April 17, 2025

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April 17, 2025

Pegasus Airlines nimmt Nonstopflüge von Dortmund nach Antalya auf

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines hat ihren ersten Nonstopflug von Dortmund nach Antalya aufgenommen und damit eine neue Flugverbindung zwischen dem Ruhrgebiet und der türkischen Mittelmeerküste etabliert. Der Low-Cost-Carrier wird die Strecke vorläufig bis zum Ende des Sommerflugplans bedienen und plant bis zu sechs wöchentliche Flüge anzubieten. Nach der Ankunft der ersten Maschine in Dortmund wurde die Crew mit einer traditionellen Wassertaufe begrüßt. Antalya ist nach Istanbul das zweite Ziel in der Türkei, das Pegasus Airlines ab Dortmund anfliegt. Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales am Dortmunder Flughafen, betonte die Bedeutung dieser neuen Verbindung sowohl für Urlaubsreisende als auch für die große türkische Gemeinschaft in der Region, die nun eine zusätzliche Möglichkeit hat, ihre Heimat zu erreichen. Die Türkei hat sich in den vergangenen Jahren zu einem immer beliebteren Urlaubsland entwickelt und verzeichnete im Jahr 2024 ein Rekordjahr im Tourismus, wobei Deutschland zu den wichtigsten Herkunftsländern zählte. Insbesondere die Türkische Riviera mit ihrem Zentrum Antalya zieht viele Besucher an. Die Stadt ist bekannt für ihre ausgedehnten Sandstrände, das ganzjährig milde Klima und eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, darunter die historische Altstadt Kaleiçi und das Hadrianstor. Pegasus Airlines ist eine bedeutende türkische Billigfluggesellschaft mit einem umfangreichen Streckennetz. Neben den Direktflügen nach Istanbul und nun auch Antalya bietet die Airline zahlreiche weitere Verbindungen zu Zielen in 53 Ländern an, von denen viele mit Umstieg auch ab Dortmund erreichbar sind. Im Sommerflugplan wird die Strecke Dortmund-Antalya zudem von der Fluggesellschaft SunExpress mit bis zu neun wöchentlichen Flügen bedient, was die Bedeutung

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Reisen mit psychischen Erkrankungen: Wichtige Hinweise und Rechte für Flugpassagiere

Das Reisen per Flugzeug ist für viele Menschen eine selbstverständliche Angelegenheit, die regelmäßig Teil ihres Lebens ist. Für Menschen mit psychischen Erkrankungen jedoch kann die Vorstellung, in einem engen Flugzeug zu sitzen, starker Lärmbelastung ausgesetzt zu sein und sich den Herausforderungen einer unvorhersehbaren Reiseroute zu stellen, ein erheblicher Stressfaktor sein. Flugreisen stellen in solchen Fällen nicht nur eine körperliche, sondern auch eine psychische Herausforderung dar. Doch auch für Menschen mit psychischen Erkrankungen sind Flugreisen grundsätzlich möglich, wenn sie gut vorbereitet sind und wissen, wie sie ihre Reise sicher und komfortabel gestalten können. Dieser Artikel beleuchtet im Detail, welche Vorkehrungen Flugpassagiere mit psychischen Erkrankungen treffen sollten, welche Rechte sie haben und welche Unterstützung von den Fluggesellschaften erwartet werden kann. Ärztliche Atteste und das Fit-to-Fly-Zertifikat Bevor eine Reise mit dem Flugzeug angetreten wird, sollte der Passagier mit psychischer Erkrankung unbedingt den Hausarzt oder Facharzt für Psychiatrie aufsuchen. Dies dient nicht nur der Beurteilung der körperlichen Gesundheit, sondern auch der Feststellung, ob die psychische Verfassung des Reisenden den Flug gesundheitlich unbedenklich macht. Fluggesellschaften verlangen in vielen Fällen ein sogenanntes „Fit-to-Fly-Attest“. Dieses Attest bestätigt, dass der Passagier in der Lage ist, die Reise ohne gesundheitliche Risiken für sich selbst oder andere zu unternehmen. Wichtig: Viele Airlines verlangen die ärztliche Bescheinigung auf ihrem eigenen Vordruck, der entweder auf der Homepage zum Download verfügbar ist oder aber auf Anfrage durch den Kundenservice zugeschickt wird. Dies sollte unbedingt beachtet werden, da es immer wieder vorkommt, dass wenn der airline-eigene Vordruck nicht genutzt wird, dass die Beförderung verweigert

