März 5, 2025

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März 5, 2025

Silver Airways stellt alle Flüge von und nach Orlando ein

Silver Airways hat alle Flüge von und nach Orlando International aufgrund eines laufenden Streits mit einigen Leasinggebern im Rahmen seines Chapter-11-Insolvenzverfahrens gestrichen. Dies stellt einen weiteren Rückschlag für die angeschlagene Fluggesellschaft dar, die bereits seit mehreren Monaten mit finanziellen und operativen Herausforderungen zu kämpfen hat. In einer Stellungnahme erklärte Silver Airways, daß der Restrukturierungsprozess des Unternehmens zwar „außergewöhnlich gut“ verlaufe, der Leasinggeber TrueNoord jedoch „plötzlich seine zuvor erklärte Position revidierte“ und die Zahlung von Millionenbeträgen forderte, um die seit Jahren genutzten Flugzeuge zu behalten. Zudem habe TrueNoord die sofortige Stilllegung der betroffenen Maschinen angeordnet, was Silver Airways zur Streichung aller Flüge von und nach Orlando zwang. Die Airline hatte zwei ATR42-600 und eine ATR72-600 von TrueNoord geleast. Die Annullierung der Flüge traf zahlreiche Passagiere, die auf Verbindungen von Orlando nach Fort Lauderdale, Key West, Marsh Harbour und Pensacola angewiesen waren. Laut Flugplandaten von ch-aviation machte der Flughafen Orlando rund 9,14% der geplanten Kapazität von Silver Airways aus und war damit der fünftgrößte Markt der Gesellschaft. Krise im Zuge des Insolvenzverfahrens Silver Airways hatte bereits in den vergangenen Monaten erhebliche Schwierigkeiten mit Leasinggebern. Neben TrueNoord musste das Unternehmen auch mit Nordic Aviation Capital und Kenn Borek Air verhandeln. Nachdem keine Einigung erzielt wurde, war Silver Airways gezwungen, drei ATR42-600 an Nordic Aviation Capital und drei ATRs an TrueNoord zurückzugeben. Die Tochtergesellschaft Seaborne Airlines musste zudem eine DHC-6-300 an Kenn Borek Air zurückgeben. Nach der Verkleinerung der Flotte betreibt Silver Airways nun noch drei ATR42-600 (geleast von Azorra) sowie fünf ATR72-600 (davon

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Hohe Erwartungen an neue Regierung: Tourismus und Wirtschaft im Fokus

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) setzt große Erwartungen an die neue Bundesregierung und deren Programm, das Potenzial für die wirtschaftliche Erholung des Landes birgt. Präsident Walter Veit betont, dass der Erfolg der ersten Dreier-Koalition Österreichs maßgeblich von der Umsetzung des Regierungsprogramms abhängt. Besonders wichtig sei es, die richtigen Schritte zu gehen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln und aus der Krise zu führen. Veit hebt besonders die Rolle von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hervor, dessen Erfahrung in der Wirtschaftspolitik hilfreich sein dürfte, um die Konjunktur im Dienstleistungsbereich voranzutreiben. Zudem betont Veit die Bedeutung der Tourismusbranche für Österreich und fordert, diese im Regierungsprogramm stärker zu berücksichtigen. Ein weiterer Lichtblick ist Elisabeth Zehetner, die als Staatssekretärin für Tourismus fungiert. Ihre klare Zuständigkeit für alle touristischen Belange werde in der Branche sehr positiv aufgenommen, insbesondere in Hinblick auf die Herausforderungen der Energiepreise. Für Veit ist zudem der Wechsel von Barbara Eibinger-Miedl ins Finanzministerium ein Verlust für die steirische Tourismuspolitik, zugleich aber auch ein Gewinn für die österreichische Wirtschaftspolitik. Ihre Expertise sei von großer Bedeutung, um das Land wirtschaftlich wieder auf Kurs zu bringen. Besonders freut sich Veit über den ehemaligen ÖHV-Präsidenten Sepp Schellhorn, der nun in der Regierung tätig ist. Schellhorns Erfahrung und sein Engagement für Bürokratieabbau und wirtschaftliche Regulierungen werden als entscheidend für die zukünftige Entwicklung des Landes angesehen. Veit ist überzeugt, dass das neue Wirtschaftsquartett in der Regierung mit dem richtigen Fokus und schnellen Entscheidungen einen entscheidenden Unterschied machen kann. Wenn die Regierung ihre Vorhaben zügig umsetzt, könnte dies Österreich aus der Krise führen

