Mai 2, 2025

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Mai 2, 2025

APF verzeichnet Rekordjahr 2024: Über 2,45 Millionen Euro für Reisende erwirkt

Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF) blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Mit über 2,45 Millionen Euro an erstrittenen Entschädigungen, Ausgleichszahlungen und Erstattungen für Reisende konnte die APF einen neuen Höchststand verzeichnen. Die Zahl der Schlichtungsanträge erreichte mit 7.333 ebenfalls einen Rekordwert. Im Jahr 2024 gingen insgesamt 7.333 schriftliche Schlichtungsanträge bei der APF ein, was einer Steigerung von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Aus diesen Anträgen wurden 5.436 Schlichtungsverfahren eröffnet und 5.334 abgeschlossen. Die durchschnittliche Verfahrensdauer betrug 40 Tage, während die erste Rückmeldung an Antragstellende im Schnitt nach einem Tag erfolgte. Besonders hervorzuheben ist die hohe Erfolgsquote der APF: In 96 Prozent der abgeschlossenen Verfahren im Bahnbereich konnte eine Einigung zwischen den Parteien erzielt werden. Im Flugbereich lag die Einigungsquote bei 79 Prozent. Flugsektor dominiert Entschädigungsleistungen Der größte Anteil der erstrittenen Summe entfiel mit 2,3 Millionen Euro auf den Flugsektor. Häufige Gründe für Beschwerden waren Annullierungen, Verspätungen sowie unzureichende Betreuungsleistungen durch die Fluggesellschaften. Besonders auffällig war die Zunahme von Fällen, in denen Fluglinien „außergewöhnliche Umstände“ als Begründung für Verspätungen oder Ausfälle anführten. Die APF prüfte diese Angaben individuell und konnte in vielen Fällen zugunsten der Reisenden entscheiden. Im Bahnbereich wurden 1.412 Schlichtungsanträge verzeichnet, was ebenfalls einen neuen Höchststand darstellt. Hauptsächlich betrafen die Beschwerden Probleme bei der Stornierung von Online-Tickets, ungerechtfertigte Strafzahlungen sowie Leistungsminderungen im Nachtzugverkehr. Die meisten Verfahren im Bahnbereich bezogen sich mit 95 Prozent auf die ÖBB-Personenverkehr AG, gefolgt von der Westbahn mit etwa zwei Prozent. Ryanair und Austrian Airlines im Fokus der Beschwerden

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Motel One mit Rekordumsatz und Expansion im Geschäftsjahr 2024

Die Motel One Group hat im Geschäftsjahr 2024 ein bemerkenswertes Wachstum erzielt und mit einem Umsatzanstieg von 15 Prozent auf 980 Millionen Euro einen neuen Höchstwert erreicht. Dieses Ergebnis unterstreicht die Stärke des Geschäftsmodells in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Maßgeblich für diese positive Entwicklung waren die Erweiterung des Hotelnetzwerks, eine verbesserte Preissetzung und eine hohe operative Effizienz. Neben dem deutlichen Umsatzwachstum konnte die Hotelgruppe auch ihre Profitabilität steigern. Das EBITDAR erhöhte sich um 14 Prozent auf 532 Millionen Euro, wobei die Marge stabil bei 54,3 Prozent blieb. Die Management-EBITDA-Lücke verbesserte sich um knapp 13 Prozent auf 265 Millionen Euro, was die Effizienz des Unternehmens untermauert. Trotz einer stabilen Auslastung von 71 Prozent stieg der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (TRevPAR) um rund 8 Prozent auf 99 Euro. Besonders im vierten Quartal zeigte sich eine starke Performance mit einem TRevPAR von 102 Euro und einer Auslastung von 74 Prozent. Im Jahr 2024 erweiterte Motel One sein Portfolio um fünf neue Hotels mit insgesamt 1.458 Zimmern, darunter neue Standorte der Marke The Cloud One in Düsseldorf und Danzig sowie ein weiteres Motel One in Antwerpen. Zum Jahresende betrieb die Gruppe somit 99 Hotels mit insgesamt 27.928 Zimmern. Die Motel One Group erhielt erneut die AAA-Bewertung von Treugast und wurde als „Leading Employer“ ausgezeichnet, was die Attraktivität des Unternehmens sowohl für Gäste als auch für Arbeitnehmer unterstreicht. Für das Jahr 2025 plant Motel One die Eröffnung von fünf weiteren Hotels in wichtigen europäischen Metropolen und erwartet aufgrund zahlreicher Veranstaltungen eine positive Geschäftsentwicklung. Zudem steht die

