Mai 31, 2025

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Mai 31, 2025

Erster A320neo erreicht Royal Jordanian nach Verzögerungen

Die Fluggesellschaft Royal Jordanian (RJ) hat mit der Übernahme ihrer ersten Airbus A320neo  einen wichtigen Schritt in ihrer Flottenverjüngung vollzogen. Die Auslieferung des Flugzeugs mit der Kennung JY-RAD (msn 12304) von Toulouse Blagnac nach Amman Queen Alia erfolgte am 28. Mai 2025 und damit rund drei Monate später als ursprünglich erwartet. Die Maschine, die von der Leasinggesellschaft Avolon gemietet wird, ist das erste von insgesamt 20 Flugzeugen dieses Typs, die Royal Jordanian von verschiedenen Leasinggebern bestellt hat. Allein von Avolon sollen innerhalb der nächsten zwölf Monate acht A320neo ausgeliefert werden. Das neue Flugzeug ist mit Pratt & Whitney PW1000-Triebwerken ausgestattet und verfügt über eine Einkabinenkonfiguration mit 180 Sitzplätzen. Royal Jordanian hatte ursprünglich geplant, die erste A320neo bereits im November 2024 in Empfang zu nehmen und den Linienbetrieb mit diesem neuen Flugzeugmuster im Februar aufzunehmen. Das Unternehmen bestätigte jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt gegenüber Fachmedien, daß es aufgrund von Produktionsverzögerungen zu einer Verschiebung des Debüts gekommen war. Umfassende Flottenmodernisierung im Gange Die Einführung der A320neo ist Teil einer umfassenden Erneuerung der Flotte von Royal Jordanian. Die Fluggesellschaft hatte bereits im Dezember ihre letzte aktive A319-100 außer Dienst gestellt und ersetzt ihre älteren Embraer E175 und E195 durch modernere Jets der E2-Familie. Aktuell hat Royal Jordanian noch drei weitere E195-E2 sowie sechs Boeing 787-9 in Bestellung. Die neuen Boeing 787-9, deren Ankunft ursprünglich für die IATA-Sommersaison 2025 erwartet wurde, sollen nun erst im September und Dezember zur Flotte stoßen. Royal Jordanian bedient mit ihrer aktuellen Flotte, die sieben A320-200, zwei A321-200, eine

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Sonnwendfeiern locken an die Donau

Die Donauregion in Niederösterreich bereitet sich mit traditionellen Sonnwendfeiern auf den Sommerbeginn vor. Entlang der Donau in der Wachau am heutigen 21. Juni und im Nibelungengau am 28. Juni werden wieder zahlreiche Feuer entzündet und Feuerwerke veranstaltet. Dieses Brauchtum, dessen Ursprünge in der Region rund 400 Jahre zurückreichen, zieht jährlich Einheimische und Gäste an. In der Wachau stehen heute Abend unter anderem Dürnstein, Spitz und Weißenkirchen im Zeichen der Sonnwendfeuer und Feuerwerke. In Dürnstein wird die Burgruine illuminiert, während in Spitz die Weinterrassen und die Donauufer mit Fackeln erleuchtet werden. Auch in Weißenkirchen ist ein Feuerwerk geplant. Zahlreiche Gastronomiebetriebe und Heurige laden zum Verweilen ein. Die Wachaubahn setzt zusätzliche Züge ein, um Besuchern eine bequeme Anreise zu ermöglichen. Im Nibelungengau finden die Sonnwendfeiern unter dem Motto „Feuerzauber Nibelungengau“ am 28. Juni in Orten wie Pöchlarn, Ybbs, Persenbeug und Maria Taferl statt. Dort erwartet die Besucher bereits am Nachmittag ein vielfältiges Programm. Auch Schifffahrtsunternehmen bieten spezielle Fahrten an, von denen aus sich die Feuerwerke besonders gut beobachten lassen. Bereits am 13. Juni feierte Melk die Sonnenwende am Donauarm. Die Sonnwendfeiern an der Donau bieten somit auch in diesem Jahr wieder ein stimmungsvolles Erlebnis und die Gelegenheit, den Sommerbeginn in der malerischen Landschaft zu begehen.