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Alaska-Flugbegleiter nehmen neuen Tarifvertrag an

Mehr als 6.900 Flugbegleiter der Alaska Airlines haben einen neuen dreijährigen Tarifvertrag ratifiziert, der erhebliche Verbesserungen in Vergütung und Arbeitsbedingungen vorsieht. Dieser Schritt erfolgt inmitten einer Phase bedeutender Veränderungen für die Fluggesellschaft, einschließlich der kürzlich abgeschlossenen Fusion mit Hawaiian Airlines. Am 28. Februar 2025 gab Alaska Airlines bekannt, daß über 90% der Flugbegleiter an der Abstimmung teilnahmen und der Vertrag mit 95% Zustimmung angenommen wurde. Ben Minicucci, CEO von Alaska Airlines, äußerte sich zufrieden über das Ergebnis: „Wir sind darauf fokussiert, Alaska Airlines zu einem Ort zu machen, an dem die besten Fachkräfte der Branche ihre Karrieren ausbauen können, und dieser neue Vertrag spiegelt das wider.“ Der neue Vertrag, der am 2. März 2025 in Kraft tritt, beinhaltet unter anderem erhöhte Gehälter, einschließlich eines Bordingsgehalts, eine neu eingeführte Marktanpassung und Arbeitsregelungen, die eine Dienstzeit von 10 Stunden und 30 Minuten sicherstellen – eine der kürzesten in der Branche. Zudem wurden Verbesserungen bei der Einsatzplanung und Begrenzungen der Versicherungsprämien vereinbart. Jeff Peterson, Präsident des Master Executive Council der Association of Flight Attendants (AFA) bei Alaska, betonte, daß dieses Abkommen eine solide Grundlage für zukünftige Verhandlungen über das gemeinsame Tarifabkommen im Zusammenhang mit der Fusion von Alaska Airlines und Hawaiian Airlines bildet. Strategische Fusion mit Hawaiian Airlines Parallel zur Tarifvereinbarung hat Alaska Airlines die Übernahme von Hawaiian Airlines abgeschlossen, was die Position des Unternehmens im Luftfahrtmarkt stärkt. Diese Fusion, die von den US-Transportbehörden unter bestimmten Auflagen genehmigt wurde, zielt darauf ab, den Service auf wichtigen Strecken aufrechtzuerhalten und die Vorteile für Vielflieger

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Die Geschäftsreisen der Zukunft: Sieben Trends, die den Sektor 2025 prägen werden

Die Global Business Travel Association (GBTA) prognostiziert, dass die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen im Jahr 2025 voraussichtlich 1,64 Billionen US-Dollar erreichen werden, was einen Anstieg von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Mit diesem Wachstum gehen signifikante Veränderungen im Reiseverhalten und der Organisation von Geschäftsreisen einher. In Zusammenarbeit mit der Trendagentur Globetrender hat Amadeus nun sieben Entwicklungen identifiziert, die den Geschäftsreise-Sektor im Jahr 2025 maßgeblich beeinflussen werden. Ein zentraler Trend ist der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), der die Flexibilität und Effizienz von Geschäftsreisen erheblich steigern soll. Laut Amadeus werden KI-gesteuerte Technologien 2025 nicht mehr nur als passive Hilfsmittel fungieren, sondern als proaktive Assistenten, die den Reisenden, Travel Managern und sogar den Finanzabteilungen dabei helfen, die Logistik und Organisation von Reisen noch reibungsloser zu gestalten. Reisende könnten so von nahtloseren Erlebnissen profitieren, da KI künftig beispielsweise Flugumbuchungen und Reiseplananpassungen in Echtzeit vornehmen wird. Der Fokus liegt dabei auf der Reduzierung des manuellen Aufwands zugunsten einer verbesserten Produktivität. Ein weiterer bedeutender Trend ist die steigende Nachfrage nach „Meetings in Motion“, bei denen Geschäftsreisende während ihrer Reisen neue, flexible Formen der Zusammenarbeit entdecken. Dies reicht von spontanen Besprechungen während des Flugs bis hin zu Tagungen in speziell reservierten Zugwaggons. Angesichts des Trends zu hybriden Arbeitsmodellen, bei denen physische Präsenz mit der Arbeit aus dem Homeoffice kombiniert wird, entsteht ein neuer Bedarf an kreativen und flexiblen Meetingformaten. Auch die Nachfrage nach individuelleren Geschäftsreiseangeboten wächst. Durch die Nutzung von NDC-Technologie (New Distribution Capability) können Fluggesellschaften und Unternehmen künftig maßgeschneiderte Reisepakete zusammenstellen,

