
Deutscher Luftverkehr im März 2025: Verhaltener Aufschwung trotz anhaltender Rückstände
Im März 2025 verzeichneten die deutschen Flughäfen ein leichtes Wachstum bei Passagierzahlen und Frachtaufkommen. Mit 15,28 Millionen an- und abfliegenden Passagieren konnte gegenüber Februar ein Zuwachs von rund 2,83 Millionen Reisenden erreicht werden. Auch im Vergleich zum März des Vorjahres legte das Passagieraufkommen um 1,4 Prozent zu. Dennoch bleibt der Luftverkehrsstandort Deutschland weiterhin hinter dem Vorkrisenniveau von 2019 zurück. Die Erholungsquote („Recovery-Rate“) lag mit 79,4 Prozent erneut unter der Marke von 80 Prozent und somit unter dem europäischen Durchschnitt. Der positive Trend im März überrascht insofern, als dass die Osterferien, die gewöhnlich das Reiseaufkommen erhöhen, in diesem Jahr erst im April lagen. Trotzdem konnte im Europa-Verkehr eine deutliche Steigerung um 24,25 Prozent gegenüber dem Februar verzeichnet werden, was rund 1,94 Millionen zusätzliche Passagiere bedeutet. Auch der Interkontinentalverkehr legte deutlich zu: Mit über 3,39 Millionen Passagieren stieg die Nachfrage im Vergleich zum Februar um rund 555.000 Personen, was einem Wachstum von 3,9 Prozent gegenüber März 2024 entspricht. Dennoch offenbart ein Blick auf die Zahlen eine strukturelle Schwäche: Im innerdeutschen Verkehr fehlten im März weiterhin mehr als die Hälfte der Passagiere im Vergleich zum März 2019. Die Erholungsquote lag bei lediglich 46,6 Prozent. Das innerdeutsche Marktsegment bleibt damit der schwächste Bereich des deutschen Luftverkehrs. Luftfrachtgeschäft zeigt Stabilität trotz globaler Herausforderungen Das Frachtaufkommen zeigte sich im März widerstandsfähig: Insgesamt wurden 430.102 Tonnen transportiert, was ein Wachstum von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Dieser Anstieg ist auch auf saisonale Effekte wie das chinesische Neujahrsfest zurückzuführen, das im Februar das Frachtaufkommen traditionell senkt. Verglichen