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Ryanair prangert Flugsicherungschaos in Europa an: Frankreich führt „Liga der Verspätungen“ an

Die irische Fluggesellschaft Ryanair, gemessen an der Passagierzahl die größte Europas, hat am Freitag eine Rangliste der EU-Staaten veröffentlicht, deren Flugsicherungen (ATC) aufgrund von Personalmangel und schlechter Führung im bisherigen Jahr 2025 (1. Januar bis 26. Mai 2025) die meisten Verspätungen für ihre Flüge und Passagiere verursacht haben. Angeführt wird diese von Ryanair sogenannte „Liga der Verspätungen“ von Frankreich, gefolgt von Spanien und Deutschland. Die von Ryanair veröffentlichte Statistik zeigt, daß Frankreich mit 15.634 verspäteten Flügen und 2.814.120 betroffenen Passagieren die Liste anführt. Spanien folgt mit 11.576 verspäteten Flügen und 2.083.680 Passagieren auf dem zweiten Platz. Deutschland liegt mit 4.367 verspäteten Flügen und 786.060 betroffenen Passagieren an dritter Stelle. Dahinter folgen Portugal und das Vereinigte Königreich. Diese Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Flüge und Passagiere von Ryanair im genannten Zeitraum. Ryanair kritisiert, daß das Jahr 2024 bereits ein Rekordjahr für Verspätungen durch die Flugsicherung gewesen sei, obwohl die Anzahl der Flüge in Europa um fünf Prozent niedriger lag als vor der COVID-19-Pandemie. Die Fluggesellschaft führt dies auf schlecht geführte und unterbesetzte nationale Flugsicherungen zurück, insbesondere bei den ersten Morgenflügen. Während die Verspätungen durch die Flugsicherung im Jahr 2024 stark angestiegen seien, hätten sich die ATC-Gebühren für Fluggesellschaften und Passagiere überproportional zur Inflation entwickelt und seien seit der Pandemie um 35 Prozent gestiegen. Ryanair bemängelt, daß die EU-Kommission und die nationalen Regierungen bisher keine Maßnahmen ergriffen hätten, um die Mängel in ihren Flugsicherungsdiensten zu beheben, was die Flugverspätungen im Sommer 2025 noch verschlimmern könnte. Forderung nach Maßnahmen von den Verkehrsministern Ryanair

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IATA hält Jahreshauptversammlung in Indien ab

Die International Air Transport Association (IATA) kündigte an, ihre 81. Jahreshauptversammlung (AGM) und den World Air Transport Summit (WATS) vom 1. bis zum 3. Juni 2025 in Neu-Delhi, Indien, auszurichten. Dies markiert eine Rückkehr der Hauptversammlung nach Indien nach 42 Jahren. Erwartet werden rund 1.700 Teilnehmer, darunter führende Persönlichkeiten der Luftfahrtindustrie, Regierungsvertreter und Medien. Der indische Premierminister Shri Narendra Modi soll eine Grundsatzrede halten. Die gastgebende Fluggesellschaft für die Veranstaltung ist IndiGo. Willie Walsh, Generaldirektor der IATA, betonte die bedeutende Entwicklung der indischen Luftfahrt in den letzten zehn Jahren, einschließlich Rekordflugzeugbestellungen und Infrastrukturprojekten. Er sieht die Hauptversammlung als Gelegenheit für internationale Experten, die Dynamik des indischen Luftfahrtsektors zu erleben, der einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Landes leistet. Die indische Luftfahrtindustrie beschäftigt direkt fast 370.000 Menschen und trägt 5,6 Milliarden US-Dollar zum Bruttoinlandsprodukt bei. Unter Berücksichtigung indirekter Effekte beläuft sich der Beitrag auf 7,7 Millionen Arbeitsplätze und 53,6 Milliarden US-Dollar zum BIP. Im Anschluss an die Hauptversammlung wird der World Air Transport Summit (WATS) stattfinden, der sich mit zentralen Herausforderungen und Perspektiven der Branche auseinandersetzt. Diskutiert werden sollen unter anderem die finanziellen Aussichten der Luftfahrt, die strategische Nutzung der Luftfahrt für die Entwicklung in Indien, Fragen der Energiesicherheit und der Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff, die Finanzierung von Netto-Null-Zielen sowie Innovationen im Zahlungsverkehr und die Perspektive der Chief Operations Officers. Ein weiteres Highlight ist die Verleihung der IATA Diversity & Inclusion Awards.

