Februar 28, 2025

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Februar 28, 2025

Warnstreik am Flughafen München: Hunderte Flüge fallen aus

Am Donnerstag und Freitag (27. und 28. Februar 2025) kommt es am Flughafen München zu massiven Einschränkungen im Flugverkehr. Aufgrund eines Warnstreiks werden nach aktuellen Berichten fast alle geplanten Flüge gestrichen. Der Flughafen München zählt zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen Deutschlands, sodass zahlreiche Passagiere – darunter Geschäftsreisende und Urlauber – betroffen sind. Viele Reisende sind unsicher, ob sie umbuchen sollten oder welche Rechte ihnen im Falle einer Annullierung oder Verspätung zustehen. Fluggäste sollten sich zunächst an ihre Airline oder bei Pauschalreisen an den Reiseveranstalter wenden. Eine vorschnelle Umbuchung auf eigene Kosten kann riskant sein, da sie möglicherweise nicht erstattet wird, wenn der ursprüngliche Flug doch stattfindet. Werden Flüge gestrichen, sind die Airlines verpflichtet, ihren Kunden eine alternative Beförderung anzubieten. Dies kann eine Umbuchung auf einen späteren Flug oder ein anderes Verkehrsmittel wie die Bahn sein. Zudem steht Passagieren ab einer Abflugverspätung von mehr als zwei Stunden eine Verpflegung zu, bei längeren Verzögerungen auch eine Hotelunterbringung. Ein finanzieller Ausgleich ist unter bestimmten Bedingungen möglich. Die europäische Fluggastrechteverordnung sieht Entschädigungen zwischen 250 und 600 Euro bei Annullierungen oder mehrstündigen Verspätungen vor – allerdings nur, wenn die Ursache nicht auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen ist. Ob ein Streik als solcher gilt, hängt von der individuellen Prüfung des Falls ab. Zudem sind Airlines verpflichtet, gestrandete Passagiere am Urlaubsort zu betreuen und bei einer notwendigen Übernachtung die Kosten für eine Unterkunft zu übernehmen.

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Eva Air verbietet Nutzung tragbarer Ladegeräte an Bord

Ab dem 1. März 2025 wird die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air die Nutzung tragbarer Ladegeräte auf all ihren Flügen untersagen. Die Entscheidung folgt einer wachsenden Besorgnis innerhalb der Luftfahrtindustrie über die potenziellen Brandgefahren, die durch das Überhitzen von Lithium-Ionen-Akkus entstehen können – ein Phänomen, das als „thermisches Durchgehen“ bekannt ist. Diese Maßnahme markiert eine weitere Verschärfung der Vorschriften für den sicheren Umgang mit Akkus an Bord von Passagierflugzeugen. Bereits zuvor verbot Eva Air das Verstauen tragbarer Ladegeräte und Lithium-Ionen-Batterien im aufgegebenen Gepäck. Diese mussten bislang im Handgepäck transportiert werden. Anlass für die neuerliche Verschärfung sind sicherheitsrelEvante Vorfälle, insbesondere der Brand an Bord eines Airbus A321 der südkoreanischen Fluggesellschaft Air Busan im Januar 2025. Das Feuer brach auf dem Boden am Flughafen Gimhae in Busan aus und breitete sich schnell auf den oberen Teil des Rumpfes aus. Glücklicherweise konnten alle 176 Passagiere rechtzeitig Evakuiert werden. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass ein tragbares Ladegerät oder eine andere Lithium-Ionen-Batterie in einem Handgepäckstück ursächlich für das Feuer gewesen sein könnte. Eva Air erklärte in einer Mitteilung, dass das Verbot dazu diene, die Sicherheit an Bord weiter zu verbessern. Passagiere werden angehalten, ihre elektronischen Geräte vor dem Boarding vollständig aufzuladen und stattdessen die an den Sitzen vorhandenen AC- und USB-Ladeanschlüsse zu nutzen. Internationale Entwicklung und Reaktionen Eva Air ist nicht die erste Fluggesellschaft, die Maßnahmen gegen tragbare Ladegeräte ergreift. Die ebenfalls in Taiwan ansässige China Airlines rät Passagieren bereits davon ab, während des Fluges externe Akkus zu benutzen. Auch ihre Tochtergesellschaft Mandarin Airlines hat

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Griechischer Tourismus verzeichnet Rekordzahlen für 2024

