April 30, 2025

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April 30, 2025

Lufthansa Technik erzielt Rekordergebnis im ersten Quartal

Lufthansa Technik hat im ersten Quartal 2025 das beste Ergebnis für ein erstes Quartal in der Unternehmensgeschichte verbucht. Der Weltmarktführer für flugzeugtechnische Dienstleistungen erwirtschaftete ein Adjusted EBIT von 161 Millionen Euro, eine Steigerung von 49,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (108 Millionen Euro). Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 18,4 Prozent auf zwei Milliarden Euro. Im Vorjahr hatten Streiks in Deutschland das Ergebnis des ersten Quartals maßgeblich beeinträchtigt. Trotz des erfreulichen Starts ins Jahr weist der Vorstandsvorsitzende Sören Stark auf bestehende Herausforderungen hin. Dazu zählen die anhaltenden Schwierigkeiten in der Materialversorgung sowie überproportionale Kostensteigerungen in der Branche. Zudem beobachtet das Unternehmen mögliche Auswirkungen erhöhter Zölle. Trotz dieser Rahmenbedingungen strebt Lufthansa Technik aufgrund der weiterhin starken Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung für das Gesamtjahr an. Die Adjusted-EBIT-Marge erreichte im ersten Quartal 8,0 Prozent (Vorjahr: 6,3 Prozent), liegt aber noch unter dem langfristig angestrebten Wert von 10 Prozent. Positiv hervorzuheben ist die anhaltend hohe Nachfrage nach den Dienstleistungen von Lufthansa Technik weltweit. Im ersten Quartal konnten 176 neue Verträge abgeschlossen werden, nachdem im Vorjahr bereits über 900 Verträge mit einem Volumen von fast acht Milliarden Euro akquiriert wurden. Dazu zählt beispielsweise ein bedeutender Vertrag mit der kanadischen Fluggesellschaft WestJet über die Triebwerkswartung und den Aufbau eines neuen Standorts in Calgary. Das Unternehmen setzt weiterhin auf den Ausbau seiner globalen Präsenz und hat mit der Rekrutierung von Mitarbeitern an den neuen Standorten in Kanada und Portugal begonnen. Weltweit beschäftigt Lufthansa Technik derzeit 22.135 Mitarbeiter. Seit dem 1. Mai

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Brussels Airlines meldet verbessertes Ergebnis im ersten Quartal trotz Belastungen

Brussels Airlines hat im ersten Quartal 2025 ein bereinigtes EBIT von -53 Millionen Euro verzeichnet. Dies stellt eine Verbesserung um 9 % im Vergleich zum Vorjahresquartal dar. Obwohl ein negatives Ergebnis im ersten Jahresviertel in der Luftfahrtbranche üblich ist, zeigt sich die belgische Fluggesellschaft zuversichtlich, das Gesamtjahr 2025 mit einem Gewinn abzuschließen. Die Fluggesellschaft konnte ihre Leistung im Vergleich zum ersten Quartal 2024 steigern und verzeichnete eine deutliche Kapazitätserhöhung mit über 450 zusätzlichen Flügen, was einem Anstieg der angebotenen Sitzkilometer um 7,3 % entspricht. Allerdings belasteten mehrere Faktoren das Ergebnis. So führten soziale Unruhen in Belgien zu einer finanziellen Belastung von 5 Millionen Euro. Des Weiteren wirkten sich politische Unruhen in Zentralafrika negativ auf wichtige Märkte südlich der Sahara aus. Planmäßige und ungeplante Wartungsarbeiten an der Langstreckenflotte verursachten zusätzliche Kosten, die durch einen befristeten Wet-Lease-Vertrag zur Sicherstellung der Betriebsstabilität entstanden. Trotz dieser Herausforderungen betont Finanzvorstand Nina Öwerdieck die positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr und bekräftigt das Ziel einer nachhaltigen Profitabilität für 2025. Sie hob die Kapazitätserhöhungen und die gleichzeitige Kostenkontrolle hervor. Zudem äußerte sie die Hoffnung auf eine baldige Lösung der sozialen Konflikte in Belgien, da Streiks eine erhebliche Belastung für die Passagiere darstellen und dem Unternehmen finanziell schaden könnten. Brussels Airlines setzt auf weiteres Wachstum und hat ihre Kapazitäten im ersten Quartal bereits ausgebaut. Seit Ende März werden vier Airbus A220 von Air Baltic im Wet-Lease betrieben, um die Kapazitäten während der Sommermonate zu erhöhen und in der Wintersaison flexibel anzupassen. Zudem erwartet die Fluggesellschaft im Juni die Auslieferung