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US-Kongressabgeordneter warnt Ryanair vor Kauf chinesischer Comac-Jets

In einem ungewöhnlichen Schritt hat sich der einflussreiche US-Kongressabgeordnete Raja Krishnamoorthi direkt an den Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O’Leary, gewandt und vor dem Erwerb von in China hergestellten Comac-Flugzeugen gewarnt. Der demokratische Politiker äußerte in einem Schreiben an O’Leary Sicherheitsbedenken im Falle einer Entscheidung Ryanairs für die C919 des chinesischen Herstellers, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Intervention des hochrangigen Mitglieds des Sonderausschusses des Repräsentantenhauses zur Kommunistischen Partei Chinas erfolgte im Anschluss an jüngste Äußerungen O’Learys, in denen dieser die Möglichkeit eines Comac-Kaufs bei entsprechend günstigem Preis in den Raum gestellt hatte. Krishnamoorthi argumentierte in seinem Schreiben, das Reuters einsehen konnte, dass US-amerikanische und europäische Fluggesellschaften nicht einmal die zukünftige Anschaffung von Flugzeugen von chinesischen Militärunternehmen in Erwägung ziehen sollten. Diese deutliche Warnung unterstreicht die Besorgnisse in den Vereinigten Staaten hinsichtlich der engen Verbindungen zwischen dem staatlichen Flugzeugbauer Comac und dem chinesischen Militär. Es wird befürchtet, dass der Einsatz chinesischer Flugzeuge in westlichen Flotten sicherheitspolitische Risiken bergen könnte, beispielsweise im Hinblick auf Spionage oder die Integrität der Systeme. Die Reaktion Krishnamoorthis ist auf ein Interview zurückzuführen, das Michael O’Leary im März 2025 dem Branchenportal Skift gab. Darin hatte der Ryanair-Chef erklärt, dass seine Fluggesellschaft den schmalrumpfigen Jet C919 von Comac in Betracht ziehen würde, falls der Preis attraktiv genug sei. Konkret nannte O’Leary einen Preisnachlass von zehn bis zwanzig Prozent gegenüber vergleichbaren Modellen von Airbus als Bedingung für eine Bestellung. Diese Aussage deutete eine mögliche Abkehr von der traditionellen Beschaffungsstrategie Ryanairs hin, die bisher stark auf Boeing ausgerichtet

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Wizz Air erweitert Vorteile für Discount Club Mitglieder

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat ihr Wizz Discount Club (WDC) Mitgliedschaftsprogramm überarbeitet und bietet ihren treuen Kunden ab sofort zusätzliche Vorteile. Diese Erweiterungen umfassen unter anderem prioritären Kundenservice, personalisierte Angebote zu besonderen Anlässen sowie exklusive Rabatte und Promotionen. Die Programmänderungen sind Teil der neuen Initiative „Customer First Compass“, mit der Wizz Air ihr Engagement für die Passagiere weiter stärken will. Neben den bereits bestehenden Ermäßigungen auf Flugtickets profitieren WDC-Mitglieder nun von einer bevorzugten Behandlung im Kundenservice, was Wartezeiten reduzieren soll. Zudem erhalten sie individuelle Angebote an ihrem Geburtstag und dem Jahrestag ihrer Mitgliedschaft. Exklusive Rabattaktionen, die nur WDC-Mitgliedern zugänglich sind, sowie erweiterte Vorteile bei Partnerunternehmen von Wizz Air sollen die Attraktivität des Programms weiter steigern. Diese Neuerungen sind laut Wizz Air eine direkte Reaktion auf das Feedback der Kunden und ein Ergebnis der „Customer First Compass“-Initiative, die auf den Säulen Produkt, Preis, Service und Kommunikation basiert. Bestandskunden des WDC werden über die neuen Vorteile informiert und haben die Möglichkeit, diese anzunehmen oder ihre bestehende Mitgliedschaft gegen eine anteilige Rückerstattung zu beenden. Rückerstattungsanträge können über die Kontaktzentren von Wizz Air per Telefon oder Chat eingereicht werden. Anastasia Novak, Corporate Communications Manager bei Wizz Air, betonte, dass die Erweiterung des WDC-Programms mehr als nur ein Update darstelle. Durch die Integration personalisierter Angebote und prioritärem Service wolle man eine neue Stufe der Kundenloyalität erreichen, die auf maßgeschneiderten Erlebnissen und verbesserter Betreuung entlang der gesamten Reisekette basiere.