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Frontier Airlines: Unruly PAX wird vor Gericht gestellt

Am 4. Februar 2025 ereignete sich auf dem Frontier Airlines Flug 4856 von Denver nach Houston ein schwerwiegender Zwischenfall, als ein Passagier während des Fluges ein Fenster beschädigte und dadurch die Sicherheit an Bord gefährdete. Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die zunehmende Häufigkeit unruhiger Passagiere und die daraus resultierenden Herausforderungen für Fluggesellschaften und Sicherheitsbehörden. Etwa 30 Minuten nach dem Start begann der 31-jährige Passagier Raul Ramos Tamayo, sich aggressiv zu verhalten. Zeugenberichten zufolge sprach er zunächst mit einer Frau in der Reihe vor ihm. Als diese nicht reagierte, steigerte sich seine Aggression: Er schlug auf den Sitz vor ihm ein und begann schließlich, das Fenster des Flugzeugs zu schlagen, wodurch es beschädigt wurde. Die Flugbegleiter reagierten umgehend und baten Passagiere sowie an Bord befindliche Sicherheitskräfte um Unterstützung. Gemeinsam gelang es ihnen, Tamayo mit flexiblen Handschellen zu fesseln und bis zur Landung unter Kontrolle zu halten. Trotz des Vorfalls konnte der Flug sicher am George Bush Intercontinental Airport in Houston landen, wo Tamayo den örtlichen Behörden übergeben wurde. Raul Ramos Tamayo wurde wegen „Zerstörung von Flugzeugen oder Flugzeugeinrichtungen“ angeklagt. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar. Der durch seine Handlungen verursachte Schaden am Flugzeug wird auf 1.546 US-Dollar geschätzt. Zunahme von Zwischenfällen mit unruhigen Passagieren Dieser Vorfall ist kein Einzelfall. Laut der Federal Aviation Administration (FAA) wurden im Jahr 2024 über 2.100 Fälle von unruhigen Passagieren gemeldet, was einen Anstieg von 1 % gegenüber 2023 darstellt. Obwohl viele dieser

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Reiseboom in den Faschingsferien: 70.000 Passagiere am Flughafen Nürnberg

In den Faschingsferien 2025 verzeichnet der Flughafen Nürnberg einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen. Rund 70.000 Reisende werden erwartet, was etwa 10.000 mehr sind als in einer durchschnittlichen Winterwoche. Besonders gefragt sind Urlaubsziele, die mit wärmeren Temperaturen locken. Ägypten zählt zu den Top-Destinationen, wo vor allem die Küstenorte Hurghada und Marsa Alam hohe Nachfrage verzeichnen. Auch Mallorca, Antalya und Teneriffa erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie den Reisenden bereits frühlingshafte Temperaturen bieten. Laut Christian Albrecht, Pressesprecher des Flughafens, sind die Faschingsferien eine beliebte Reisezeit, in der viele Menschen die Möglichkeit nutzen, dem nasskalten Wetter zu entfliehen. Besonders hervorzuheben ist, dass viele Urlauber statt der klassischen Krapfen in Franken lieber zu Falafel in Ägypten greifen. Darüber hinaus zählen auch Städtetrips nach Amsterdam, Hamburg und Paris zu den gefragten Optionen in dieser Reisezeit. Die Nachfrage nach warmen Zielen ist in dieser Zeit besonders hoch, da viele Reisende die Faschingsferien für einen kurzen Erholungsurlaub nutzen. Die Vielfalt der Destinationen zeigt, dass sowohl Badeurlauber als auch Städtetrip-Fans von den Angeboten profitieren. Für den Flughafen Nürnberg bedeutet dies einen Anstieg der Passagierzahlen, der eine positive Entwicklung des Reiseverkehrs widerspiegelt.

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