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Airbus A380 feiert 20-jähriges Jubiläum des Jungfernflugs

Am 27. April 2025 jährte sich der Erstflug des Airbus A380 zum zwanzigsten Mal. Jener Tag im Jahre 2005, als der Superjumbo in Toulouse, Frankreich, zum ersten Mal abhob, schrieb Luftfahrtgeschichte. Obwohl die Produktion des imposanten Doppeldeckers im Jahr 2021 eingestellt wurde, sind von den insgesamt 251 gebauten Maschinen noch immer beachtliche 180 im aktiven Dienst bei verschiedenen Fluggesellschaften weltweit. Der Jungfernflug des ersten A380, des Testflugzeugs MSN001 mit der Kennung F-WWOW, war ein mediales Großereignis und symbolisierte den Innovationsgeist von Airbus. Der Flugzeughersteller betonte anlässlich des Jubiläums, dass die A380 neue Technologien und Konstruktionsweisen einführte, die maßgeblich zur Etablierung von Airbus als führendem Anbieter in der kommerziellen Luftfahrt beitrugen. Zahlreiche Innovationen, die in der A380 erstmals zum Einsatz kamen, prägen bis heute das Design von Verkehrsflugzeugen. So nutzten die Ingenieure für die Konstruktion des Riesenflugzeugs erstmals ein vollständiges Digital Mock Up (DMU), was einen neuen Standard in der Branche setzte. Zudem enthielt die A380 Komponenten aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) und bereitete damit den Weg für dessen breiten Einsatz in späteren Modellen wie der A350. Während der Entwicklungsphase der A380 wurden über 380 Patente angemeldet, die von lärmmindernden Kabinenverkleidungen bis hin zu gewichtssparenden und sicherheitsverbessernden Hydrauliksystemen reichten. Viele dieser Innovationen wurden später zum Industriestandard. Auch das Trent XWB-Triebwerk der A350 absolvierte seine ersten Flugtests unter der Tragfläche eines A380-Testflugzeugs. Die Jahre der COVID-19-Pandemie stellten für die A380 eine Zäsur dar. Mehrere große Fluggesellschaften, darunter Air France, THAI Airways und Malaysia Airlines, musterten den Flugzeugtyp endgültig aus. Andere Betreiber hingegen reaktivierten

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Eurowings erweitert Flugangebot ab Berlin-Brandenburg

Die Fluggesellschaft Eurowings baut ihr Streckennetz ab dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) für den Sommer und Winter 2025 deutlich aus. Neu im Sommerflugplan sind die spanischen Städte Jerez de la Frontera und Bilbao, die erstmals direkt vom BER erreichbar sein werden. Zudem werden die griechische Insel Korfu und die nordenglische Stadt Newcastle neu in den Flugplan aufgenommen. Im Winter 2025/26 erweitert Eurowings ihr Langstreckenangebot mit neuen Verbindungen nach Abu Dhabi und einer verstärkten Frequenz nach Dubai sowie Flügen nach Dschidda. Ab Sommer 2025 wird Jerez de la Frontera in Andalusien, bekannt für seine Sherry-Produktion und den Flamenco, jeweils dienstags und samstags angeflogen. Bilbao, das Tor zum grünen Norden Spaniens mit seiner modernen Architektur, wird montags und freitags erreichbar sein. Die griechische Insel Korfu wird samstags und ab Ende Mai zusätzlich dienstags bedient. Newcastle in Nordengland, eine Stadt mit reicher Geschichte und lebendiger Kultur, wird ab Anfang Mai donnerstags und sonntags angeflogen. Zusätzlich zu den neuen Zielen erhöht Eurowings die Flugfrequenzen zu bereits bestehenden Destinationen. Dies betrifft Malaga, Kreta (Heraklion), Kos, Rhodos, Nizza, Split, Porto, Jerewan und Erbil. Die Top-Destination ab BER bleibt Palma de Mallorca, die im Sommer bis zu 22 Mal pro Woche angeflogen wird. Insgesamt bietet Eurowings ab dem BER 42 Ziele in 22 Ländern an. Im Winterflugplan ab November 2025 wird Eurowings dreimal wöchentlich nach Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten fliegen. Die Verbindung nach Dubai wird auf bis zu elf Flüge pro Woche ausgebaut, und Dschidda in Saudi-Arabien wird zweimal wöchentlich angeflogen. Damit stärkt Eurowings

