April 7, 2025

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April 7, 2025

Neue Nonstopflüge von Salzburg nach Alicante: Ryanair erweitert Sommerflugplan

Der Flughafen Salzburg bietet Reisenden ab sofort eine neue Nonstopverbindung an die spanische Mittelmeerküste. Die irische Fluggesellschaft Ryanair fliegt im Sommerflugplan zweimal pro Woche, jeweils montags und donnerstags, nach Alicante an der Costa Blanca. Die neue Strecke ergänzt das bestehende Angebot an Sonnenzielen und richtet sich sowohl an Badeurlauber als auch an Kulturliebhaber. Alicante ist bekannt für seine langen Sandstrände, das mediterrane Klima sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Castillo de Santa Bárbara oder das archäologische Museum MARQ. Mit dieser Erweiterung stärkt Ryanair seine Präsenz in Salzburg, wo das Unternehmen bereits London-Stansted ganzjährig sowie Dublin und Manchester im Winterflugplan bedient. Neben Alicante erweitert auch Eurowings das Sommerangebot ab Salzburg mit einer neuen Verbindung nach Barcelona. Zudem bleiben beliebte Destinationen wie Mallorca, Ibiza und verschiedene griechische Inseln im Flugplan. Ergänzt wird das Angebot durch Verbindungen nach Korsika, Sardinien, Ägypten, Zypern und Lamezia Terme. Für Reisende, die nördlichere Ziele bevorzugen, stehen zudem bis zu drei wöchentliche Flüge nach Kopenhagen zur Verfügung.

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Swiftair-Absturz: Unfallbericht deutet auf Pilotenfehler hin

Am 25. November 2024 kam es in den frühen Morgenstunden zu einem tragischen Flugunfall in der Nähe des Flughafens von Vilnius. Eine Boeing 737-400SF der spanischen Fluggesellschaft Swiftair, betrieben im Auftrag der European Air Transport Leipzig, einer Tochtergesellschaft von DHL, stürzte kurz vor der Landebahn ab. Der Absturz forderte ein Todesopfer, drei weitere Personen an Bord wurden schwer verletzt. Die litauischen Behörden haben nun einen vorläufigen Untersuchungsbericht vorgelegt, der erste Erkenntnisse über die wahrscheinlichen Ursachen liefert und Fragen zur Sicherheit in der zivilen Frachtluftfahrt aufwirft. Chronologie des Fluges und der Ereignisse Der betreffende Frachtflug startete um 03:08 Uhr Ortszeit vom Flughafen Leipzig/Halle mit Ziel Vilnius. Etwa eine Stunde später, gegen 04:01 Uhr, begannen die Piloten mit dem Anflugbriefing, wobei sie jedoch laut dem vorläufigen Bericht die erforderlichen Berechnungen für die Landedaten ausließen. Dies stellt eine erste signifikante Abweichung von den standardisierten Verfahren dar. Während der Annäherung an Vilnius thematisierte die Crew mögliche Wettergefahren wie Vereisung und moderate Turbulenzen. Ein Versuch, den zuständigen Luftraumkontrollbereich zu kontaktieren, scheiterte zunächst, woraufhin die Funkfrequenz gewechselt wurde. Um 04:17 Uhr schaltete ein Besatzungsmitglied das hydraulische System B des Flugzeugs ab – ein Schritt, der später als kritisch eingestuft wurde, da dieses System unter anderem für die Steuerung der Landeklappen verantwortlich ist. In der Folge versuchte die Besatzung zweimal, den Autopiloten wieder zu aktivieren – beide Versuche scheiterten. Der Co-Pilot übernahm daraufhin die manuelle Kontrolle über das Flugzeug. Zu diesem Zeitpunkt waren sowohl das Autopilot- als auch das Hydrauliksystem B deaktiviert. Technische Hinweise und Fehler in

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Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte informiert über Gepäckansprüche

Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF) weist darauf hin, dass Reisende bei Problemen mit verlorenem, verspätetem oder beschädigtem Gepäck Anspruch auf Entschädigung haben. Die Regelungen hierzu sind im Montrealer Übereinkommen festgelegt. Die APF unterstützt Passagiere im Rahmen von Schlichtungsverfahren, falls Fluggesellschaften Entschädigungsforderungen nicht freiwillig nachkommen. Bei verspätetem Gepäck sollten Reisende unmittelbar nach Ankunft am Lost & Found Schalter des Zielflughafens eine Verlustmeldung über das PIR-Formular (Property Irregularity Report) erstellen lassen. Wird das Gepäck erst nachträglich zugestellt, können notwendige Ersatzeinkäufe anteilig ersetzt werden. Während Kleidung meist zu 50 Prozent erstattet wird, übernehmen Airlines in der Regel 100 Prozent der Kosten für Hygieneartikel. Geht das Gepäck vollständig verloren, sollte innerhalb von 21 Tagen eine detaillierte Schadensmeldung mit Kaufbelegen an die Fluggesellschaft erfolgen. Kommt ein Gepäckstück beschädigt an, muss dies ebenfalls umgehend am Flughafen dokumentiert und innerhalb von sieben Tagen schriftlich gemeldet werden. Falls eine Reparatur erforderlich ist, kann die Fluggesellschaft eine Werkstatt benennen. Sollte die Reparaturkosten den Zeitwert des Gepäcks übersteigen, kann der Zeitwert erstattet werden. Die APF ist für Schlichtungen bei Fluggesellschaften mit Niederlassung in Österreich zuständig, darunter Austrian Airlines, Eurowings, Lufthansa, Swiss Air, Turkish Airlines und Wizz Air. Beschwerden können kostenlos über das Online-Portal der APF eingereicht werden.

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