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Tui startet mit ausgebautem Angebot in die Griechenland-Saison

Der Reiseveranstalter Tui hat am vergangenen Samstag mit einem vollständig ausgebuchten Osterflug von Wien nach Kreta den Beginn seiner Griechenland-Saison eingeläutet. Griechenland erweist sich erneut als das beliebteste Reiseziel der Tui-Gäste für den Sommer. Neben Kreta und Rhodos zählt auch Kos wieder zu den Top drei der griechischen Inseln. Für die kommenden Sommermonate hat Tui sein Flug- und Hotelangebot nochmals erweitert und verzeichnet einen positiven Buchungsstart. Tui bietet seinen Reisenden in dieser Saison eine Auswahl von 17 Flugzielen in Griechenland an, mit über 120 wöchentlichen Verbindungen ab den Flughäfen Wien, Graz, Salzburg, Linz, Innsbruck und Budapest. Nach dem Erstflug nach Kreta folgen weitere Erstflüge nach Rhodos ab Salzburg am 3. Mai sowie nach Kos ab Linz und Graz am 11. Mai. Zusätzlich nimmt Tui am 13. Mai die Strecke von Wien nach Karpathos, am 15. Mai von Salzburg nach Zakynthos und am 18. Mai von Wien nach Korfu wieder auf. Um eine größtmögliche Vielfalt zu gewährleisten, hat Tui sein Angebot in Griechenland für den Sommer 2025 weiter ausgebaut. Neu im Programm ist die Insel Limnos in der Nord-Ägäis, die ab dem 29. Juni einmal wöchentlich sonntags von Wien aus angeflogen wird. Zudem wurden auf Rhodos, Korfu und Kos drei neue Hotels der Tui-eigenen Marken in das Portfolio aufgenommen, darunter das familienfreundliche Tui Blue Atlantica Aegean Park auf Rhodos, das Tui Kids Club Roda Beach Resort & Spa auf Korfu und die Apartmentanlage Tui Time To Smile Saline auf Kos. Für zusätzliche Flexibilität bei der Reisebuchung bietet Tui den zubuchbaren Flex

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Sicher reisen mit Diabetes: Umfassende Vorbereitung für Flugpassagiere

Für Menschen mit Diabetes mellitus stellt das Reisen, insbesondere mit dem Flugzeug, besondere Herausforderungen dar. Eine sorgfältige Planung und Vorbereitung sind unerlässlich, um gesundheitliche Risiken zu minimieren und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Dieser Artikel bietet eine grobe Übersicht über die notwendigen Vorkehrungen, von medizinischen Attesten über den Umgang mit Sicherheitskontrollen bis hin zur richtigen Lagerung von Insulin und Notfallmaßnahmen bei Unterzuckerung. Individuelle Einzelheiten sollten mit einem Arzt sowie der durchführenden Fluggesellschaft besprochen werden, da die Bedürfnisse einzelner Menschen äußerst unterschiedlich sein können. Vorbereitung und ärztliche Bescheinigungen Vor Antritt einer Flugreise sollten Diabetiker frühzeitig, idealerweise vier bis sechs Wochen im Voraus, einen Termin bei ihrem behandelnden Arzt oder ihrer Ärztin vereinbaren. Dabei wird nicht nur der aktuelle Gesundheitszustand überprüft, sondern auch eine ärztliche Bescheinigung ausgestellt, die die Notwendigkeit der Mitführung von Medikamenten und medizinischem Zubehör bestätigt. Diese Bescheinigung ist besonders wichtig für die Sicherheitskontrollen am Flughafen und kann in mehreren Sprachen verfasst sein, um Missverständnisse zu vermeiden. Es ist ratsam, die Fluggesellschaft im Voraus über die Mitführung von medizinischem Equipment wie Insulinpumpen, Blutzuckermessgeräten oder Spritzen zu informieren. Einige Fluggesellschaften bieten spezielle Diabetiker-Mahlzeiten an, die im Vorfeld bestellt werden können. Zudem kann es hilfreich sein, einen Sitzplatz am Gang zu reservieren, um während des Fluges leichter aufstehen und sich bewegen zu können. Sicherheitskontrollen am Flughafen Während der Sicherheitskontrollen müssen alle medizinischen Geräte und Flüssigkeiten, einschließlich Insulin, separat vorgezeigt werden. Insulinpumpen und kontinuierliche Glukosemesssysteme sollten nicht durch Körperscanner oder Röntgengeräte geführt werden, da dies ihre Funktion beeinträchtigen kann. Stattdessen sollte das Sicherheitspersonal