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Massiver Stromausfall legt Flugverkehr auf der Iberischen Halbinsel lahm

Ein unerwarteter und weit verbreiteter Stromausfall hat am gestrigen Tage den Flugverkehr auf der Iberischen Halbinsel empfindlich gestört und in Spanien sowie Portugal zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt. Betroffen waren nicht nur die Flughäfen, sondern auch der öffentliche Nahverkehr, die Verkehrsinfrastruktur sowie private und gewerbliche Stromkunden. Auch der Internetzugang soll in weiten Teilen der beiden Länder unterbrochen gewesen sein. Die Ursache für diesen Blackout ist derzeit noch unbekannt und Gegenstand intensiver Untersuchungen. Flughäfen im Ausnahmezustand: Abflüge gestoppt, Ankünfte reduziert Der Stromausfall, der kurz nach 13:00 Uhr Ortszeit am 28. April 2025 eintrat, hatte unmittelbare Auswirkungen auf den Flugbetrieb. An mehreren bedeutenden Flughäfen der Region, darunter die Hauptstädte Lissabon (Portugal), Madrid und Barcelona (Spanien), wurde ein sofortiger Stopp aller Abflüge angeordnet. Diese Maßnahme diente dazu, ein weiteres Anwachsen der Passagierströme in den bereits überfüllten Terminals zu verhindern. Auch der ankommende Flugverkehr war von den Störungen betroffen. Am Flughafen Lissabon wurde eine sogenannte „Nullrunde“ für ankommende Flüge verhängt, um eine Überlastung der Kapazitäten zu vermeiden. An den Flughäfen Barcelona-El Prat und Madrid-Barajas wurden die Ankunftsraten drastisch reduziert, um 50 beziehungsweise bis zu 60 Prozent. Diese Einschränkungen führten zu erheblichen Verspätungen und in einigen Fällen auch zu Annullierungen von Flügen. Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal reagierte umgehend auf die Situation und forderte ihre Passagiere auf, sich bis auf Weiteres nicht zu den Flughäfen zu begeben. Auch der Flughafen Lissabon riet Reisenden, die Terminals zu verlassen und sich mit ihren jeweiligen Fluggesellschaften in Verbindung zu setzen, ohne jedoch nähere Angaben zur Ursache des Stromausfalls

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Österreichs Tourismus zeigt sich robust

Österreichs Tourismus verzeichnet trotz witterungsbedingter Herausforderungen eine stabile Wintersaison 2024/25 und blickt optimistisch auf den kommenden Sommer. Dies wurde bei einem gemeinsamen Pressegespräch des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus, der Österreich Werbung und der Statistik Austria bekanntgegeben. Die bisherigen Zahlen der Wintersaison liegen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres, während für den Sommer 2025 ein deutlicher Anstieg der Gästezahlen erwartet wird. Laut Statistik Austria wurden in der Wintersaison 2024/25 (November bis März) 64 Millionen Nächtigungen und 17,8 Millionen Ankünfte registriert. Dies bedeutet einen leichten Rückgang der Nächtigungen um 0,7 Prozent, aber einen Zuwachs bei den Ankünften um 0,7 Prozent im Vergleich zur vorherigen Wintersaison. Besonders die Monate Dezember und Jänner zeigten eine starke Performance sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Gästen. Trotz schwieriger Wetterbedingungen mit geringen Schneefällen lobten Branchenvertreter die Anstrengungen der Regionen und Betriebe, den Gästen attraktive Wintererlebnisse zu bieten. Für den Sommer 2025 prognostiziert die Österreich Werbung 22,5 Millionen Gäste, was einem Zuwachs von einer Million Gästen aus den Kernmärkten entspricht. Studien zeigen eine anhaltend hohe Reisebereitschaft, wobei Österreich in neun von zehn befragten Märkten zu den Top-3 der beliebtesten Bergdestinationen zählt. Ein weiterer wichtiger Trend ist die Zunahme von Reisen in den Nebensaisonen (Mai, Juni, Oktober). Hier zeigen vor allem Gäste aus Großbritannien, der Schweiz und den Niederlanden ein verstärktes Interesse, angelockt durch günstigere Preise, weniger Andrang und angenehmere Bedingungen. Die Entwicklung hin zu einem Ganzjahrestourismus wird in Österreich als gelebte Praxis und nicht nur als Schlagwort betrachtet. Die gleichmäßigere Verteilung der Gästenächtigungen über das

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Dr. Richard Gruppe verpasst sich Aufsichtsrat und neues Managementteam