Der griechische Tourismussektor erlebte im Jahr 2024 ein Rekordjahr mit 35,9 Millionen ausländischen Besuchern und Einnahmen von 21,7 Milliarden Euro. Trotz eines Rückgangs der durchschnittlichen Ausgaben pro Reise stiegen die Gesamteinnahmen aufgrund eines deutlichen Anstiegs der Besucherzahlen. Besonders hervorzuheben ist das Wachstum der Besucherzahlen aus Deutschland, Italien und den USA. Laut Daten der Bank von Griechenland stieg der Reiseüberschuss auf 18,9 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus dem Reiseverkehr stiegen um 5,4 Prozent, während die Ausgaben für Reisen um 14,5 Prozent zunahmen. Die Haupttreiber für das Wachstum der Einnahmen waren Besucher aus EU-Ländern, deren Ausgaben um 7 Prozent stiegen. Deutschland und Grossbritannien blieben wichtige Einnahmequellen, obwohl die Ausgaben britischer Reisender leicht zurückgingen. Die Zahl der US-amerikanischen Besucher stieg signifikant. Die Zahl der Touristenankünfte stieg um 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark war das Wachstum bei den Ankünften aus Deutschland, Italien und den USA. Die Zahlen der französischen Touristen stiegen ebenfalls, während die Zahl der russischen Touristen deutlich zurückging. Der Tourismus verzeichnete auch im Winter ein starkes Wachstum, wobei die Einnahmen im Dezember um 33,3 Prozent stiegen.

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Embraer verschiebt E175-E2-Programm erneut um vier Jahre

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat bekanntgegeben, daß sich das Entwicklungsprogramm für das Regionalflugzeug E175-E2 um weitere vier Jahre verzögern wird. Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC vom 26. Februar 2025 hervor. Damit setzt Embraer die bereits im Jahr 2022 angekündigte dreijährige Verzögerung fort und verschiebt den geplanten Eintritt des Modells in den Markt weiter in die Zukunft. Als Hauptgrund für die Entscheidung nennt Embraer die sogenannten „Scope Clauses“ in den Vereinigten Staaten, die das maximale Abfluggewicht für Regionalflugzeuge mit bis zu 76 Sitzplätzen begrenzen. Diese vertraglichen Vereinbarungen zwischen den großen US-Fluggesellschaften und deren Pilotengewerkschaften verhindern, daß größere oder schwerere Regionalflugzeuge wie der E175-E2 von Tochtergesellschaften dieser Airlines eingesetzt werden können. Neben regulatorischen Hürden verweist das Unternehmen auf die aktuellen globalen Marktbedingungen. Eine anhaltende Nachfrage nach dem Vorgängermodell E175 trägt ebenfalls dazu bei, daß Embraer sich vorerst auf dieses Flugzeug konzentrieren möchte. „Das Unternehmen geht davon aus, die Entwicklungsaktivitäten nach dem genannten Zeitraum wieder aufzunehmen, was eine Neuprogrammierung des Markteintritts des Flugzeugs zur Folge haben wird“, erklärte Embraer in seiner Mitteilung an die SEC. Schwierigkeiten für die E2-Serie Während sich das kleinste Modell der E2-Familie, der E175-E2, bislang nicht am Markt etablieren konnte, haben die größeren Varianten E190-E2 und E195-E2 eine bessere Resonanz gefunden. Besonders die E195-E2 hat in den vergangenen Jahren Bestellungen von mehreren Fluggesellschaften erhalten und ist in verschiedenen Märkten im Einsatz. Der E175-E2 absolvierte seinen Erstflug im Dezember 2019 und sollte ursprünglich bereits 2021 in Dienst gestellt werden. Aufgrund der Gewichtsbeschränkungen in den

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Düsseldorf: Klüh unterstützt weiterhin PRM-Passagiere

Der Flughafen Düsseldorf hat den Auftrag für die Betreuung von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität (PRM-Services) erneut an Klüh Security vergeben. Ab dem 1. März werden speziell geschulte Mitarbeiter des Unternehmens Fluggäste mit Mobilitätseinschränkungen beim Ein-, Aus- und Umsteigen unterstützen und für einen reibungslosen Ablauf am Flughafen sorgen. Die Betreuung erfolgt gemäß der EU-Verordnung 1107/2006, die die Rechte von Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität in der gesamten EU regelt. Klüh Security ist bereits seit über 40 Jahren ein erfahrener Partner für Flughäfen und Fluggesellschaften und bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen an, darunter auch die Betreuung von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität. Der Flughafen Düsseldorf setzt mit der erneuten Beauftragung von Klüh auf Kontinuität und Qualität. „Wir freuen uns, dass der Flughafen Düsseldorf weiterhin auf unsere Kompetenz in der Betreuung von Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität setzt“, erklärt Sven Horstmann, Geschäftsführer bei Klüh Security. „Unser Ziel ist es, Reisenden mit besonderen Bedürfnissen ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit zu bieten.“ Der Düsseldorfer Flughafen ist der größte Flughafen in Nordrhein-Westfalen und spielt eine wichtige Rolle für die Mobilität der Bürger und der Wirtschaft in der Region. Mit der erneuten Vergabe der PRM-Services an Klüh Security stellt der Flughafen sicher, dass Passagiere mit eingeschränkter Mobilität auch weiterhin bestmöglich betreut werden. Neben den PRM-Services verantwortet Klüh am Flughafen Düsseldorf seit Februar auch umfassende Reinigungsleistungen sowie weitere Transport- und Logistikdienstleistungen. Dazu gehören die Beförderung von fliegendem Personal, Lost-and-Found-Services und Kurierdienstleistungen. Die erneute Beauftragung von Klüh Security durch den Flughafen Düsseldorf unterstreicht die Bedeutung von professionellen Dienstleistungen im

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