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Neue Registrierungspflicht für Thailand-Reisende tritt in Kraft

Ab dem 1. Mai 2025 müssen sich alle ausländischen Staatsangehörigen, die in das Königreich Thailand einreisen möchten, vor ihrer Ankunft elektronisch registrieren. Diese neue Regelung betrifft Reisende unabhängig von ihrem Transportmittel – ob per Flugzeug, Schiff oder über Landgrenzen. Die Registrierung muss spätestens drei Tage vor der Einreise über das sogenannte Thailand Digital Arrival Card (TDAC)-System erfolgen. Im Rahmen dieser Online-Registrierung sind verschiedene Angaben erforderlich. Reisende müssen persönliche Daten, ihre Reisedokumentnummer, Details zur geplanten Reise, die Adresse ihrer Unterkunft in Thailand sowie gegebenenfalls eine Gesundheitserklärung abgeben, falls sie sich in den zwei Wochen vor der Reise in einem als Hochrisikogebiet eingestuften Land aufgehalten haben. Nach erfolgreicher Übermittlung des Formulars erhalten die Reisenden eine Bestätigungs-E-Mail, die sie bei der Einreise zur Identifikation vorlegen können. Diese neue Maßnahme wird von den thailändischen Behörden eingeführt, um die Einreiseformalitäten zu modernisieren. Während die ursprüngliche Meldung eines tschechischen Reisebüros die Vorteile für Reisende durch die bequemere Abwicklung und den Entfall von Papierformularen betont, ist davon auszugehen, dass die Hauptintention der thailändischen Regierung in einer verbesserten Erfassung und Kontrolle der einreisenden Personen liegt. Es wird empfohlen, die offizielle Website der thailändischen Einwanderungsbehörde für das TDAC-System sowie die Reisehinweise des jeweiligen Außenministeriums des Heimatlandes für detaillierte und aktuelle Informationen zu konsultieren.

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Singapore Airlines: Umfassende Modernisierung der Lounges am Flughafen Changi

Singapore Airlines (SIA) hat mit einem umfassenden Umbauprojekt an ihren exklusiven Lounges im Terminal 2 des Flughafens Changi begonnen. Mit einer Investitionssumme von 45 Millionen Singapur-Dollar (umgerechnet rund 34 Millionen US-Dollar) verfolgt die Fluggesellschaft das Ziel, das Serviceerlebnis am Boden deutlich zu verbessern. Die Modernisierung der SilverKris- und KrisFlyer-Gold-Lounges soll in mehreren Etappen bis Mitte 2027 abgeschlossen sein. Die Maßnahme kommt nicht überraschend: Bereits seit mehreren Jahren setzt Singapore Airlines gezielt auf den Ausbau des Premiumsegments. In Terminal 3 hat die Fluggesellschaft mit der Neugestaltung ihrer Lounges Maßstäbe gesetzt. Das aktuelle Vorhaben in Terminal 2 soll nun an diesen Standard anknüpfen und ihn auf ein neues Niveau heben. Erweiterter Raum und neue Ausstattung Die Business-Class-SilverKris-Lounge wird um etwa 30 Prozent vergrößert. Reisende sollen künftig in den Genuss weitläufigerer Sitzbereiche kommen, die verschiedene Zonen zum Arbeiten, Ausruhen oder für den Rückzug in private Ecken bieten. Ein besonders gestalteter Ruhebereich mit Liegesesseln sowie eine neu konzipierte Wohnlounge mit Wingback Chairs, Sofa-Sitzplätzen und abgetrennten Arbeitsbereichen werden den Anforderungen moderner Geschäftsreisender gerecht. Die First-Class-SilverKris-Lounge erhält ein umfassendes Facelift. Neben einer Vergrößerung der Kapazität wird sie mit hohen Decken und großzügigen Fensterflächen ausgestattet, um ein helles und offenes Ambiente zu schaffen. Live-Kochstationen, ein gehobenes Buffet und Barista-Services am Morgen sollen den Aufenthalt zu einem erstklassigen Erlebnis machen. Für Erholung sorgen luxuriös ausgestattete Rückzugsräume mit Massagesesseln und eigens entwickelten Ruhebetten. Auch Economy-Reisende mit Vielfliegerstatus profitieren Ein weiterer Schwerpunkt des Renovierungsprojekts liegt auf der Modernisierung der KrisFlyer-Gold-Lounge. Sie richtet sich an Vielflieger mit Star-Alliance-Gold-Status, die in der