Mit der Einrichtung eines Aufsichtsrats und der Berufung eines neuen Managementteams setzt die Dr. Richard Gruppe einen weiteren bedeutenden Schritt in der Neuausrichtung ihrer Unternehmensstruktur. Das größte private Busunternehmen im deutschsprachigen Raum reagiert damit auf die aktuellen Entwicklungen der Branche und stellt sich für die kommenden Jahre breiter und moderner auf. Der Fokus liegt klar auf dem Ausbau alternativer Antriebe und der Digitalisierung – zwei Bereiche, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Anfang April 2025 wurde innerhalb der Dr. Richard Bus GmbH ein Aufsichtsrat etabliert, der beratende und unterstützende Aufgaben übernimmt. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Reorganisation, die darauf abzielt, die verschiedenen Busbetriebe unter dem Dach einer Holdinggesellschaft effektiver zu steuern. Die Zusammensetzung des neuen Aufsichtsrats spiegelt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen externen Fachleuten, Arbeitnehmervertretern und der Eigentümerfamilie wider. Auf der Seite der Arbeitnehmer vertreten Thomas Stiller, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats, sowie Siegfried Seltenhammer, Angestelltenbetriebsrat, die Interessen der Beschäftigten. Die Kapitalvertreterseite wird maßgeblich durch Dr. Ludwig Richard, Hauptgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender, sowie KR Dkfm. Dr. Karl L. Richard vertreten. Ergänzt wird das Gremium durch Mag.a Silvia Kaupa-Götzl, eine erfahrene Mobilitätsexpertin aus dem ÖBB-Konzern, sowie den auf Verkehrs- und Gesellschaftsrecht spezialisierten Anwalt Dr. Martin Neuwirth. Neues Führungsteam nimmt Kurs auf Modernisierung Parallel zur Einrichtung des Aufsichtsrats wurde auch ein neues Führungsteam vorgestellt, das die operative Steuerung der Gruppe übernimmt. Nach dem Rückzug von Dr. Ludwig Richard aus der aktiven Geschäftsführung im Mai 2024 setzen nun Lukas Hackl, MSc, Mag. Markus Sax, MBA, und DI Ulrike Schandl die Leitlinien für die Zukunft. Lukas Hackl bringt

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Emirates und Hapag-Lloyd Cruises kooperieren für Luxusreisen

Die Fluggesellschaft Emirates und Hapag-Lloyd Cruises, ein Anbieter von Luxuskreuzfahrten, haben eine Partnerschaft bekanntgegeben, um ab der Saison 2026/2027 gemeinsame Spezialpakete für kombinierte Flug- und Kreuzfahrterlebnisse anzubieten. Die Kooperation wurde auf dem Arabian Travel Market in Dubai verkündet und zielt darauf ab, das Angebot für anspruchsvolle Reisende zu erweitern. Die Partnerschaft sieht vor, die weltweiten Kreuzfahrtrouten von Hapag-Lloyd Cruises mit dem globalen Streckennetz und den Flugplänen von Emirates abzustimmen. Dadurch sollen Kreuzfahrtpassagiere verbesserte Reisemöglichkeiten zu ihren Ein- und Ausschiffungshäfen erhalten, insbesondere in Regionen wie dem Indischen Ozean, Afrika, dem Fernen Osten, Australien und Neuseeland. Die speziell geschnürten Angebote werden dabei die saisonale Nachfrage nach Kreuzfahrten berücksichtigen. Auf operativer Ebene wollen Emirates und Hapag-Lloyd Cruises einen Informationsaustausch etablieren, um die Servicequalität für ihre gemeinsamen Kunden zu optimieren. Zudem sollen Möglichkeiten zur Integration von Premium-Dienstleistungen an den angeflogenen Destinationen geprüft werden. Beide Unternehmen betonen ihr gemeinsames Engagement für hochwertige Reiseerlebnisse und exzellenten Kundenservice. Die Kooperation wird zunächst spezielle Angebote für die Schiffe MS EUROPA 2 sowie die Expeditionskreuzfahrtschiffe HANSEATIC inspiration und HANSEATIC spirit umfassen. Diese Schiffe sind bekannt für ihren hohen Komfort, exklusive Gastronomie und die Erkundung entlegener Reiseziele mit erfahrenen Crews. Die Partnerschaft verspricht eine nahtlose Verbindung von luxuriösen Flugreisen mit erstklassigen Kreuzfahrterlebnissen.