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Airbus mit verhaltenem Jahresauftakt 2025

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat einen verhaltenen Start in das Geschäftsjahr 2025 hingelegt. Wie aus den jüngst veröffentlichten Finanzzahlen hervorgeht, erreichte das Unternehmen im ersten Quartal lediglich 17 Prozent seines selbstgesteckten Ziels von rund 820 Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen für das Gesamtjahr. Zwischen Januar und März konnten lediglich 136 Maschinen an die Kunden übergeben werden. Diese Entwicklung wirft Fragen nach der Erreichbarkeit der ambitionierten Jahresziele auf, obwohl der Konzern gleichzeitig von einem deutlichen Anstieg bei Umsatz und operativem Ergebnis berichten konnte. Verzögerungen durch fehlende Triebwerke Als Hauptursache für die niedrigen Auslieferungszahlen im ersten Quartal nannte Airbus-Chef Guillaume Faury spezifische Herausforderungen in der Lieferkette. Im Rahmen einer Telefonkonferenz mit Analysten präzisierte er, dass sich darunter insbesondere Engpässe bei der Beschaffung von Triebwerken des Herstellers CFM International befinden. Laut Informationen des Fachportals FlightGlobal sollen sich zeitweise 17 Flugzeuge im Endmontagewerk befunden haben, die auf die Installation ihrer Triebwerke warteten. Dieser Umstand verdeutlicht die Abhängigkeit des Flugzeugbauers von seinen Zulieferern und die Anfälligkeit der Produktionsprozesse gegenüber Störungen in der globalen Lieferkette. Ein Vergleich mit dem Vorjahr zeigt eine leichte Verschlechterung: Im ersten Quartal 2024 hatte Airbus noch 142 Flugzeuge an 45 Fluggesellschaften ausgeliefert. Finanzielle Kennzahlen zeigen positive Entwicklung Trotz der geringeren Auslieferungszahlen im Bereich der Verkehrsflugzeuge präsentierte Airbus für das erste Quartal 2025 erfreuliche finanzielle Ergebnisse. Der Umsatz des Konzerns stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 13,5 Milliarden Euro (15,2 Milliarden US-Dollar), verglichen mit 12,8 Milliarden Euro (14,4 Milliarden US-Dollar) im ersten Quartal 2024. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern

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Anstieg im griechischen Tourismus trotz Rückgangs in Regionen

Der griechische Tourismus verzeichnete im ersten Quartal 2025 einen erfreulichen Zuwachs bei den internationalen Flugankünften, obwohl die Wintermonate traditionell als Nebensaison gelten. Laut Daten des Forschungsinstituts INSETE stieg die Zahl der internationalen Flugpassagiere im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,8 Prozent auf 1,6 Millionen. Dieser Anstieg um 77.000 zusätzliche Besucher ist primär auf die Flughäfen Athen und Thessaloniki zurückzuführen, welche den Großteil des internationalen Flugverkehrs abwickelten. Eine detaillierte Betrachtung der einzelnen Monate zeigt ein deutliches Wachstum im Januar mit einem Plus von 9,1 Prozent (529.000 Ankünfte) und im Februar mit einem Anstieg von 5,5 Prozent (487.000 Ankünfte). Im März fiel der Zuwachs mit 1,0 Prozent (663.000 Ankünfte) moderater aus. Der Flughafen Athen entwickelte sich mit einem Plus von 5,9 Prozent auf 1,2 Millionen internationale Ankünfte zum Haupttreiber des Wachstums. Der Flughafen Thessaloniki folgte mit einem Zuwachs von 8,9 Prozent auf 404.000 Ankünfte. Gemeinsam bewältigten diese beiden Drehkreuze 97 Prozent aller internationalen Ankünfte im ersten Quartal. Im Gegensatz zu den positiven Entwicklungen an den großen Flughäfen mussten zahlreiche regionale Flughäfen in Griechenland deutliche Rückgänge bei den internationalen Passagierzahlen hinnehmen. Besonders betroffen waren die Flughäfen auf Kreta (Heraklion -33,2 Prozent, Chania -32,0 Prozent), Rhodos (-32,9 Prozent), Korfu (-61,7 Prozent) sowie Santorin und Kos mit Rückgängen von über 55 beziehungsweise 85 Prozent. Auch Kalamata verzeichnete einen Rückgang von 22,7 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den regionalen Gesamtzahlen wider, wobei Kreta mit 23.000 Ankünften zwar die höchste Zahl aufwies, aber dennoch einen Rückgang von 32,9 Prozent verzeichnete. Ähnliche Tendenzen zeigten sich in der

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