April 17, 2025

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April 17, 2025

Ostern in Kroatien: Zwischen jahrhundertealter Tradition und kultureller Identität

In Kroatien ist Ostern weit mehr als ein kirchlicher Feiertag – es ist ein Ausdruck gelebter Kultur, religiöser Verwurzelung und familiärer Gemeinschaft. Besonders in der Region Dalmatien und auf den Inseln der Adria ist das Osterfest mit einer Vielzahl von Bräuchen verbunden, die teilweise seit Jahrhunderten gepflegt werden. Diese Traditionen verbinden das Religiöse mit dem Alltäglichen, das Gemeinschaftliche mit dem Spirituellen – und bieten Reisenden zugleich tiefe Einblicke in eine einzigartige kulturelle Welt. Während die Temperaturen im Frühjahr bereits angenehm mild sind und die Natur in voller Blüte steht, entfaltet sich in den Städten, Dörfern und Kirchen des Landes eine feierliche Atmosphäre, die von tiefer Symbolik, historischen Ritualen und festlichem Miteinander geprägt ist. Palmsonntag: Symbolischer Auftakt der Osterwoche Die Osterzeit beginnt in Kroatien mit dem Palmsonntag, der vielerorts als der erste bedeutende Festtag der heiligen Woche betrachtet wird. Ein besonders eindrucksvoller Brauch ist das „Umivanje u cvijeću“ – das Waschen mit Blütenwasser. Dabei sammeln Gläubige am Samstag vor Palmsonntag Frühlingsblumen wie Schleierkraut oder Veilchen, legen diese in eine Schale mit Wasser und waschen sich am Sonntagmorgen damit. Die symbolische Handlung steht für eine Reinigung von Körper und Geist und markiert zugleich den Übergang vom Winter zum Frühling. Zentral für den Palmsonntag ist auch die Segnung von Oliven- oder Palmzweigen, die in den Kirchen an Gläubige verteilt werden. Diese Zweige, oftmals kunstvoll geflochten, werden in vielen Haushalten an Bilderrahmen oder Türrahmen angebracht und gelten als Schutzsymbol. In Süddalmatien, etwa in der Region rund um Dubrovnik, bringen Kinder die traditionellen „Pome“ –

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Erster vollautomatischer Supermarkt am Flughafen Bremen eröffnet

Am Flughafen Bremen hat heute ein neuartiges Einzelhandelskonzept seine Pforten geöffnet: Der Selbstbedienungsmarkt „MarktGo“ von Micromarket24 bietet auf 150 Quadratmetern über 1200 Artikel des täglichen Bedarfs, lokale Spezialitäten und Non-Food-Produkte an. Dieser Laden ist einer der ersten vollautomatischen Supermärkte an einem deutschen Flughafen und richtet sich mit seinen Supermarkt-üblichen Preisen und den langen Öffnungszeiten von 4:00 bis 23:30 Uhr sowohl an Reisende als auch an die lokale Bevölkerung und Berufstätige im Umfeld des Flughafens. Die Eröffnung von MarktGo im Terminal 1 wurde von Vertretern des Flughafens Bremen und Micromarket24 feierlich begangen. Dr. Marc Cezanne vom Flughafen Bremen hob hervor, daß dieser innovative Mikromarkt eine Bereicherung für die Nahversorgung darstellt und gleichzeitig ein Aushängeschild für die Attraktivität Bremens als Standort sei. Konrad Best, der kaufmännische Geschäftsführer des Flughafens, ergänzte, daß MarktGo ein Leuchtturmprojekt darstelle, das bei Ankunft und Abflug direkt wahrgenommen werde. Der Zutritt zum Markt erfolgt über das Scannen der Geldkarte am Eingang. Der Verkauf selbst kommt ohne Personal aus; die Warenbestückung und Sortimentsanpassung an die lokale Nachfrage werden von einem kleinen Team übernommen. Die Bezahlung der Einkäufe erfolgt kontakt- und bargeldlos an Selbstbedienungskassen. Für die Sicherheit sorgt eine moderne KI-Kameratechnologie, die das Geschehen in Echtzeit analysiert und auf ungewöhnliche Vorkommnisse wie Diebstahl oder Vandalismus reagiert. Die Betreiber von Micromarket24, ein Unternehmen aus Baden-Württemberg, betonen die regionale Verbundenheit ihres neuen Standorts. So tragen die Mitarbeiter zur Eröffnung T-Shirts mit der Aufschrift „Moin Bremen“, und das Ladenlokal ist im Bremen-Design gestaltet. Es ist geplant, zukünftig verstärkt lokale Produkte wie Honig und