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Eurofighter-Intervention aus Klagenfurt: Temporäre Verlegung zur Sicherung der Luftraumüberwachung

Von 18. bis 22. April 2025 wird der österreichische Luftraum erstmals für mehrere Tage vom Flughafen Klagenfurt aus überwacht. Drei Eurofighter des Bundesheeres übernehmen in dieser Zeit die aktive Luftraumkontrolle. Hintergrund sind personelle Engpässe am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg sowie strategische Überlegungen zur dezentralen Einsatzführung. Am Freitag, dem 18. April 2025, werden drei Eurofighter des Bundesheeres am Flughafen Klagenfurt stationiert. Diese Maßnahme dient der temporären Verlegung der aktiven Luftraumüberwachung, die bis einschließlich Dienstag, den 22. April, von Kärnten aus durchgeführt wird. Die Entscheidung für diesen Schritt basiert auf der Notwendigkeit, die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres trotz personeller Engpässe am Hauptstandort Zeltweg aufrechtzuerhalten. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Bedeutung dieser Maßnahme: „Die lückenlose Überwachung unseres Luftraums hat höchste Priorität. Ich bedanke mich beim Verantwortlichen des Flughafens Klagenfurt für die hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Luftstreitkräften.“ Generalmajor Gerfried Promberger, Air Chief des Österreichischen Bundesheeres, unterstrich die Notwendigkeit der Verlegung: „Die zeitweise Verlegung des Einsatzflugbetriebs ist unverzichtbar, um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen und den geordneten Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.“ Hintergrund: Personalmangel und infrastrukturelle Herausforderungen Die Entscheidung zur Verlegung der Eurofighter basiert auf einem akuten Personalmangel am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg. Im November 2024 war der österreichische Luftraum aufgrund von fehlendem Personal für mehrere Tage ungeschützt. Diese Situation führte zu Überlegungen, die Luftraumüberwachung auf mehrere Standorte zu verteilen, um die Einsatzfähigkeit des Bundesheeres zu gewährleisten. Der Flughafen Klagenfurt wurde als geeigneter Standort identifiziert, da bereits eine gewisse Infrastruktur vorhanden ist und viele Heeresangehörige aus der Region stammen. Erste Gespräche mit dem Flughafen Klagenfurt fanden bereits im November 2024 statt.

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Flughafen Erfurt schließt Erneuerung der Löschfahrzeugflotte ab

Der Flughafen Erfurt-Weimar hat die Modernisierung seiner Flotte an Flugfeldlöschfahrzeugen mit der Indienststellung des dritten Fahrzeugs vom Typ „Panther“ abgeschlossen. Das neue Fahrzeug, das ab dem 1. Mai 2025 einsatzbereit ist, ergänzt die bereits vorhandenen zwei baugleichen Löschfahrzeuge und markiert somit den Abschluss einer umfassenden Erneuerung der sicherheitsrelevanten Technik am Thüringer Flughafen. Das dritte Löschfahrzeug, ebenfalls vom Hersteller Rosenbauer, verfügt über einen Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 12.000 Litern und einen Schaummitteltank mit 1.400 Litern fluorfreiem Schaummittel. Eine Besonderheit stellt die integrierte CO²-Löschanlage mit einer Kapazität von 120 Kilogramm dar. Die Löschmittel können über einen Dachwerfer mit einer Leistung von 9.000 Litern pro Minute und einer Reichweite von bis zu 100 Metern sowie über einen Frontmonitor mit 1.500 Litern pro Minute und einer Reichweite von 65 Metern ausgebracht werden. Der „Panther“ mit der Kennnummer 24 wird von einem 750 PS starken Motor angetrieben und erreicht ein Gesamtgewicht von 37 Tonnen. Trotz dieser Masse kann das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde erreichen. Zur weiteren Ausstattung gehören ein fest verbauter Lichtmast und eine Seilwinde mit einer Zugkraft von 50 Kilonewton. Jens-Uwe Germer, der Leiter der Flughafenfeuerwehr, äußerte sich zufrieden über die abgeschlossene Modernisierung und betonte die intensive Schulung der Einsatzkräfte an der neuen Technik, um im Notfall einen sicheren Flugbetrieb gewährleisten zu können.