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Neues Tor nach Südamerika: Fraport eröffnet neues Terminal in Lima

Nach jahrelanger Planung und Bauzeit hat die Fraport-Tochter Lima Airport Partners (LAP) feierlich das neue Terminal am internationalen Flughafen Jorge Chávez (LIM) in der peruanischen Hauptstadt Lima eröffnet. Dieser bedeutende Schritt markiert nicht nur eine erhebliche Verbesserung der Infrastruktur des Landes, sondern unterstreicht auch das Ziel, Lima zu einem zentralen Luftfahrtdrehkreuz in Südamerika zu entwickeln. In der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni 2025vollzieht sich der Umzug der Fluggesellschaften, Behörden und Partner vom alten in das neue, deutlich größere Terminal. Der Eröffnung vorausgegangen war eine zweiwöchige Testphase mit vier Fluggesellschaften, um einen reibungslosen Übergang und die Stabilität des Betriebs von Beginn an zu gewährleisten. Dieses Vorgehen unterstreicht die Sorgfalt und das Engagement der Betreiber, den Passagieren von Anfang an ein optimales Reiseerlebnis zu bieten. Ein Terminal der Superlative Das neue Terminal präsentiert sich als ein Bauwerk der Superlative. Mit einer anfänglichen Fläche, die das bisherige Terminal um das Dreifache übertrifft und bis Ende des Jahres auf 270.000 Quadratmeter erweitert wird, bietet es Kapazitäten für bis zu 40 Millionen Passagiere jährlich. Die modulare Bauweise erlaubt es, die Kapazität bei Bedarf in der Zukunft flexibel anzupassen. Das gesamte Erweiterungsprogramm, dessen Kosten sich auf rund zwei Milliarden US-Dollar belaufen, wurde im Jahr 2019 begonnen und umfaßte neben dem Terminalbau auch den Neubau einer zweiten Start- und Landebahn, eines neuen Kontrollturms sowie zahlreicher weiterer Einrichtungen wie Flugzeugabstellpositionen, Energieversorgungsanlagen, Verkehrsanbindungen und Parkmöglichkeiten. Dr. Stefan Schulte, der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, bezeichnete die Eröffnung des Terminals als einen Meilenstein für Fraport, Peru und ganz

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Eurest für herausragende Dienstleistungen am Flughafen Wien ausgezeichnet

Im Rahmen der „Vienna Airport Business Night“ am 27. Mai 2025 wurden Unternehmen der Vienna AirportCity für ihre Innovationskraft, Dienstleistungsqualität und Fachkompetenz geehrt. Das Gastronomieunternehmen Eurest konnte in allen genannten Bereichen überzeugen und erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Bester Dienstleister“. Eurest ist seit 2021 am Flughafen Wien tätig und verantwortet dort die Verpflegung der Flughafenmitarbeiter und der Austrian Airlines. Das Unternehmen betreibt zudem seit dem vergangenen Jahr die Verpflegung des Flughafen-Kindergartens sowie das öffentliche Betriebsrestaurant „one two eat“ im Office Park 4. Die Auszeichnung würdigt somit die breite und qualitativ hochwertige Versorgung der Belegschaft und weiterer Nutzer am Flughafenstandort. Georg Hirsch-Stronstorff, Geschäftsführer von Eurest Österreich, zeigte sich erfreut über die Anerkennung und betonte das Engagement seines Teams. Er sieht den Preis als Ansporn für die weitere Entwicklung des Angebots. Der „Vienna Airport Business Award“ wurde von Wolfgang Scheibenpflug von der Flughafen Wien AG sowie Georg Hirsch-Stronstorff und Balazs Csurgay von Eurest überreicht. Eurest Österreich ist eine Tochter der Compass Group PLC und verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Gemeinschaftsgastronomie. Das Unternehmen versorgt täglich über 60.000 Gäste in mehr als 140 Betrieben und Institutionen in Österreich.

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