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Preisvergleiche lohnen sich – Deutsche Bahn oft teurer als europäische Konkurrenz

Im Jahr 2024 nutzten rund 133,4 Millionen Fahrgäste den Fernverkehr der Deutschen Bahn. Gleichzeitig steigen die Ticketpreise kontinuierlich, was viele Reisende dazu veranlasst, nach günstigeren Alternativen zu suchen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, daß internationale Bahnunternehmen oft deutlich günstigere Preise für dieselben Strecken anbieten. Ein genauer Vergleich der Ticketpreise kann daher erhebliche Einsparungen ermöglichen. Die Untersuchung verdeutlicht, daß die Preise für Bahnreisen ins Ausland stark variieren können, je nachdem, bei welchem Anbieter die Tickets gekauft werden. Beispielsweise kostet eine Hin- und Rückfahrt von München nach Zagreb über die Deutsche Bahn 184,98 Euro, während die Österreichischen Bundesbahnen für dieselbe Strecke nur 92,70 Euro verlangen – eine Ersparnis von über 47 Prozent. Ähnliche Preisvorteile ergeben sich bei Reisen nach Italien, Tschechien, Polen und Slowenien. So sind etwa Tickets nach Warschau über PKP Intercity rund 39 Prozent günstiger als bei der Deutschen Bahn. Auch für Ziele wie Prag oder Ljubljana kann ein Vergleich mit den nationalen Bahngesellschaften des Zielstaates zu erheblichen Ersparnissen führen. Wer über die Osterfeiertage nach Italien reist, sollte ebenfalls auf die dortigen Anbieter achten: Bei Trenitalia kostet eine Fahrt rund 165,89 Euro, während über die Deutsche Bahn für dieselbe Strecke 371,69 Euro verlangt werden – ein Unterschied von über 44 Prozent. Deutsche Bahn nicht immer teurer Es gibt jedoch auch Strecken, auf denen die Deutsche Bahn preislich konkurrenzfähig oder sogar günstiger ist. Eine Reise von Berlin nach Paris kostet bei der Deutschen Bahn 139,99 Euro, während das französische Bahnunternehmen für dieselbe Verbindung 233 Euro verlangt – eine Ersparnis von nahezu 50

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Embraer ehrt FACC für herausragende Zusammenarbeit

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC ist von dem brasilianischen Flugzeughersteller Embraer mit dem Supplier Award 2025 in der Kategorie „Outstanding Collaboration“ ausgezeichnet worden. Diese Ehrung fand im Rahmen der dänischen Supplier Conference von Embraer statt und würdigt die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft der beiden Unternehmen. Embraer zählt zu den bedeutendsten Kunden von FACC. Die Kooperation zwischen FACC und Embraer besteht seit über zwei Jahrzehnten. Im Jahr 2024 wurde FACC zudem in das Supplier Advisory Council von Embraer berufen, dem drittgrößten Flugzeughersteller weltweit. Die aktuelle Auszeichnung wurde während der jährlichen Lieferantenkonferenz in São Paulo an FACC-Chef Robert Machtlinger von Roberto Chaves, dem Executive Vice-President of Global Procurement and Supply Chain bei Embraer, überreicht. Machtlinger zeigte sich stolz und dankbar für diese Anerkennung und betonte das Engagement von FACC für Qualität und Exzellenz in der weiteren Zusammenarbeit. Die Partnerschaft zwischen Embraer und FACC umfasst eine breite Palette an Tätigkeiten. FACC fertigt Flugzeugkabinen für die Business Jets von Embraer sowie diverse Komponenten wie Spoiler und Querruder für deren Passagierflugzeuge. Darüber hinaus ist FACC ein strategischer Partner von Eve Air Mobility, einem Tochterunternehmen von Embraer im Bereich der fortgeschrittenen Luftmobilität (Advanced Air Mobility), und entwickelt sowie produziert wesentliche Bauteile für deren eVTOL-Fluggeräte.