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Finanzkrise im bosnischen Luftraum: Eurocontrol friert Zahlungen an BHANSA ein

Ein internationales Schiedsgerichtsurteil führt zur Blockade von Eurocontrol-Zahlungen an die bosnische Flugsicherungsbehörde BHANSA. Die Folge: Eine existenzielle Bedrohung für den Luftverkehr über Bosnien und Herzegowina. Die Luftfahrtbranche Bosnien und Herzegowinas steht vor einer ernsten Herausforderung. Die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) hat sämtliche Zahlungen an die bosnische Flugsicherungsbehörde BHANSA eingefroren. Hintergrund ist ein Schiedsgerichtsurteil zugunsten des slowenischen Unternehmens Viadukt, das Bosnien und Herzegowina wegen der einseitigen Kündigung eines Konzessionsvertrags verklagt hatte. Obwohl BHANSA nicht direkt in den Streit involviert war, trifft die finanzielle Blockade die Behörde hart und gefährdet die Stabilität des Luftverkehrs im Land. Hintergrund des Konflikts Der Ursprung des Problems liegt in einem Streit zwischen der Republik Srpska, einer der beiden Entitäten Bosnien und Herzegowinas, und dem slowenischen Unternehmen Viadukt. Letzteres hatte einen Konzessionsvertrag für ein Wasserkraftprojekt am Fluss Vrbas, der jedoch von der Republik Srpska einseitig gekündigt wurde. Ein internationales Schiedsgericht sprach Viadukt daraufhin eine Entschädigung in Höhe von etwa 56 Millionen Euro zu. Da die Republik Srpska die Zahlung verweigerte, wurde ein Vollstreckungsverfahren gegen den Gesamtstaat Bosnien und Herzegowina eingeleitet. Infolgedessen ordnete ein Gericht in Brüssel an, dass Eurocontrol alle Zahlungen an BHANSA einfrieren müsse. BHANSA ist für die Flugsicherung im gesamten bosnischen Luftraum verantwortlich und finanziert sich hauptsächlich durch Gebühren, die Eurocontrol für die Nutzung des Luftraums erhebt. Mit dem Einfrieren dieser Zahlungen steht die Behörde vor erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Laut BHANSA können grundlegende Betriebskosten wie Treibstoff, Wartung und Gehälter nicht mehr gedeckt werden. Die Gewerkschaft der Fluglotsen warnt vor einem möglichen Zusammenbruch

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Amadeus-Bericht prognostiziert Ende des Check-ins und automatische Erkennung auf Reisen

Einem neuen Bericht des Technologieunternehmens Amadeus zufolge steht die Reisebranche vor einer grundlegenden Veränderung. In Zukunft sollen Reisende in vielen Teilen der Welt auf den herkömmlichen Check-in verzichten können und während ihrer gesamten Reise, vom Flughafen über Mietwagenstationen bis zu Hotels, automatisch erkannt werden. Ermöglicht werde dies durch die Verwendung eines einzigen, übergreifenden Identifikators anstelle verschiedener Reisedokumente. Der Bericht basiert auf Erkenntnissen von Branchenexperten, die an der Entwicklung der nächsten Generation von Technologien für das sogenannte Delivery Management von Fluggesellschaften arbeiten. Die Luftfahrtindustrie befindet sich inmitten einer umfassenden technologischen Umstellung. Fluggesellschaften lösen traditionelle Branchenstandards ab und setzen auf neue Technologien in den Bereichen Angebot, Buchung und Durchführung, um Flugreisen stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Reisenden auszurichten. Das Delivery Management stellt dabei die letzte Phase dieser Transformation dar. Entwickler von Amadeus arbeiten derzeit mit Fluggesellschaften, Bodenabfertigern und Flughäfen an der Realisierung dieser neuen Systeme. Laut dem Bericht sollen sogenannte Delivery Management Systeme (DMS) schrittweise die heutigen Departure Control Systeme (DCS) ersetzen. Ziel ist es, eine neue Generation offener und flexibler Technologien zu schaffen, die die Systeme von Fluggesellschaften und ihren Partnern wie Flughäfen, Bodenabfertigern und Drittanbietern besser miteinander vernetzen. Diese Transformation wird dazu beitragen, veraltete, von Fluggesellschaften an Flughäfen genutzte Systeme überflüssig zu machen. Flughafenmitarbeiter sollen sich künftig freier im Terminal bewegen können, um Passagiere direkt über mobile Endgeräte zu unterstützen. Die Ablösung jahrzehntelang etablierter Standards und Prozesse soll in mehreren Schlüsselbereichen ein reibungsloseres und stärker vernetztes Reiseerlebnis ermöglichen. Dazu gehört die Ankunft am Flughafen ohne Notwendigkeit des Check-ins, da

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