich, und einige Passagiere und Konsumentenschützer fordern eine Reform des Beschwerdesystems, um zu vermeiden, dass Passagiere in Rechtsstreitigkeiten verwickelt werden. Air Canada argumentiert, dass Tannous keine ausreichenden Beweise für die Höhe der Ausgaben für Ersatzgegenstände vorgelegt habe. So habe er unter anderem Laufschuhe für Damen gekauft, nachdem

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