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Namensänderung: Japans Flughafen Ōita wird zum „Hello Kitty Airport“

Im Zuge der Expo 2025 in Osaka erlebt der Ōita-Flughafen in der gleichnamigen Präfektur im Süden Japans eine ungewöhnliche Umbenennung. Für ein halbes Jahr wird der Flughafen offiziell den Namen „Ōita Hello Kitty Airport“ tragen – ein bewußter Schritt der regionalen Politik zur Förderung des Tourismus. Mit Wirkung vom 13. April 2025 trägt der internationale Flughafen der Stadt Kunisaki in der Präfektur Ōita für sechs Monate den offiziellen Namen „Ōita Hello Kitty Airport“. Die Maßnahme ist zeitlich mit der Weltausstellung in Osaka (Expo 2025), die bis zum 13. Oktober andauert, abgestimmt. Die temporäre Umbenennung ist Teil einer umfassenden Kampagne der Präfekturverwaltung Ōita, die sich eine Stärkung der regionalen Identität und wirtschaftliche Impulse davon erhofft. Ab Mitte Oktober wird der Flughafen wieder seinen ursprünglichen Namen tragen. Die Wahl des neuen Namens ist nicht zufällig: Ōita ist neben Tokio der einzige Ort in Japan mit einem Sanrio-Freizeitpark. „Harmonyland“ ist ein Themenpark, der 1991 eröffnet wurde und vollständig dem Sanrio-Universum gewidmet ist – insbesondere der Figur Hello Kitty, die seit den 1970er Jahren ein globales Phänomen ist. Das „Hello Kitty“-Franchise ist nicht nur bei Kindern beliebt, sondern längst ein popkulturelles Symbol mit großem Wiedererkennungswert, das auch Erwachsene weltweit anspricht. Touristische Zielsetzung der Maßnahme Die Umbenennung des Flughafens ist keine bloße Marketing-Spielerei, sondern eingebettet in ein größeres Konzept zur Förderung des Tourismus in der Präfektur Ōita. Die Verantwortlichen sehen in der temporären Markenstrategie eine Gelegenheit, den Bekanntheitsgrad der Region unter In- und Auslandsreisenden zu steigern. Begleitet wird die Namensänderung von umfangreichen Dekorationen und Erlebnisbereichen

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Flughafen Zürich: Sablier mit 15 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet

Das Restaurant «Sablier», gelegen im Zürcher Circle am Flughafen, hat im aktuellen GaultMillau-Rating eine bemerkenswerte Aufwertung erfahren und wird nun mit 15 Punkten geführt. Diese Auszeichnung unterstreicht die Position des Restaurants als eine feste Größe in der gehobenen Gastronomieszene der Region Zürich. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2020 hat sich das «Sablier Rooftop Restaurant & Bar» unter der Führung von Geschäftsführer Luca Sigg und Küchenchef Daniel Kirchmeier einen Namen für seine qualitativ hochwertige und saisonale französische Küche gemacht. Die Anerkennung durch GaultMillau würdigt insbesondere die kulinarische Ausrichtung des «Sablier», die auf Klassikern wie der «Bouillabaisse» und den «Huîtres Marennes No. 2» basiert. Ergänzt wird das Angebot durch einen umfassenden Weinkeller, der etwa 300 Positionen umfasst. Ein besonderes Merkmal des Restaurants ist seine Dachterrasse, die ein ansprechendes Ambiente mit Blick auf den Circle Park bietet und somit ein attraktiver Anlaufpunkt für Gäste ist. Neben dem regulären à la carte Geschäft bietet das «Sablier» auch spezielle gastronomische Events an. Jeden Sonntag findet der «Brunch au Paradis» statt, und für besondere Anlässe wie Ostern und Muttertag sind spezielle Brunch-Arrangements geplant. Angesichts der hohen Nachfrage empfiehlt das Restaurant eine rechtzeitige Reservierung für diese Veranstaltungen. Das «Sablier» trägt somit zur vielfältigen gastronomischen Landschaft des Circles bei, der nebenan auch andere kulinarische Konzepte wie italienische Pizza, spanische Tavolata, asiatische Bowls, Burger und Sushi sowie weitere Angebote in den beiden Hyatt Hotels beheimatet.

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