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Indien: Vertrag über 26 Rafale-M-Kampfflugzeuge mit Frankreich abgeschlossen

Am 28. April 2025 unterzeichneten Indien und Frankreich ein umfassendes Rüstungsabkommen, das den Erwerb von 26 Rafale-M-Kampfflugzeugen für die indische Marine vorsieht. Der Vertrag, dessen Volumen auf etwa 7,4 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, markiert einen weiteren Meilenstein in der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Staaten und unterstreicht Indiens Ambitionen, seine militärische Präsenz im Indischen Ozean erheblich auszubauen. Das Abkommen wurde in Anwesenheit des indischen Verteidigungssekretärs Raj Kumar Singh, des Vorsitzenden und Generaldirektors von Dassault Aviation, Éric Trappier, sowie des französischen Botschafters in Indien, Thierry Mathou, offiziell unterzeichnet. In einer Stellungnahme betonte Trappier die lange Tradition der Zusammenarbeit zwischen Indien und Dassault Aviation, die über sieben Jahrzehnte zurückreicht. Er sprach von einer „unerschütterlichen Entschlossenheit“, Indien bei der Wahrnehmung seiner souveränen Interessen zu unterstützen. Die Bestellung umfasst 22 einsitzige Rafale-M-Jets sowie vier doppelsitzige Trainingsflugzeuge. Letztere sind jedoch nicht für den Einsatz auf Flugzeugträgern vorgesehen. Ursprüngliche Pläne für eine trägerfähige Doppelsitzerversion, bekannt als Rafale N oder Rafale BM, wurden aufgrund technischer und wirtschaftlicher Herausforderungen frühzeitig aufgegeben. Die Doppelsitzer werden somit ausschließlich für landgestützte Ausbildungsaufgaben eingesetzt. Einsatz auf dem Flugzeugträger INS Vikrant Die neuen Rafale-M-Kampfflugzeuge werden künftig auf der INS Vikrant stationiert sein, Indiens erstem selbstgebauten Flugzeugträger, der im Jahr 2022 in Dienst gestellt wurde. Der Träger verfügt über eine sogenannte Ski-Jump-Rampe, die den Start von Flugzeugen ohne Katapultsystem ermöglicht. Während der Evaluationsphase setzte sich die Rafale M gegen Boeings F/A-18 Super Hornet durch, insbesondere nach erfolgreichen Ski-Jump-Tests, welche die Tauglichkeit der Maschinen für den Einsatz auf der INS Vikrant bestätigten. Mit dieser Beschaffung

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Verstärkung der Geschäftsführung am Flughafen München

Die Flughafen München GmbH (FMG) erweitert ihre Geschäftsführung zum 1. Mai 2025. Thomas Hoff Andersson (48) wird die neu geschaffene Position des Geschäftsführers Aviation und Operation übernehmen. In dieser Funktion wird er die operative Leitung der komplexen Abfertigungsprozesse verantworten und somit maßgeblich das Passagiererlebnis am Münchner Flughafen prägen. Zudem wird er die Verantwortung für die FMG-Tochtergesellschaften AeroGround und Terminal 2 tragen. Thomas Hoff Andersson bringt umfangreiche Erfahrung aus der Luftfahrtbranche mit. Zuletzt war er als Geschäftsführer und Chief Operating Officer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH tätig. Seine Expertise in der Planung, Steuerung und Optimierung von Flughafenprozessen sowie seine nationale und internationale Führungserfahrung werden als wichtige Bereicherung für den Flughafen München angesehen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der FMG, Jost Lammers, begrüßte die Verstärkung des Teams und betonte die Bedeutung von Anderssons Fachwissen für den weiteren Erfolg des Flughafens. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende, Staatsminister Albert Füracker, hob die strategische Bedeutung der neuen Geschäftsführerposition hervor, um den hohen Ansprüchen als Premiumflughafen gerecht zu werden. Er zeigte sich zuversichtlich, daß die Geschäftsführung mit Thomas Hoff Andersson, Jost Lammers und Jan-Henrik Andersson bestens für die Zukunft aufgestellt sei. Thomas Hoff Andersson äußerte seine Freude über die neue Aufgabe und die Möglichkeit, zur Weiterentwicklung des international renommierten Flughafens beizutragen. Die Schaffung dieser neuen Führungsposition unterstreicht das Bestreben des Flughafens München, seine operativen Abläufe kontinuierlich zu optimieren und seine Position als bedeutendes internationales Luftverkehrsdrehkreuz zu festigen.

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